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Multimedia

Die Technik für vernetzte Projekte

Multimedia
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Michael Krippner
  • Abgabedatum: Juni 1996
  • Umfang: 88 Seiten
  • Dateigröße: 11,5 MB
  • Note: 1,5
  • Institution / Hochschule: Hochschule für Technik Esslingen (FH) Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-3380-2
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-3380-2 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-3380-2 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Krippner, Michael Juni 1996: Multimedia, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte:

Diplomarbeit von Michael Krippner

Einleitung:

Multimedia (MM) ist aus unserem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken. Viele Menschen arbeiten schon lange mit Multimedia und wissen es gar nicht. Die Technik hinter Multimedia gibt es schon lange. Multimedia ist einfach eine neue Wortschöpfung für die gleichzeitige Nutzung dieser Techniken.

"Multi" ist eine lateinische Vorsilbe und heißt soviel wie "viel" oder "vielfach". Der Begriff "Medium", Mehrzahl "Media", kommt ebenfalls aus der lateinischen Sprache und bedeutet allgemein "Mittel" oder "Mittler". Umgesetzt auf Kommunikation heißt Medium soviel wie Mittel, Weg oder Organisation zur Vermittlung von Nachrichten, Wissen oder Unterhaltung. Medien im Sinne von Multimedia sind das gesprochene oder geschriebene Wort, das Bild in allen Formen und die Musik bzw. Audio. Kommunikation mit Multimedia ist dann realisiert, wenn mehr als eins von den genannten Medien benutzt worden ist. So gesehen betreibt ein Künstler mit Gitarrenspiel und Gesang bereits Multimedia, nämlich mit Worten und Musik.

Das Ziel aller Formen von Multimedia besteht darin, Sachverhalte anschaulich zu vermitteln. Beim Linearen Multimedia wird der Kommunikationspartner aufgefordert, die Darstellungen mit zu verfolgen, ohne die Möglichkeit das Dargebotene direkt nachvollziehen zu können. Von einem Informationsangebot, das nur gelesen wird, bleiben etwa 10% im Gedächtnis, 20% vom reinem Zuhören, 30% vom nur Sehen und 50% vom Sehen und Hören. Beim interaktiven Multimedia werden die meisten menschliche Sinne angesprochen, und Informationen werden durch Hören, Sehen und Mitarbeit bis zu 80 % aufgenommen.

Bereiche der Nutzung dieser integrierten Form aller genannten Kommunikationsmittel sind zum Beispiel, Aus- und Weiterbildung, Werbung, Unterhaltung, Archive und Kataloge, Bedienungs- und Reparaturanleitungen, Informationen über Verkehrswege, Messen, Ausstellungen oder Museen. Das interaktive Multimedia wurde erst mit der Entwicklung moderner Rechner- und Speichertechnik (wie die CD) ermöglicht. Dabei sind die Produktionskosten für eine CD-1 (CD-Interaktiv), im Gegensatz zu einer CD- ROM (Read Only Memory, z.B. für Bestellkataloge), sehr hoch. Zur Zeit faßt eine CD rund 500.000 Schreibmaschinenseiten.

Neben dem Rechner mit Peripherie wie Scanner, Fax, Videokamera, Aktivlautsprecher, ISDN-Einschubkarte gehört auch die Kenntnis und der Umgang mit umfangreichen Softwareprogrammen zu Multimedia.

Technisch gesehen ist Multimedia die digitale Verarbeitung, Kommunikation und integrierte Nutzung von so unterschiedlichen Medien wie Audio, Video, Graphik, Bild, Text und Daten. Karl-Heinz Stiller, Mitglied der Geschäftsführung bei Siemens Nixdorf Informationssysteme (SNI) sieht Multimedia als technologische Zugabe: "Multimedia ist keine eigene neue Welt, sondern eine zusätzliche Dimension in den zusammenwachsenden Welten der Telekommunikation, der Informations- und Datenverarbeitung, sowie der Unterhaltungs- und Medienindustrie".

