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Möglichkeiten und Grenzen von E-Learning zur Qualifizierung von Führungskräften

Möglichkeiten und Grenzen von E-Learning zur Qualifizierung von Führungskräften
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Claudia Hebrank
  • Abgabedatum: Januar 2003
  • Umfang: 110 Seiten
  • Dateigröße: 861,8 KB
  • Note: 2,0
  • Institution / Hochschule: Johannes Kepler Universität Linz Österreich
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-6531-5
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-6531-5 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-6531-5 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Hebrank, Claudia Januar 2003: Möglichkeiten und Grenzen von E-Learning zur Qualifizierung von Führungskräften, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Personalentwicklung, betriebliche Witerbildung, e-learning, Führungskräftequalifizierung, blended learning

Diplomarbeit von Claudia Hebrank

Gang der Untersuchung:

Die vorliegende Diplomarbeit zum Thema Möglichkeiten und Grenzen zur Qualifizierung von Führungskräften gliedert sich in drei große Abschnitte:

Kapitel 1 „Betriebliche Weiterbildung in der Informations- und Wissensgesellschaft“ hat zum Ziel, Führungskräfte und Weiterbildungsverantwortliche aufmerksam zu machen, auf den wichtigen Stellenwert der betrieblichen Weiterbildung in der Informations- und Wissensgesellschaft. Um dies zu erreichen, werden zuerst Gründe für die betriebliche Weiterbildung (Kap. 1.1), wie Wissenswachstum, Wissensmanagement und Erhaltung der Beschäftigungsfähigkeit aufgezeigt. Daraufhin wird die Kosten-Nutzen-Relation der betrieblichen Weiterbildung (Kap 1.2) abgehandelt. Schließlich werden Trends in der betrieblichen Weiterbildung (Kap 1.3), die sich im Bezug auf den Lernort Arbeitsplatz, das Lernen just-in-time und die Corporate University als besondere Organisationsform abzeichnen, dargestellt.

Zu den zwei wichtigsten Trends der Zukunft befragten Landmann, Brönner und Little Peter F. Drucker, den „Vater modernen Managements“ und Peter M. Senge, den „Vater organisationalen Lernens“. In ihrem Beitrag fassen sie die Beantwortung der Fragestellungen wie folgt zusammen:

Ein Großteil, wenn nicht die Mehrheit der Führungskräfte wird bis zu ihrer Pensionierung weder bei ihrem jetzigen Arbeitgeber noch in ihrer heutigen Funktion tätig sein. Sie werden eher den Job wechseln, kürzer eine neue Tätigkeit ausüben und früher die angestellte Tätigkeit aufgeben. Sie werden länger beruflich tätig sein – bis zu ihrem 70. oder 80. Lebensjahr, als Unternehmer, Freelancer, Berater, Coaches oder Interims-Manager.

Solange diese Menschen beruflich tätig sind, werden sie sich permanent weiterbilden (müssen). Gelegentliche Seminarbesuche oder die Lektüre eines Fachbuches werden nicht ausreichen, sie werden wahrscheinlich mindestens alle drei Jahre wieder die „Schulbank drücken“ – in welcher Form auch immer.

Diese Trends und Hintergründe bilden also die Basis für die Notwendigkeit von Investitionen in die betriebliche Weiterbildung, die noch dazu den Ansprüchen der Informations- und Wissensgesellschaft gerecht werden sollen.

E-Learning bietet sich dazu als geeignete Lernform an. Da jedoch rund um das Schlagwort E-Learning noch Unklarheit und Uneinigkeit herrscht, soll Kapitel 2 „Einführung in das komplexe Umfeld von E-Learning“ zum Verständnis des Begriffs E-Learning (Kap. 2.1) beitragen. Unter dem Begriff E-Learning wird zurzeit alles Mögliche am Markt angeboten. Um den Blick dafür zu schärfen, dass es sich auch bei E-Learning immer noch um eine Form des Lernens handelt, wird in der Folge auf die bedeutsamen lernpsychologischen Grundlagen von E-Learning (Kap. 2.2) aufmerksam gemacht. Dies geschieht, indem auf die Besonderheiten des Lernens bei Erwachsenen, die unterschiedlichen Ansätze der behavioristischen, kognitivistischen und konstruktivistischen Lerntheorien und deren Bedeutung für E-Learning eingegangen wird. Die Beschreibung der einzelnen Ausprägungsformen von E-Learning (Kap. 2.3) zeigt Unterschiede aktueller Einsatzformen von E-Learning (CBTs/WBTs, virtuelle Seminare, Lernplattformen und Blended Learning) auf.

