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Möglichkeiten und Grenzen effektiver internationaler Preisstrategien auf Grundlage von Marktanalysen

Dargestellt am Beipiel der Firma Nestlé im Ländermarkt Großbritannien

Möglichkeiten und Grenzen effektiver internationaler Preisstrategien auf Grundlage von Marktanalysen
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Christin Werner
  • Abgabedatum: Februar 2005
  • Umfang: 127 Seiten
  • Dateigröße: 1,1 MB
  • Note: 1,3
  • Institution / Hochschule: Hochschule Bremen, University of Applied Sciences Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-8808-6
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-8808-6 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-8808-6 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Werner, Christin Februar 2005: Möglichkeiten und Grenzen effektiver internationaler Preisstrategien auf Grundlage von Marktanalysen, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Preispolitik, SWOT-Analyse, Ländermarktanalyse, Internationale Marktbearbeitung, Functional Tools

Diplomarbeit von Christin Werner

Einleitung:

Aufgrund der zunehmenden Markttransparenz durch fortgeschrittene Informations- und Kommunikationstechnologie erkennen Konsumenten mehr und mehr, dass zum Teil große internationale Preisunterschiede bei identischen Produkten des gleichen Anbieters existieren.

Diese nationalen Differenzen sind aus internationaler Marketingsicht Teil ziel-orientierter Preisstrategien. Regionale Preisunterschiede sind jedoch nur eine Möglichkeit von Unternehmen, sich die Heterogenität in Märkten zu Nutze zu machen. Angesichts teils aggressiv-ruinöser Preiskämpfe in den letzten Jahren, erscheint die Profilierungsmöglichkeit durch den Preis überholt und erschöpft.

Trotz allem ist durch Beispiele in Literatur und Praxis festzustellen, dass es gerade auf Herstellerseite weiterhin enorme Schwachstellen beim Festlegen und Optimieren adäquater Preisstrategien gibt.

Obwohl auf Abnehmerebene in den vergangenen Jahren außerpreisliche Faktoren zunehmend wichtiger geworden sind, hat der Preis weiterhin großen Einfluss auf das Kaufverhalten der Nachfrager.

Im Kaufentscheidungsprozess bestimmt er bei Unsicherheit - als „Zünglein an der Waage“ - über endgültige Erwerbung oder Ablehnung eines Produktes oder einer Dienstleistung. Aus diesem Grund dürfen Preisentscheidungen nicht einzig und allein als Reaktion auf Wettbewerberverhalten durchgeführt werden. Denn in Anbetracht der direkten Konsequenzen für den Unternehmenserfolg können die gezielt genutzten Handlungsspielräume beim Pricing dazu beitragen, Marktpotenzial effizient abzuschöpfen.

Problemstellung:

In den letzten Jahren hatte die weltweite Konjunkturschwäche Billiganbietern den Weg in die Märkte geebnet und für Marktsättigung und Überkapazitäten in allen Industriesektoren gesorgt. Durch gesunkene Haushaltbudgets, hohe Sparquoten und hybrides Käuferverhalten haben Konsumenten ein starkes Preisbewusstsein entwickelt. Vor allem in der Konsumgüterindustrie haben Unternehmen mit Verdrängungswettbewerb und Kannibalisierung von Marken zu kämpfen. Angesichts der Qualitätsangleichung haben sie Schwierigkeiten ihre Produkte rentabel zu positionieren.

Durch den Konzentrationsprozess nimmt der Handel die führende Position bei der Preisbildung ein und gefährdet die Effektivität der Preisstrategien von Herstellerunternehmen. Dies hat zu Konfliktpotenzialen in den Hersteller-Handel-Beziehungen geführt, denn viele Handelsunternehmen mussten ihre Preise senken, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Diese Entwicklungen haben Preisdruck auf Hersteller, verstärkte Discountaktivitäten und neue Distributionskanal-Alternativen bewirkt. Ein verschärfter Preiswettbewerb wurde ebenfalls infolge der technologischen Entwicklung, d.h. mittels elektronischer Medien wie das Internet, „Produktkatalogen auf CD-ROM oder stationärer elektronischer Terminals“ und der damit steigenden Preistransparenz hervorgerufen.

