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Möglichkeiten der Nutzung von Online-Diensten und Computernetzwerken im Rahmen der Kommunikationspolitik

Möglichkeiten der Nutzung von Online-Diensten und Computernetzwerken im Rahmen der Kommunikationspolitik
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Markus Bokowsky
  • Abgabedatum: Februar 1996
  • Umfang: 155 Seiten
  • Dateigröße: 11,3 MB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Hochschule für angewandte Wissenschaften - Fachhochschule München Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-4029-9
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-4029-9 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-4029-9 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Bokowsky, Markus Februar 1996: Möglichkeiten der Nutzung von Online-Diensten und Computernetzwerken im Rahmen der Kommunikationspolitik, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte:

Diplomarbeit von Markus Bokowsky

Einleitung:

Dieses Kapitel soll eine Begründung für die Wahl des Themas liefern, sowie die Ziele der Arbeit aufzeigen. Des weiteren soll die gewählte Vorgehensweise erläutert, sowie auf einige Spezialaspekte der Untersuchung hingewiesen werden.

Die Rahmenbedingungen für die Marketing-Kommunikation sind in den letzten Jahren zunehmend schwieriger geworden. Die Verbraucher leiden unter Informationsüberlastung und zeigen immer weniger Interesse an klassischer Unternehmenskommunikation. Demgegenüber steht der Wunsch nach individueller Ansprache und vermeintlich objektiver Produktinformation. Von der Marketing-Forschung weitgehend unbemerkt haben sich Online-Dienste und vor allem das Internet zu stattlicher Größe entwickelt. Heute nutzen ca. 40-50 Mio. Menschen weltweit Datennetze zur Kommunikation, Information und Unterhaltung. Die Nutzung dieser Netze zur Unternehmens-Kommunikation könnte, bedingt durch die, von klassischen Medien differierenden Kommunikationseigenschaften, eine Antwort auf die erschwerten Rahmenbedingungen der 90er sein. Während in der Literatur überwiegend der Einsatz zu Zwecken der Distribution diskutiert wird, soll in dieser Arbeit das, in Online-Diensten und dem Internet liegende Potential für die Marketing-Kommunikation aufgezeigt werden. Die in der Praxis beobachtbaren Tendenzen lassen vermuten, daß hier der Einsatzschwerpunkt der nächsten Jahre liegen wird.

Gang der Untersuchung:

Ziel dieser Arbeit ist es die theoretischen und praktischen Nutzungsmöglichkeiten von Online-Diensten und Internet für die Marketing-Kommunikation darzustellen. Hierzu sollen zunächst die einzelnen Systeme, ihre Nutzer sowie die zu erwartenden zukünftigen Entwicklungen vorgestellt werden. Danach sollen die Besonderheiten der untersuchten Medien durch eine Gegenüberstellung mit traditionellen Medien herausgearbeitet werden. Die Ergebnisse der Betrachtung der in Online-Medien möglichen Kommunikationsbeziehungen sollen den theoretischen Rahmen für die Einsatzmöglichkeiten innerhalb der Kommunikationspolitik liefern. Basierend darauf, sollen dann Ansatzpunkte für die Marketing-Kommunikation gefunden und auf den verschiedenen Ebenen des Planungsprozesses dargestellt werden. Abschließend soll noch den veränderten Kommunikationsbedingungen durch das Aufzeigen der an die Umsetzung zu stellenden Anforderungen Rechnung getragen werden.

Inhaltsverzeichnis:

