Möglichkeiten zur Optimierung des Produktmanagements bei Dienstanbietern für Geschäftskunden
Dargestellt am Beispiel Internet-Housing/-Hosting
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Frederic Chavinier
- Abgabedatum: Mai 2002
- Umfang: 72 Seiten
- Dateigröße: 739,4 KB
- Note: 1,2
- Institution / Hochschule: Hessische Verwaltungs- und Wirtschafts-Akademie Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-5812-6
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-5812-6 P - ISBN (CD) :978-3-8324-5812-6 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Chavinier, Frederic Mai 2002: Möglichkeiten zur Optimierung des Produktmanagements bei Dienstanbietern für Geschäftskunden, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: eBusiness, Organisation, Marketing-Mix, Outsourcing, Standardisierung
In den Warenkorb
48,00 €
Diplomarbeit von Frederic Chavinier
Einleitung:
Das Produktmanagement wurde bisher fast ausschließlich im Rahmen des Konsumgüter- oder Investitionsgütermarketings thematisiert. Eine Differenzierung des Produktmanagementkonzeptes im Hinblick auf das Geschäft mit Dienstleistungen steht noch weitgehend aus. Diese Arbeit zeigt auf, dass das Produktmanagement auch im Geschäft mit Dienstleistungen in der Unternehmensorganisation gewinnbringend eingesetzt werden kann.
Aufgrund der Besonderheiten von Dienstleistungen ist aber eine direkte Anwendung nur teilweise möglich. Vielmehr werden Anpassungsmöglichkeiten und neue Ansatzpunkte benötigt. Aufgrund des Umfangs des Themas konzentriert sich diese Arbeit auf Dienstleistungen für Geschäftskunden und insbesondere auf Dienstleistungen bei denen neue Technologien am Beispiel Internet-Housing/-Hosting eine tragende Rolle spielen.
Gang der Untersuchung:
Es wird auf vorhandene einschlägige Modelle des Produktmanagements eingegangen und insbesondere auf das Marketing-Mix. Darauf aufbauend werden differenzierte Optimierungsansätze erarbeitet. Die dargestellten wissenschaftlichen Modelle und die erarbeiteten Ansatzpunkte des Produktmanagements werden am Beispiel Internet-Housing/-Hosting konkretisiert. Die Komplexität des Themas Produktmanagement in diesem speziellen Sektor wird dabei dargestellt.
Inhaltsverzeichnis:
| 1. | EINLEITUNG | 1 |
| 1.1 | MOTIV DER ARBEIT | 1 |
| 1.2 | ZIEL DER ARBEIT | 1 |
| 1.3 | VORGEHENSWEISE | 2 |
| 2. | WESEN DER DIENSTLEISTUNGEN | 1 |
| 2.1 | ROLLE DER DIENSTLEISTUNGEN IN DER WIRTSCHAFT DER INDUSTRIELÄNDER | 3 |
| 2.2 | DIENSTLEISTUNGSBEGRIFF | 4 |
| 2.3 | BESONDERHEITEN DER DIENSTLEISTUNGEN | 7 |
| 2.3.1 | Immaterialität | 7 |
| 2.3.2 | Einbeziehung des Leistungsempfängers als externer Faktor | 8 |
| 2.3.3 | Individualität | 9 |
| 2.4 | DIENSTE ALS DIENSTLEISTUNGSPRODUKTE | 10 |
| 2.5 | DIENSTLEISTUNGEN FÜR GESCHÄFTSKUNDEN AM BEISPIEL INTERNET-HOUSING/-HOSTING | 11 |
| 2.5.1 | Outsourcing-Dienste für eBusiness | 11 |
| 2.5.2 | Internet-Housing/-Hosting-Dienste | 12 |
| 3. | PRODUKTMANAGEMENT IM ALLGEMEINEN | 15 |
| 3.1 | ROLLE DES PRODUKTMANAGEMENTS IN DER ORGANISATION | 15 |
| 3.2 | PRODUKTPOLITIK | 17 |
| 3.3 | PREISPOLITIK | 20 |
| 3.4 | KOMMUNIKATIONSPOLITIK | 20 |
| 3.5 | DISTRIBUTIONSPOLITIK | 21 |
| 4. | PRODUKTMANAGEMENT BEI DIENSTANBIETERN FÜR GESCHÄFTSKUNDEN | 22 |
| 4.1 | FOKUS DES DIENSTLEISTUNGSMARKETINGS | 22 |
| 4.2 | LEISTUNGSPOLITIK | 23 |
| 4.3 | KOMMUNIKATIONSPOLITIK | 25 |
| 4.3.1 | Materialisierung | 25 |
| 4.3.2 | Nutzenvermittlung | 25 |
| 4.3.3 | Persönlicher Verkauf | 27 |
| 4.4 | DISTRIBUTIONSPOLITIK | 27 |
| 4.5 | PREIS- UND -KONTRAHIERUNGSPOLITIK | 28 |
| 5. | OPTIMIERUNGSMÖGLICHKEITEN IM PRODUKTMANAGEMENT AM BEISPIEL INTERNET-HOUSING/-HOSTING | 29 |
| 5.1 | MARKTGEGEBENHEITEN | 29 |
| 5.2 | LEISTUNGSPOLITIK | 30 |
| 5.2.1 | Kundenlösungsmodule | 30 |
| 5.2.2 | Kundensegmentierung (Standardisierung des externen Faktors) | 31 |
| 5.2.3 | Standardisierung der Lösungsmodule | 32 |