Auf Management-Ebene der Produktanbieter wird die Sensibilität von Preisentscheidungen in Unternehmen zwar wahrgenommen, dennoch wird in der Praxis die Aufgabe der Preispolitik im Marketing-Mix häufig vernachlässigt und die Wirkung von Preisstrategien stark unterschätzt.

Einerseits könnte der grundlegende sachliche Charakter der Preispolitik die Leichtsinnigkeit und das Desinteresse an dieser Marketing-Variablen begründen.

Andererseits rühren Hemmschwellen auch aus der Komplexität und Vielschichtigkeit, die Preisbestimmungen mit sich bringen. Besonders in der internationalen Landschaft der Preispolitik beschreiben Manager weltweit die erfolgreiche Umsetzung der Preisstrategien als eine der schwierigsten. Die Überlegung, ob Preise in den unterschiedlichen Ländermärkten harmonisiert oder differenziert werden sollen, bildet eine Kernfrage. Bei Differenzierung müssen internationale Unternehmen neben den Herausforderungen im Heimatmarkt länderspezifische Unterschiede berücksichtigen. Durch nationale Differenzen der jeweiligen Ländermärkte müssen für optimale Preisstrategien umfangreiche Fragestellungen abgedeckt werden.

Kotler und Bliemel stellen vier wesentliche Problemfelder bei der Preisfestlegung heraus:

- Der Kostenbezug ist zu hoch.

- Eine kontinuierliche Preisabstimmung auf Marktveränderungen, Konkurrenzsituationen und eigene Kostenstruktur wird vernachlässigt.

- Die Preisbestimmung erfolgt unabhängig von Positionierungsstrategie und Wechselwirkung zu anderen Marketing-Mix Elementen.

- Die Abgrenzung der Preise für Produktvarianten und Marktsegmente ist ungenau.

Trotz „Professionalisierung“ der Preisfindungsprozedere und analytischer Marktforschungsmethoden (z.B. Conjoint Measurement, Preispsychologie, Preis-Responsemessung) ist der intuitive Entscheidungsprozess bei vielen Unternehmen noch präsent. Die strategischen Grundlagen der Preisplanung müssen daher stärker in den Mittelpunkt der Preisentscheidungen gerückt werden.

Gang der Untersuchung:

Im ersten Teil der Arbeit werden preisstrategische Theorien der Lehrmeinung aufgezeigt und kritisch bewertet. Der Fokus liegt dabei auf der Auseinandersetzung aktueller Sekundärliteratur mit dem Ziel für die Konsumgüterindustrie relevante Bezüge zu Problemfeldern herzustellen. Durch direkten Zusammenhang zur Produktpolitik, und damit marketing-strategisch relevanter Methoden, soll sich auf die Preispolitik (als Teil der Kontrahierungspolitik) konzentriert werden.

Kapitel 1 - Zu Beginn wird eine allgemeine Einführung zum Thema internationale Preispolitik gegeben, gefolgt von einer Darstellung der in der Arbeit zu behandelnden Fragestellungen. Abschließend wird die Thematik eingegrenzt und der Aufbau der Arbeit kurz vorgestellt.

Kapitel 2 - Anschließend werden die Grundlagen der Preispolitik behandelt. Die Autorin wird zu-nächst einen Überblick über die Rolle des Pricings innerhalb des (internationalen) Zielsystems eines Unternehmens und aktueller Marktentwicklungen geben. Bei der Darstellung der Möglichkeiten zur Entwicklung einer optimalen Preisstrategie stützt sich die Autorin auf die marketingrelevanten Methoden der Preisbestimmung. Diese umfassen im Groben die konkurrenzorientierten und nachfragerorientierten Optimierungsansätze. Um im zweiten Teil der Arbeit effektive Preisstrategien für das Unternehmen Nestlé abzuleiten, werden Analysemodelle betrachtet, die für die strategische Wahl von Preisstrategien als konstruktive Bewertungsformen dienen.

