Möglichkeiten und Grenzen internetbasierter Datenerhebung
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Thomas Grabe
- Abgabedatum: Oktober 1998
- Umfang: 76 Seiten
- Dateigröße: 3,2 MB
- Note: 1,7
- Institution / Hochschule: Georg-August-Universität Göttingen Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-1789-5
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-1789-5 P - ISBN (CD) :978-3-8324-1789-5 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Grabe, Thomas Oktober 1998: Möglichkeiten und Grenzen internetbasierter Datenerhebung, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Internet, Marktforschung, Logfile-Analyse, Marketing, Umfragen
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Diplomarbeit von Thomas Grabe
Einleitung:
Umgangssprachlich wird an Stelle der Internetnutzung oftmals auch von einem "Surfen" in virtuellen Welten gesprochen. Schon eine solche Begriffswahl macht deutlich, wie die Interaktion dieser "Surfer" mit dem neuen Medium in vielen Fällen vonstatten geht. Der Nutzer läßt sich innerhalb des Cyberspace ohne festes Ziel treiben und folgt nur seinen spontanen Empfindungen. Andererseits aber gibt es Personen, die nur zu einem bestimmten Zweck online gehen und diesem auch während der gesamten Dauer der Verbindung treu bleiben. Das Internet wird in solchen Fällen also vielmehr als ein Werkzeug benutzt und die potentiellen Unterhaltungsmöglichkeiten treten in den Hintergrund. Es zeigt sich also, daß es keineswegs "den" typischen Internetnutzer gibt, sondern vielmehr eine große Vielfalt innerhalb dieses Teilnehmerspektrums anzutreffen ist. Eine Untersuchung des Internet muß also in der Lage sein, auch diese verschiedenen Ausprägungen abbilden zu können. Sie darf nicht bei einer rein quantitativen Zählung stehen bleiben, sondern muß darüber hinaus auch qualitative Gesichtspunkte erfassen können. Die Möglichkeiten und Grenzen einer solchen Datenerhebung werden folglich daran zu messen sein, inwieweit es gelingt, verschiedene Komponenten der Interaktion zwischen Mensch und Maschine wiederzugeben. Es handelt sich dabei um das Verhalten und Erleben der Nutzer während dieser Beschäftigung sowie die daraus resultierenden Effekte.
Im Verlauf dieser Arbeit sind also folgende Fragen zu klären:
Welche Erhebungsverfahren sind mit und im Internet umsetzbar? Inwieweit sind diese in der Lage, die angestrebten Sachverhalte zu erfassen? Grundsätzlich handelt es sich auch bei diesen Vorgehensweisen um Varianten der Methoden der Befragung oder Beobachtung. Daher ist ebenso zu fragen, ob durch deren konkrete Umsetzung in den Online-Bereich neue Vor- oder Nachteile entstehen. Gerade das Gebiet der Computertechnik ist durch eine ständige Weiterentwicklung der benötigten Hard- und Software gekennzeichnet. So stellt sich nicht nur die Frage, welche momentanen Studien sich der gezeigten Verfahren bedienen, sondern darüber hinaus auch, welche Entwicklungen für die Zukunft denkbar sind.
Inhaltsverzeichnis:
| Abkürzungsverzeichnis | IV | |
| Abbildungsverzeichnis | V | |
| 1. | Einleitung | 1 |
| 1.1 | Das Wachstum des Internets auf Anbieter- und Nutzerseite | 1 |
| 1.2 | Die Notwendigkeit einer Analyse der Internetnutzung und die Anforderungen an deren Realisation | 2 |
| 1.3 | Zur Abgrenzung der relevanten Umsetzungsmöglichkeiten | 3 |
| 1.4 | Erläuterungen zum Aufbau der Arbeit | 3 |
| 2. | Beschreibung der Untersuchungsobjekte | 4 |
| 2.1 | Interaktionsverhalten | 4 |
| 2.2 | Interaktionserleben | 5 |
| 2.3 | Interaktionseffekte | 7 |
| 3. | Charakterisierung der Datenerhebungsmethoden und ihrer Verfahren | 8 |
| 3.1 | Befragung | 8 |
| 3.2 | Beobachtung | 9 |
| 4. | Befragungsverfahren im Internet | 9 |
| 4.1 | Befragungformen im WWW | 9 |
| 4.1.1 | Click-me-Befragungen | 10 |
| 4.1.2 | Befragungen mit Stichprobenziehung | 11 |
| 4.2 | Eignung des Verfahrens zur Erfassung der Untersuchungsobjekte | 12 |
| 4.3 | Zusätzliche Möglichkeiten durch die Umsetzung der Befragung im Internet | 14 |
| 4.4 | Restriktionen durch die Umsetzung der Befragung im Internet | 15 |
| 4.5 | Überblick realisierter Befragungen im Internet | 20 |
| 4.6 | Ausblick: Netzbasierte Face-to-face-Interviews | 21 |
| 5. | Verfahren der Beobachtung der Internet-Nutzung | 22 |
| 5.1 | Formen der Nutzer-Beobachtung | 22 |
| 5.1.1 | Nutzungsaufzeichnung mittels Raum- und PC-Kameras | 22 |
| 5.1.2 | Blickregistrierung | 24 |
| 5.1.3 | Psychobiologische Verfahren | 25 |
| 5.2 | Eignung der Verfahren zur Erfassung der Untersuchungsobjekte | 26 |
| 5.3 | Probleme der Beobachtung | 30 |
| 5.4 | Überblick realisierter Beobachtungsverfahren | 31 |
| 5.5 | Ausblick: Möglichkeiten einer internetbasierten Beobachtung | 32 |
| 6. | Die automatische Protokollierung des Nutzungsvorganges als spezielles Internet-Verfahren einer apparativ unterstützten Beobachtung | 33 |
| 6.1 | Formen der Protokollierung | 33 |
| 6.1.1 | Server-Logfile-Analyse | 33 |
| 6.1.2 | Cookies als Identifikationshelfer | 34 |
| 6.1.3 | PC-Meter als Vorort-Protokollant | 35 |
| 6.2 | Eignung der Verfahren zur Erfassung der Untersuchungsobjekte | 36 |
| 6.3 | Technische Probleme der Protokollierung | 38 |
| 6.4 | Datenschutzrechtliche Bedenken hinsichtlich der Protokollierung | 41 |
| 6.5 | Verwirklichte Anwendungen der Protokollierung im Internet | 42 |
| 6.6 | Ausblick: Künftige Umsetzungsmöglichkeiten einer Protokollierung | 44 |
| 7. | Die Kombination mehrerer Erhebungsverfahren als eine umfassende Interaktionsanalyse | 45 |
| 8. | Zusammenfassung | 46 |
| Anhang | 48 | |
| Literaturverzeichnis | 51 |
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832417895
Arbeit zitieren:
Grabe, Thomas Oktober 1998: Möglichkeiten und Grenzen internetbasierter Datenerhebung, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Internet, Marktforschung, Logfile-Analyse, Marketing, Umfragen