| 5.2.4 | Standardisierung der Leistungserbringungsprozesse | 33 |
| 5.2.5 | Qualitätskontrolle | 35 |
| 5.2.6 | Professional Services | 36 |
| 5.2.7 | Strategische Produktplanung | 37 |
| 5.3 | KOMMUNIKATIONSPOLITIK - PERSÖNLICHER VERKAUF | 38 |
| 5.4 | DISTRIBUTIONSPOLITIK | 40 |
| 5.5 | PREIS- UND KONTRAHIERUNGSPOLITIK | 41 |
| 5.5.1 | Preis und Nutzen | 41 |
| 5.5.2 | Leistungsbeschreibung | 42 |
| 6. | SCHLUSSBETRACHTUNG | 44 |
| ANHANG | ||
| COLT Telecom GmbH: COLT eBusiness; März 2002 | I | |
| BT Ignite: Independent Research; März 2002 | II | |
| Detaillierter Kostenvergleich: Hosting- vs. kundeneigene Lösung | III | |
| Abbildungsverzeichnis | IV | |
| Literaturverzeichnis | V | |
| Eidesstattliche Erklärung | VI |
Da Dienste eine bedeutende Rolle im Marktgeschehen spielen, besteht zwangsläufig ein großer Bedarf an Marketinginstrumenten. Aufgrund der Besonderheiten und Komplexität der Dienste (s. Abschnitt 2.3) ist eine Anwendung des SachgüterMarketings aber problematisch. 82 Insbesondere treten hier neben „harten“ objektivierenden auch verstärkt „weiche“ subjektive Kriterien an erste Stelle. 83 Trotz dieses unbefriedigten Bedarfs an gezielten Marketing-Instrumenten scheint das Interesse der Wirtschaftswissenschaften dennoch schwerpunktmäßig auf materielle Güter ausgerichtet zu sein. 84 Dadurch fehlt eine schlüssige Theorie des Produktmanagements für Dienstleistungsprodukte. In den folgenden Abschnitten werden auf der Basis des Marketing-Mix entsprechende Ansätze für das Produktmanagement bei Dienstanbietern dargestellt und erarbeitet. Da es sich hier um Dienstleistungsprodukte handelt, wird dabei der Begriff Leistungspolitik statt Produktpolitik verwendet. [...]
Auf Basis der oben genannten Analyse strebt der Produktmanager eine Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit der Produkte an. Hierzu kann er die Produktbestandteile qualitativ verbessern, die für die Kunden besonders wichtig sind. Er kann auch die Kosten für das Produkt senken, indem für die Kunden unwichtige Komponenten eliminiert oder mit weniger Aufwand produziert werden. Darüber hinaus sollte der Produktmanager die Marktpenetration der Produkte erhöhen, indem mehr Kunden gewonnen werden (Kunden der Wettbewerber, neue Marktsegmente,...) oder an bestehende Kunden mehr verkauft wird. Letztendlich sollte regelmäßig eine PortfolioAnalyse durchgeführt werden (zum Beispiel nach der Boston Consulting Group- oder General Electric/McKinsey & Co.-Matrix): Schwache oder unattraktive Produkte werden eliminiert, in bestimmte bestehende Produkte wird verstärkt investiert und neue Produkte werden geplant. 58 [...]
Organisation (s. Abbildung 5). So kann der Produktmanager Einfluss auf sämtliche Unternehmensfunktionen nehmen. Das Produktmanagement wird dabei in der Regel dem Marketingbereich oder direkt der Unternehmensleitung zugeordnet. Durch eine Eingliederung als Stabsfunktion würde der Produktmanager prinzipiell Aufgaben wie Entscheidungsvorbereitung oder Beratung übernehmen, aber keine Koordination. 52 Die Einflussnahme des Produktmanagers auf die Unternehmensfunktionen ist in der Regel aber organisatorisch nur wenig geregelt, so dass der Produktmanager seine Koordinationsfunktion „im wesentlichen durch Überzeugung und persönliche Autorität erfüllen muss“. 53 Der Produktmanager hat meistens keine Weisungsbefugnisse auf Mitarbeiter der Funktionsbereiche 54 , obwohl er eine hohe Verantwortung für den Erfolg seiner Produkte trägt. [...]
In den Warenkorb
48,00 €
Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832458126
Arbeit zitieren:
Chavinier, Frederic Mai 2002: Möglichkeiten zur Optimierung des Produktmanagements bei Dienstanbietern für Geschäftskunden, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
eBusiness, Organisation, Marketing-Mix, Outsourcing, Standardisierung



