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Möglichkeiten und Grenzen betrieblicher Gesundheitszirkel

Möglichkeiten und Grenzen betrieblicher Gesundheitszirkel
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Martin Franke
  • Abgabedatum: April 1992
  • Umfang: 77 Seiten
  • Dateigröße: 3,9 MB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Alice-Salomon-Fachhochschule für Sozialarbeit und Sozialpädagogik Berlin Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-0061-3
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-0061-3 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-0061-3 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Franke, Martin April 1992: Möglichkeiten und Grenzen betrieblicher Gesundheitszirkel, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Betriebliche Gesundheitsförderung, Gesundheitsbericht, Krankenstand

Diplomarbeit von Martin Franke

Zusammenfassung:

Der Verfasser setzt sich in seiner Diplomarbeit mit Betrieblichen Gesundheitszirkeln auseinander, die seit einigen Jahren als Instrument betrieblicher Gesundheitsförderung in mehreren Großbetrieben der Bundesrepublik eingesetzt werden. Trotz der kaum vorhandenen Literatur zu diesem Thema ist es dem Verfasser gelungen, in Form von Fachaufsätzen, Tagungsprotokollen und anderen sekundären Literaturquellen, umfangreiches Material zu diesem neuen Arbeitsansatz sozialer Arbeit zusammenzutragen.

In der Einleitung wird das Thema klar definiert und der Verfasser weist auf die Besonderheit der Gesundheitszirkel gegenüber anderen Maßnahmen der Gesundheitsförderung hin.

In Teil II untersucht der Verfasser umfassend die verschiedenen Aspekte der Gesundheitsförderung, wobei er sowohl den Aspekt der Belastung der Arbeitnehmer, der verschiedenen Motivationen in Bezug auf Gesundheitsförderung von Arbeitnehmern, Arbeitgebern und Krankenkassen berücksichtigt, als auch das wesentliche Erfassungsinstrument betrieblicher Gesundheitsförderung, den Betrieblichen Gesundheitsbericht, zum Gegenstand der Reflexion macht.

Die Voraussetzungen für betriebliche Gesundheitszirkel, die Methodik dieser Zirkel am Beispiel mehrerer Modelle und die Kosten- und Evaluationsseite der Arbeit von Gesundheitszirkeln (Teil III) werden vom Verfasser in klarer und logischer Form aufgezeigt.

Die Arbeit der Gesundheitszirkel unter Berücksichtigung der verschieden auf sie einwirkenden Interessengruppen (Teil IV) wird in der Arbeit kritisch gewürdigt.

Die Arbeit ist die gelungene Auseinandersetzung mit einer neuen Arbeitsform betrieblicher sozialer Leistungen, die zu jederzeit die Balance hält zwischen kritischer Beurteilung und positiver Würdigung der untersuchten Arbeitsmethoden. Durch die ausgezeichnete inhaltliche Darstellung und die gute Strukturierung des Themas geht die Arbeit weit über die übliche Darstellung eines Gegenstandes sozialer Arbeit hinaus und stellt einen eigenständigen innovativen Beitrag zur Diskussion der Entwicklung der Arbeitsansätze betrieblicher sozialer Arbeit dar. Die Qualität der Darstellung als auch das Niveau der Reflexion des Gegenstandes sind für eine Abschlußarbeit an einer Fachhochschule ungewöhnlich. Der Umgang des Verfassers mit Sprache ist beeindruckend.

Inhaltsverzeichnis:

VORWORT / ERKLÄRUNG 3
I. EINLEITUNG 4
Il. GESUNDHEITSFÖRDERUNG im BETRIEB 7
1. Belastungssituation von Arbeitnehmern in Industriebetrieben 13
2. Motivation zur Durchführung gesundheitsförd. Maßnahmen im Betrieb 17
a) Motivation für die Arbeitnehmer 17
b) Motivation für die Arbeitgeber 18
c) Motivation für die Krankenkassen 23
3. Der betriebliche Gesundheitsbericht 25
a) Der Betrieb und seine Beschäftigten 27
b) Krankenstand 28
c) Erstellung des Gesundheitsberichts 30
d) Ergebnisse und Konsequenzen aus dem Gesundheitsbericht 33
4. Stufen der Gesundheitsförderung 34
III. BETRIEBLICHE GESUNDHEITSZIRKEL 36
1. Voraussetzungen für die Zirkelarbeit 39
2. Die Methodik der Gesundheitszirkel 41
a) Berliner Modell 45
b) DüsseIdorfer Modell 48
c) Andere Modelle 50
(1) Bildungsseminare der Gewerkschaft ÖTV 50
(2) Das Tübinger Beteiligungs-Modell 51
(3) Ganzheitliche Gesundheitsbildung durch die Sozialberatung 52
(4) Projekt «Gesund im Betrieb» 52
(5) Weitere Modelle 53
3. Organisation und Leitung der Zirkelarbeit 53
4. Kosten 55
5. Evaluation 57
a) Berliner Modell 58
b) Düsseldorfer Modell 59
(1) Struktur- und Prozeßevaluation 60
(2) Ergebnisevaluation 62
IV. GESUNDHEITSZIRKEL ZWISCHEN PROFITINTERESSEN DER UNTERNEHMEN UND GESUNDHEITSFÖRDERUNG DER ARBEITER 63
V. LITERATURVERZEICHNIS 68

Arbeit zitieren:
Franke, Martin April 1992: Möglichkeiten und Grenzen betrieblicher Gesundheitszirkel, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Betriebliche Gesundheitsförderung, Gesundheitsbericht, Krankenstand

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