Kapitel 3 - Im Rahmen der internationalen Preispolitik wird in Grundzügen dargestellt, welche Internationalisierungsstrategien für Unternehmen möglich sind, wie ein Markt international bearbeitet werden kann und welche Determinanten auf die internationale Preispolitik einwirken. Auf Grundlage dessen werden die Möglichkeiten und Grenzen von Preisstrategien im internationalen Kontext behandelt. Mit dem Fokus der Arbeit auf den Ländermarkt Großbritannien sollen ebenfalls ländermarktbezogene Preisstrategien untersucht werden. Diese beinhalten strategische Positionsoptionen, die sich an der Marktstimulierung, am Produktlebenszyklus oder an der Höhe des Preises orientieren. Jeweilige Positionsoptionen werden auf ihre Effektivität untersucht. Mittels der Bewertungen der Strategiemöglichkeiten werden diejenigen Faktoren herausgearbeitet, die für den Erfolg von (internationalen) Preisstrategien am wirkungsvollsten sind. Der zweite Teil ist die empirische Untersuchung - eine Markt- und Erfolgsfaktorenanalyse - des Lebensmittelmarktes zur Reduzierung der Strategieoptionen und Bewertung ihrer Effektivität am Fallbeispiel des Unternehmens Nestlé im Ländermärkt GB. Die Grundlage der Untersuchung bildeten Sekundärdaten amtlicher Statistiken, Ländermarkt- und Verbraucheranalysen sowie Berichte und Veröffentlichungen.

Kapitel 4 - Die Ländermarktanalyse Großbritanniens, der Branchenüberblick des Lebensmittelmarktes und die Marktsegmentanalyse der Functional Foods werden nach Porter und weiteren zuvor identifizierten Analyse-Tools erfolgen. Diese schließen die Analyse der allgemeinen Marktdaten, der Nachfrage und Lieferantensituation sowie der Wettbewerbssituation (Strategien) ein. Im Rahmen der Ressourcenanalyse (SWOT) des Unternehmens werden dann auf Basis des Unternehmenspotenzials Chancen und Risiken für zukünftige Entwicklungen der Nestlé-Gruppe im Markt gegeben.

Kapitel 5 - Nach dem Herausfiltern der Kritischen Erfolgsfaktoren für Nestlé sollen in Form von Zukunftsszenarien Preisstrategieoptionen für selektierte Functional Food-Produkte von Nestlé in Form einer Produkt-Markt-Matrix ausgestaltet werden. Es erfolgt in dem Zusammenhang eine Reflektion der gewonnenen Erkenntnisse.

Ziel der Arbeit soll es sein, basierend auf den Ergebnissen der Sekundäruntersuchungen und einer Marktabschätzung des Lebensmittelsektors (speziell Functional Food) im Ländermarkt Großbritannien (GB), die Gestaltungsmöglichkeiten und Restriktionen internationaler Preisstrategien im Rahmen preispolitischer Grundlagen für das Unternehmen Nestlé zu erarbeiten bzw. Erfolgspotenziale zur Optimierung des bestehenden Pricing zu identifizieren. Der Fokus liegt auf dem Wettbewerber- und Nachfrageverhalten.

Inhaltsverzeichnis:

INHALTSVERZEICHNIS II
DARSTELLUNGSVERZEICHNIS IV
ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS V
1. EINLEITUNG 1
1.1 PROBLEMSTELLUNG 1
1.2 VORGEHENSWEISE 2
1.3 DEFINITORISCHE GRUNDLEGUNG 4
2. GRUNDLAGEN DER PREISPOLITIK 6
2.1 BEDEUTUNG DER PREISPOLITIK 6
2.1.1 Bedeutung innerhalb des Unternehmen 6
2.1.2 Bedeutung bei veränderten Rahmenbedingungen 8
2.2 PREISDETERMINIERUNG 9
2.2.1 Nachfragerorientierte Preisdeterminierung 9
2.2.2 Konkurrenzorientierte Preisdeterminierung 12
2.3 STRATEGISCHE PLANUNG UND PREISPOLITIK 13
2.3.1 P.E.S.T. – Analyse 13
2.3.2 Porter´s Analyse der Wettbewerbskräfte 14
2.3.3 S.W.O.T. Analyse 15
3. INTERNATIONALE PREISPOLITIK 16
3.1 ANTRIEBE DES INTERNATIONALEN MARKETING 16
3.2 INTERNATIONALISIERUNGSSTRATEGIEN UND PREISBILDUNG 16
3.3 INTERNATIONALE MARKTBEARBEITUNGSSTRATEGIEN 18
3.3.1 Standardisierung oder Differenzierung 18
3.3.2 Internationale Wettbewerbsstrategien 19
3.4 INTERNATIONALE PREISDETERMINANTEN 21
3.4.1 Marktorientierte Determinanten 22
3.4.2 Unternehmensinterne Determinanten 23
3.4.3 Ökonomische Determinanten 23
3.4.4 Preismanagement 24
3.5 INTERNATIONALE PREISSTRATEGIEN 25
3.5.1 Preisstandardisierungsstrategie 26
3.5.2 Preisdifferenzierungsstrategie 26
3.5.3 Preiskorridorstrategie 29
3.6 LÄNDERMARKTBEZOGENE PREISSTRATEGIEN 29
3.6.1 Strategien der Marktstimulierung 30
3.6.2 Strategien der Preisabfolge 30
3.6.4 Strategien des E-Pricing 34
3.7 ERFOLGSFAKTOREN INTERNATIONALER PREISSTRATEGIEN 35
4. EMPIRISCHE STUDIE – FALLBEISPIEL NESTLÉ 40
4.1 DER INTERNATIONALE LEBENSMITTELMARKT 40
4.1. 1 Marktüberblick 40
4.1.2 Ländermarktanalyse der Triade 41
4.1.3 Markttrends 43
4.1.4 Chancen und Risiken 45
4.2 LÄNDERMARKTANALYSE LEBENSMITTEL GROßBRITANNIEN 46
4.2.1 Allgemeine Markt- und Wettbewerbsbedingungen 46
4.2.2 P.E.S.T. – Analyse 47
4.2.3 Chancen und Risiken 52
4.3 MARKT DER FUNCTIONAL FOODS 54
4.3.1 Porter´s Analyse der Wettbewerbskräfte 55
4.3.2 Wettbewerbsstrategien (nach Porter) 63
4.4 S.W.O.T. ANALYSE NESTLE 68
4.4.1 Kurzprofil Nestlé Unternehmen 68
4.4.2 Stärken-Schwächen-Analyse 68
5. ABLEITUNG VON PREISSTRATEGIEN UNTER EINSCHÄTZUNG ZUKÜNFTIGER ENTWICKLUNG 78
5.1 KRITISCHE ERFOLGSFAKTOREN FÜR NESTLÉ 78
5.2 LÄNDERMARKTBEZOGENE PREISSTRATEGIEN FÜR NESTLÉ 80
5.2.1 Szenarien 80
5.2.2 Produkt-Markt-Matrix 81
5.3 INTERNATIONALE PREISSTRATEGIEN FÜR NESTLÉ 88
5.3.1 Internationalisierungsstrategie und Folgerung für internationale Preispolitik 88
5.3.2 Differenzierungsstrategie und Folgerung für Preispolitik 88
5.4 SCHLUSSBETRACHTUNGEN UND AUSBLICK 89
ANHANGSVERZEICHNIS 92
QUELLENVERZEICHNIS 104

Automatisiert erstellter Textauszug:

Chancen - „Die Lebensmittelindustrie macht derzeit eine der größten Veränderungen der modernen Zeit durch; diese Änderungen wirken auf Konsumenten und ihr Leben.“ 234 Die Lebensmittelbranche durchläuft mit der Entwicklung von neuen Produkten und Lebensmittelinnovationen eine Dynamik wie nie zuvor. Der internationale Markt bietet für die Marktteilnehmer aufgrund der gesellschaftlichen Entwicklungen eine Vielzahl von zukunftsträchtigen Marktsegmenten. Die einschneidendste Veränderung bei der Art der Konsumierung von Essen hat der Bedeutungsverlust von großen formellen Mahlzeiten. Stattdessen kann das „Snacking“ leichter in den Tagesablauf integriert werden. Die Befriedigung dieses Trends wird durch ein steigendes Angebot von Mitnahme-Lebensmitteln erfüllt werden. Essensgewohnheiten werden kosmopolitischer; dadurch steigt die Nachfrage für eine große (internationale) Bandbreite an Produkten.235 Die steigende Anzahl an Single-Haushalten wird für ein weiteres Anwachsen von Convenience-Lebensmitteln sorgen, welche zum Vorteil der Hersteller und Händler durch höhere Margen gekennzeichnet sind236. Jedoch will der Konsument aufgrund des schnelllebigen Lebensstil keine Einbußen beim Gesund- und Sicherheitsbedürfnis machen. Mit dem Aufkommen des Gesundheitstrends, besonders angesichts der Zunahme älterer Konsumenten, gibt es zahl231 232 [...]

45 Handel • Die Globalisierung des Handels hat zu einem intensiveren Wettbewerb mit globalem Ausmaß geführt. Handelsketten wie Wal-Mart, Carrefour oder Tesco streben nach neuen Märkten und suchen Betriebsgrößenersparnisse in Beschaffung, Logistik und Marketing. Die Konsolidierung der Handelsindustrie hat zur Konzentration und dem Wachsen von großen Supermarktketten geführt232, indem große Outlets etabliert und logistische Effizienz gesteigert wurden. Um die Nachfrage von beschäftigten Konsumenten zu befriedigen, wurden vor allem durch Handelsriesen neue Absatzmöglichkeiten wie Home-Delivery und Metro-Format Geschäfte entwickelt. Handelsmarken verbessern ihre Qualität und ihr Image, expandieren und setzen weiter Preisdruck auf Markenartikel aus. Die Marken sind stark in traditionellen Produktfeldern vertreten, erobern aber zunehmend neue Kategorien. Bisher waren sie i.d.R. günstiger als Herstellermarken, stellen durch Neupositionierungen aber mittlerweile auch ein Risiko für PremiumsegmentProdukte dar. Die meist günstigen Preis-/Leistungsverhältnisse sind möglich durch geringere Preise, aber größere Gewinnzuschläge als bei Herstellermarken.233 [...]

Unternehmen • Hersteller sind bestrebt, den Markt deutlicher zu segmentieren: Neue Produkte zielen genauer auf unterschiedliche Altersgruppen und Geschlechter ab. Das Ziel ist es, präzise Produktvorteile für die definierten Konsumentengruppen anzubieten. Die verstärkte Kooperation zwischen den Gliedern der Wertschöpfungskette hat dazu geführt, dass die Anzahl der während des Prozesses entstehenden Produkte ansteigt.230 Das Phänomen ist wiederum ein Effekt von Globalisierung und Preiswettbewerb. Vertriebspotenziale durch unkonventionelle bequeme Absatzwege wie Kiosks, Freizeitzentren, Internetbörsen sind wichtige Tragflächen, um im dynamischen Convenience-Segment den Markt gewinnsteigernd zu bedienen. Intensiver Wettbewerb führt außerdem zu Direktvertrieb („E-Bay Powerseller“), Vertriebskooperationen (Franchising, Shop-in-Shop-Konzepte) und schnellen Logistikprozessen. Technologische Kompetenzen bilden zunehmend einen wichtigen Erfolgsfaktor. Neue Technologien werden Geschäftsbereiche wir Verkaufsförderung, Transaktionen und Logistik stark beeinflussen und Abläufe in der Lebensmittelkette weiter standardisieren.231 [...]

Arbeit zitieren:
Werner, Christin Februar 2005: Möglichkeiten und Grenzen effektiver internationaler Preisstrategien auf Grundlage von Marktanalysen, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Preispolitik, SWOT-Analyse, Ländermarktanalyse, Internationale Marktbearbeitung, Functional Tools

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