Kapitel 3 „Bewertung der Möglichkeiten und Grenzen von E-Learning zur Qualifizierung von Führungskräften“ beschäftigt sich damit, folgende zentrale Fragestellungen zu beantworten:

Welche Einsatzmöglichkeiten und Wirkungen von E-Learning zur Qualifizierung von Führungskräften gibt es?

Welche Faktoren begrenzen das Wirkungsfeld von E-Learning?

Die Einsatzmöglichkeiten und Wirkungen werden im Bezug auf das Kompetenzprofil von Führungskräften (Kap. 3.1) beleuchtet. Jeweils geeignete Formen von E-Learning zur Entwicklung von Fähigkeiten der individuellen Ebene sowie der Teamebene werden mittels konkreter Praxisbeispiele aufgezeigt. Denn international führende Unternehmen nutzen die neue Dimension des Lernens nicht nur um weltweit Führungskräfte in kürzerer Zeit effizienter zu schulen, sondern auch um sich Wettbewerbsvorteile durch Wissens- und Strategietransfer zu schaffen. Die zahlreichen Einsatzmöglichkeiten und Wirkungen von E-Learning (Kap. 3.2) bestätigen, dass E-Learning längst auch Einzug gehalten hat in Weiterbildungsmaßnahmen zur Entwicklung von Softskills. Der kritische Erfolgsfaktor liegt im richtigen Mix mit klassischen Methoden. E-Learning eignet sich zur Unterstützung des Konzepts lebenslangen Lernens, kann ortsunabhängig und selbstständig stattfinden. Weiters bietet E-Learning optimale Bedingungen zur Aufrechterhaltung der Beschäftigungsfähigkeit der Führungskräfte und fördert zudem durch verstärkten Einsatz von Visualisierungs- und Interaktionskomponenten die Lernmotivation. Mit Hilfe von E-Learning können Weiterbildungsverantwortliche somit auf die Anforderungen der Globalisierung reagieren.

Die in Kapitel 3.3 aufgezeigten Grenzen zeigen, dass sowohl im Bereich der Lernenden als auch des Lernumfeldes für die Zukunft große Verbesserungspotentiale liegen, um die Möglichkeiten von E-Learning ausschöpfen zu können. E-Learning darf nur als Baustein einer Lernstrategie, die didaktisch und lernorganisatorisch geleitet wird, verstanden werden. Der bloße Einsatz der Technologie wird keine Erfolge mit sich bringen, sondern eher frustrierte, alleingelassene Lerner. Wenn Lernprozesse auf individuellen Erfahrungen aufbauen und in virtuellen Gruppen durch Interaktion stattfinden, trägt konstruktivistisch orientiertes E-Learning der individuellen und sozialen Dimension des Lernens Rechnung. Dadurch finden auch die Besonderheiten des Lernens im Erwachsenenalter Berücksichtigung. Trotzdem ist die Wichtigkeit der Unterstützung und Instruktion durch Lernbegleiter nicht zu unterschätzen.

