Möglichkeiten und Grenzen multimedialer Informationstechnologien im Marketing
Am Beispiel des M-Commerce
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Katharina Reimer
- Abgabedatum: August 2002
- Umfang: 106 Seiten
- Dateigröße: 1,4 MB
- Note: 1,3
- Institution / Hochschule: Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-6258-1
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-6258-1 P - ISBN (CD) :978-3-8324-6258-1 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Reimer, Katharina August 2002: Möglichkeiten und Grenzen multimedialer Informationstechnologien im Marketing, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: mobile Business, mobile Advertising, one-to-one Marketing, Telekommunikationsmarkt, UMTS
In den Warenkorb
48,00 €
Diplomarbeit von Katharina Reimer
Zusammenfassung:
„M-Commerce still resembles a glitzy-yet-deserted shopping mall linked to the rest of the world by a high toll dirty road.” [M-Commerce gleicht einem mit Glitter bestreuten Einkauftempel, welcher immer noch über eine tributreiche und dreckige Strasse mit dem Rest der Welt verbunden ist.] Die Diplomarbeit „Möglichkeiten und Grenzen multimedialer Informations-technologien im Marketing“ behandelt ein neuartiges, sich derzeit erst konstituierendes Gebiet des Marketing, nämlich das M-Commerce. Das komplexe Thema wird dadurch bewältigt, dass der M-Commerce zunächst in das mobile Business eingeordnet wird und von dorther schrittweise die wirtschaftlichen, technischen, sozialen und rechtlichen Aspekte aufgerollt werden. Demnach wird die neue Form des Marketing nicht aus der Marketing-Sparte als solcher analytisch entwickelt (indem vor diesem Hintergrund das Neuartige aufscheint), sondern auf Grundlage einer - vom Autor angenommenen – umfassenden Umwälzung der Lebens-, Kommunikations-, und Wirtschaftsweisen in heutigen Gesellschaften.
Nach einer umfassenden, fächerübergreifenden Definition der einzelnen Termini, sowie die Beschreibung derer Besonderheiten und Bedeutung, rundet eine aktuelle Situationsanalyse, bezüglich des Vorliegenden, die Ausführungen zum Konzept des M-Commerce ab. Im Weiteren werden makro- und mikroökonomische, und technische Spezifika des M-Business erläutert, um konzeptimmanente Aspekte für Anbieter, Anleger und Investoren zu veranschaulichen. Den eher marketing-orientierten Interessengruppen seien Ausführungen hinsichtlich jüngster gesellschaftlich-sozialer Umwälzungen, sowie ein verändertes Konsumentenverhalten an die Hand gegeben.
Neben dem mobilen Markt mit seinen Trends findet auch der unternehmensinterne Blickwinkel ausreichend Beachtung. Nachdem das Marketing-Management auf strategischem Level beleuchtet wird, kommt die operative Ebene stark zum tragen, da Marketing - in der vorliegenden Arbeit - als Begriff der Werbung als solche eingeordnet ist. In diesem Sinne bildet die multimediale Kommunikationspolitik als Teil des Marketing-Mix, das Hauptstandbein für diesen Textabschnitt. Neuartige Konzepte wie das Permission-Marketing und mobile CRM werden vorgestellt, und dienen als Argumentationsgrundlage für erfolgreiche mobile Werbung unter Vorbehalt der integrierten Verwendung.
Sehr umfangreich erläuterte, rechtliche und sicherheitstechnische Gegebenheiten im M-Commerce bilden schlussendlich den Möglichkeitsrahmen für das M-Commerce. Besondere Beachtung finden Aspekte zum Verschlüsselungsverfahren von vertraulichen Daten, welches eine sichere Datenübertragung gewährleisten soll, sowie wettbewerbsrechtliche Fallbeispiele angewandt auf vorherrschende Problematiken. Im gesamtwirtschaftlichen und internationalen Zusammenhang wird weiterhin, auf zu erwartende steuerrechtliche Problematiken im M-Commerce hingewiesen. Dies bildet zugleich die Argumentationsgrundlage für Kritik an bisher vorherrschende Rechtssprechungen und Gesetze, induziert durch die Neuartigkeit dieses Rechtsbereiches.
