Möglichkeiten und Grenzen des Online-Marketings im Gartenbau auf Einzelhandelsebene
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Konstantin Thumm
- Abgabedatum: Januar 2001
- Umfang: 115 Seiten
- Dateigröße: 1,2 MB
- Note: 1,3
- Institution / Hochschule: Beuth Hochschule für Technik Berlin Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-4968-1
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-4968-1 P - ISBN (CD) :978-3-8324-4968-1 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Thumm, Konstantin Januar 2001: Möglichkeiten und Grenzen des Online-Marketings im Gartenbau auf Einzelhandelsebene, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Marketing, Online-Marketing, Internet, Gartenbau
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Diplomarbeit von Konstantin Thumm
Einleitung:
Durch die weitreichenden Einflüsse des Internet sind neue Unternehmenskonzepte entstanden, die sich die neue Technik zunutze machen und das klassische Marketing um den Begriff „Online-Marketing“ erweitert haben. Dabei lassen sich die konventionellen Konzepte des Marketing, wie sie heute in allen Berufssparten zum Einsatz kommen, nicht eins zu eins auf das Internet übertragen. Es gilt vielmehr, die technologischen Grundlagen, sowie die sich daraus ergebenden neuen marketingpolitischen Konzeptionsansätze kennenzulernen, um deren Möglichkeiten und Grenzen bei der Umsetzung neuer Unternehmensmodelle im Gartenbau erfolgreich einzusetzen. Da ich keinerlei weiterführende Literatur zu Online-Marketing mit speziellem Fokus auf den Gartenbau gefunden habe, unternimmt diese Arbeit den Versuch diese Lücke zu schließen.
Gang der Untersuchung:
Nach einer fundierten Einführung in die technologischen Grundlagen des Internets, erweitert durch ein Glossar mit allen behandelten Begriffen, gehe ich auf die Aspekte des konventionellen Marketing im Allgemeinen und im Speziellen ein.
Der Hauptteil der Arbeit behandelt das sehr weitreichende Thema des Online-Marketing branchenübergreifend.
Erst im Kapitel 7 gehe ich auf die speziellen Belange des Online-Marketing im Gartenbau ein, dabei wurden zahlreiche Quellen analysiert und weiterverarbeitet.
Die Arbeit endet in der Vorstellung eines praktischen Beispiels, in welchem alle Aspekte eines gelungenen Webauftritts unter Berücksichtigung der konzeptionellen Ansätze wie sie im Online-Marketing behandelt wurden, vertreten sind.
Die Arbeit wurde fast ausschließlich im Internet recherchiert.
Inhaltsverzeichnis:
| 1. | Einleitung | 1 |
| 1.1 | Einführung in das Thema | 1 |
| 1.2 | Ziele der Arbeit | 1 |
| 1.3 | Aufbau der Arbeit | 1 |
| 2. | Grundlagen Internet | 2 |
| 2.1 | Historie und Definition | 2 |
| 2.2 | Netzwerk | 3 |
| 2.3 | Transfer-Control-Protocol / Internet-Protocol (TCP/IP) | 4 |
| 2.4 | Domain-Name-System (DNS) | 5 |
| 2.5 | Uniform-Resource-Locator (URL) | 5 |
| 2.6 | Zugang zum Internet | 7 |
| 2.7 | Dienste | 8 |
| 2.7.1 | World-Wide-Web (WWW) | 9 |
| 2.7.2 | 11 | |
| 2.7.3 | File-Transfer-Protocol (FTP) | 11 |
| 2.7.4 | Newsgroup (Usenet) | 12 |
| 2.7.5 | Wireless-Application-Protocol (WAP) | 12 |
| 2.7.6 | Internet-Relay-Chat (IRC) | 13 |
| 2.8 | Suchmaschinen und Kataloge | 14 |
| 3. | Aktuelle Zahlen | 15 |
| 3.1 | Statistiken und Studien | 15 |
| 3.2 | Statistiken zur Internet-Nutzung vom Gartenbau-Einzelhandel | 19 |
| 4. | Marketing | 21 |
| 4.1 | Produktpolitik | 22 |
| 4.2 | Preispolitik | 26 |
| 4.3 | Distributionspolitik | 26 |
| 4.4 | Kommunikationspolitik | 28 |
| 4.5 | Marketing im Gartenbau | 31 |
| 5. | Online-Marketing | 34 |
| 5.1 | Vorüberlegungen zum Online-Auftritt | 36 |
| 5.1.1 | Wahl des geeigneten Domain-Namens | 37 |
| 5.1.2 | Dokumentenstruktur und Navigation | 37 |
| 5.2 | Maßnahmen im Online-Marketing | 40 |
| 5.2.1 | Cross-Media-Marketing | 40 |
| 5.2.2 | Suchmaschinen | 41 |
| 5.2.3 | Webkataloge | 43 |
| 5.2.4 | Branchendienste | 43 |
| 5.2.5 | Online-Werbung | 44 |
| 5.2.5.1 | Banner und Buttons | 46 |
| 5.2.5.2 | Werbung auf Suchmaschinen | 49 |
| 5.2.5.3 | Bannertauschprogramme | 52 |
