Bachelor + Master Publishing
811 Bachelorarbeiten, 533 Masterarbeiten, 10.103 Diplomarbeiten

Möglichkeiten und Grenzen neuerer Kommunikationskonzepte im E-Business

Möglichkeiten und Grenzen neuerer Kommunikationskonzepte im E-Business
Über dieses Buch
  • Art: MA-Thesis / Master
  • Autor: Anika Magenheim
  • Abgabedatum: Januar 2005
  • Umfang: 102 Seiten
  • Dateigröße: 2,3 MB
  • Note: 1,3
  • Institution / Hochschule: Universität Kassel Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-9018-8
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-9018-8 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-9018-8 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Magenheim, Anika Januar 2005: Möglichkeiten und Grenzen neuerer Kommunikationskonzepte im E-Business, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Online-Werbung, Permission Marketing, Online-Vermarktung, E-Commerce, CRM

MA-Thesis / Master von Anika Magenheim

Problemstellung:

„Für Unternehmen verändert sich durch E-Business die Art der Kommunikation (…).“ In dem Zitat verdeutlichen Eisenhut und Neukirchen, dass der Einzug von Informations- und Kommunikationstechnologien den Kommunikationsprozess auf zwischenmenschlicher und geschäftlicher Ebene entscheidend novelliert und Unternehmen vor neue Herausforderungen stellt. Das bedingt ein konzeptionelles Umdenken jedes Unternehmens, um erfolgreich im Markt bestehen zu können. Daraus resultieren neuere Kommunikationskonzepte, die den Kommunikationsprozess im Zeitalter des E-Business prägen und wettbewerbsstrategische Vorteile liefern sollen.

E-Business beinhaltet jedoch nicht nur den Informationsaustausch über das stationäre Internet, sondern umfasst ebenso sämtliche mobile Kommunikationsprozesse, die über entsprechende Netzwerktechnologien und mobile Endgeräte ermöglicht werden.

Dabei gilt es, neben der reinen Business-to-Business-Kommunikation besonders die Kundenkommunikation effizient und effektiv umzugestalten und eine neue Dimension der Kundenbeziehung zu schaffen. Das aus der neuen Kundenansprache im E-Business resultierende Potenzial verifizieren auch die Entwicklungszahlen der Online-Nutzung. Während 1997 lediglich 6,5 % der Befragten in Deutschland angaben, Nutzer des Online-Mediums zu sein, waren es in 2004 bereits 59 % und weitere 13 % beabsichtigen, sich in absehbarer Zeit dem neuen Medium zuzuwenden.

Ferner nutzten in 2003 allein in Deutschland 60,2 Mio. Personen den Mobilfunk, was das Potenzial des M-Business widerspiegelt. Daraus ergibt sich eine zwischenmediale Konkurrenz um die Gunst der Aufmerksamkeit der Kunden. Laut Kloss nehmen Personen, die morgens Radio hören, Zeitung lesen und abends fernsehen, täglich bereits 1200 Werbebotschaften auf. Dies führt dazu, dass die Grenzen der menschlichen Informationsverarbeitung schnell erreicht werden und im ‚information-overload’ ihren Ausdruck finden. Es besteht folglich das Erfordernis, neuere Kommunikationskonzepte so zu konzipieren, dass sie den individuellen Kundenbedürfnissen entsprechen und analog, dass die zu übermittelnde Information den Empfänger direkt, mit nachhaltiger Wirkung erreicht.

Der Schwerpunkt dieser Arbeit liegt im Herausstellen der unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten und zugleich im Aufzeigen der Grenzen sowie denkbarer Negativeffekte neuerer Kommunikationskonzepte. Ziel ist es, die möglicherweise durch den Einsatz resultierenden strategischen sowie operativen Potenziale für Unternehmen differenziert zu beleuchten und die potenziell zukünftige Relevanz dieses Anwendungsbereiches darzulegen.

Nach einer kurzen Einleitung in die Thematik werden im Folgenden relevante Begriffsabgrenzungen sowie zentrale Definitionen indiziert. Zunächst besteht die Notwendigkeit, kurz auf den Kommunikationsbegriff einzugehen, um danach eine zweckmäßige Einordnung und Ausführung des Wesens neuerer Kommunikationskonzepte vorzunehmen. In diesem Abschnitt wird ebenfalls die Bedeutung neuerer Kommunikationskonzepte im Hinblick auf das Direktmarketing und das Customer Relationship Management (CRM) erläutert.

