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Möglichkeiten und Grenzen des B2B-Marketing

Möglichkeiten und Grenzen des B2B-Marketing
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Andreas Brückle
  • Abgabedatum: November 2001
  • Umfang: 138 Seiten
  • Dateigröße: 970,7 KB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Ludwigshafen am Rhein Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-4926-1
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-4926-1 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-4926-1 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Brückle, Andreas November 2001: Möglichkeiten und Grenzen des B2B-Marketing, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Internet-Marketing, B2B, B-to-B, Online-Marketing, E-Business

Diplomarbeit von Andreas Brückle

Einleitung:

Die Begriffe Internet-Marketing und Electronic Commerce sind in aller Munde. Dabei ist unter dem Begriff Electronic Commerce weit mehr zu verstehen als nur der online initiierte Austausch von Waren und Dienstleistungen. Es ist vielmehr ein unternehmerisches Konzept, bei dem Informations-, Kommunikations- und Transaktionsprozesse miteinander verbunden werden. Die daraus resultierenden Konsequenzen sind für viele Unternehmen wie auch für ihre Kunden nur Ansatzweise zu erkennen.

Viele Unternehmer lassen „es” sozusagen auf sich zukommen. Sie warten ab was passiert. Anstatt innovative Projekte zu starten und proaktive Handlungsstrategien zur Wahrung der sich bietenden Chancen zu entwickeln, steht gerade bei viele kleinen Unternehmen eine bedenkliche „Vogel-Strauß-Strategie“ im Vordergrund. Dabei sind aktive und vorausschauende Marketingentscheidungen im Bezug auf Online-Aktivitäten notwendiger denn je.

Dies gilt insbesondere für Unternehmen, die sich im Business-to-Business-Bereich, also der elektronischen Geschäftsabwicklung zwischen Unternehmen, engagieren. Auf diesen Bereich wird in Zukunft, so erwarten viele Experten, der Hauptteil des E-Commerce-Umsatzes entfallen.

Ziel dieser Arbeit ist es, Möglichkeiten und Grenzen des Internet-Marketing im B2B-Bereich aufzuzeigen.

Gang der Untersuchung:

Diese Arbeit soll als Leitfaden für diejenigen Unternehmen dienen, die sich im B2B engagieren wollen. Darüber hinaus sollen denjenigen Unternehmen, die ihren Online-Auftritt bereits realisiert haben, Ansatzpunkte zur Modifikation bzw. Verbesserung ihrer B2B-Lösung unter den Gesichtspunkten des zeitgemäßen Internet-Marketing aufgezeigt werden.

Die vorliegende Arbeit ist in acht Kapitel gegliedert. Nach der Einleitung werden im zweiten Abschnitt für die Arbeit notwendige Begriffsabklärungen und Definitionen vorgenommen. Der dritte Abschnitt beschäftigt sich mit Maßnahmen, die als Voraussetzung für einen erfolgreichen Eintritt in das E-Business vorzunehmen sind. In Abschnitt vier werden detailliert die verschiedenen Funktionen des Internet-Marketing beschrieben. Abschnitt fünf erläutert die wichtigsten Ziele des B2B-Internet-Marketing und Möglichkeiten, sie zu realisieren. In Abschnitt sechs wird detailliert auf die Erfolgsfaktoren und in Abschnitt sieben auf die Hauptmisserfolgsfaktoren im B2B eingegangen.

In Abschnitt acht werden dann nochmals die wichtigsten Erkenntnisse der Arbeit zusammengefasst.

Inhaltsverzeichnis:

Abbildungsverzeichnis 6
Tabellenverzeichnis 7
Abkürzungsverzeichnis 8
1. Einleitung 10
1.1 Gegenstand und Ziel der Untersuchung 10
1.2 Methodik und Gang der Untersuchung 11
1.3 Methoden der Informationsgewinnung 11
2. Definitionen und Begriffsabklärungen 13
2.1 Internet-Marketing und dafür notwendige Rahmenbedingungen 13
2.1.1 Das Internet als technische Basisvoraussetzung 15
2.1.2 Definition und Hauptmerkmale des World Wide Web (WWW) 16
2.1.3 Abgrenzung zwischen Internet, Intranet und Extranet 17
2.2 Markt- und Transaktionsbereiche des Electronic Commerce 20
2.2.1 Charakteristika elektronischer Märkte 20
2.2.2 Unterscheidung zwischen E-Business und E-Commerce 21
2.2.3 Auswirkungen des Internet auf den B2B 25
3. Analyse der internetbezogenen Ausgangssituation 27
3.1 Unternehmensinterne und externe Analyse 27
3.1.1 Treibende und bremsende Kräfte des E-Business 27
3.1.2 Portfolio-Analyse als Grundlage der Strategieentwicklung 28
3.1.3 Marktsegmentierung zur zielmarktorientierten Gestaltung des E-Business 29
3.2 Zusammenfassung 32
4. Funktionen des Internet-Marketing 33
4.1 Präsentationsfunktion durch die Web-Site 33
4.1.1 Erfolgsbausteine einer kundenorientierten Web-Site 38
4.1.2 Effizienzmessung der Web-Site 48
4.2 Verkaufsfunktion 49
4.2.1 Online-Verkaufsmethoden und Preisgestaltungsmöglichkeiten 51
4.2.2 Möglichkeiten elektronischer Sales- und After-Sales Betreuung 53
4.3 Datenverwaltungsfunktion 54
4.3.1 Einsatz einer Marketing Datenbank 56
4.3.2 Individualisierung des Online-Angebots durch Online-Mining 58
4.4 Inhouse-Integration der Online-Lösung 60
4.4.1 Organisatorische und personelle Integration 61
4.4.2 Integration der Online-Lösung in das Marketing-Mix 63
4.5 Zusammenfassung 67
5. Ziele eines Online-Engagements 68
5.1 Zeitziele 68
5.1.1 Verkürzung der Auftragsbearbeitungszeit 69
5.1.2 Verkürzung der Lieferzeiten 70
5.1.3 Verkürzung der Reaktionszeiten 71
5.2 Qualitätsziele 71
5.2.1 Verbesserung der Customer-Relations 71
5.2.2 Verbesserung der Kommunikationsqualität 72
5.2.3 Verbesserung des Kundenservice-/Support 73
5.2.4 Erhöhung der Informationstransparenz in der Logistik 74
5.3 Kostenziele 76
5.3.1 Senkung der Beschaffungs- und Abwicklungskosten 77
5.3.2 Senkung der Logistikkosten 77
5.3.3 Senkung der Marktbearbeitungskosten 78
5.3.4 Senkung der Marketingkosten 78
5.4 Zusammenfassung 79
6. Erfolgsfaktoren einer B2B-Lösung 81
6.1 Integrativität 82
6.1.1 Integration der Geschäftsprozesse der beteiligten Unternehmen 82
6.1.2 Integration der Softwaresysteme 84
6.2 Generierung von Kostenvorteilen 85
6.2.1 Kostenvorteile durch Disintermediation 87
6.2.2 Einsparpotentiale bei Transaktionskosten 89
6.3 Leistungsvorteile 90
6.3.1 Leistungsvorteile durch Unternehmenskooperationen 90
6.3.2 Leistungsvorteil durch Produktindividualisierung 92
6.4 Rechtliche und sicherheitsbezogene Determinanten 92
6.4.1 Vertraulichkeit der Datenübertragung 93
6.4.2 Vertragsabschluß im Internet 96
6.4.3 Sicherheit der Bezahlungsverfahren 97
6.5 Erfolgsfaktor Informationsmanagement 97
6.5.1 Vollständigkeit der Informationsversorgung 98
6.5.2 Optimierung des Informationsaustausches 99
6.6 Zusammenfassung 101
7. Misserfolgsfaktoren einer B2B-Lösung 103
7.1 Akzeptanz- und vertrauensbezogene Misserfolgsfaktoren 103
7.1.1 Mangelnde Akzeptanz durch die Geschäftspartner 103
7.1.2 Mangelndes Vertrauen durch geographische Distanz 103
7.2 Mehrwertbezogene Misserfolgsfaktoren 105
7.2.1 Mangelnder leistungsbezogener Mehrwert 105
7.2.2 Mangelnder Mehrwert des Web-Site Inhalts 107
7.3 Zusammenfassung 108
8. Zusammenfassung und Schlusswort 109
Anhang 1: Zukunftsprognosen im B2B 112
Anhang 2: Strategische unternehmensinterne Fragestellungen vor Einführung einer E-Business-Lösung 113
Anhang 3: Checkliste:Wie führt man Electronic Business ein? 114
Anhang 4: Checkliste: Konzept für eine E-Business-Strategie 115
Anhang 5: Web-Site Planning Worksheet 120
Anhang 6: E-Business Online-Informationsquellen mit Merkmalen 121
Literaturverzeichnis 123
Ehrenwörtliche Erklärung 133

Automatisiert erstellter Textauszug:

Nach einem Vorschlag des dmmv haben sich Verbände und Marktforschungsinstitute auf einen einheitlichen Standard bei der Messung von Zugriffen auf eine Online-Anwendung geeinigt. Folgende sieben Basisparameter bilden die Grundlage vergleichbarer Auswertungen von Protokolldateien:109 1. Page Impressions (Seitenabrufe) 2. Ad Clicks (Werbeklicks) 3. Visits (Besuche) 4. Browser (Nutzungen) 5. User (Nutzer) 6. Identified User (demographisch identifizierbare Nutzer) und 7. Ad impressions (Werbekontakte) Die Basiskriterien sind Grundlage weiterer Messgrößen (z.B. Verweildauer). Die Individualisierung erfolgt aufgrund der Analyse aller relevanten Fakten, die über die dargestellten Identifikationsverfahren gewonnen werden können. Ziel ist dabei zunächst die Erstellung eines exakten Interessenten bzw. Kundenprofils, das aus den Informationen über bisheriges individuelles Nutzerverhalten generiert wird.110 4.4 Inhouse-Integration der Online-Lösung Eine besonders wichtige Rolle in der Umsetzung des integrierten [...]

anderen Person zugeteilt, da jedem Einwahlknoten nur ein bestimmtes Kontingent an IP Adressen zur Verfügung steht und diese dynamisch vergeben wird. Die anvisierte Wiedererkennung eines Anwenders ist in diesem Fall von vornherein ausgeschlossen.106 Selbstidentifikation Ein anderer Weg führt über die Selbstidentifikation der Nutzer. Allerdings werden die Möglichkeiten der aktiven Generierung von Kundendaten bislang nur unzueichend genutzt. So ist es denkbar, dass jeder Nutzer bei Eintritt in einen bestimmten Internetbereich (bspw. mit Name und Passwort) identifizieren muss, womit sein individuelles Verhalten bestimmbar wird. Bei dieser Variante stellt die Akzeptanz das größte Problem dar, da sich die wenigsten Internnutzer fortwährend identifizieren wollen - vor allem, wenn es sich um ein kostenfreies Angebot handelt. Coolkies Die zur Zeit effektivste Methode zur Identifikation einzelner Internetnutzer ist die Cookie-Technologie: Hierbei handelt es sich um maximal 2048 Byte enthaltende Dateien, die der Anbieter einer Internetseite mit Hilfe eines Programmcode innerhalb der Internetseite nebst bestimmten Informationen auf die Festplatte des Internetnutzers schreibt.107 Nachteil der Cookie-Technologie ist, wie schon bei der SelbstidentifikationsVariante, dass die Nutzer Cookies zum Teil als Einbruch in ihre Privatsphäre sehen und daher von der Möglichkeit Gebrauch machen, das Entgegennehmen von Cookies un damit deren Sicherung zu verweigern.108 [...]

Neuste Entwicklungen gehen in die Richtung des Databased Online-Marketings. Darunter versteht man den Einsatz personalisierter Web-Sites, deren Inhalt und Darbietungsstruktur, ganz auf die spezifischen Wünsche und Bedürfnis der einzelnen Kunden abgestellt sind.102 Im Zuge der zu erwartenden Entwicklung wird das Database Marketing als Grundlage des Online-Mining fungieren. Es übernimmt dabei die Aufnahme und Verwaltung kundenindividueller Informationen aus dem Internet.103 4.3.2 Individualisierung des Internet-Angebotes durch Online-Mining Der Begriff des Online-Mining stammt von dem Begriff des Data Mining, das die strukturierte Analyse von Datenmengen zur Extraktion von entscheidungsrelevantem Wissen beschreibt. Das Leistungsspektrum des Online-Marketing unterstützt u.a. die Optimierung der Werbeeffizienz und die Steigerung der Contentattraktivität bis hin zur Individualisierung des Online-Angebots.104 Die angestrebte Individualisierung des Internet-Angebotes hat die eindeutige Identifizierung des Interessenten bzw. Kunden zur Voraussetzung. Um dies zu gewährleisten bieten sich verschiedene Verfahren an:105 Logfiles Bei der Registrierung über die Logfiles ist die Identifikation des einzelnen Interessenten in der Regel nur solange möglich, wie er online ist. Denn verlässt der Benutzer das Netz wird, wird ie IP Adresse von den Online Providern meist einer [...]

Arbeit zitieren:
Brückle, Andreas November 2001: Möglichkeiten und Grenzen des B2B-Marketing, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Internet-Marketing, B2B, B-to-B, Online-Marketing, E-Business

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