Möglichkeiten und Grenzen des Outsourcing von Food & Beverage Leistungen in der Hotellerie
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Karoline Keller
- Abgabedatum: November 1998
- Umfang: 111 Seiten
- Dateigröße: 733,6 KB
- Note: 1,0
- Institution / Hochschule: Hochschule für angewandte Wissenschaften - Fachhochschule München Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-1823-6
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-1823-6 P - ISBN (CD) :978-3-8324-1823-6 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Keller, Karoline November 1998: Möglichkeiten und Grenzen des Outsourcing von Food & Beverage Leistungen in der Hotellerie, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Strategische Allianzen, Essen und Trinken, Kernkompetenzen
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Diplomarbeit von Karoline Keller
Einleitung:
Der Food & Beverage Bereich hat in vielen Hotels damit zu kämpfen, keinen Verlust zu machen. Zu oft hemmen Traditionen das Hotel, vom Gast zu lernen, sich seinen wechselnden Bedürfnissen anzupassen und mit dem Zeitgeist zu gehen. Statt mit den Trends zu agieren, wird reagiert, wenn der Zug schon am Abfahren ist. Die Diplomarbeit soll eine Lösung und Möglichkeiten aufzeigen, wie die Hotellerie besser und vorausschauender agieren und sich flexibler Veränderungen stellen kann.
Sie stützt sich auf den Kerngedanken, daß das Wirtschaftsleben heute durch die Globalisierung und die rasanten Entwicklungen am Markt zu kompliziert geworden ist, um alles alleine managen zu können. Die Rückbesinnung auf die eigenen Kernkompetenzen und die Bildung Strategischer Allianzen und Partnerschaften stehen im Mittelpunkt unternehmerischen Denkens. Im Verlauf der Arbeit wird anhand von Hypothesen über die Möglichkeiten und Grenzen des Outsourcing, die durch eine empirische Untersuchung bestätigt oder widerlegt werden deutlich gemacht, daß Outsourcing eine bisher in der Hotellerie kaum wahrgenommene Möglichkeit darstellt, um langfristig einen attraktiven und wettbewerbsfähigen F&B Bereich zu schaffen.
Neben den Grenzen wird auch klar beschrieben für wen Outsourcing nicht in Frage kommt.
Die Problematik des Themas ist aber nicht nur auf die Hotellerie anwendbar, sondern auch auf andere Dienstleistungs- und Wirtschaftsunternehmen. Der am Schluß entwickelte Managementleitfaden soll als praktische Hilfe für all diejenigen dienen, die Outsourcing in ihrem Unternehmen (jedweder Art) aktiv umsetzen wollen.
Inhaltsverzeichnis:
| Vorwort | 1 | |
| Abbildungsverzeichnis | 5 | |
| 1. | Einführung | 6 |
| 1.1 | Themeneinstieg und Problemstellung | 6 |
| 1.2 | Begriffsdefinition | 9 |
| 1.2.1 | Outsourcing | 9 |
| 1.2.2 | Food & Beverage Bereich | 10 |
| 1.3 | Werdegang der Arbeit | 11 |
| 2. | Möglichkeiten und Grenzen des Outsourcing von F&B Leistungen: Eine hypothesenhafte Betrachtung | 12 |
| 2.1 | Gästeerwartungen heute | 12 |
| 2.2 | Trends in der Gastronomie | 13 |
| 2.3 | Trends in den Hotel und Restaurant Beziehungen | 16 |
| 2.4 | Hypothesen | 22 |
| 2.4.1 | Taktische Gründe für Outsourcing von Food & Beverage Leistungen | 23 |
| 2.4.2 | Strategische Gründe für Outsourcing von Food & Beverage Leistungen | 25 |
| 2.4.3 | Grenzen des Outsourcing von Food & Beverage Leistungen | 27 |
| 3. | Möglichkeiten und Grenzen des Outsourcing von F&B Leistungen: Eine Empirische Überprüfung | 30 |
| 3.1 | Interviewleitfaden | 30 |
| 3.2 | Interviewergebnisse | 32 |
| 3.2.1 | Allgemeine, generelle Fragen | 34 |
| 3.2.2 | Spezifische Fragen | 40 |
| 3.2.3 | Fragen zum Thema Hotel und Marke | 55 |
| 3.2.4 | Abschlußfragen | 60 |
| 3.3 | Graphische Darstellung einzelner Interviewergebnisse | 66 |
| 3.4 | Kernaussagen der Interviewergebnisse | 69 |
| 4. | Zusammenfassung und Ausblick | 75 |
| 4.1 | Analyse der Hypothesen in Zusammenhang mit den Untersuchungsergebnissen | 75 |
| 4.1.1 | Analyse der taktischen Gründe für das Outsourcing von F&B Leistungen | 75 |
| 4.1.2 | Analyse der strategischen Gründe für das Outsourcing von F&B Leistungen | 76 |
| 4.1.3 | Analyse der Grenzen von Outsourcing von Food & Beverage Leistungen | 79 |
| 4.1.4 | Schlußbemerkung | 81 |
| 4.2 | Outsourcing und Marke | 82 |
| 4.3 | Outsourcing als Unternehmensstrategie | 85 |
| 4.4 | Outsourcing - quo vadis? | 87 |
| 5. | Managementleitfaden | 90 |
| 5.1 | Sechs Phasen des Outsourcingprozesses | 90 |
| 5.2 | Checkliste: Outsourcing von Food & Beverage Leistungen | 94 |
| 5.3 | Ratschläge für das Gelingen des Outsourcingprozesses | 98 |
| Literaturverzeichnis | 101 | |