Im Fokus des dritten Kapitels steht die Abgrenzung der Begrifflichkeiten des E-Business, E-Commerce, M-Business und des M-Commerce. Zusätzlich werden die Entwicklungen und Nutzerstrukturen im E-Business beleuchtet.

Der darauf folgende vierte Abschnitt thematisiert die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten neuerer Kommunikationskonzepte. Darin werden, neben dem Herausstellen möglicher Ziele, insbesondere zentrale Wettbewerbsvorteile behandelt. Mögliche Problemfelder, gesetzliche und außergesetzliche Restriktionen und ihre Legitimationsansätze werden im fünften Kapitel untersucht und somit Grenzen neuerer Kommunikationskonzepte aufgezeigt. Die angeführten rechtlichen Rahmenbedingungen beziehen sich vorwiegend auf deutsches Recht, in dem bereits teilweise Europarecht integriert wurde. Eine explizite Betrachtung des internationalen Rechts ist im Rahmen dieser Arbeit nicht möglich.

Im Anschluss werden im sechsten Abschnitt differenzierte Varianten der Erfolgskontrolle im Rahmen des analytischen CRM vorgestellt. Diese sollen eine Bewertungsgrundlage neuerer Kommunikationskonzepte liefern. Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Reflexion und einer kritischen Würdigung der Thematik. Darin inbegriffen sind denkbare marketingrelevante Zukunftsvisionen neuerer Kommunikationskonzepte im E-Business.

Inhaltsverzeichnis:

Inhaltsverzeichnis II
Abbildungsverzeichnis IV
Abkürzungsverzeichnis V
1. Einleitung 1
1.1 Problemstellung 1
1.2 Zielsetzung und Aufbau der Arbeit 2
2. Der Grundgedanke neuerer Kommunikationskonzepte 3
2.1 Gegenstand und Wesen neuerer Kommunikationskonzepte 3
2.2 Individuelle Kommunikation statt massenmediale Ansprache - Die zunehmende Bedeutung des Direktmarketing 5
2.3 Die Rolle neuerer Kommunikationskonzepte im Customer Relationship Management 6
3. Die verschiedenen Betrachtungsweisen des E-Business 8
3.1 E-Business und E-Commerce - Abgrenzungen und theoretische Auslegungen im Überblick 8
3.2 M-Business und M-Commerce als Teilmengen des E-Business 9
3.3 Vom Trend zum Standard: Nutzerstrukturen und Entwicklungen im E-Business 11
4. Einsatzmöglichkeiten neuerer Kommunikationskonzepte im E-Business 13
4.1 Die Bedeutung neuerer Kommunikationskonzepte im Werbemarkt 13
4.2 Mögliche Ziele des Einsatzes neuerer Kommunikationskonzepte im E-Business 14
4.3 Ausgewählte Formen neuerer Kommunikationskonzepte im E-Business 16
4.3.1 Quasi-direkte Kundenansprache durch neuere Kommunikationskonzepte im E-Business 16
4.3.1.1 Bannerwerbung 17
4.3.1.2 Affiliate Marketing 19
4.3.1.3 E-Sponsoring 21
4.3.1.4 Suchmaschinen Marketing 22
4.3.2 Direkte Kundenansprache durch neuere Kommunikationskonzepte im E-Business 24
4.3.2.1 E-Mail-Marketing 25
4.3.2.2 Personalisierte Websites 28
4.3.2.3 Mobile Marketing 29
4.3.3 Interaktive Kundenansprache durch virtuelle Communities als spezielles Kommunikationskonzept im E-Business 33
4.3.3.1 Charakteristika und Besonderheiten virtueller Communities 33
4.3.3.2 Mögliche Formen virtueller Communities in der Praxis 35
4.3.3.3 Bedeutung virtueller Communities aus marketingstrategischer Sicht 36
4.4 Zentrale Wettbewerbsvorteile neuerer Kommunikationskonzepte im E-Business 38
5. Grenzen neuerer Kommunikationskonzepte im E-Business: Problemfelder, Restriktionen und mögliche Legitimationsansätze 41
5.1 Die Spamproblematik - Negative Auswirkungen neuerer Kommunikationskonzepte im E-Business 41
5.2 Außergesetzliche Restriktionen und mögliche Legitimationsansätze 45
5.2.1 Netiquettenwahrung als Verhaltenskodex im E-Business 45
5.2.2 Permission Marketing als Voraussetzung für die erfolgreiche Kundenansprache 46
5.3 Gesetzliche Restriktionen und mögliche Legitimationsansätze 48
5.3.1 Datenschutzprämisse 48
5.3.2 Urheber- und wettbewerbsrechtliche Einschränkungen 50
6. Erfolgskontrollen im analytischen CRM als Bewertungsgrundlage neuerer Kommunikationskonzepte im E-Business 52
6.1 Charakteristika von Erfolgskontrollen und ihre Notwendigkeit im Rahmen des analytischen CRM 52
6.2 Mögliche Kennzahlen und Messverfahren des analytischen CRM 55
6.2.1 Ausgewählte Kennzahlen des analytischen CRM 55
6.2.2 Ausgewählte Messverfahren des analytischen CRM 57
6.3 Grenzen von Erfolgskontrollen des analytischen CRM 59
7. Schlussbetrachtung 60
Anhang 62
Literaturverzeichnis 73
Internetquellen 88
Sonstige Quellen 90
Erklärung 91