Kapitel 3.4 widmet sich der Bewertung der Möglichkeiten und Grenzen aus den drei unterschiedlichen Perspektiven der Didaktik, Pädagogik – Psychologie und Ökonomie anhand eingeführter Kriterien. Diese Kriterien dienen als Hilfestellung zur Auswahl der geeigneten Ausprägungsformen von E-Learning. Es sollen dadurch vor allem Weiterbildungsverantwortliche für eine differenzierte Betrachtungsweise sensibilisiert werden. Die Einsatzmöglichkeiten und Grenzen werden nach ausgewählten ökonomischen, pädagogisch-psychologischen und didaktischen Kriterien quasinumerisch bewertet. Anhand der Ergebnisse sollen Hinweise für sinnvolle Einsatzmöglichkeiten von E-Learning zur Qualifizierung von Führungskräften abgeleitet werden können. Als besonders gut geeignet gehen bei der Bewertung von Möglichkeiten des E-Learning vor allem der Einsatz von Kommunikations- und Kooperationstechnologien wie E-Mail, Chat und Foren, hervor. Auch der Einsatz eines Lernportals erfüllt optimal die aufgestellten Kriterien. Allerdings wird bei der Bewertung von Grenzen des E-Learning ersichtlich, dass im Bereich des Lernenden vor allem die mangelnde Lernkultur und Lernbereitschaft Hemmnisse für die Zielerreichung darstellen. Nicht vorhandene Akzeptanz des Lernens am Arbeitsplatz und mangelnde didaktische Qualität von Lernangeboten können im Bereich des Lernumfeldes als große Barrieren identifiziert werden.

Betont wird, dass E-Learning als zusätzliche Lernoption zu klassischen, herkömmlichen und gewohnten Weiterbildungsmöglichkeiten zu verstehen ist. Denn trotz des alltäglichen Einsatzes des PCs, wird weiterhin Bleistift und Papier verwendet werden. Nur die Häufigkeit des Einsatzes, der sich danach richtet, mit welchem Mittel bzw. Medium am schnellsten und effizientesten ein Ziel erreicht wird, hat sich verlagert. Dieses Ziel kann zum einen sein, ausgegangene Kühlschrankvorräte aufschreiben und zum anderen eine Diplomarbeit verfassen zu wollen. Die richtige Einsatzwahl zwischen PC oder Bleistift für die eben genannten Zielbereiche wird der Phantasie des Lesers überlassen. Deutlich sollte jedenfalls werden, dass E-Learning nicht als Ersatz für bisherige Seminare gesehen werden darf, sondern die Wahlmöglichkeiten in der Gestaltung von Weiterbildungsmaßnahmen erweitert.

Inhaltsverzeichnis:

EINLEITUNG 8
1. BETRIEBLICHE WEITERBILDUNG IN DER INFORMATIONS- UND WISSENSGESELLSCHAFT 10
1.1 Gründe für betriebliche Weiterbildung 11
1.1.1 Wissenswachstum 12
1.1.2 Wissensmanagement 13
1.1.3 Erhaltung der Beschäftigungsfähigkeit 15
1.2 Kosten-Nutzen-Relation der betrieblichen Weiterbildung 16
1.3 Trends in der betrieblichen Weiterbildung 18
1.3.1 Lernort Arbeitsplatz 18
1.3.2 Lernen just-in-time 19
1.3.3 Corporate University - eine besondere Form betrieblicher Weiterbildung 20
2. EINFÜHRUNG IN DAS KOMPLEXE UMFELD VON E-LEARNING 24
2.1 Zum Verständnis des Begriffs E-Learning 24
2.1.1 Der Begriff E-Learning 24
2.1.2 Definitionen von E-Learning 25
2.1.3 Besondere Merkmale 27
2.2 Bedeutsame lernpsychologische Grundlagen für E-Learning 28
2.2.1 Besonderheiten des Lernens bei Erwachsenen 28
2.2.2 Behavioristische Lerntheorien 29
2.2.3 Kognitivistische Lerntheorien 30
2.2.4 Konstruktivistische Lerntheorien 31
2.2.5 Motivationspsychologische Grundlagen 37
2.3 Beschreibung einzelner Ausprägungsformen vonE-Learning 39
2.3.1 Computer-based Training 39
2.3.2 Web-based Training 40
2.3.3 Virtuelle Seminare 41
2.3.4 Lernplattformen und -portale 42
2.3.5 Blended Learning 46
3. BEWERTUNG DER MÖGLICHKEITEN UND GRENZEN VONE-LEARNING ZUR QUALIFIZIERUNG VON FÜHRUNGSKRÄFTEN 48
3.1 Kompetenzprofil von Führungskräften 49
3.2 Einsatzmöglichkeiten und Wirkungen von E-Learning 51
3.2.1 Möglichkeiten zur Entwicklung individueller Fähigkeiten 51
3.2.1.1 CBTs und WBTs zur Vermittlung von fachlicher Kompetenz 51
3.2.1.2 Blended Learning zur Führungskräfteentwicklung 54
3.2.2 Möglichkeiten zur Förderung von Teamfähigkeiten 58
3.2.2.1 Kommunikations- und Kooperationstechnologien als Ergänzung zu WBTs 58
3.2.2.2 Videokonferenzsysteme zur Unterstützung der Kooperation verteilt arbeitender Teams 60
3.2.3 Möglichkeiten zum Wissens- und Strategietransfer 64
3.3 Grenzen von E-Learning 68
3.3.1 Grenzen im Bereich des Lernenden 68
3.3.1.1 Mangelnde Lernkultur: Lebenslanges Lernen 68
3.3.1.2 Fähigkeit und Bereitschaft zum selbstgesteuerten Lernen 70
3.3.1.3 Kultur- und Sprachbarrieren 71
3.3.2 Grenzen im Bereich des Lernumfeldes 72
3.3.2.1 Mangelnde didaktische Qualität von Lernangeboten 72
3.3.2.2 Akzeptanz des Lernens am Arbeitsplatz 73
3.3.2.3 Probleme mit der Technik 75
3.3.2.4 Beschränkungen durch den Betriebsrat 75
3.4 Bewertung der Möglichkeiten und Grenzen aus unterschiedlichen Perspektiven 77
3.4.1 Bewertung aus didaktischer Sicht 78
3.4.1.1 Didaktische Kriterien für die Bewertung 78
3.4.1.2 Bewertung von Möglichkeiten des E-Learning aus didaktischer Sicht 79
3.4.1.3 Bewertung von Grenzen des E-Learning aus didaktischer Sicht 82
3.4.2 Bewertung aus pädagogisch-psychologischer Sicht 85
3.4.2.1 Pädagogisch-psychologische Kriterien für die Bewertung 85
3.4.2.2 Bewertung von Möglichkeiten des E-Learning aus pädagogisch-psychologischer Sicht 87
3.4.2.3 Bewertung von Grenzen des E-Learning aus pädagogisch-psychologischer Sicht 90
3.4.3 Bewertung aus ökonomischer Sicht 94
3.4.3.1 Ökonomische Kriterien für die Bewertung 94
3.4.3.2 Bewertung von Möglichkeiten des E-Learning aus ökonomischer Sicht 96
3.4.3.3 Bewertung von Grenzen des E-Learning aus ökonomischer Sicht 98
3.5 Prognosen zum Einsatz von E-Learning 101
4. ZUSAMMENFASSUNG 102
LITERATURVERZEICHNIS 106

Automatisiert erstellter Textauszug:

Die Erreichung von Leadership – Fähigkeiten unterstützen CBTs und WBTs nur in Kombination mit Präsenzveranstaltungen optimal. Beim beschriebenen Führungskräfteentwicklungsbeispiel von IBM (Kap. 3.2.1.2) wird vorwiegend im ersten Abschnitt des Lernprozesses, also bei der Vermittlung des Grundlagenwissens, auf CBTs/WBTs gesetzt. Blended Learning scheint daher für die Entwicklung von Führungskompetenzen am besten geeignet, weil für die jeweilige Phase des Lernprozesses unterschiedliche Einsatzformen gewählt werden können. Die für Anwendungs- und Verhaltenstrainings nötigen Präsenzzeiten bleiben erhalten. Zusätzliche E-Learning Module erleichtern vorwiegend die Vermittlung von fachlichen Inhalten und den Transfer des Gelernten auf den Arbeitsplatz. Da ein CBT isoliert von anderen Lernenden bearbeitet wird, eignet es sich im Gegensatz zu einem an Kommunikations- und Kooperationstechnologien gekoppelten WBT nicht zur Förderung von Teamfähigkeiten. Generell eignen sich integrierte Kommunikations- und Kooperationstechnologien sehr gut zur Unterstützung der Lernenden bei Problemen oder offenen Fragen bezogen auf fachliche Inhalte. Zusätzlich wird durch Kommunikations- und Kooperationstechnologien die Zusammenarbeit unter den Lernenden im virtuellen Raum, ein dynamischer und interaktiver Wissens- und Strategietransfer und somit die Aufrechterhaltung der Aktualität des Wissens gefördert. Das Weiterbildungsprogramm „Knowledge Master“ von Siemens (Kap. 3.2.2.1) zeigt eine mögliche gute Kombination zur gleichzeitigen Forcierung von fachlicher Kompetenz und Teamkompetenz. Die Idealversion zur Unterstützung verschiedener Zielbereiche ist ein Lernportal, das alle möglichen Einsatzformen von E-Learning bietet und somit unterschiedliche Kombinationen eines Medien- und Methodenmix zulässt. [...]

Die bisher aufgezeigten Möglichkeiten und Grenzen von E-Learning werden nun ausgehend von den drei unterschiedlichen Perspektiven der Didaktik, der Pädagogik und Psychologie sowie der Ökonomie betrachtet und bewertet. Es handelt sich hierbei um eine quasinumerische subjektive Bewertung an Hand aufgestellter Kriterien für die jeweilige Perspektive, daher erhebt die vorliegende Bewertung keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Eine schätzungsweise Erfüllung oder Nichterfüllung der Kriterien durch die aufgezeigten Möglichkeiten und Grenzen wird mit Hilfe von Symbolen, die zum besseren Verständnis beitragen sollen, ausgedrückt und zur besseren Übersicht werden die Bewertungen aus den jeweiligen Perspektiven in Form von Tabellen dargestellt: Bedeutung der Symbole zur Bewertung der Möglichkeiten in den Tabellen: [...]

Die Synchronisierung von Arbeits- und Lernzeit fordert eine geeignete Lernumgebung. Das impliziert, dass E-Learning Module nicht erfolgreich sein können als Pausenfüller. Daher muss durch ausgiebige Kommunikation auf allen Seiten im Unternehmen Akzeptanz für das E-Learning geschaffen und ein unternehmensweites Umdenken zur Unterstützung gefordert werden. Oft herrscht noch das Vorurteil "Wer am Arbeitsplatz lernt, hat zu wenig zu tun". Das leidige Thema Lernzeit = Arbeitszeit soll in der Arbeitsorganisation verankert und jeweils firmenintern geregelt werden. Die Schaffung zeitlicher Freiräume, um das Lernen am Arbeitsplatz oder auch in der Freizeit zu ermöglichen, obliegt dem Unternehmen. Aktivitäten von der Aufklärung des Nutzen von E-Learning für Unternehmensziele und Mitarbeiter bis hin zur Installierung von Anreizsystemen in Bezug auf das zur Verfügung stellen von Zeit und Lernportalen sind denkbar. Das Lernklima rund um den Arbeitsplatz sollte daher zentrale Berücksichtigung finden. Denn Analysen von gescheiterten E-Learning Module zeigen deutlich, dass lernkulturelle Barrieren hemmende Erfolgsfaktoren darstellen. Daraus ist ersichtlich, dass Lernen am Arbeitsplatz ein positives Lernklima voraussetzt, was einschließt, dass E-Learning Aktivitäten akzeptiert und honoriert werden müssen. Das heißt, dass Lernen unter den Beschäftigten und Vorgesetzten als Teil der Arbeit verstanden werden muss 73 [...]

Arbeit zitieren:
Hebrank, Claudia Januar 2003: Möglichkeiten und Grenzen von E-Learning zur Qualifizierung von Führungskräften, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Personalentwicklung, betriebliche Witerbildung, e-learning, Führungskräftequalifizierung, blended learning

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