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Multimedia für den Mittelstand

Strategische Wettbewerbsvorteile durch den Einsatz von Multimedia-Techniken

Multimedia für den Mittelstand
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Jürgen Eisele, Jürgen Harth
  • Abgabedatum: Februar 1996
  • Umfang: 194 Seiten
  • Dateigröße: 12,8 MB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Furtwangen Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-0328-7
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-0328-7 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-0328-7 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Jürgen Eisele, Jürgen Harth Februar 1996: Multimedia für den Mittelstand, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte:

Diplomarbeit von Jürgen Eisele, Jürgen Harth

Einleitung:

Den Anstoß für die Beschäftigung mit dem Thema Mittelstand und Multimedia gab ein Zeitungsartikel in der Süddeutschen Zeitung. In den Medien ist der Mittelstand, gemessen an seiner volkswirtschaftlichen Bedeutung, im Vergleich zu den Großkonzernen unterrepräsentiert. Unser erster Gedanke in diesem Zusammenhang war, dass kleinere Betriebe ohne den Umweg über die Presse mit Hilfe der Multimediatechnologie hier selbst zumindest ein wenig Abhilfe schaffen können. Darüber hinaus aber erschließen sich durch den Einsatz von Multimediatechnologie auch für den Mittelstand noch weitere, ungenutzte betriebliche Anwendungsfelder.

Aus dem Bereich der individuellen CBT-Produktion waren uns Beispiele u.a. aus Automobil- und Elektronikkonzernen bekannt. Auch in der Literatur über Marketing mit Multimedia sind lediglich Anwendungsbeispiele von großen Unternehmen zu finden. Die „großen“ Kleinen fehlen gänzlich. Und dennoch: Einige mittelständische Unternehmen haben Multimediatechnologie schon erfolgreich eingesetzt. Trotz alledem müssen wir in unserer Untersuchung in vielen Bereichen wiederum auf Beispiele aus Großunternehmen zurückgreifen. Diese dienen aber lediglich dazu, zu erwartenden zukünftigen Entwicklungen und Tendenzen zu veranschaulichen, die auch für Klein- und Mittelständler von Relevanz sind.

Große Konzerne investieren beachtliche Summen in die Erprobung der Technik für die Kommunikation der Zukunft. Hierfür lässt die Personal- und Finanzausstattung Mittelständlern keinen Spielraum, sie benötigen praxistaugliche und erprobte Anwendungen: Der Geschäftszweck muss im Vordergrund stehen. Trotzdem sollten auch die mittelständischen Unternehmen den Chancen, die die Multimediatechnologie ihnen bietet, gegenüber offen sein. Vielfach aber ist eine ablehnende Haltung neuen Technologien gegenüber zu beobachten, wofür es zahlreiche Gründe geben mag. Das Wissen um die Einsatzmöglichkeiten neuer Technologien kann entscheidendend zum Erfolg oder Misserfolg des Unternehmens beitragen. Branchenzugehörigkeit und Betriebsgröße sind dabei kein entscheidendes Kriterium.

Gang der Untersuchung:

Im ersten Teil dieser Arbeit werden die Grundlagen der Multimedia-Kommunikation erläutert. Anschließend folgt die Darstellung aktueller Herausforderungen an mittelständische Unternehmen im betriebswirtschaftlichen Bereich wie auch seitens der Unternehmensumwelt. Neben den heutigen und künftigen Herausforderungen wird auf mögliche Strategien eingegangen, die bei der Bewältigung der Probleme helfen sollen. Strategien sind die unabdingbare Basis für eine erfolgreiche Unternehmensführung. Sie entscheiden über Erfolg oder Misserfolg eines Unternehmens. Dabei ist die Auswahl und Ausgestaltung der Strategien so unterschiedlich wie die Unternehmen selbst. Patentrezepte gibt es nicht. Die Multimediatechnologie kann dazu beitragen, die Umsetzung erfolgversprechender Strategien zu unterstützen oder sogar erst möglich zu machen. Auf die Wechselbeziehung, die zwischen Strategie und Technologie durchaus festzustellen ist, soll hier besonders hingewiesen werden. Kurze Beispiele möglicher Einsatzszenarien bzw. Praxisbeispiele sollen diese These untermauern.