Automatisiert erstellter Textauszug:

rechnungsmodalitäten Probleme.216 Jedoch sollen diese durch die UMTS-Ablösung für die bisherigen Standards und die daraus resultierende enorme Übertragungsschnelligkeit gelöst werden.217 Abschließend ist festzustellen, dass dem Mobil Marketing ein vielseitiges Einsatzpotenzial zugesprochen werden kann, mit dem die einzelnen Ziele neuerer Kommunikationskonzepte sowie weiträumende Marketing- und Unternehmensziele positiv beeinflusst werden können. Dabei bleibt noch anzumerken, dass Mobile Marketing durch das Mobiltelefon als Rückkanal die Kundeninteraktivität forciert, jedoch durch die genannten Mängel noch nicht erfolgreich praktiziert. Virtuelle Communities können diesen Aspekt hingegen gewährleisten. Sie sollen als ein spezielles Kommunikationskonzept zur interaktiven Kundenansprache im folgenden Abschnitt untersucht und ihre Einsatzmöglichkeiten sowie Besonderheiten differenziert dargelegt werden. [...]

geber determinierte Sondervereinbarungen, automatisch in die Ermittlungen integriert werden.207 Lokalisierung ist demnach ebenso im B2B-Bereich überaus bedeutend. Auf der technischen Basis des LBS können z.B. LKW-Fuhrparks, mobile Stadtkuriere und Taxiflotten aufwandsminimal organisiert werden.208 Dass jedoch die einwandfreie Lokalisierung in der Vergangenheit nicht immer gewährleistet werden konnte, zeigte ein Projekt des Managermagazins. Hier wurde die Probandin in Berlin geortet, obwohl sie sich in München befand.209 Derartige Fehler sollen nach Expertenangaben in Zukunft durch die fortschreitende Implementierung von UMTSNetzwerktechnologien vermieden und der LBS als serviceorientiertes Angebot stärker forciert werden.210 In der geringen Leistungsfähigkeit der Netztechnologien sowie der Mobiltelefone, den zu kleinen Displays und den zu hohen Verbindungskosten sehen Schmidt und Minrath die noch existenten Nachteile von LBS.211 Diese stellen zwangsläufig grundlegende Grenzen des Mobile Marketing dar. Trotz der aufgezeigten Mängel nutzten bereits in 2002 weltweit 70 Mio. Kunden LBS, und nach Experteneinschätzungen kann das Potenzial bis Ende 2004 bis auf 750 Mio. Nutzer ausgeweitet werden.212 Eine Vorreiterrolle in vielen M-Commerce-Fragen liefern meist technische Entwicklungen aus Japan, so auch das von dem japanischen Unternehmen NTT DoCoMo konzipierte Geschäftsmodell i-mode. Dieses ermöglicht Endkunden, mit entsprechend funktionsfähigen Mobiltelefonen auf 45.000 unabhängige und webbasierte Seiten zuzugreifen.213 Das Leistungsangebot von i-mode beinhaltet, neben den bereits bekannten personalisierten Diensten, vor allem unterhaltungsbezogene Services, wie z.B. virtuelle Spiele, Informationsplattformen, Chatrooms, E-Mail-Accounts oder mobile Shopping-Tools.214 Aufgrund dieser Vielseitigkeit beschreiben Bennemann und Möllenberg i-mode als eine Innovation, die M-Commerce aus einer Hand liefere.215 Was in Japan einwandfrei funktioniert, bereitet europäischen Anbietern aufgrund geringerer Übertragungsstandards, höherer Verbindungskosten und schlechterer Ab- [...]