| 5.2.5.4 | Partnerprogramme | 52 |
| 5.2.5.5 | Unterbrecherwerbung (Interstitials) | 53 |
| 5.2.5.6 | Pop-Up-Werbefenster | 54 |
| 5.2.6 | 54 | |
| 5.3 | Marketing-Konzepte | 56 |
| 5.3.1 | One-to-one-Marketing | 56 |
| 5.3.2 | E-Mail-Marketing | 58 |
| 5.3.2.1 | Newsletter | 59 |
| 5.3.2.2 | Diskussionslisten und Diskussionsforen | 61 |
| 5.3.3 | Permission-Marketing | 61 |
| 5.3.4 | Viral-Marketing | 62 |
| 6. | Erfolgskontrolle | 63 |
| 6.1 | Counter und Logfile-Analyse | 63 |
| 6.2 | Konkurrenzanalyse | 65 |
| 6.3 | Kundenbefragungen | 66 |
| 7. | Gartencenter und Blumenfachgeschäfte im Internet | 67 |
| 8. | Gartencenter-Strategie am Beispiel von Gartencenter24 | 69 |
| 9. | Ausblick in die Zukunft | 74 |
| Glossar | 76 | |
| Literaturverzeichnis | 101 |
22 Eine etwas weiter gefaßte, generische Definition von Marketing erfolgte bereits 1985. Die in der „American-Marketing-Association“ (AMA) zusammengeschlossenen Marketing Praktiker und –Theoretiker einigten sich nach langer Diskussion auf folgende Definition, die der Vielfalt des Begriffs Marketing gerecht werden soll: "Marketing is the process of planning and executing the conception, pricing, promoting and distribution of ideas, goods and services to create exchanges that satisfy individual and organisational objectives." (AMA 1985). Marketing wurde zunehmend als Managementaufgabe betrachtet, so daß bereits in den frühen sechziger Jahren die managementorientierten 4P’s (product, price, place, promotions) formuliert wurden, die noch heute ihre Gültigkeit haben. Die managementorientierte Sicht führte zur Formulierung von Marketinginstrumenten mit denen die Aktionsbereiche des Marketing eingeteilt werden können. Diese Marketinginstrumente (siehe Kapitel 4.1–4.4) werden in Anlehnung an die von Meffert nach McCarthy genannten 4P’s wie folgt aufgeteilt: Produktpolitik Preispolitik Distributionspolitik Kommunikationspolitik [...]
15 Das Suchprogramm durchsucht den Index nach Übereinstimmungen mit der Sucheingabe, bewertet die Relevanz der gefundenen Informationen und zeigt eine sortierte Trefferliste an. In diesen "maschinell" erstellten Indizes erfolgt die Suche anhand von Stichworteingaben. Um nicht mit einer riesigen, nicht auswertbaren Trefferzahl als Ergebnis arbeiten zu müssen, ist eine sinnvolle Verknüpfung von Suchbegriffen erforderlich. Die bekannteste echte Suchmaschine ist AltaVista (www.digital.altavista.com). Weitere wichtige echte Suchmaschinen sind Google (www.google.com), Fireball (www.fireball.de), Excite (www.excite.com und www.excite.de für Deutschland), Lycos (www.lycos.com und www.lycos.de für Deutschland), Hotbot (www.hotbot.com), Infoseek (www.infoseek.com und www.infoseek.de für Deutschland) und andere. Verzeichnisse oder auch Kataloge hingegen sind manuell selektierte Link-Listen, die ähnlich einem Katalog in verschiedene Kategorien unterteilt sind. Diese arbeiten ohne Robot, so daß die Seiten bei den Katalogen angemeldet werden müssen, wenn diese dort gefunden werden sollen. Betreiber von Web-Seiten müssen ihre Seiten bei dem Verzeichnis für eine bestimmte Kategorie anmelden. Sie werden von den Mitarbeitern bearbeitet und bei Eignung in das Verzeichnis mit aufgenommen. Dies geschieht subjektiv nach unterschiedlichen Qualitätskriterien. Der Unterschied zu echten Suchmaschinen besteht hier in der manuellen Vorselektion der zu durchsuchenden Web-Seiten. Das Angebot der Verzeichnisse kann meist auch per Suchabfrage durchsucht werden. Der bekannteste Katalog ist Yahoo (www.yahoo.com und www.yahoo.de für Deutschland). Weitere wichtige Kataloge sind Web.de (www.web.de) und Lotse (www.lotse.de). Hybride Suchmaschinen sind Kombinationen von beiden Arten. Einige echte Suchmaschinen betreiben zusätzlich ein Verzeichnis aus dem Hauptindex. Darüber hinaus gibt es noch Meta-Suchmaschinen, die eine Suchabfrage an mehrere echte Suchmaschinen weiterleiten und deren jeweilige Ergebnisse in einer einzigen Liste liefern. (z.B. www.metacrawler.com oder www.metager.de für Deutschland). [...]