Der dritte Teil der Arbeit stellt die Erfolgspotentiale der Multimediatechnologie vor. Die Basistechnologien werden erklärt, in mögliche Anwendungszusammenhänge gestellt und so weit wie möglich hinsichtlich ihrer Relevanz für die betriebliche Nutzung bewertet. Wann immer möglich, wird Bezug auf konkrekte Projekte aus mittelständischen Unternehmen genommen. Die höchste Stufe eines synergetischen Nutzenpotentials stellen integrative Konzepte dar. Auch hier wurde ein Anwendungsbeispiel aus der Praxis gefunden. Daneben werden mögliche Finanzierungs- und Kooperationsmodelle zur Diskussion gestellt mit dem Ziel, dieser Technik gerade in den mittelständischen Unternehmen zum Durchbruch zu verhelfen.

Die abschließende Zusammenfassung enthält Thesen sowie Empfehlungen an die Unternehmen für den Einsatz von Multimedia. Dieser vierte Teil gibt einen Ausblick auf die zukünftigen Entwicklungen im Bereich Multimediatechnologie: Im Anhang finden sich Adressen von Beratungsstellen, Angaben zu Weiterbildungsmöglichkeiten und Hinweise auf bereits laufende oder geplante Projekte für mittelständische Unternehmen.

Unser Ziel ist es, einen Leitfaden zu erarbeiten, der dazu befähigen soll, den Nutzen von Multimediatechnologie besser einschätzen zu können, um so dem Unternehmen beim Finden einer geeigneten Strategie für die Einführung und Nutzung von Multimediatechnologie eine nützliche Hilfe zu bieten. Der Einsatz von Multimedia-Kommunikation unterstützt in vielen Bereichen die Basisstrategien der Unternehmen, so dass mögliche Wettbewerbsvorteile entstehen können. Es bleibt festzuhalten, dass Multimediatechnologie keine eigene Strategie ist und nur mit einem optimal auf den Kommunikationszweck abgestimmten Einsatz Erfolg verspricht. Sie muss in die betrieblichen Prozesse zielgerichtet integriert werden. Multimedia stellt nichts Neues dar, das das Alte überflüssig macht, sondern sie erweitert das Alte um neue Möglichkeiten.

Inhaltsverzeichnis:

Grundbegriffe und Grundlagen 3
1.1 To Start: Klick here!
1.1.1 In aller Munde 3
1.1.2 Glücksritter und Co 3
1.1.3 Himmel oder Hölle: Diskussion in Extremen 5
1.1.4 Business as usual - Multimedia im Alltag 6
1.1.5 Potentiale und Auswirkungen: betrieblichergesamtwirtschaftlicher Bereich und Arbeitsgestaltung 6
1.1.6 Multimedia, Mittelstand und Betriebswirtschaftslehre 9
1.2 Strategie, Taktik und Wettbewerbsvorteile 11
1.2.1 Wie im Krieg: Der Strategiebegriff 11
1.2.2 Eine Verpackung für Wettbewerbsvorteile:vom Wesen und Funktion der Strategien 12
1.2.3 Strategie vs. Taktik 14
1.2.4 Brauchen mittelständische Unternehmen Strategien? - Ja! 15
1.3 Erfolgsfaktoren, Erfolgspotentiale und Wettbewerbsvorteile 16
1.3.1 Einführung 16
1.3.2 Ergebnisse der Erfolgsfaktorenforschung 16
1.3.3 Resümee 21
1.4 Technologie 21
1.4.1 Warum theoretisieren? 21
1.4.2 Der Technologiebegriff 21
1.4.3 Technologischer Fortschritt- Probleme und Chancen 22
1.4.4 F&E-Kooperation und Technologietransfer 22
1.4.5 Wirkungsweisen neuer Technologien 23
1.5 Multimedia und Multimediatechnologie: Was ist das? 23
1.5.1 Die Vorteile von Multimedia 23
1.5.2 Achtung Aufnahme, Ruhe bitte – Multimedia – Definitiondie Zehnte! 24
1.5.3 Everything goes Multimedia 24
1.5.4 Multimediatechnologie 26
1.5.5 Unternehmenskommunikation und Multimediakommunikation 27
1.5.6 Multimedia Verändert ganze Branchen 29
2. Die strategische Situation in den KMU 31
2.1 Der Begriff der KMU und seine Klassifikation 31
2.1.1 Definition und Charakteristika 31
2.1.2 Quantitative Kriterien 31
2.1.3 Qualitative Kriterien 33
2.2 Die volkswirtschaftliche Bedeutung der KMU 35
2.3 KMU vs. Großbetriebe - die Situation und die Zukunft 35
2.4 Aktuelle und zukünftige Heraustorderungen 40
2.4.1 Fehlende politische Unterstützung 40
2.4.1.1 Übersicht 40
2.4.1.2 Kommunikation mit den Behörden:Mittelstand verliert den Papierkrieg 41
2.4.1.3 Steuern und Multimediatechnologie 44
2.4.2 Technischer Ausrüstungsstand 45
2.4.3 Generationsproblem und "Technologiefeindlichkeit" 47
2.4.4 Finanzierung 48
2.4.5 Verschärfung des Wettbewerbs 49
2.4.5.1 Standortfragen 49
2.4.5.2 Verkürzung der Innovationszeiten und Produktlebenszyklen 50
2.4.5.3 Die Werte ändern sich 52
2.4.5.4 Individualisierung 53
2.4.5.5 Globalisierung 53
2.4.5.5.1 Zur Einführung 53
2.4.5.5.2 Die Taktik der Großen 54
2.4.5.5.3 Mittelstand 54
2.4.6 Produkt und Dienstleistung 55
2.4.6.1 Trennung Produkt und Dienstleistung - virtuelle Produkte 55
2.4.6.2 Neue Dienstleistungen für verstärkte Kundenbindung 55
2.4.6.3 Verbesserung interner Dienstleistungen - Eine Vision 56
2.4.6.4 Mögliche Gefahren 57
2.4.7 Organisations - und Prozeßveränderungen 57
2.4.7.1 Das Unternehmen als komplexes System 57
2.4.7.2 Lean - Konzepte und Business - Reengineering 58
2.4.7.3 Ziele 59
2.4.7.4 Zielerreichung mit Hilfe von Multimediatechnologie 59
2.4.8 Europa 60
3. Erfolgspotentiale der Multimediatechnologie 61
3.1 Die Basiskomponenten der Multimediatechnologie 61
3.1.1 Medienintegration 61
3.1.1.1 Digitale Bildbearbeitung 61
3.1.1.2 Computergrafik 63
3.1.1.3 Desktop Publishing 63
3.1.2 Trägermedien 64
3.1.3 Multimediaproduktion und Kosten 65
3.1.3.1 Videoproduktion 65
3.1.3.2 Audioproduktion 66
3.1.3.3 Animationsproduktion 66
3.1.3.4 Programmierung mit Autorensystemen 67
3.1.3.5 Kosten der Multimediaproduktion 69
3.1.4 Medientechnik - Systeme 70
3.1.4.1 Der Multimedia - PC 70
3.1.4.2 Kommunikationsnetze 71
3.1.4.2.1 Local Area Networks 72
3.1.4.2.2 Wide Area Networks 72
3.1.4.2.2.1 ISDN 72
3.1.4.2.2.2 Zukünftige Entwicklungen 74
3.1.4.2.2.3 Mobilkommunikation 75
3.1.4.2.2.4 Bewertung der WAN Kommunikation für KMU 76
3.1.4.2.3 Desktop Videokonferenz - Systeme 77
3.1.4.3 WAN - Netze für die betriebliche Nutzung 80
3.1.4.3.1 Internet und World Wide Web 81
3.1.4.3.2 Compuserve 83
3.1.4.3.3 T-Online 84
3.1.4.3.4 Weitere Online - Dienste 85
3.2 Anwendungsszenarien im betrieblichen Alltag 86
