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Möglichkeiten und Grenzen des Einsatzes von Communities im Rahmen des Online-Marketing

Möglichkeiten und Grenzen des Einsatzes von Communities im Rahmen des Online-Marketing
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Christian Hoffmann
  • Abgabedatum: Juni 2003
  • Umfang: 89 Seiten
  • Dateigröße: 1,8 MB
  • Note: 1,7
  • Institution / Hochschule: Universität der Bundeswehr München Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-7631-1
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-7631-1 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-7631-1 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Hoffmann, Christian Juni 2003: Möglichkeiten und Grenzen des Einsatzes von Communities im Rahmen des Online-Marketing, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: virtuelle Communities, Grundlagen, Marktforschung, Customer Relationship Management, Praxisbeispiel

Diplomarbeit von Christian Hoffmann

Gang der Untersuchung:

Die Diplomarbeit versucht Möglichkeiten und Grenzen des Einsatzes virtueller Communities im Rahmen des Online-Marketing eines Unternehmens aufzuzeigen. Zunächst setzt sich die Arbeit, neben notwendigen Definitionen, mit der Bedeutung des Internet für das Marketing auseinander. Im nächsten großen Kapitel werden die Grundlagen virtueller Communities ausführlich dargelegt, wobei auf Themen wie Entstehung, Typisierung, Aufbau und Management, Kontrolle und Ökonomie virtueller Gemeinschaften eingegangen wird.

Der Hauptteil stellt zunächst Einsatzmöglichkeiten dieser Communities in ausgewählten Bereichen des Marketing vor. Hierbei wird auf die Bereiche Marktforschung, Markenmanagement, Customer Relationship Management, Kundenbindung und Beschwerdemanagement sowie Werbung eingegangen. Als weiterer Schritt werden verschiedene Grenzen und Risiken des Einsatzes aufgezeigt.

In dem letzten Abschnitt vor der Schlussbetrachtung werden Teile der erarbeiteten Theorie an einem Praxisbeispiel verdeutlicht.

Das Literaturverzeichnis umfasst über 80 verwendete Quellen.

Inhaltsverzeichnis:

Abbildungsverzeichnis V
Abkürzungsverzeichnis VI
1. Einleitung 1
Problemstellung und Zielsetzung 2
Vorgehensweise 2
2. Bedeutung, Definition und Konzeption des Online-Marketing 3
2.1 Bedeutung des Internet für das Marketing 4
2.2 Online-Marketing: Definition und Abgrenzung 8
2.3 Konzeption des Online-Marketing 9
3. Grundlagen virtueller Communities 10
3.1 Begriff und Wesen der virtuellen Community 10
3.1.1 Definition der virtuellen Community 10
3.1.2 Konstituierende Merkmale der virtuellen Community 12
3.2 Erklärungsansätze für das Entstehen virtueller Communities 13
3.2.1 Sozial motivierter Ansatz nach Rheingold 13
3.2.2 Kommerziell motivierter Ansatz nach Hagel/Armstrong 15
3.3 Typen virtueller Communities 15
3.3.1 Einteilung nach dem Grad der Offenheit 16
3.3.2 Einteilung nach der Selbständigkeit 17
3.3.3 Einteilung nach der Motivation der Mitglieder 17
3.3.4 Einteilung nach der Konsumentenorientierung 18
3.4 Aufbau und Management einer Community 19
3.4.1 Planung und Konzeption einer Community 19
3.4.2 Community-Building und Etablierung 22
3.4.3 Kontrolle von Community-Zielen 26
3.5 Ökonomie einer virtuellen Community 27
3.5.1 Kostenfaktoren einer Community 27
3.5.2 Erlösmodelle einer Community 28
3.5.3 Dynamik zunehmender Erträge 31
4. Möglichkeiten und Grenzen des Einsatzes virtueller Communities 32
4.1 Bewertung von virtuellen Communities in ausgewählten Bereichen des Online-Marketing 33
4.1.1 Virtuelle Communities in der Marktforschung 33
4.1.2 Virtuelle Communities im Rahmen einer Markenstrategie 38
4.1.3 Virtuelle Communities im Rahmen des Customer Relationship Management 40
4.1.3.1 Virtuelle Communities im Rahmen des Kundenbindungsmanagements 44
4.1.3.2 Virtuelle Communities im Rahmen des Beschwerdemanagements 48
4.1.4 Werbung in virtuellen Communities 51
4.2 Allgemeine Grenzen des Einsatzes von Communities 54
4.3 Allgemeine Risiken des Einsatzes von Communities 56
4.4 Virtuelle Communities als „Gegner“ des Unternehmens 57
5. Praxisbeispiel IT-Security-World 59
5.1 Ausgangssituation des Unternehmens 59
5.2 Strategie und Zielsetzung der IT-Security-World 60
5.3 Geschäftsmodell der IT-Security-World 61
5.4 Realisierung der IT-Security-World 62
6. Schlussbetrachtung 63
Anhang 66
Literaturverzeichnis 74

Automatisiert erstellter Textauszug:

Diese Zahlen bieten eine hervorragende Basis für reaktive und nicht-reaktive Marktforschung. Ciao führt beides durch und stellt den auftraggebenden Unternehmen die Ergebnisse zur Verfügung. Bei der Marktforschung in virtuellen Communities gibt es einige Punkte zu beachten. Zunächst muss eine geeignete Community für das jeweilige Untersuchungsziel gefunden werden. Die gesuchte Community muss in Quantität und Qualität die richtigen Mitgliederdaten vorweisen können. Die geeignete Anzahl an Mitgliedern und die gewünschten demographischen Daten müssen als Auswahlkriterium dienen. Diese Voraussetzung stellt eine erste Grenze des Einsatzes dar, da nur Communities mit Mitgliedern der gewünschten Zielgruppe in Frage kommen. Die Qualität der Marktforschung mittels virtueller Communities soll anhand der Gütekriterien Objektivität, Reliabilität und Validität gemessen werden. Die Objektivität der Daten kann als sehr hoch eingestuft werden, da im Internet kein Interviewereinfluss vorhanden ist. Durch standardisierte Erfassungs- und Auswertungssoftware kann bei reaktiver Marktforschung die Objektivität noch erhöht werden (Decker 2001, S.62). Da bei nicht-reaktiver Marktforschung Stimmungsbilder zu bestimmten Produkten durch Beobachtung erfasst werden, tritt hier ebenfalls kein Interviewereinfluss auf. Die Reliabilität oder Zuverlässigkeit einer Erhebung beschreibt die formale Genauigkeit der Merkmalserfassung. Die Messwerte sollten reproduzierbar sein (Berekhoven/Eckert/Ellenrieder 1996, S.87). Die Reliabilität wird in dieser Hinsicht von den Faktoren äußerer Einfluss, veränderliche Einstellungen der Befragten und auftretende Lerneffekte beeinflusst. Die Datenerhebung via Internet erfolgt elektronisch und ist voll standardisiert. Es kann von einer formal konstanten Erhebungssituation ausgegangen werden. Die aktivere Rolle der Probanden gegenüber herkömmlichen Erhebungsformen kann sich positiv oder negativ auf die Reliabilität auswirken (Müller/Kesselmann 1996, S.191ff.). Validität oder Gültigkeit liegt vor, wenn der zu untersuchende Sachverhalt tatsächlich erfasst werden kann (Berekhoven/Eckert/Ellenrieder 1996, S.88). Bei [...]

Untergliederung in Primär- und Sekundärmarktforschung, in qualitative oder quantitative Forschung klassifiziert werden. Obwohl die Unterscheidung zwischen qualitativ und quantitativ oft umstritten ist, gelten populationsbeschreibende Untersuchungen, bei denen es in der Regel um die Gewinnung repräsentativer Aussagen über bestimmte Merkmale geht, als quantitativ. Qualitative Forschung hinterfragt Hintergründe und verwendet offene, stark interaktive und wenig strukturierte Erhebungsverfahren (Zerr 2001, S.9f.). Da es zwei Möglichkeiten gibt mit diesem Verfahren Ergebnisse aus einer virtuellen Gemeinschaft zu generieren, muss noch einmal untergliedert werden: In reaktive und nicht-reaktive Marktforschung (Dallwitz-Wegner 2001, S.342f.). Bei reaktiver Marktforschung handelt es sich um die Erhebung von Erfahrungen und Meinungen durch direkte Befragung der Mitglieder. Nicht-reaktive Marktforschung beobachtet das Meinungs- und Stimmungsbild zu dem Untersuchungsgegenstand und wertet es aus. Ein Beispiel für Marktforschung mittels virtueller Communities ist das Verbraucherportal Ciao. In Ciao finden Verbraucher Erfahrungsberichte über Produkte und Dienstleistungen direkt vom Konsumenten, Testberichte von Experten sowie Herstellerinformationen und weiterführende Links. Ciao bietet den Konsumenten kostenlose Vergleichsmöglichkeiten für die Vorzüge und Nachteile von Produkten und Dienstleistungen aller Art. Weiterhin offeriert das Portal an andere Unternehmen bereits ausgewertete Meinungsund Stimmungsbilder zu ihren Produkten. Die Finanzierung der Community erfolgt demnach durch das Erlösmodell Produktverkauf. Einige Zahlen zu Ciao (Dallwitz-Wegner 2001. S.336): • • • • 500.000 Mitglieder 200.000 Produktkategorien 2 Millionen Erfahrungsberichte von Verbrauchern ca. 10.000 Neuanmeldungen pro Woche [...]

(Berekhoven/Eckert/Ellenrieder 1999, S.34). Die Marktforschung versucht der Unternehmensführung diese Informationen zur Verfügung zu stellen. Daraus lässt sich eine Definition der Marktforschung ableiten: „Marktforschung ist eine systematische, empirische Untersuchungstätigkeit mit dem Zweck der Informationsgewinnung oder verbesserung über objektiv bzw. subjektiv bedingte Markttatbestände und phänomene Neben der als Grundlage beschaffungsund absatzmarktpolitischer in Eigenund Entscheidungen“ (Hammann/Erichson 1994, S.24). organisationsorientierten Differenzierung Fremdmarktforschung muss hier vor allem die Form der Datenerhebung unterschieden werden. Erhebung und Aufbereitung von neuem Datenmaterial fällt unter den Begriff der Primärmarktforschung (Field Research), während die Beschaffung, Auswertung und Interpretation von vorhandenem Datenmaterial als Sekundärmarktforschung (Desk Research) gilt (Gampenrieder/Riedmüller 2001, S.176). Online-Marktforschung ist Marktforschung mit dem Internet. Die vielfältigen Aktivitäten, die unter den Begriff Online-Marktforschung fallen, können wie folgt untergliedert werden (Zerr 2001, S.8): • • • Das Internet als Methode zur Forschung Das Internet als Gegenstand der Forschung Das Internet als Mittel der Forschung [...]

Arbeit zitieren:
Hoffmann, Christian Juni 2003: Möglichkeiten und Grenzen des Einsatzes von Communities im Rahmen des Online-Marketing, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
virtuelle Communities, Grundlagen, Marktforschung, Customer Relationship Management, Praxisbeispiel

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