| Begriffsglossar | 104 |
unterschiedlichen Gästegegebenheiten anzupassen. ➭ Eine Gefahr besteht dann, wenn der externe Betreiber nicht mit der Philosophie des Unternehmens übereinstimmt. ➭ Den Standard des Hotels im ausgegliederten Outlet umzusetzen ist nicht immer leicht. Man hat weniger Einfluß. ➭ Man hat nicht die Möglichkeit, die Ideen der Gäste direkt umzusetzen. Man kann auf das Geschehen nicht mehr direkt einwirken. ➭ Es besteht die Gefahr von qualitativen Schwankungen. Außerdem kann es sich negativ auswirken, wenn der Betreiber und seine Mitarbeiter sich nicht mit dem Hotel identifizieren. ➭ Das völlig selbständige Agieren des Betreibers und seine Absicht, nur Geld machen zu wollen, können sich als nachteilig herausstellen. Genau das gleiche kann passieren, wenn dem Gast nicht genügend Beachtung geschenkt wird. ➭ Eine Gefahr besteht dann, wenn kein gutes Verhältnis zwischen den Vertragspartnern herrscht und wenn kein direkter Ansprechpartner vor Ort ist. Dies hat sich bei unserem ersten Betreiber gezeigt. Der Vertragspartner war der Großgastronom, der einen Stellvertreter eingesetzt hat. Dieser fühlte sich aber nie angesprochen. Das wurde zu einem Problem, wenn man schnell agieren wollte. Ein weiterer Nachteil kann sich ergeben, wenn Richtlinien vorher nicht klar definiert oder wenn Verträge zu starr gestaltet werden und keinen beiderseitigen Einfluß mehr zulassen. [...]
➭ Daß man kein Einfluß auf den Betreiber hat. Wenn es Beschwerden gibt, ist es für das Hotel schwierig, bei den Gästen Verständnis für die Fehler des externen Betreibers zu finden. ➭ Nachteile können sich ergeben, wenn das Hotel keine Kontrolle mehr über Qualität, Standards und Richtlinien hat oder wenn das Marketing nicht zusammen paßt. Außerdem ist es schwierig, den Richtigen zu finden. ➭ Der größte Nachteil liegt in dem Verlust des Einflusses auf den ausgegliederten Bereich. ➭ Ich persönlich sehe die größte Gefahr in einem falschen Partner, durch den die Qualitätssicherung problematisch werden kann. Ein Problem bei älteren Häusern ist, daß die einzelnen Küchen und Lager oft nicht separat genutzt werden können. Dadurch sind keine autarken Einheiten möglich, die jedoch für einen externen Betreiber notwendig sind. ➭ Daß das Restaurant ein Eigenläufer wird. Eine weitere Gefahr besteht dann, wenn der Kontakt nicht stimmt und man eher gegeneinander arbeitet. Der Verlust von Einfluß hingegen stellt für uns keinen Nachteil oder keine Gefahr dar. Sicherlich bleibt immer ein Restrisiko vorhanden, daß das Hotel in Verruf gerät, wenn im Restaurant etwas schief läuft. Aber ich denke, wir müssen einfach das nötige Vertrauen in unseren Pächter haben, daß auch er weiß, wie man arbeitet. So schaffen wir auch ein gutes Verhältnis miteinander. ➭ Es ist keine Qualitätssicherung und kein Standard mehr vom Hotel gewährleistet. Eine andere Gefahr ist, daß der [...]
Wo sehen Sie die Nachteile und Gefahren von Outsourcing? ➭ Wenn der externe Betreiber nicht zum Hotel paßt, kann sich das negativ auf das Image des Hotels auswirken. Das Hotel verliert unter Umständen seine Gäste. ➭ Man hat einen geringeren oder keinen Einfluß auf die Qualität und den Standard. Man muß dem Partner blind vertrauen können. Es scheint schwierig, den passenden Betreiber zu finden, der auch vom Niveau her zum Hotel paßt. ➭ Geht im Restaurant etwas schief und stimmt die Qualität nicht mehr, so erleidet das Hotel gleichermaßen einen Imageverlust. Muß man sich vom Partner trennen, dann läßt sich nicht von heute auf morgen ein neuer Betreiber finden; es besteht die Gefahr, daß das Hotel in der Übergangszeit Gäste verliert. ➭ Der Betreiber muß qualifiziert sein und Ideen haben, die zu dem betreffenden Hotel passen. Diese Kombination am Markt zu finden, erscheint mir schwierig. Es besteht weiterhin die Gefahr, daß die Erwartungen der Gäste nicht erfüllt werden. Und ein deutscher Gast hat vielleicht Probleme, wenn er erfährt, daß das Restaurant nicht zum Hotel gehört. ➭ Eine Gefahr ist, daß die Qualität des Restaurantbetreibers nicht zur Qualität des Hotels paßt. Ein Nachteil besteht sicherlich in dem Verlust von Einfluß auf den Betreiber. Ein gleichbleibender Standard ist für einen externen Betreiber schwerer zu halten. [...]
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832418236
Arbeit zitieren:
Keller, Karoline November 1998: Möglichkeiten und Grenzen des Outsourcing von Food & Beverage Leistungen in der Hotellerie, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Strategische Allianzen, Essen und Trinken, Kernkompetenzen



