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Möglichkeiten und kritische Würdigung der Adaption klassischer Werbewirkungsanalysen und Messung der Nutzung und Akzeptanz von werblicher Kommunikation in Online-Netzen

Am Beispiel Internet/World Wide Web

Möglichkeiten und kritische Würdigung der Adaption klassischer Werbewirkungsanalysen und Messung der Nutzung und Akzeptanz von werblicher Kommunikation in Online-Netzen
Über dieses Buch

Diplomarbeit von Mathias Döring

Einleitung:

Die Technologien des Online-Marktes, das Online-Marketing und die damit verbundene Marktforschung befinden sich weltweit in einem dynamischen Entwicklungsprozeß. Täglich werden neue Erkenntnisse, Zahlen, Untersuchungsergebnisse und Meinungen veröffentlicht. Aus diesem Grund können vor allem, was den Stand der technischen Entwicklungen betrifft, diese Aufzeichnungen nur eine Momentaufnahme darstellen.

Neue Medien ermöglichen dem Konsumenten oder Interessenten eine aktivere Rolle als bisher: Es herrscht Entscheidungsfreiheit, der Kunde kann wählen, worüber er informiert beziehungsweise nicht informiert werden möchte. Er sucht sich bewußt das Angebot aus, welches ihn interessiert. Neue interaktive Medien leben von der Kommunikation in beide Richtungen und überlassen damit dem Nutzer Einflußmöglichkeiten auf die weitere Gestaltung des Informationsangebotes.

Aufgrund der stattfindenden Kommerzialisierung und der damit steigenden Anzahl von eintretenden Unternehmen in den Online-Markt entwickelt sich das World Wide Web zum neuen Werbeträger und wird immer häufiger neben dem klassischen Marketing-Mix und ihren Werbeträgern Print, TV und Hörfunk eingesetzt. Somit steigt der Bedarf an qualifizierten Informationen über die Effektivitäts- und Kontrollmessung der eingesetzten Online-Präsentationen.

Die Voraussetzung zur Gestaltung eines effektiven Online-Auftrittes ist die Erforschung bzw. Erkennung des Nutzer- und Akzeptanzverhalten von werblicher Kommunikation der Teilnehmer in Online-Diensten.

Das Methodenspektrum der Marktforschung hat sich durch die Verbreitung der neuen interaktiven Medien vergrößert.

Gang der Untersuchung:

Ziel dieser Diplomarbeit ist es, die entwickelten Effektivitäts- und Kontrollmessungen für Online-Präsentationen aufzuzeigen und die Möglichkeit, klassische Werbewirkungsanalysen auf Online-Netze zu adaptieren.

Der Leser erhält dabei einen Überblick, in welcher Art sich das Methodenspektrum von der klassischen Marktforschung hin zu neuen Methoden differenziert und welche Schwierigkeiten in der Messung der Werbewirkung in den neuen Medien auftreten.

Dabei soll dem Leser das Online-Marketing aufgezeigt und anhand einer empirischen Erhebung die damit verbundenen Akzeptanz und das Nutzungsverhalten von Teilnehmern in Online-Netzen dargestellt werden.

Inhaltsverzeichnis:

1. EINLEITUNG 9
1.1 Untersuchungsziel 9
1.2 Erläuterung der Vorgehensweise der Untersuchung 10
2. BESTANDSAUFNAHME DES ONLINE-MARKTES 11
2.1 Expansion des Online-Marktes in Deutschland 11
2.2 Zukunftstendenzen des Online-Marktes 13
3. ENTWICKLUNG UND AUFBAU DES INTERNET 16
3.1 Entwicklung des Internet 16
3.2 Funktionsweise des Internet 17
3.3 Aufbau des Internet 18
3.3.1 E-Mail 18
3.3.2 Usenet News 19
3.3.3 Elektronische Diskussionsforen (NetNews) 19
3.3.4 FTP 20
3.3.5 Telnet 21
3.3.6 Suchwerkzeuge 21
3.3.6.1 Gopher 21
3.3.6.2 Archie 22
3.3.6.3 WAIS 22
4. WORLD WIDE WEB 23
4.1 Entwicklung des World Wide Web 23
4.2 Funktionsweise des WWW 24
4.3 WWW als Marketing-Plattform 25
5. KOMMERZIELLE ONLINE-ANBIETER 26
6. DEFINITION UND EINORDNUNG DES BEGRIFFES ‘ONLINE’ 27
6.1 Interaktivität 27
6.2 Verschmelzung unterschiedlicher Medientypen 28
6.3 Digitalisierung 29
7. DIE MARKTTEILNEHMER 29
7.1 Die User (Zielgruppendefinition) 29
7.2 Die Anbieter von Informationen 32
7.2.1 Content Provider 32
7.2.2 Internet Presence Provider (IPP) 32
7.2.3 Internet Service Provider (ISP) 33
8. KOMMUNIKATIONSINSTRUMENTE DES ONLINE-MARKETING 33
8.1 Marketing-Instrumente 33
8.1.1 Homepage 34
8.1.2 Online-Sponsoring 34
8.1.3 Online-Shopping 35
8.2 Ausstattungskomponenten 36
8.2.1 Bilder, Grafiken 36
8.2.2 Elektronische Formulare (Forms) 37
8.2.3 Freeware, Shareware, Demoprogramme 37
8.2.4 Video, Sound, Spiele 38
8.2.5 Internationale Einstellung 39
8.2.6 Hilfeoption 39
8.2.7 Zugangskontrolle und Paßwörter 40
8.2.8 Electronic-Publishing 40
9. MARKETING-MIX IM WORLD WIDE WEB 41
9.1 Begriffsabgrenzung "Online-Marketing" 41
9.2 Produktpolitik 42
9.2.1 Produktentwicklung über Online-Netze 42
9.2.2 Produktpräsentation über Online-Netze 42
9.3 Kontrahierungspolitik 43
9.4 Kommunikationspolitik 44
9.4.1 Faktoren der Kommunikationspolitik 44
9.4.1.1 Corporate Identity Policy 45
9.4.1.2 Kommunikationsinstrumente 46
9.4.1.2.1 Absatzwerbung 46
9.4.1.2.2 Direct Communications 46
9.4.1.2.3 Public Relations 46
9.4.1.2.4 Sales Promotion 47
9.4.1.2.5 Product Placement, Product Publicity 47
9.4.1.2.6 Sponsoring 48
9.4.2 Der 24-Stunden-Markt 49
9.4.3 Werbung im Netz 49
9.4.4 Wahrnehmung werblicher Informationen 50
9.5 Distributionspolitik im WWW 50
10. WERBETRÄGER: ONLINE-NETZE VS. KLASSISCHE WERBETRÄGER 51
11. KONTROLL- UND EFFEKTIVITÄTSMESSUNG 52
11.1 Ermittlung der Kontrolldaten 52
11.1.1 Direct-Response der Nutzer 53
11.1.2 Quantitative Kontrolle 53
11.2 Auswertung der Kontrolldaten 55
11.2.1 Kontrolle von Informations-Sites 55
11.2.1.1 Bruttoreichweite 55
11.2.1.2 Nettoreichweite 58
11.2.1.3 Messung mehrmaliger Zugriffe auf eine Information-Site (Visits) 59
11.2.1.4 Kontaktdauer (Session Lenght) 61
11.2.1.5 Bestimmung präferierter Dateien 62
11.2.1.6 Länderkennzeichnung 63
11.2.2 Kontrolle von Online-Sponsoring 64
11.2.2.1 Tausendkontaktpreis (TKP) 64
11.2.2.2 Kontrolle der Logoplazierung 65
11.2.2.3 Messung der Effektivität von Links 65
11.2.3 Kontrolle des Online-Shopping 66
11.2.3.1 Kontaktmessung der Shopping-Präsentation 66
11.2.3.2 Messung der Effektivität von Online-Angeboten 67
11.2.3.3 Kontrolle der optimalen Produktpositionierung 67
12. KLASSISCHE FORSCHUNGS-INSTRUMENTE ZUR MESSUNG DER WERBEWIRKUNG 68
