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Das Musical im Rahmen des klassischen Hollywood-Kinos

Das Musical im Rahmen des klassischen Hollywood-Kinos
Über dieses Buch
  • Art: Magisterarbeit
  • Autor: Trixi Maraile Flügel
  • Abgabedatum: April 1997
  • Umfang: 155 Seiten
  • Dateigröße: 9,6 MB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Universität Hamburg Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-0113-9
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-0113-9 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-0113-9 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Flügel, Trixi Maraile April 1997: Das Musical im Rahmen des klassischen Hollywood-Kinos, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Filmanalyse, Hollywood-Musical, Misicalfilm

Magisterarbeit von Trixi Maraile Flügel

Einleitung:

Die Arbeit untersucht die Frage nach der Relation des Musicals zum klassischen Hollywood-Kino als ästhetischem System.

Das Hollywood-Musical als Filmgenre wird erst durch die Tonfilmtechnik möglich. Es entsteht daher zu einer Zeit, als die klassische Hollywood-Ästhetik bereits fest etabliert ist. und muß sich mit dem bestehenden Regelsystem auseinandersetzen. Dieses System, dessen grundlegende Merkmale die Narrativität des Filminhalts und die "Ausblendung" des filmtechnischen Prozesses sind, wird in Kapitel II.1 beschrieben. Das Musical läuft dem klassischen Code in mehrfacher Hinsicht zuwider: "Realistische" Charaktere können nicht ohne weiteres plötzlich anfangen zu singen und zu tanzen; das spektakuläre Schauspiel einer production number läuft Gefahr, den Erzählfluß des Films zu behindern, und durch das offensichtliche "Zur-Schau-Stellen" die filmische Illusion der unabhängig vom Zuschauer existierenden Diegese aufzulösen.

Gang der Untersuchung:

Die Hollywood-Ästhetik der "Unsichtbarkeit" verlangt, daß alle Elemente eines Films "motiviert" sind. d.h. daß sie vom Publikum ohne "Störeffekte" konsumiert werden können. Um diesem Anspruch zu genügen. müssen also die Gesangs- und Tanzeinlagen in Musicalfilmen "gerechtfertigt" werden. Dabei gerät das Musical in einen Zwiespalt zwischen den beiden ästhetischen Hauptgeboten (dem des narrativen Flusses, der continuity, und dem der Wahrscheinlichkeit, der verisimilitude) und den damit verbundenen Motivationsmöglichkeiten, der "kompositionellen" bzw. "realistischen" Motivation (eine Erläuterung der zulässigen Motivationsarten im klassischen Hollywood-Kino in Kapitel II.1). Kapitel II.2 gibt einen kurzen historischen Abriß der turbulenten frühen Jahre des Genres 1927-1932, in denen das Motivationsproblem nach ersten spektakulären Publikumserfolgen offenbar wird, als eine abrupte Zunahme kritischer Stimmen zu einem beinahe totalen Verschwinden des Genres in den Jahren 1931 und 1932 führt..

Den Kern der Arbeit bilden sechs Einzeldarstellungen als exemplarisch ausgewählter Musicalfilme zwischen 1933 und 1953: 42nd Street, Swing Time, Meet Me in St. Louis, Easter Parade, Singin' in the Rain und The Band Wagon. In einem close reading-Analyseverfahren wird untersucht, wie diese Filme ihre Gesangs- und Tanzeinlagen motivieren, wie die Nummern in die Erzählhandlung des Films eingebaut sind, welche Funktionen die Nummern in den Filmen übernehmen und welche Verbindungen sich zwischen numbers und narrative ergeben. Anhand dieser Einzelanalysen wird aufgezeigt, wie das Motivationsproblem in verschiedenen Ansätzen schrittweise angegangen und bewältigt wird.

Inhaltsverzeichnis:

I. Einleitung 1
II. Theoretischer und historischer Hintergrund
II.1 Die Ästhetik des klassischen Hollywood-Kinos 3
II.2 Motivationsstrategien des Musicals: Die Frühzeit des Genres (1927-1932) 8
Ill. Motivation und Einbindung der Nummern in sechs ausgewählten Musical-Filmen
III.1 Vorbemerkung zur Auswahl der Filme 15
III.2 Realistische Motivation und das Backstage-Genre: 42nd Street (1933) 16
III.3 Narrative Integration der Nummern: Swing Time (19-36) 29
III.4 Musikalisierte Welt: Meet Me in St. Louis (1944) 43
III.5 Souveräne Motivationsmischung: Easter Parade (1948) 61
III.6 Das Genre über sich selbst: Singin' in the Rain (1952) 79
III.7 Der Star als Sujet: The Band Wagon (1953) 100
IV. Schlußwort 122
Anhang
Abbildungsnachweis i
Videoverzeichnis i
Literaturverzeichnis ii
Tonträgerverzeichnis v
Synopsen und Sequenzprotokolle:
42nd Street (Lloyd Bacon, 1933) vi
Schnittprotokoll der "42nd Street"-Nummer ix
Swing Time (George Stevens, 1936) x
Meet Me in St. Louis (Vincente Minnelli, 1944) xiii
Easter Parade (Charles Walters, 1948) xvi
Singin' in the Rain (Gene Kelly/Stanley Donen, 1952) ix
The Band Wagon (Vincente Minnelli, 1953) xxii

Arbeit zitieren:
Flügel, Trixi Maraile April 1997: Das Musical im Rahmen des klassischen Hollywood-Kinos, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Filmanalyse, Hollywood-Musical, Misicalfilm

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