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Motivation durch Führung

Welche Möglichkeiten haben Führungskräfte in sozialökonomischen Betrieben zur Motivation von Mitarbeitern beizutragen

Motivation durch Führung
Über dieses Buch
  • Art: Magisterarbeit
  • Autor: Bernd Kogel
  • Abgabedatum: August 2004
  • Umfang: 108 Seiten
  • Dateigröße: 406,8 KB
  • Note: 2,0
  • Institution / Hochschule: Katholische Fachhochschule Nordrhein-Westfalen, Abt. Aachen Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-8313-5
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-8313-5 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-8313-5 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Kogel, Bernd August 2004: Motivation durch Führung, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Arbeitszeit, Entlohnungsanreize, Personalbetreuung, Unternehmenskultur, Unternehmensorganisation

Magisterarbeit von Bernd Kogel

Gang der Untersuchung:

Motivation durch Führung, welch ein vielfältig publiziertes Thema. Regina von Diemer (2001) hat einen Artikel mit dem Thema „Mitarbeitermotivation durch richtige Führung.“ in dem Buch Qualitätsmanagement geschrieben. Dieser Titel präzisiert treffend den oberen Titel dieser Masterarbeit. Der Autor bemühte bei der Literaturrecherche zu dieser Arbeit das Internet und fand zu diesem Themenkomplex 71.728 Einträge. Die hohe Zahl der Beiträge dokumentiert ein breites Interesse vieler Personen an diesem Themenkomplex, da das Mitarbeiterengagement sowie die daraus resultierende höhere Arbeitsleistung, nicht unwesentlich von der Motivationsfähigkeit des Vorgesetzten beeinflusst wird und somit eine zentrale Führungsaufgabe darstellt.

Im zweiten Kapitel werden neben grundlegenden begrifflichen Definitionen, inhalts- und prozesstheoretische Ansätze zur Motivationsforschung dargestellt.

Im dritten Kapitel richtet der Autor den Focus eingehender auf den Bereich der Führung und Führungspraxis, wobei die Auswirkungen einer unangemessenen Mitarbeiterführung genauso diskursiv behandelt werden, wie die Darstellung verschiedener Führungsstile.

Im vierten Kapitel werden verschiedene immateriellen und materiellen Motivations-instrumente dargestellt, insbesondere mit einem stärkeren Bezug auf den Themenbereich Personal.

Das fünfte und letzte Kapitel diskutiert die dargestellten Ansätze bezüglich der Umsetzung angesichts der gesamtgesellschaftlichen Situation. Dabei wird der Blick auf die Situation sozialökonomischer Betriebe gerichtet und mögliche Zukunftsentwicklungen skizziert.

Inhaltsverzeichnis:

Inhaltsverzeichnis II
Abbildungsverzeichnis IV
1. Einleitung 1
2. Begriffliche Klärung verschiedener Begriffe 2
2.1 Ohne Identifikation keine Motivation? 5
2.2 Inhaltstheoretische Ansätze zur Motivation 5
2.3 Prozesstheoretische Ansätze zur Motivation 11
2.4 Was leisten beide Ansätze bezüglich bestehender Grenzen der Motivierbarkeit von Mitarbeitern? 15
3. Führung und Führungspraxis 17
3.1 Die Auswirkung einer unangemessenen Mitarbeiterführung 17
3.2 Was macht Führung aus? 25
3.3 Führungsstile 30
3.4 Sprengers Führungsansatz 34
3.5 Vergleich der dargestellten Praxisansätze 38
3.6 Führungspraxis 40
4 Ausgewählte Motivationsinstrumente 42
4.1 Immaterielle Motivationsinstrumente 43
4.1.1 Personalmanagement als wichtiger Faktor motivationsoptimierender Führungskultur 43
4.1.2 Motivationssteigerung durch Vertrauen 44
4.1.3 Führung durch Vorbildfunktion 46
4.1.4 Führung durch Coaching (Personalbetreuung) 47
4.1.5 Information und Kommunikation 48
4.1.6 Motivation durch Zielvereinbarungen (MbO) 49
4.1.7 Motivation durch Delegation 51
4.1.8 Anerkennung und Kritik 54
4.1.9 Partizipation der Mitarbeiter an Entscheidungsprozessen 55
4.1.10 Mitwirkung der Mitarbeiter an der Gestaltung und den Inhalt ihrer Tätigkeit 56
4.1.11 Flexible Arbeitszeitgestaltung 58
4.1.12 Arbeitsplatzsicherheit 61
4.1.13 Motivation durch Weiterbildung- und Entwicklungsmöglichkeiten 61
4.1.14 Kritische Analyse der aufgezeigten Instrumente zur Motivationssteigerung 62
4.2 Auswirkungen der Kultur und der Organisation des Unternehmens auf die Motivation 64
4.3 Materielle Motivationsinstrumente 68
4.3.1 Wirkt Geld motivationsfördernd? 69
4.3.2 Leistungsabhängige Vergütung 71
4.3.3 Ertragsorientierte Bezahlung 73
4.3.4 Team- und Gruppenorientierte Vergütung 74
4.3.5 Freiwillige Sozialleistungen zur verbesserten Mitarbeiterbindung 75
4.3.6 Mitarbeiter-Kapitalbeteiligung 76
4.3.7 Cafeteria-Systeme 76
5 Umsetzung der angestellten Überlegungen im Kontext der gesamtgesellschaftlichen Situation 78
5.1 Situation sozialökonomischer Betriebe in Deutschland 78
5.2 Zukunftsentwicklungen 87
Literaturverzeichnis 90
Verzeichnis der verwendeten Internetquellen 98
Versicherung 99
Hinweise für die Leser 100

