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Multikulturelle virtuelle Teams

Konfliktbereiche nationaler Kulturen und Groupware-Lösungen

Multikulturelle virtuelle Teams
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Maik Wagner
  • Abgabedatum: September 2001
  • Umfang: 116 Seiten
  • Dateigröße: 5,0 MB
  • Note: 1,7
  • Institution / Hochschule: Universität Paderborn Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-7611-3
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-7611-3 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-7611-3 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Wagner, Maik September 2001: Multikulturelle virtuelle Teams, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Lotus Notes, Globalisierung, Kommunikation, Outlook, E-mail

Diplomarbeit von Maik Wagner

Einleitung:

Im Rahmen der Globalisierung (Internationalisierung) fand in den letzten Jahren eine rasante Entwicklung und Verbreitung moderner Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) statt und trieb den Globalisierungsprozess noch weiterhin an. Nationale Märkte wurden so praktisch über Nacht zu globalen Märkten, der schnelle Austausch von Informationen zum entscheidenden Wettbewerbsvorteil.

Gleichzeitig bedeuten der Globalisierungsprozess als auch die steigende Verbreitung von IKT einen Anstieg interkultureller Kontakte mit Menschen aus verschiedensten Nationen.

Interkulturelle Zusammenarbeit findet so heute mehr denn je auf der Basis moderner IKT statt. Dabei bilden sich virtuelle Teams, die über nationale Grenzen hinweg Informationen austauschen, Projekte ausarbeiten, planen und realisieren. Die Zusammenarbeit findet dabei nicht zwangsweise zur gleichen Zeit oder am gleichen Ort statt.

Groupware, CSCW (computer supported cooperative work) bezeichnen IKT-basierte Konzepte, die Teamarbeit fördern und erleichtern sollen. Da Groupware zunehmend in einem interkulturellen Kontext eingesetzt wird, ist auch die Zusammensetzung von Teams häufig auch multikultureller Natur.

Groupware bietet dabei verschiedene Funktionalitäten (Email, Gruppenkalender, Videokonferenzen, Diskussionsforen etc.), die mitunter von den Kommunikationspräferenzen der Teammitglieder abweichen können. So mag beispielsweise Email in Kultur A als zu unpersönlich aufgefasst werden, ein Nichtmuttersprachler mag bei einer laufenden Videokonferenz gehemmt sein, seine Überlegungen vorzubringen etc.

Gang der Untersuchung:

Nach einem Überblick über die gegenwärtige Unternehmenssituation im Umfeld einer zunehmenden Globalisierung, in dem zunehmend Groupware zur Förderung internationaler Zusammenarbeit eingesetzt wird, wird Groupware mit verschiedenen bereitgestellten Funktionalitäten vorgestellt.

Die Kulturmodelle von Geert Hofstede und Edward T. Hall bilden die theoretische Basis dieser Diplomarbeit. Nach einer prinzipiellen Diskussion ob IKT bei der Überbrückung kultureller Unterschiede helfen kann, werden die einzelnen Funktionalitäten des Groupware-Konzepts hinsichtlich ihrer interkulturellen Kompatibilität bewertet.

Den Abschluss bilden die Vorstellung von RAPAT, einer Groupware, welche auf den vorgestellten kulturtheoretischen Modellen basiert. Auch wird eine am Groupware Competence Center (GCC) Paderborn entwickelte kulturelle Datenbank zur Förderung interkultureller Kompetenz vorgestellt.

Inhaltsverzeichnis:

1. ÜBERBLICK 7
2. DIE ROLLE VON IKT-TECHNOLOGIEN UND KULTURELLEN UNTERSCHIEDEN IM GLOBALISIERUNGSPROZESS 9
2.1 RAHMENBEDINGUNGEN: WACHSTUM DES GLOBALEN WETTBEWERBS 9
2.1.1 Begriffliche Grundlagen zur Globalisierung 12
2.2 DIE ROLLE VON IKT-TECHNOLOGIEN IM PROZESS DER GLOBALISIERUNG 14
2.3 DIE ROLLE KULTURELLER UNTERSCHIEDE IM RAHMEN DER GLOBALISIERUNG 16
2.4 FAZIT: BILDUNG MULTIKULTURELLER VIRTUELLER TEAMS 18
3. GROUPWARE ALS WERKZEUGKASTEN MULTIKULTURELLER VIRTUELLER TEAMS 19
3.1 DEFINITION UND ABGRENZUNG 19
3.2 KLASSIFIKATIONSANSATZ VERSCHIEDENER GROUPWAREAPPLIKATIONEN 20
3.3 BESCHREIBUNG EINZELNER GROUPWAREKOMPONENTEN 21
3.4 MARKTSITUATION 25
4. AKADEMISCHE STUDIEN KULTURELLER UNTERSCHIEDE 27
4.1 DEFINITION VON KULTUR 27
4.2 KULTURELLER RELATIVISMUS 27
4.3 DIE ANTHROPOLOGISCHEN STUDIEN VON EDWARD T. HALL 29
4.3.1 Erläuterung 29
4.3.2 Merkmale von high-context und low-context Kulturen 30
4.3.3 Beispiele 30
4.3.4 Monochrones, polychrones Zeitempfinden und sequentielle Kommunikation 32
4.3.5 Bedeutung 32
4.4 GEERT HOFSTEDES KULTURDIMENSIONEN 33
4.4.1 Machtdistanz (Power Distance Index) 35
4.4.2 Individualismus und Kollektivismus 37
4.4.3 Maskulin vs. feminin 39
4.4.4 Unsicherheitsvermeidung - Uncertainty Avoidance 40
4.4.5 Vorzüge und Schwächen des Hofstede-Modells 41
4.5 NATIONALE KULTUREN UND ORGANISATIONSKULTUREN 44
5. KONFLIKTBEREICHE NATIONALER KULTUREN UND INFORMATIONS UND KOMMUNIKATIONSTECHNOLOGIEN 46
5.1 EINLEITUNG 46
5.2 BILDUNG EINER GLOBALEN CYBERSPACE-KULTUR? 47
5.3 UNTERSCHIEDLICHE TECHNISCHE GEGEBENHEITEN ZWISCHEN NATIONEN 48
5.3.1 Hard- und Software 48
5.3.2 IKT-Infrastruktur 49
5.3.3 Implikationen 50
5.4 UNTERSCHIEDLICHE VORSTELLUNGEN, WAHRNEHMUNGEN UND WISSENSSTÄNDE 51
5.4.1 Gesellschaftlich/politische Vorstellungen 51
5.4.2 Unterschiedliche rechtliche Vorstellungen 52
5.4.3 Unterschiedliche Arten von Wahrnehmung und Interpretation 53
5.4.4 Unterschiedliche Auffassungen zu Informationsfreiheit 55
5.4.5 Unterschiedliche Fähigkeiten und Wissensstände 56
5.4.6 Unterschiedliche Herangehensweise an fremde IKT-Systeme 57
5.4.7 Sprache 57
5.5 FAZIT 58
6. THEORETISCHE UND PRAKTISCHE IMPLIKATIONEN FÜR DIE INTERKULTURELLE NUTZUNG VON GROUPWARESYSTEMEN 59
6.1 EINLEITUNG 59
6.2 ALLGEMEINE HERAUSFORDERUNGEN AN DIE LEITER GLOBAL VERNETZTER TEAMS 59
6.3 KONFLIKTE EINZELNER GROUPWAREKOMPONENTEN UND NATIONALER KULTUREN 62
6.3.1 Einleitung 62
6.3.2 Internet und World Wide Web 63
6.3.3 Asynchrone Kommunikation 64
6.3.4 Synchrone Kommunikationsdienste 72
6.3.5 Hypothesen für Groupwarefunktionalitäten nach Gert Jan Hofstede 73
6.4 UNTERSCHIEDLICHE WEGE ELEKTRONISCHER KONSENSBILDUNG NACH DEN KULTURDIMENSIONEN VON GEERT HOFSTEDE 74
6.4.1 Einleitung 74
6.4.2 Grundüberlegungen nach Ishii und Hofstede 75
6.4.3 Wege zur Entscheidungsfindung 76
6.5 ZUSAMMENFÜHRUNG VON KULTURDIMENSIONEN UND KONTEXTUALITÄT: EINE EMPIRISCHE STUDIE 77
7. IKT-BASIERTE LÖSUNGSMÖGLICHKEITEN 81
7.1 RAPAT - NATIONALE GEGEBENHEITEN INNERHALB VON GROUPWARE BERÜCKSICHTIGT 81
7.1.1 Meetings in Indonesien 81
7.1.2 Anforderungen 84
7.1.3 Aufbau von RAPAT 86
7.1.4 Anmerkungen zur Nutzung von RAPAT 89
7.2 INTERKULTURELLE SENSIBILISIERUNG DER MITARBEITER 89
7.2.1 Interkulturelle Sensibilität als Voraussetzung interkultureller Kompetenz 90
7.3 INTERKULTURELLE DATENBANKEN 91
7.3.1 International Reference Database [Lotus] 91
7.3.2 GCC Cultural Knowledge Database 93
8. ZUSAMMENFASSUNG 98
BIBLIOGRAPHIE 100
ANHANG 1 ERGEBNISSE DER IBM-STUDIE 105
ANHANG 1A) MACHTDISTANZ 105
ANHANG 1B) INDIVIDUALISMUS 106
ANHANG 1C) MASKULINITÄTSINDEXWERTE (MAS) 108
ANHANG 1D) UNSICHERHEITSVERMEIDUNGSINDEX (UVI) 109
ANHANG 2 SYSTEMARCHITEKTUR RAPAT 111

Arbeit zitieren:
Wagner, Maik September 2001: Multikulturelle virtuelle Teams, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Lotus Notes, Globalisierung, Kommunikation, Outlook, E-mail

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