11 Für die Darstellung dieser Dokumente sind die Browser zuständig, Anwendungsprogramme wie der Internet Explorer von Microsoft oder der Navigator von Netscape. Die Browser interpretieren die HTML-Dateien und stellen diese entsprechend ihrer Markierungen dar. Dabei kann es jedoch zu unterschiedlichen Erscheinungsbildern der Dokumente kommen, da die Art der Interpretation der einzelnen Browser variiert. So kann es vorkommen, daß ein und dieselbe Datei vom Internet Explorer anders dargestellt wird als vom Navigator. Dies ist insbesondere bei der Programmierung eigener Seiten zu berücksichtigen. Der Funktionsumfang der Browser, insbesondere in der Darstellung von Multimediaformaten, ist eingeschränkt, kann aber mittels „Plugins“ (siehe Glossar) erweitert werden. Plugins sind kleine Zusatzprogramme für die Browser, die deren Funktionsumfang um die Darstellung dieser speziellen Multimediaformate erweitert. So können bestimmte Video- und Animationsdateien erst nach Installation eines Plugins dargestellt werden. 2.7.2 E-Mail Die elektronische Post ist der am meisten (siehe Kapitel 3.1) genutzte Dienst im Internet. Das Prinzip der elektronischen Post ist dabei der konventionellen Post ähnlich. Zum Senden einer E-Mail kommt das „Simple-Mail-Transfer-Protocol“ (SMTP)(siehe Glossar) zum Einsatz. Zum Empfangen einer E-Mail hingegen das „Post-Office-Protocol“ (POP3)(siehe Glossar). In der Regel wird ein elektronischer Brief auf dem Mail-Client geschrieben, mit der Destinationsadresse versehen (z.B. konstantin.thumm@online-concepts.de) und abgeschickt. Das Mail-System besorgt den Transport des Briefes zum Mail-Server der Empfangsorganisation. Von dort holt sich der gewünschte Empfänger die Mail ab, sobald er sein Mail-Client-Programm startet. Bekannte Mail–Clients sind neben anderen die Anwendungsprogramme „Outlook Express“ von Microsoft oder „Messenger“ von Netscape. Der erste Teil der E-Mail-Adresse ist zumeist ein Kürzel des Namens oder eine funktionsbasierende Bezeichnung wie „Webmaster@fachgartencenter.com“ oder „Sekretariat@firma.de“. Der zweite Teil ist die zugehörige Domain des Mail-Servers. Das Zeichen „@“ trennt die E-Mail-Adresse in ihre beiden Bestandteile und stellt den Zusammenhang beider dar. Das „@“ wird als „at“ bezeichnet, abgeleitet aus dem englischen „bei“. Der Name des Empfängers wird der Domain zugeordnet. Wie auch bei der Briefpost erfolgt die Adressierung durch einen Kopf, wo Absender und Adressat und ein Betreff angegeben werden. Die eindeutige Zustellung erfolgt binnen Minuten. Wird das eigene Postfach, auf dem Mail-Server abgefragt, so erfolgt diese Abfrage per Post-Office-Protocol. Diese Abfrage ist durch ein Paßwort geschützt. Die E-Mail kann in zwei Dateiformaten versendet werden. Als reine Textdatei im „ASCII-Format“ (siehe Glossar) oder als HTML-Format. Allerdings sind nicht alle E-Mail-Programme in der Lage das HTML-Format darzustellen (siehe Kapitel 5.3.2.1). [...]
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832449681
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