3.2.1 Personalmanagement 86
3.2.1.1 Rahmenbedingungen: Arbeitsplatz Ergonomie und Technikgestaltung 87
3.2.1.2 Personalbeschaffung und Personalplanung 89
3.2.1.2.1 Virtueller Stellenmarkt 89
3.2.1.2.2 Deckung von Bedarfsspitzendurch - freier Teleworker 89
3.2.1.2.3 Personalauswahl und Übewertung mit Hilfe von Simulationen 90
3.2.1.2.4 Integration von körperlich Behinderten 90
3.2.1.3 Personalaus - und - Weiterbildung - Qualifikation 91
3.2.1.3.1 Potentiale 91
3.2.1.3.2 CBT- Die Vorteile aus betrieblicher Sicht 92
3.2.1.3.3 Verfügbarkeit multimedialerStandard CBT - Programme 93
3.2.1.3.4 Entwicklungsgemeinschaften zur Finanzierung einer individuellen CBT Produktion 97
3.2.1.3.5 Remote Learning - Angebote 98
3.2.1.3.6 Zukunftsaussichten 100
3.2.1.4 Telearbeit 101
3.2.1.5 Mitarbeiterinformationssysteme 104
3.2.2 Marketing,Vertrieb und Verkauf 104
3.2.2.1 POS - Kommunikation 105
3.2.2.1.1 Bausteine des POS 106
3.2.2.1.2 Anwendungsbereiche im Unternehmen 107
3.2.2.1.2.1 Präsentations - POS 107
3.2.2.1.2.2 Informations - POS 108
3.2.2.1.2.3 Beratungs - POS 109
3.2.2.1.2.4 Weitere POS - Systeme 111
3.2.2.1.3 Nutzenpotentiale 113
3.2.2.1.4 Resümee 116
3.2.2.2 Database Marketing 118
3.2.2.3 Direktmarketing 119
3.2.2.3.1 Handlungsstrategien für Direktmarketinginstrumente 120
3.2.2.3.2 Multimedia im Direktmarketing 121
3.2.2.4 Online - Marketing 122
3.2.2.4.1 Einführung 122
3.2.2.4.2 Vor - und Nachteile 124
3.2.2.4.3 Online Marketing - Plattformen im Vergleich 126
3.2.2.4.3.1 T-Online 127
3.2.2.4.3.2 Compuserve 129
3.2.2.4.3.3 Internet 131
3.2.2.5 Messen 135
3.2.2.6 Public Relations und Public Marketing 135
3.2.2.7 Vertrieb 137
3.2.2.8 Außen - und Kundendienst 139
3.2.2.9 Neue Produkte 141
3.2.2.10 Marktforschung 142
3.2.2.11 Pre -, After Sales - Bereiche und Service 142
3.2.3 Verwaltung und Bürokommunikation 143
3.2.3.1 Computer Supported Cooperative Work 144
3.2.3.2 Digitale Archivierung 144
3.2.3.3 Multimedia in der Auftragserfassung und - Bearbeitung 145
3.2.3.4 Weitere Anwendungen 146
3.2.3.5 Bewertung der Bürokommunikation auf den Einsatzin den KMU 148
3.2.4 F&E in der mittelständischen Industrie 148
3.2.4.1 Desktop Manufacturing 148
3.2.4.2 Prototyping 148
3.2.4.3 Simulation 149
3.2.4.4 Virtuelle Realität (VR) 149
3.2.4.5 Simultaneous/Current Engineering und kooperative Produktentwicklung 150
3.2.4.6 F&E - Kooperation im virtuellen Forschungszentrum 151
3.2.4.7 Technologietransfer 151
3.2.4.8 Anwendungsbeispiel im World Wide Web - COMPONENT 151
3.2.4.9 Erfolgspotentiale: interne und externe Bindegliedfunktion von Multimedia zwischen F&E, Marketing und - Kunden 152
3.2.5 Produktion 154
3.2.5.1 Computer Integrated Manufacturing (CIM) und Produktionsplanungs - und Steuerungssysteme (PPS) 154
3.2.5.2 Erfolgspotentiale: interne und externe Bindegliedfunktion von Multimedia zwischen Produktion und Vertrieb 154
3.2.5.3 Erfolgspotential: Verbesserung der Produktions und Produktqualität 155
3.2.6 Organisation 156
3.2.6.1 Lernende Unternehmen 158
3.2.6.2 Virtuelle Unternehmen und Kooperationen 159
3.2.7 Management und Führungssystem multimediale Unterstützung 162
3.2.7.1 Vom Wesen der Führung 162
3.2.7.2 Erfolgsfaktor Führung in den KMU 163
3.2.7.3 Erfolgspotential Instrumenteneinsatz und Qualifikation MBA - Ware 164
3.2.7.4 Wissen ist Macht - Erfolgspotential Information 167
3.3 Effizienz und Synergie durch ein integriertes, abgestimmtes Gesamtkonzept 169
4. Resümee und Ausblick 171
4.1 Thesen zum betrieblichen Einsatz von Multimediatechnologie 171
4.2 Zukünftiger Einsatz von Multimediatechnologie in den KMU 173
Anhang 177
Literatur 177
Fachzeitschriften 179
Medien 180
Adressen und Anschriften von Beratungsorganisationen und Seminaranbietern 181

Arbeit zitieren:
Jürgen Eisele, Jürgen Harth Februar 1996: Multimedia für den Mittelstand, Hamburg: Diplomica Verlag

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