Möglichkeiten des Risikomanagements von Kapitalbeteiligungsgesellschaften
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Jens Kuttig
- Abgabedatum: April 1998
- Umfang: 69 Seiten
- Dateigröße: 2,5 MB
- Note: 1,3
- Institution / Hochschule: Westfälische Wilhelms-Universität Münster Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-1776-5
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-1776-5 P - ISBN (CD) :978-3-8324-1776-5 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Kuttig, Jens April 1998: Möglichkeiten des Risikomanagements von Kapitalbeteiligungsgesellschaften, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Anlagepolitik, Portfoliotheorie, Private Equity, Venture Capital, Portfolio Selection
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Diplomarbeit von Jens Kuttig
Einleitung:
Die Innovations- und Wachstumsfinanzierung nicht-börsennotierter Unternehmen erfolgt in zunehmendem Maße durch die Bereitstellung von Venture Capital bzw. Private Equity. Bei der Kapitalvergabe sind in der Regel Kapitalbeteiligungsgesellschaften zwischengeschaltet, die als Finanzintermediäre Kapital bei Investoren akquirieren und zeitlich befristet in Beteiligungsunternehmen investieren.
Aufgrund der hohen Verlustrisiken dieser Finanzierungsform ist das Risikomanagement von zentraler Bedeutung für die Geschäftspolitik von Kapitalbeteiligungsgesellschaften. Gemäß den Erkenntnissen der modernen Portfoliotheorie sollte die Gestaltung der Risikopolitik von Kapitalbeteiligungsgesellschaften grundsätzlich im Portfoliokontext erfolgen. Vor diesem Hintergrund diskutiert der Verfasser Möglichkeiten zur Verwendung portfoliotheoretischer Kalküle im Risikomanagement von Kapitalbeteiligungsgesellschaften.
Gang der Untersuchung:
In der Arbeit wird sowohl die prinzipielle Übertragbarkeit der Portfoliotheorie auf das Beteiligungsgeschäft als auch die praktische Implementation der theoretischen Erkenntnisse in der Planung und Steuerung von Kapitalbeteiligungsgesellschaften behandelt. Im Rahmen der Untersuchung wird einleitend die Konzeption von Kapitalbeteiligungsgesellschaften dargestellt und der Stellenwert des Risikomanagements innerhalb dieser Konzeption erläutert.
Nach einer Systematisierung risikopolitischer Instrumente werden die Risikodiversifikation als zentrales Instrument des Risikomanagements modelltheoretisch fundiert sowie Möglichkeiten und Grenzen der Übertragbarkeit der Portfolio Selection auf Kapitalbeteiligungsgesellschaften aufgezeigt. Dabei wird insbesondere auf den beteiligungsspezifischen Modifikationsbedarf von Rendite- und Risikomaßen eingegangen. Abschließend werden auf Basis einer heuristischen Vorgehensweise Möglichkeiten zur Implementation der portfoliotheoretischen Konzepte bei der strategischen Planung sowie operativen Steuerung der Anlagepolitik von Kapitalbeteiligungsgesellschaften erörtert.
Inhaltsverzeichnis:
| Abkürzungsverzeichnis | III | |
| Symbolverzeichnis | IV | |
| Abbildungsverzeichnis | VII | |
| 1. | Einleitung | 1 |
| 2. | Kapitalbeteiligungsgesellschaften als Intermediäre des Venture Capital-Marktes | 3 |
| 2.1 | Begriff und Wesen des Venture Capital | 3 |
| 2.1.1 | Definition und Abgrenzung von Venture Capital | 3 |
| 2.1.2 | Idealtypische Phasen der Venture Capital-Finanzierung | 5 |
| 2.2 | Funktionsweise von Kapitalbeteiligungsgesellschaften | 7 |
| 2.2.1 | Institutioneller Rahmen der Venture Capital-Finanzierung | 7 |
| 2.2.2 | Ablauf des Finanzierungsprozesses | 8 |
| 2.3 | Theoretische Fundierung von Kapitalbeteiligungsgesellschaften | 10 |
| 2.3.1 | Unsicherheiten bei der Vergabe von Venture Capital | 10 |
| 2.3.2 | Transaktionskostenvorteile von Intermediären bei der Reduzierung von Unsicherheiten | 11 |
| 3. | Konzeptionelle und theoretische Grundlagen des Risikomanagements von Kapitalbeteiligungsgesellschaften | 13 |
| 3.1 | Konzeption des Risikomanagements | 13 |
| 3.1.1 | Klärung des relevanten Risikoverständnisses | 13 |
| 3.1.2 | Zielsetzung und Funktionen des Risikomanagements | 15 |
| 3.1.3 | Systematisierung der risikopolitischen Instrumente | 16 |
| 3.2 | Übertragung portfoliotheoretischer Kalküle auf Venture Capital | 19 |
| 3.2.1 | Das Modell von MARKOWITZ | 19 |
| 3.2.1.1 | Grundlagen der Portfolio Selection | 19 |
| 3.2.1.2 | Anwendung der Portfolio Selection auf Beteiligungsportfolios | 22 |
| 3.2.1.2.1 | Beteiligungsspezifischer Modifikationsbedarf | 22 |
| 3.2.1.2.2 | Bestimmung langfristiger Renditeverteilungen | 23 |
| 3.2.1.2.3 | Risikomessung für Beteiligungen und Beteiligungsportfolios | 26 |
| 3.2.1.3 | Grenzen der Portfolio Selection bei Beteiligungsportfolios | 28 |
| 3.2.2 | Das Modell der naiven Diversifikation | 30 |
| 3.2.2.1 | Grundlagen naiver Diversifikation | 30 |
| 3.2.2.2 | Grenzen naiver Diversikation bei Beteiligungsportfolios | 31 |
| 3.2.3 | Zwischenfazit | 32 |
| 4. | Implementation der Portfoliodiversifikation in Kapitalbeteiligungs gesellschaften | 33 |
| 4.1 | Heuristische Planungsmodelle | 33 |
| 4.1.1 | Fundierung heuristischer Diversifikationskriterien | 33 |
| 4.1.2 | Die Beteiligungsmatrix als Planungsinstrument | 36 |
| 4.2 | Steuerung der Portfoliodiversifikation über die Beteiligungsprüfung | 37 |
| 4.2.1 | Formulierung von Anlagegrundsätzen | 37 |
| 4.2.2 | Selektion von Beteiligungen | 38 |
| 4.3 | Realisierung des geplanten Diversifikationsgrades | 40 |
| 5. | Zusammenfassung | 42 |
| Anhang A | 44 | |
| Anhang B | 45 | |
| Literaturverzeichnis | 46 |
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832417765
Arbeit zitieren:
Kuttig, Jens April 1998: Möglichkeiten des Risikomanagements von Kapitalbeteiligungsgesellschaften, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Anlagepolitik, Portfoliotheorie, Private Equity, Venture Capital, Portfolio Selection