12.1 Überblick und Eingrenzung der Verfahren 68
12.2 Problematik der Werbewirkungsmessung 69
12.2.1 Aufmerksamkeitswirkung 70
12.2.2 Lernerfolg, Kumulativwirkung 70
12.2.3 Isolierte Testvorlagen 70
12.2.4 Fallzahlen, Grundgesamtheit 71
12.2.5 Standardinstrumente, mangelnde Vergleichsbasis 71
12.2.6 Trends 71
12.3 Werbewirkungsindikatoren 72
12.3.1 Impact 72
12.3.2 Werbeawareness 72
12.3.3 Recall 73
12.3.4 Recognition 74
12.3.5 Markenawareness 74
12.3.6 Kauf 75
12.4 Kurzcharakteristik der Verfahren 76
12.4.1 Ad hoc-Erhebung 76
12.4.1.1 Kurzcharakteristik des Foldertest 76
12.4.1.2 Kurzcharakteristik des Day-After-Recall-Test 77
12.4.1.2.1 Der Print-Day-After-Recall-Test 77
12.4.1.2.2 Der TV-Day-After-Recall-Test 78
12.4.1.3 Kurzcharakteristik des Same-Day-Recall-Test 79
12.4.1.4 Kurzcharakteristik des CEDAR-Test 79
12.4.1.5 Kurzcharakteristik des EFFIPUB 79
12.4.2 Trackingstudien 80
12.4.2.1 Kurzcharakterisitk des GfK-Werbemonitor 81
12.4.2.2 Kurzcharakterisitk des IVE-Werbemonitor 82
12.4.2.3 Kurzcharakterisitk des Niko-Werbe-Index 83
12.4.2.4 Monitore im Vergleich 83
12.4.3 Kontaktanalyse 85
12.4.3.1 Kurzcharakteristik des Recognition-Test 85
12.4.3.2 Kurzcharakterisitk des Copy-Test 86
13. MÖGLICHKEITEN DER ADAPTION KLASSISCHER FORSCHUNGSINSTRUMENTE ZUR MESSUNG DER WERBEWIRKUNG AUF ONLINE-NETZE 87
13.1 Technische Adaption 87
13.1.1 Datenerhebung in den NetNews 87
13.1.2 Datenerhebung per WWW 88
13.1.3 Datenerhebung per E-Mail 88
13.2 Soziodemographie 89
13.2.1 Validität 89
13.2.2 Adressen-Rekrutierung: Screening-Interview vs.Datenbank 90
13.3 Methodik 91
13.3.1 Grundgesamtheit / Stichprobe / Repräsentanz 91
13.3.2 Kontrollmöglichkeit 92
13.3.3 Kommunikation 93
13.3.4 Werbewirkungsindikatoren 93
14. KRITISCHE WÜRDIGUNG DER ADAPTION KLASSISCHER FORSCHUNGSINSTRUMENTE AUF ONLINE-NETZE 95
14.1 Neues Kommunikationsmedium 95
14.2 Neue Kommunikationsform 97
14.3 Neue Präsentationsform 99
14.4 Methodik 99
15. DIE ERHEBUNG 104
15.1 Darstellung der Untersuchung 104
15.1.1 Untersuchungsziel 104
15.1.2 Untersuchungsbereich 104
15.2 Methodenbeschreibung 105
15.2.1 Abgrenzung und Beschreibung der Grundgesamtheit 105
15.2.2 Ausschöpfung 105
15.2.3 Signifikanzkontrolle 106
15.2.4 Darstellungstechniken 107
15.2.5 Durchführung der Untersuchung (Termine) 108
15.3 Ergebnisse der Untersuchung 108
15.3.1 Nutzungssituation und Nutzungsverhalten 108
15.3.2 Eigenschaftsprofil des WWW 110
15.3.3 Die Psychologie der User 111
15.3.4 Werbung im WWW 112
15.3.5 Die Werbung im Kontext elektronischer Publikationen 114
15.3.6 Soziodemographie 115
15.4 Zusammenfassung der Ergebnisse 116
15.5 Bewertung der Ergebnisse 117
16. AUSBLICK 119
17. ZUSAMMENFASSUNG 119
LITERATURVERZEICHNIS
ANHANG

Arbeit zitieren:
Döring, Mathias Juli 1996: Möglichkeiten und kritische Würdigung der Adaption klassischer Werbewirkungsanalysen und Messung der Nutzung und Akzeptanz von werblicher Kommunikation in Online-Netzen, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Empirische Studie: Akzeptanz und Nutzungsverhalten, klassische Werbewirkungsanalysen aus dem Sachgebiet der Mediaforschung, Marktforschung, Online Effektivitäts- und Kontrollmessung, Online-Marketing

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