liche SMS in Europa durchsetzen.198 Der MMS-Einsatz ermöglicht die Integration von Audio-, farbigen Bild- und Videosequenzen und macht das Mobiltelefon zu einem omnipräsent-multimedialen Medium.199 Auf diesem Weg kommen die von Brand und Bonjer als Erfolgsfaktoren des mobilen Marketing bezeichneten Komponenten Emotionalität und Entertainment verstärkt zum Tragen, so dass von einer erhöhten Wirksamkeit der Werbebotschaft ausgegangen werden kann.200 Mobile Marketing kann wie klassische Anzeigenwerbung nur als auditive Kampagne, Logo- und Symbolpräsentation fungieren oder aber in Form einer verkaufsfördernden Promotion mittels Gewinnspielen, Premium-Angeboten, Rabattaktionen sowie mobilen Coupons eingesetzt werden.201 Gerade bei kreativeren Kampagnen, wie bspw. dem Mobil-Couponing-Konzept, können im Vergleich zu anderen Instrumentarien hohe Rücklaufquoten erzielt werden.202 In diesem Kontext ist die Schnelligkeit des Mediums als ausschlaggebender Vorteil zu deklarieren. So ist es bspw. möglich, Restbestände von Konzertkarten kurz vor Beginn der Veranstaltung registrierten Nutzern über das Handy anzubieten.203 Michelsen und Schaale geben zu bedenken, dass Kunden von mobilen Angeboten nur Gebrauch machen, wenn sie einen gewissen Zusatznutzen generieren können.204 Analog bedeutet dies für den erfolgreichen Einsatz des Mobil Marketing, dass die Werbebotschaft einen Mehrwert wie das Mitsenden von Soundlogos, Informationen, Klingeltönen oder Coupons beinhalten sollte, um die freiwillige Registrierung eines Nutzers zu erhalten und die Basis für den Aufbau einer langfristiger Kundenbeziehung zu schaffen. Weitere dem Mobile Marketing zurechenbare Anwendungen sind die Location Based Services (LBS). Über Funkzellen können Teilnehmer geographisch genau geortet werden, um ortsspezifische sowie individualisierte Angebote bzw. Services zur Verfügung gestellt zu bekommen.205 Zu LBS zählen bspw. virtuelle Städteführer, Navigationssysteme, Fernwartungen, Parkleitsysteme, ortsbezogene Tankstellen-, Restaurant- oder Hotelsuchhilfen.206 Bei der Hotelauswahl können bereits gespeicherte Benutzerdaten, wie bevorzugte Lage und Kategorie oder durch den Arbeit- [...]

Arbeit zitieren:
Magenheim, Anika Januar 2005: Möglichkeiten und Grenzen neuerer Kommunikationskonzepte im E-Business, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Online-Werbung, Permission Marketing, Online-Vermarktung, E-Commerce, CRM

Entdecken Sie mehr zum Thema

diplom.de
Bachelor + Master Publishing

Hermannstal 119 k
22119 Hamburg

Fon: +49 (0) 40 655992-0
Fax: +49 (0) 40 655992-22

Service-Telefon

Rufen Sie uns an:
+49 (0) 40 655992-0

Mo-Fr
09.00-16.00 Uhr

diplom.de in den Medien

Folgen Sie uns bei Twitter & werden Sie diplom.de-Fan bei Facebook!
Schreibtipps unserer Lektoren, Neuigkeiten aus dem Verlagsalltag und das Expertenwissen unserer Autoren als Tweet & Post!
Wir freuen uns auf Sie!

diplom.de BACHELOR + MASTER PUBLISHING

Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Magisterarbeiten, Dissertationen und andere Abschlussarbeiten aus allen Fachbereichen und Hochschulen können Sie bei uns als eBook sofort per Download beziehen oder sich auf CD oder als Buch zusenden lassen. Seit mehr als 15 Jahren ist diplom.de der seriöse, professionelle und erfolgreiche Partner für die Veröffentlichung wissenschaftlicher Abschlussarbeiten.

© Diplomica Verlag GmbH 1996-2011, AG Hamburg HRB 80293 - GF Björn Bedey, USt-IdNr.: DE214910002 - Verkehrsnummer: 12285 - Impressum
Index der Arbeiten - Index der Autoren