Gang der Untersuchung:

Nach dieser Einführung werden in Kapitel 2 benötigte Hardwarekonfigurationen für die Arbeit mit Multimedia erläutert, und in Kapitel 3 eine Beschreibung von der verwendeten Software. Kapitel 4 stellt verschiedene Applikationen vor, die eine Multimedia-Workstation bietet, um z.B. ein Informationssystem aufzubauen. Speziell über das Thema Videokonferenzen handelt das Kapitel 5. Die technische Seite von Multimedia, wie bestimmte Formate, verschiedene Netze, Bildschirmansprüche und auch Bandbreitenbedarf bei Multimedia, sowie Präsentations- und Autorenprogramme, wird in Kapitel 6 beleuchtet. Kapitel 7 zeigt nach dem technischen Hintergrund viele Anwendungen für Multimedia auf, und Kapitel 8 macht deutlich, daß die Zukunft ohne Multimedia nicht auskommt.

Inhaltsverzeichnis:

Literaturverzeichnis IV
Bildquellen V
1. Einführung Multimedia 1
2. Hardware 3
2.1 Workstation, Kamera und Boxen 4
2.2 Videokarte 5
3. Software 6
3.1 MPower 6
3.2 Communique! 8
4. Applikationen 9
4.1 Image / GraphicTool 10
4.1.1 Kurzbeschreibung 10
4.1.2 Funktion 10
4.1.3 Praxistauglichkeit 12
4.2 Whiteboard / Capture 13
4.2.1 Kurzbeschreibung 13
4.2.2 Funktion 13
4.2.2.1 Whiteboard-Funktion 13
4.2.2.2 Capture-Funktion 15
4.2.3 Praxistauglichkeit 16
4.2.4 Praktische Übungen 17
4.2.4.1 Erster Teil 17
4.2.4.2 Zweiter Teil 18
4.2.4.3 Dritter Teil 19
4.3 ChatTool 21
4.3.1 Kurzbeschreibung 21
4.3.2 Funktion 21
4.3.3 Praxistauglichkeit 21
4.4 TextTool 22
4.4.1 Kurzbeschreibung 22
4.4.2 Funktion 22
4.4.3 Praxistauglichkeit 22
4.5 Multimedia-Mail / InformationExchangeTool 23
4.5.1 Kurzbeschreibung 23
4.5.2 Funktion 23
4.5.2.1 Multimedia-Mail 23
4.5.2.2 InformationExchangeTool 26
4.5.3 Praxistauglichkeit 27
4.6 SharedX / SHARE 28
4.6.1 Kurzbeschreibung 28
4.6.2 Funktion 28
4.6.3 Praxistauglichkeit 28
4.7 Audio 31
4.7.1 Kurzbeschreibung 31
4.7.2 Funktion 31
4.7.2.1 Funktion Audio MPower 31
4.7.2.2 Funktion Audio Communique! 33
4.7.3 Praxistauglichkeit 36
4.8 Video 37
4.8.1 Kurzbeschreibung 37
4.8.2 Funktion 37
4.8.2.1 VideoPlay 37
4.8.2.2 VideoLive 39
4.8.2.3 VideoTool 39
4.8.2.4 MovieTool 40
4.8.3 Praxistauglichkeit 41
5. Videokonferenz 42
5.1 Kurzbeschreibung 42
5.2 Tips und Informationen 42
5.3 Communique! - Videokonferenz 45
5.4 TV Tool 47
5.4.1 Kurzbeschreibung 47
5.4.2 Funktion 47
5.5 Praxistauglichkeit Communique! 49
6. Formate, Netze und Bildschirm 54
6.1 Bildkodierung 54
6.2 JPEG 56
6.3 ITU-Standards 57
6.3.1. H.261 58
6.4 CellB 59
6.5 MPEG 59
6.5.1 MPEG allgemein (MPEG-1) 59
6.5.2 MPEG-2 61
6.5.3 MPEG-3 61
6.5.4 MPEG-4 61
6.6 Bandbreitenbedarf bei Multimedia 62
6.7 Netze 63
6.7.1 LAN 63
6.7.2 WAN 63
6.7.3 Internet und WWW 64
6.8 Bildschirm 67
6.9 Präsentations- und Autorenprogramme 68
7. Anwendungen 70
8. Zukunftsaussichten 76
8.1 Neuentwicklungen 76
8.1.1 Zukunft Videokonferenz 77
8.2 Einflüsse von Multimedia 78
8.3 Denn sie wissen, was wir tun 80
8.4 Die Vorteile überwiegen 81
Eidesstattliche Erklärung

Arbeit zitieren:
Krippner, Michael Juni 1996: Multimedia, Hamburg: Diplomica Verlag

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