Inhaltsverzeichnis:
| ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS | III | |
| ABBILDUNGSVERZEICHNIS | V | |
| TABELLENVERZEICHNIS | V | |
| I. | EINLEITUNG | 1 |
| 1. | MOTIVATION ZUM THEMA | 1 |
| 2. | ZIELSETZUNG | 2 |
| 3. | AUFBAU DER ARBEIT | 3 |
| II. | DAS KONZEPT DES MOBILEN BUSINESS | 5 |
| 1. | DEFINITION VON MOBILE COMMERCE | 5 |
| 2. | SIGNIFIKANTE EIGENSCHAFTEN | 8 |
| 3. | ABGRENZUNG ZUM E-BUSINESS | 11 |
| 4. | STATUS QUO DES M-COMMERCE | 14 |
| III. | DER MOBILE MARKT UND SEINE TRENDS | 16 |
| 1. | MARKTSITUATION | 17 |
| 2. | TRENDS AUF DER ANBIETERSEITE | 20 |
| 2.1 | makroökonomische Prämissen | 20 |
| 2.2 | Technologische Basisentwicklungen | 24 |
| 2.2.1 | relevante Netzwerktechnologien im Wandel | 25 |
| 2.2.2 | SMS und WAP - als Basis mobiler Anwendungen | 28 |
| 3. | ENTWICKLUNGEN AUF KONSUMENTENEBENE | 31 |
| 3.1 | gesellschaftlich-soziale Veränderungen | 31 |
| 3.2 | Konsumentenverhalten im Mobile Business | 33 |
| 3.2.1 | Bedürfnisse mobiler Anwender | 33 |
| 3.2.2 | Kundenanforderungen im M-Commerce | 35 |
| 4. | POTENZIAL DES M-COMMERCE | 38 |
| IV. | M-COMMERCE UND MARKETING-MANAGEMENT | 40 |
| 1. | STRATEGISCHES MARKETING- MANAGEMENT | 40 |
| 1.1 | Die Wertschöpfungskette im M-Business | 40 |
| 1.2 | Strategische Implikationen für M-Commerce Anbieter | 44 |
| 1.2.1 | wettbewerbsorientierte Zielplanung | 45 |
| 1.2.2 | kundenorientierte Strategieentwicklung | 48 |
| 1.3 | Mögliche Anwendungsfelder des M-Commerce | 49 |
| 2. | MULTIMEDIALE KOMMUNIKATIONSPOLITIK IM MARKETING-MIX | 50 |
| 2.1 | Paradigmenwechsel in der Kommunikationspolitik | 52 |
| 2.2 | Wireless Advertising als Kommunikationsinstrument | 54 |
| 2.2.1 | Abgrenzung zum Online-Marketing | 55 |
| 2.2.2 | Charakteristika und Erscheinungsformen des Mobile-Marketing | 57 |
| 2.3 | Die 4-P-Strategie im Mobile-Marketing | 60 |
| 3. | PERMISSION-MARKETING - DAS REZEPT FÜR ERFOLGREICHES WIRELESS ADVERTISING | 63 |
| 3.1 | Das Konzept des Permission-Marketing | 63 |
| 3.2 | Mobile CRM - Kundenbindung als Marketingziel | 65 |
| 4. | PERSPEKTIVEN DER MOBILEN KOMMUNIKATION | 67 |
| V. | SICHERHEITSASPEKTE UND RECHTLICHE DETERMINANTEN IM M-COMMERCE | 69 |
| 1. | M-SECURITY | 69 |
| 1.1 | M-Commerce und Datenschutz | 70 |
| 1.2 | Digitale Signaturen und Kryptographische Verfahren | 72 |
| 2. | RECHTLICHE RAHMENBEDINGUNGEN | 74 |
| 2.1 | Das Telekommunikations- und Teledienstgesetz | 75 |
| 2.2 | Wettbewerbsrechtliche Aspekte | 77 |
| 2.2.1 | unerwünschte Werbung mittels SMS | 78 |
| 2.1.2 | Lokalisierungsfunktion und rechtliche Aspekte | 80 |
| 2.3 | Steuerrechtliche Aspekte | 81 |
| VI. | ENTWICKLUNGSTENDENZEN DES M-COMMERCE | 84 |
| VII. | KRITISCHE EVALUATION | 87 |
| VIII. | BIBLIOGRAPHIE | 88 |
| IX. | EXPERTENGESPRÄCHE UND VORTRÄGE | 96 |
Inhalte- und Serviceanbieter Petersmann und Nicolai charakterisieren diese Kategorie wie folgt: „Entwicklung, Aggregation und Selektion von M-Commerce-spezifischen Inhalten“. Im weiteren kann es sich durchaus auch um Service- und Transaktionsangebote für Endkunden handeln.100 Eine in der Mobilfunkbranche gebräuchliche Umschreibung für dieses Segment der Wertkette ist auch „Content“. Es handelt sich hierbei also um Inhalte, welche im B2C und B2B Bereich eingesetzt werden. Gewinnpotential besteht in der Vermarktung von Inhalten an Dritte, durch Provisionen, Werbung und letztlich B2B Auftraggeber. Avantgo hat sich zum Beispiel als regelmäßiger Nachrichtenkanal für mobile PDA-Geräte einen Namen gemacht. Nicht nur zahlreiche private Nutzer, sondern auch Unternehmen wie Ford, bedient Avantgo. Einschränkend ist zu sagen, dass solche Informationsdienste für kontextspezifische Inhalte aber nur dann Erfolgreich sein können, wenn sie es schaffen viele verschiedene Endgeräte zu beliefern.101 Mobile Portale Unter einem Portal versteht man im wesentlichen die Benutzeroberfläche für das Mobile Endgerät. Je umfangreicher das Service- und Inhaltsangebot ist, desto mehr Erlösquellen stehen zur Abschöpfung zur Verfügung. Anders ausgedrückt sammeln mobile Portale die Angebote von ContentAggregatoren. In diesem Sinne kann man sich Content-Aggregatoren als `Spezialgeschäfte´ vorstellen, und ein Portal als eine `Einkaufspassage´.102 Zum Beispiel bietet Yahoo! mobile mittlerweile personalisierten Content und eine Email Funktion per Handy an. Auch Jamba1, T-Motion und Financial.de können als Mobile Portale gewertet werden. [...]
