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Möglichkeiten der Internetnutzung lokaler Non-Profit-Organisationen als Marketingentwicklung

Möglichkeiten der Internetnutzung lokaler Non-Profit-Organisationen als Marketingentwicklung
Über dieses Buch
  • Art: MA-Thesis / Master
  • Autor: Bartholomäus Rymek
  • Abgabedatum: Dezember 2008
  • Umfang: 101 Seiten
  • Dateigröße: 457,3 KB
  • Note: 2,0
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Münster Deutschland
  • Bibliografie: ca. 37
  • ISBN (eBook): 978-3-8366-3230-0
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Rymek, Bartholomäus Dezember 2008: Möglichkeiten der Internetnutzung lokaler Non-Profit-Organisationen als Marketingentwicklung, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Sozialmanagement, Marketing, Web 2.0, Non Profit Organisationen, Werbestrategie

MA-Thesis / Master von Bartholomäus Rymek

Einleitung:

Größere Unternehmen der freien Wirtschaft bedienen sich schon lange der Möglichkeit der Internetnutzung und können dieses fortschrittliche Informationsmedium für Marketing und Kommunikation gezielt nutzen. Ihre Webpräsenzen sind größtenteils professionell gestaltet und qualitativ auf dem aktuellen Stand der technischen und grafischen Anforderungen. Neben den professionell gestalteten Webpräsenzen präsentieren sich die Unternehmen mit Imagebroschüren, Werbekampagnen oder mit (entsprechend anderen) Medien.

So wie neue Medien in der freien Wirtschaft seit Jahren zur effizienten Außendarstellung genutzt werden, um sich gegenüber Mitbewerbern Marktvorteile z.B. durch ein spezielles Image zu verschaffen, bedienen sich heute auch Non-Profit-Organisationen (NPOs) dieser Strategie. Für große NPOs scheint dabei der Bereich der neuen Medien oft nur eine kleine Hürde darzustellen. Mit abnehmender Größe der sozialen Einrichtungen sinkt die Akzeptanz und das Engagement für das Internet, besonders das Web sowie die Qualität der Webpräsenzen enorm, diese erscheinen einfach bis primitiv, ungepflegt, überladen oder vernachlässigt und schaden dem Unternehmen damit oftmals mehr, als dass sie ihm dienen.

Wenn größere soziale Institutionen sich des Instrumentariums Marketing im Bereich des Internets in hohem Maße bedienen, hingegen mittlere und kleine – in der vorliegenden Arbeit als ‘lokale Institutionen’ beschrieben – wenig bis selten, dann stellt sich die Frage, warum der Bereich der neuen Medien von diesen mittleren und kleinen Unternehmen so wenig genutzt wird?

Welche Möglichkeiten des Marketings im Bereich digitaler Medien kann ein lokales Non-Profit-Unternehmen nutzen, um sich gegen andere Unternehmen in seinem Sektor strategisch durchzusetzen?

Gerade im Bereich sozialer Dienstleistungen ist die Außendarstellung der Organisation von zentraler Bedeutung.

Ziel dieses Eigenmarketings ist es, für das öffentliche Bewusstsein möglichst zur ‘bevorzugten Adresse’ für den jeweiligen Aufgabenbereich, Kunden und Geldgeber zu werden.

Marketing bedeutet einerseits Anpassung an die Erwartungen und Bedürfnisse der Nachfrager, andererseits aber auch Impulsgebung und Gestaltung auf dem Markt mit seinem Unternehmen und den Produkten.

Das Marketing für den sozialen und medizinischen Bereich wird zunehmend komplizierter. Stichwörter wie ‘Sparmaßnahmen’ und ‘Strukturreformen’ sorgen für Irritation und verschärfte Marktbedingungen. Es bleibt immer weniger Geld für Investitionen – auch für Werbemaßnahmen – zur Verfügung, jedoch muss immer komplexer und werbewirksamer gearbeitet werden.

Werbung und Öffentlichkeitsarbeit für die genannten Bereiche erfordern allerdings ein vielfältiges Insider-Know-how, das nur ein fachübergreifendes Expertenteam mitbringt.

Somit steigt für lokale soziale Anbieter die Notwendigkeit, zur Professionalisierung von Werbung und Öffentlichkeitsarbeit, speziell im Bereich des World Wide Web.

Zu Beginn der Arbeit werden Grundlagen beschrieben. Dabei wird zunächst ein Blick auf die aktuellen Bedürfnisse der Gesellschaft, d.h. insbesondere auf das Nutzerverhalten der potentiellen Kunden gerichtet. Anschließend wird eine Einbindung des Marketings in die soziale Arbeit und die Legitimation hierfür – aufgrund der aktuellen Marktsituation – geliefert. Darauf aufbauend wird die Basis des Marketings – insbesondere in Bezug auf die Kommunikation – geschaffen. Daran schließt sich der Aufbau einer Marketingphilosophie für soziale Institutionen an.

Der letzte Teil beschreibt in Form von Beispielen neue Strategien für die effiziente Nutzung des Internets in NPOs.