Automatisiert erstellter Textauszug:

erwartungskonformen Verhalten. Dies schließt Vorhersagen ein, die ihre eigene Erfüllung verursachen. Führung in diesem Zusammenhang bedeutet eine Führung auf der Grundlage von Menschenbildern, die positiv (oder negativ) sein können und den Effekt haben, sich selbst zu bestätigen. Natürlich sind es nicht die Menschenbilder selbst, die sich bestätigen, sondern die Träger solcher Auffassungen. Unter dem Phänomen der „self fulfilling prophecy“ versteht man, dass die Träger von Erwartungshaltungen, durch ihr eigenes Verhalten Situationen und auch Reaktionen der Betroffenen herbeiführen, die ihre Erwartungen bestätigen130. Die Betroffenen werden damit zu reinen Projektionsflächen von Erwartungen. Dies geschieht keineswegs immer voll bewusst. In der nchfolgenden Abbildung Nummer 10 wird dieser Prozess vereinfacht dargestellt. [...]

Es gibt verschiedene Möglichkeiten eine vertrauensvolle und produktivitätssteigernde Atmosphäre zu schaffen. Eine Möglichkeit ist durch Zurückhaltung und Offenheit seitens der Führungskraft eine latente Vorbildfunktion einzunehmen (siehe das folgende Kapitel). Eine weitere Möglichkeit besteht darin, Kontroll- und Überwachungsinstrumente auf das Nötigste zu reduzieren und einzusetzen. Ein Beispiel ist der Verzicht auf Stechuhren in den verschiedenen Unternehmensbereichen. Dies erzeugt einen Vertrauensvorschuss, der dem Mitarbeiter ein hohes Maß an Selbstständigkeit und Verantwortungsbereitschaft attestiert. Dieser Vertrauensvorschuss bedeutet darüber hinaus die Anerkennung der Tatsache, dass jeglicher noch so ausgeklügelter Kontrollaufwand durch entsprechende unproduktive Energie und Kreativität überlistet werden kann, wenn im Unternehmen keine vertrauensvolle Umgebung herrscht. [...]

Rahmenbedingungen geschaffen, die sich neben der schon erwähnten Komplexität zusätzlich durch die Verknappung der Ressourcen Zeit und Geld auszeichnen122. Jeder Einzelne sollte gemäß seinen Stärken und Möglichkeiten eingesetzt werden, während die Führung die unterschiedlichen Tätigkeiten aller koordinieren muss. Dies erfolgt durch Führungsmaßnahmen, die optimalerweise wiederum motivierend auf die Mitarbeiter wirken sollten. Welche Arten von Motivation den Menschen, Mitarbeiter und die Führungskraft antreiben, wurde in den vorangegangenen Kapiteln eruiert. Es gibt eine Vielfalt von Betrachtungsweisen von Führung und Motivation. Im Kern dreht sich allerdings alles darum, wie aus Führung ein sozialer (und leistungssteigernder) Beeinflussungsprozess wird, bei dem eine Person (Führung), andere Personen (Geführte) zur Erfüllung gemeinsamer Aufgaben veranlasst werden können123. Das folgende Zitat von Eisenhower beschreibt den gesamten Sinn von Führung durch Motivation. [...]

Arbeit zitieren:
Kogel, Bernd August 2004: Motivation durch Führung, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Arbeitszeit, Entlohnungsanreize, Personalbetreuung, Unternehmenskultur, Unternehmensorganisation

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