Inhaltsverzeichnis II
Darstellungsverzeichnis VII
Abkürzungsverzeichnis IX
1. Einleitung 1
1.1 Rechtfertigung der ThemensteIlung 1
1.3 Aufbau der Arbeit 1
1.3 Vorgehensweise 2
2. Darstellung Online-Dienste und Internet 4
2.1 Abgrenzung 4
2.2 Entstehung 5
2.2.1 BTX und die Anfänge kommerzieller Online-Dienste 5
2.2.2 Von ARPAnet zum Netz der Netze - Die Geschichte des Internet 6
2.3 Kurzcharakteristik 8
2.3.1 T-Online 9
2.3.2 CompuServe 1O
2.3.3 America Online 11
2.3.4 Microsoft Network 11
2.3.5 eWorld 12
2.3.6 Europe Online 13
2.3.7 Internet 13
2.4 Vergleichbare Dienste 14
2.4.1 Elektronische Post 15
2.4.2 Datentransfer 15
2.4.3 Diskussionsplattformen 10
2.4.4 Konferenzsysteme 17
2.4.5 Einkaufspassagen 18
2.4.6 Telebanking 19
2.4.7 Online-Spiele 19
2.4.8 Informationssysteme. 19
2.5 Teilnehmer 20
2.5.1 Entwicklung der Nutzerzahlen 21
2.5.2 Soziodemographische Struktur 24
2.5.3 Psychografische Kriterien 26
2.6 Zukunftsperspektiven 27
2.6.1 Entwicklung der Anbieterlandschaft 27
2.6.2 Technische Möglichkeiten 29
2.6.3 Veränderungen im gesellschaftlichen Umfeld 32
3. Unterschiede zu klassischen Medien 34
3.1 Interaktivität 34
3.1.1 Bewußte Kontaktaufnahme und Auswahl der Information 35
3.1.2 Grad der Interaktion abhängig von Nutzer und Medium 36
3.1.3 Mensch-Maschine Interaktion bedeutet Kommunikation 36
3.1.4 Ständige Messung des Nutzungsverhaltens 37
3.1.5 Aufhebung der Trennung von Sender und Empfänger 37
3.1.6 Sowohl Individual- als auch Massenkommunikation 39
3.2 Multimedia 40
3.3 Hypertext 41
3.3.1 Selbstbestimmte Navigation 42
3.4 Virtuelle Welten 43
3.4.1 Computer-Mediated Environments 43
3.4.2 Online-Präsenzen 44
3.4.3 Virtuelle Gemeinschaften 45
3.5 Kommunikationsmodell für Computer-Mediated Environments 46
4. Ansatzpunkte für die Marketing-Kommunikation 49
4.1 Stand der Marketing-Kommunikation 49
4.1.1 Erschwerte Rahmenbedingungen 49
4.1.2 Integrierte Unternehmenskommunikation 50
4.2 Ziele 50
4.2.1 Intensivierung der Zielgruppenkontakte 51
4.2.2 Kundenbindung 52
4.2.3 Imageverbesserung 52
4.2.4 Andere psychologische Zielgrößen 53
4.3 Zielgruppen 54:
4.3.1 Revitalisierung des Meinungsführerkonzepts 54
4.3.2 Ansprache multipler Zielgruppen 57
4.4 Strategische Ansatzpunkte 59
4.4.1 Erweitertes Relationship-Marketing 59
4.4.2 Der Prosumer der Information 62
5. Implikationsmöglichkeiten im Kommunikations-Mix 64
5.1 Werbung 64
5.1.1 Terminologische Einordnung 65
5.1.1.1 Begriffsbestimmung 65
5.1.1.2 Erscheinungsformen 68
5.1.2 Strategische Planung 69
5.1.2.1 Werbeziele 70
5.1.2.2 Entscheidungsverlagerungen 70
5.1.3 Werbeträger 71
5.1.3.1 Klassische Medien 71
5.1.3.2 Search Engines 74
5.1.3.3 Content 76
5.1.4 Reichweite 77
5.1.4.1 Problematik der Messung 77
5.1.4.2 Lösungsansätze 78
5.1.5 Kontaktqualität 80
5.1.5.1 Schaltkosten 81
5.1.5.2 Inter-Media Vergleich 81
5.1.5.3 Erfolgskontrolle 82
5.1.5.4 Akzeptanz 83
5.2 Öffentlichkeitsarbeit 84
5.2.1 Externe Public Relations 84
5.2.1.1 Passiv: Bereitstellen von Informationen 84
5.2.1.2 Aktiv: E-Mail und Mailinglisten als Tool 91
5.2.2 Interne Public Relations 92
5.2.3 Issue Management und Krisen PR 94
5.2.3.1 Newsgroup Monitoring 94
5.2.3.2 Direkte Reaktionsmöglichkeit im Krisenfall 95
5.3 Verkaufsförderung 95
5.3.1 Aktionsebene Hersteller 96
5.3.2 Aktionsebene Handel 97
5.3.2.1 Einsatzmöglichkeiten bei konventionellen Betriebsformen 98
5.3.2.2 Verkaufsförderung für virtuelle Shops 101
5.3.2.2.1 Online-Medien als Distributionskanal 101
5.3.2.2.2 Betriebstypen in Computer-Mediated Environments 103
5.3.2.2.3 Terminologische Einordnung 104
5.3.2.2.4 Maßnahmen der Verkaufsförderung 105
5.3.3 Aktionsebene Verbraucher 107
5.4 Sponsoring 112
5.4.1 Kommunikation des Sponsoring-Engagements 114
5.4.2 Online-Medien als Sponsoringinstrument 115
5.4.3 Sponsoring des Online-Engagements 117
5.4.4 Sponsoring Virtueller Ereignisse 118
6. Anforderungen an die Umsetzung 123
6.1 Verständnis Virtueller Gemeinschaften 123
6.1.1 Verhaltensregeln in Computer-Mediated Environments 124
6.1.2 Empfehlungen für die Unternehmenskommunikation 124
6.1.3 Negative Sanktionsmöglichkeiten 127
6.2 Gestaltung der Online-Präsenz 128
6.2.1 Informieren oder Amüsieren 128
6.2.2 Grafik versus Geschwindigkeit 130
6.3 Bekanntmachung des Angebots 131
6.3.1 Durch klassische Medien 131
6.3.2 Innerhalb des Mediums 132
6.4 Organisatorische Verankerung 133
Literatur- und Quellenverzeichnis 135
Erklärung 144

Arbeit zitieren:
Bokowsky, Markus Februar 1996: Möglichkeiten der Nutzung von Online-Diensten und Computernetzwerken im Rahmen der Kommunikationspolitik, Hamburg: Diplomica Verlag

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