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Möglichkeiten und Gefahren des Digitalen Fernsehens

Möglichkeiten und Gefahren des Digitalen Fernsehens
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Stefan Schönberger
  • Abgabedatum: Juni 1997
  • Umfang: 121 Seiten
  • Dateigröße: 6,0 MB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Universität der Künste Berlin Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-1288-3
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-1288-3 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-1288-3 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Schönberger, Stefan Juni 1997: Möglichkeiten und Gefahren des Digitalen Fernsehens, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Digitales Fernsehen, Multimedia, Fernsehmarkt in Deutschland, Pay-TV/Free-TV, Fernsehen

Diplomarbeit von Stefan Schönberger

Einleitung:

Die digitale "Revolution" in der Medientechnik markiert einen Wendepunkt in der semiotischen Erscheinungsform der Medien sowie in ihrer gesellschaftlichen Nutzung und Funktion. Die drastische Erhöhung von Übertragungskapazitäten ermöglicht verschiedene Formen der Nutzungsindividualisierung des Fernsehens. Vor der Perspektive einer Verschmelzung bislang getrennter Vermittlungswege von Rundfunk, Computer, Telefon und schriftlicher Kommunikation, eröffnen weltweite Datennetze die Möglichkeit zur interaktiven, multimedia-gestützten Kommunikation.

Welchem Wandel das klassische Medium Fernsehen unterworfen sein wird, welche Vorteile, Möglichkeiten und Risiken die Digitalisierung mit sich bringt und wie die Entwicklung des digitalen Fernsehmarktes unter besonderer Berücksichtigung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks zu beurteilen ist, thematisiert die vorliegende Diplomarbeit.

Die Arbeit ist eine Bestandaufnahme der aktuellen Entwicklung des digitalen Fernsehmarktes in Deutschland. In einer Gegenüberstellung der Angebote privater sowie öffentlich-rechtlicher Rundfunkanstalten, zeigt sie zudem die Marktchancen der digitalen Programme. Darüber hinaus setzt sie sich kritisch mit den möglichen gesellschaftlichen Auswirkungen auseinander, um auf die Notwendigkeit gesellschaftspolitisch verantwortungsvoller und wirtschaftspolitisch geeigneter Rahmenbedingungen für das Digitale Fernsehen hinzuweisen.

Inhaltsverzeichnis:

I. DIGITALE FERNSEHTECHNIK 10
1. Technische Voraussetzungen 10
2. Vorteile der digitalen Fernsehtechnik 12
2.1. Höhere Bildqualität 12
2.2. Datenreduktion 12
2.3. Größere Übertragungskapazität, Rückkanäle 13
2.4. Programm-Mehrfachverwertung 13
2.5. Flexible Datenpakete 13
3. Kritische Dimension der digitalen Fernsehtechnik 14
3.1. Konzentrationsprozesse und die Gefahr für die Meinungsvielfalt 14
3.2. Beschränkte Chancen für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk 15
3.3. Gesellschaftliche Auswirkungen 17
3.4. Datenschutz 18
4. Angebotsformen des Digitalen Fernsehens 18
4.1. Bereits existierende Angebotsformen 19
- "Klassische" TV-Programme 19
- TV-Programme mit Inhaltsschwerpunkt Werbung 19
- Data-Broadcast 19
- Multimedia Dienstleistungen und Telekommunikationsdienste 19
4.2. Neue Angebotsformen 20
- Video-on-Demand 20
- Multi-Kanal-/Multi-Perspektiv-Programme 20
- Games/Spiele-Kanäle 21
5. Entgeltformen des Digitalen Fernsehens 21
6. Formen digitaler Interaktivität 23
7. Verschmelzung Fernsehen, PC, Internet (Multimedia) 25
8. Zusammenhang zwischen Pay-TV und digitalem Fernsehen 26
8.1. Analoge Technik stößt an Kapazitätsgrenzen 26
8.2. Pay-TV als neue Finanzierungsform 27
II. DIGITALE TV-PROGRAMME IN DEUTSCHLAND 28
1. Private Anbieter 28
1.1. Digitales Fernsehen 1 (DF1) 28
- Das Medienunternehmen Kirch 28
- Das Angebot von DF1 29
- Der Preis 31
- Der Decoder 31
- Zielsetzung und Investitionen 31
- Eine Zwischenbilanz 32
- Startprobleme und mögliche Ursachen 33
1.2. Premiere 35
- Premiere digital 36
- Der Anreiz 36
- Der Decoder 36
- "Ein riesen Erfolg" 37
- Zukunft 37
1.3. Business-TV („ProSieben Digital Media GmbH") 38
- ProSieben kippt Digital-TV-Projekt "SiebenPlus" 39
- Business-TV 39
- Zielsetzung 40
- Beispiele für Business-TV und Kosten 40
- Rechtliche Rahmenbedingungen 41
1.4. Teleshopping (H.O.T. / QVC) 42
- Einkaufen im Teleshop 42
- Rechtliche Rahmenbedingungen 43
- H.O.T. / QVC 43
- Zielsetzung 44
1.5. "Club RTL" 44
2. Öffentlich-rechtliche Anbieter 45
2.1. "Vernetzen statt versparten" (ARD) 45
- Der eigene Weg 45
- Die Grundidee: Das Erste und acht Dritte 46
-- ARD-Festival 47
-- ARD-MuxX 47
-- ARD-Extra 48
-- Regionale Zusatzangebote 48
-- Das Lesezeichen 49
- Die Handhabung 49
- Der Decoder 49
- Unterschiede zu DF1 50
2.2. Digitalpläne ZDF 51
- "ZDF-Programm-Bouquet" 51
- "Online-News" im Internet 51
- Kooperation mit den "Privaten" 52
- Der Decoder 52
III. ENTWICKLUNG DES DIGITALEN FERNSEHMARKTES IN DEUTSCHLAND 53
1. Der deutsche Fernsehmarkt 53
2. Die drei „Revolutionen" des Fernsehens 53
2.1. Das lizenzabhängige Fernsehen ("privileged television") 54
2.2. Das Vielkanalfernsehen ("multichannel television") 54
2.3. Das Cyber-TV ("me-channel") 55
3. Einflußfaktoren und Wachstumspotentiale des Digitalen Fernsehens 56
3.1. Determinanten der Angebotsseite 58
- Notwendige Alternativen der Refinanzierung 58
-- Gesättigter TV-Werbemarkt 58
-- Programmkostenexplosion 59
-- Programm-Mehrfachverwertung 60
- Günstige Entwicklung in anderen europäischen Ländern 60
- Technische Voraussetzungen 61
- Analoge Kapazitätsgrenzen 62
3.2. Determinanten der Nachfrageseite 62
- Vielfältiges Free-TV 62
- Aufwendungen für Massen/AV-Medien allgemein 62
- Preisbereitschaft (Studien) 63
- TV-Nutzungsverhalten 65
- Verunsicherung durch unterschiedliche Decoderstandards 66
3.3. Interessen der Kabelbetreiber 67
- Verteilung Kabelmarkt 67
- Aktive Vermarktungsrolle der Telekom 67
- Private Kabelbetreiber 70
4. Unternehmensstrategische Auswirkungen 70
4.1. Allgemeiner wilder Heiratsmarkt 70
4.2. Trend zum Sparten- und Zielprogramm 73
4.3. Problem der optimalen Allokation von Programmen 75
4.4. "Pay-TV-Pressing" und Sport 76
4.5. Personelle Aspekte 78
5. Kommunikationspolitische Auswirkungen 78
5.1. Von der Massen- zur Individualkommunikation 78
- Die Informationsgesellschaft 80
- Die Macht der Ideen 80
5.2. Chancen der Informationsgesellschaft 82
- Wirtschaftliche und gesellschaftliche Freiheit 82
- "Hypermedia" - Informationen ohne Ende 83
- Politik von unten 84
5.3. Risiken der Informationsgesellschaft 85
- Zersplitterung der Arbeitswelt 85
- Am Ende der Gemeinsamkeit - Sozialstaat ade? 87
- Die Zweiklassentheorie 88
- Wissenskluft und medialer Generationskonflikt 89
- Soziale Isolation 89
- Realitätsverweigerung 90
IV. DER ÖFFENTLICH-RECHTLICHE RUNDFUNK IM TRIALEN SYSTEM 91
1. Die besondere Stellung 91
1.1. Rechtliche Beschränkungen? 91
1.2. Die Gefahr nichts zu tun 92
1.3. Schwierigkeit im Preispoker mitzuhalten 93
1.4. Öffentlich-rechtliche und/oder private Grundversorgung? 95
2. Selbstverständnis und Zukunft des Öffentlich-rechtlichen Rundfunks 96
2.1. Grundsätze des öffentlich-rechtlichen Rundfunks 96
2.2. Integrationsfunktion des öffentlich-rechtlichen Rundfunks 97
2.3. Öffentlich-rechtlicher Rundfunk als Vielfaltsgarant? 97
2.4. Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks 98
- Der novellierte Rundfunkstaatsvertrag 98
- ARD: Audiovisuelles Servicecenter 100
- ARD/ZDF-Trends 101
V. MEDIENPOLITISCHER REGELUNSBEDARF 103
1. Das langfristige Ziel: Ein einheitliches Kommunikationsrecht 103
2. Problembereiche des Regelungsbedarfs 103
2.1. "Vertikale Konzentration" 104
2.2. Veränderte Bedingungen für den Marktzugang 104
2.3. "Alte" Problembereiche 105
3. Die Kommission zur Ermittlung der Konzentration (KEK) 106
4. Forderungen nach weiteren Deregulierungen 106
VI. ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK 108

Arbeit zitieren:
Schönberger, Stefan Juni 1997: Möglichkeiten und Gefahren des Digitalen Fernsehens, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Digitales Fernsehen, Multimedia, Fernsehmarkt in Deutschland, Pay-TV/Free-TV, Fernsehen

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