verzeichnen wird.96 Begründet liegt das in der Macht der Mobilfunkbetreiber, welche sowohl Daten über das Konsum- und Navigationsverhalten der Kunden besitzen, als auch über bereits bestehende Kundenbeziehungen. Ferner können Kosten über die herkömmliche Telefonrechnung abgewickelt werden. Schließlich ist ein weiteres Plus, namentlich eigene Portale von vornherein in die Geräte mittels SIM-Karte einzustellen. Endgerätehersteller und Handel Wie wörtlich bereits zu entnehmen ist, handelt es sich hierbei um Unternehmen, welche Endgeräte für das mobile Web herstellen und weiterentwickeln. Weiterhin beschäftigt sich dieser Bereich genauso mit der Entwicklung von Zusatzkomponenten, als auch mit dem Vertrieb von Endgeräten und Mobilfunkverträgen. Dementsprechend wären Anbieter für ersteres unter anderem Nokia, Ericsson und Siemens, für letztes Debitel und Media Markt. Lucent Technologies wäre ein Beispiel für Zusatzkomponenten.97 Dieser und der letzte Bereich der Wertkette bilden die erste Prozessstufe im M-Business. Alle folgenden Leistungen bauen im wesentlichen hierauf auf. Diese Tatsache bewirkt eine Marktmachterweiterung für die jeweiligen Beteiligten. Software- und Serviceprovider In diesem Bereich sind in der Regel Unternehmen akkumuliert, die sich im wesentlichen mit der Software- und Plattformentwicklung sowie dem Betrieb von spezifischen Applikationen für das mobile Internets beschäftigen98. Anbieter aus dieser Gruppe müssen kein eigenes Netz besitzen, können jedoch, wie auch die folgende Gruppe, als Telefongesellschaften oder Diensteanbieter bezeichnet werden99. Beispiele für Diensteanbieter sind Bosch Telekom, Hutchison, Mannesmann Mobilfunk etc. [...]
Im folgenden werden diese Kategorien mit ihren Determinanten, ähnlich pragmatisch wie im UTMS Report von Durlacher, im einzelnen erläutert. Demzufolge müsste es sich hierbei um neun Abschnitte handeln, welche allerdings sehr technisch geprägt wären. Aus diesem Grund wird an dieser Stelle auf eine andere Unterteilung der Wertkette zurückgegriffen, welche einen idealen Mittelweg zu Durlachers ausführlicher, und Zobels stark verkürzter Variante anbietet.94 Diese gliedert sich in nachfolgend beschriebene Wertschöpfungsprozesse. Infrastrukturanbieter und Netzwerkbetreiber beschäftigen sich mit der Entwicklung und Herstellung von Netzinfrastruktur, der Einrichtung und dem Betrieb von Mobilfunknetzen sowie mit der zur Verfügungsstellung von Internetzugängen. Zu namhaften Unternehmen in dieser Kategorie kann man zum Beispiel Nokia, Cisco, Deutsche Telekom, Vodafon und Virgin Mobile95 zählen. Wie auch von Durlacher und Zobel wird diese Position in der Wertkette als jene erachtet, welche als erstes Gewinne [...]
In den Warenkorb
48,00 €
Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832462581
Arbeit zitieren:
Reimer, Katharina August 2002: Möglichkeiten und Grenzen multimedialer Informationstechnologien im Marketing, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
mobile Business, mobile Advertising, one-to-one Marketing, Telekommunikationsmarkt, UMTS