Inhaltsverzeichnis:

0. Einleitung 5
1. Das Internet: Kommunikation heute 7
1.1 Kommunikation und Information als Eckpfeiler 7
1.2 Grundlegende Veränderung der Geschäftsprozesse in NPOs 8
1.3 Das 4P-Modell 9
1.4 Anforderung der Nutzung von Promotion im Bereich der Firmenwebseite 9
2. Das Internet: Ein Muss oder eine Chance für lokale Einrichtungen der Sozialen Arbeit? 11
2.1 Grundlegende Veränderungen der Geschäftsprozesse 11
2.2 Verdeutlichung der Geschäftsprozesse am Praxisbeispiel 12
3. Das Internet: Anwendung in lokalen Non-Profit-Unternehmen 14
4. Das Internet: Evernet 15
4.1 Trendentwicklung - Web x.0 15
4.2 Das Evernet als Synonym 16
4.2.1 Das Evernet: Broadband 16
4.2.2 Das Evernet: Always on 17
4.2.3 Das Evernet: Wireless 18
4.2.4 Das Evernet: Anytime and Anywhere 18
4.3 Nutzerverhalten / Verhalten der Anwender im World Wide Web 19
4.4 Bedarfe der Nutzer 20
4.5 Die 5 Sekunden Grenze 21
5. Das Marketing: Marketingkommunikation 23
5.1 Marketingentwicklung 23
5.2 Definition: Marketing 24
5.3 Information durch Kommunikation 25
5.4 Sprache 26
5.5 Beeinflussung durch Kommunikation 27
6. Das Marketing: Internet als fest integriertes Marketinginstrument zur Informations- und Kundengewinnung 30
6.1 Nutzung des Instruments Internet 30
6.1.1 Passive Nutzung des Internets für Non-Profit-Organisationen 31
6.1.2 Nutzungsformen für Non-Profit-Organisationen 31
6.2 Wozu dient ein Internetauftritt im Bereich lokaler NPOs? 32
6.2.1 Grundelement: Internet- und E-Businesslösung 33
6.2.2 Grundelement: Grundeinstellung 34
6.2.3 Grundelement: Optik 35
6.2.4 Grundelement: Professionelle Gestaltung 35
6.2.5 Grundelement: Corporate Identity muss erhalten bleiben 36
6.2.6 Grundelement: Usability 37
6.2.7 Grundelement: Was zeichnet guten Webinhalt aus? 39
6.2.8 Was zeichnet gute Interaktionsmöglichkeiten auf Webseiten aus? 40
6.2.9 Grundelemente: Suchmaschinen 41
7. Corporate Identity 46
7.1 Definition: Corporate Identity 46
7.2 Eine unverwechselbare Identität 48
7.3 Corporate Design 51
7.4 Das Logo 52
7.4.1 Was ist ein Logo? 53
7.4.2 Das schlechte Logo 54
7.4.3 Die Hausfarbe 55
7.4.4 Die Hausschrift 56
7.4.5 Das Gestaltungsraster 58
7.5 Messung des Unternehmens 58
8. Marketingstrategien 60
8.1 Closed Loop Marketing 60
8.2 Awareness Marketing 63
8.3 Guerilla Marketing 66
8.4 Mischverhältnis der Anwendungen 68
9. Barrierefreiheit 69
9.1 Barrieren 69
9.2 Wer benötigt Barrierefreiheit? 69
9.3 Anforderungen an die Barrierefreiheit 70
9.4 World Wide Web Consortium 71
9.5 Fristen 72
9.6 Prioritäten 73
9.7 Vollständige Barrierefreiheit 74
10. Neue Positionierungen und Strategien 76
10.1 Kundenanalyse 78
10.2 Online Fundraising 78
10.3 Nutzung der technischen Innovation 80
10.4 Entwicklung von Produkten für das Web x.0 80
10.5 Erhebung genauer Kundenprofile 81
10.6 Kundenkommentare / Empfehlungen 81
10.7 Konsequent visualisieren 84
10.7.1 Webseiten-Pflege 84
10.7.2 Arbeitsaufwand 85
10.7.3 Aktualität 85
10.7.4 Erweitern der Internetpräsenz 86
10.8 Content Know-how 87
10.9 Internet Video 87
10.10 Mobile (mobil) werden
10.11 Barrierefreiheit
10.12 Kooperation mit Webagenturen
10.12.1 Vollständiges Outsourcing 90
10.12.2 PartiellesOutsourcing 91
10.12.3 Consulting 92
10.12.4 Zusammenarbeit 92
11. Resümee 93
Abbildungsverzeichnis 95
Literaturverzeichnis 96
Internetverzeichnis 98

Arbeit zitieren:
Rymek, Bartholomäus Dezember 2008: Möglichkeiten der Internetnutzung lokaler Non-Profit-Organisationen als Marketingentwicklung, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Sozialmanagement, Marketing, Web 2.0, Non Profit Organisationen, Werbestrategie

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