Moderne Organisationskonzepte als Erfolgsfaktoren schnellen Wachstums
Ihre Eignung für schnell wachsende Unternehmen in dynamischen, wettbewerbsintensiven Märkten
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Jean-Christoph Heyne
- Abgabedatum: März 2001
- Umfang: 149 Seiten
- Dateigröße: 1,2 MB
- Note: 1,0
- Institution / Hochschule: Universität Fridericiana Karlsruhe (TH) Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-4981-0
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-4981-0 P - ISBN (CD) :978-3-8324-4981-0 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Heyne, Jean-Christoph März 2001: Moderne Organisationskonzepte als Erfolgsfaktoren schnellen Wachstums, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Strategie, Management, Wachstum
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Diplomarbeit von Jean-Christoph Heyne
Einleitung:
Eine kleine Anzahl schnell wachsender Unternehmen, die sogenannten „Super-Growers“, sind für die in vielen empirischen Studien festgestellten positiven Beschäftigungswirkungen von klein und mittelständischen Unternehmen verantwortlich. Sie wachsen sowohl bei den Beschäftigungs- als auch bei den Umsatzzahlen schneller als andere Unternehmen. Aufgrund ihrer Zugehörigkeit zu Unternehmen aus neuen, wissensintensiven, dynamischen und wettbewerbsintensiven Märkten besitzen sie ebenfalls eine große Bedeutung für die Erneuerung der Wirtschaftssysteme.
Ihre gesamtwirtschaftliche Bedeutung reflektiert sich außerdem in der Kontinuität ihres Wachstums. Es hat den Anschein, dass sie die Hürden des Wachstums über die verschiedenen Entwicklungsphasen hinweg ohne größere Komplikationen meistern. Gründe liegen in ihrer proaktiven, innovativen und marktorientierten Ausrichtung in Kombination mit dem permanenten Streben nach Flexibilität, Adaptabilität und Kreativität. Diese Aspekte führen nicht nur zur Überwindung der Wachstumsbarrieren, sondern führen explizit zu erhöhtem Wachstum und Profitabilität. Sie stellen folglich neben weiteren Aspekten wie die Positionierung in einem wachstumsförderlichen Umfeld, Verwendung von Kooperationsstrategien, Fokussierung des Geschäfts auf die rentabelsten Bereiche der Wertschöpfungskette Erfolgsfaktoren für schnelles und profitables Wachstum dar. Erst in Kombination mit einem stabilen sich ergänzendem Managementteam und engagierten, selbstmotivierten Mitarbeitern können diese Erfolgsfaktoren ihre Wirkung voll entfalten.
Zur Entwicklung eines schnell und profitabel wachsenden Unternehmens, können moderne Organisationskonzepte wie die Entrepreneurial Organization, die virtuelle Unternehmung, das Organizational-IQ-Konzept und die lernende Unternehmung entscheidende Leitmotive und Ansätze darstellen. Jedoch deckt keines der Konzepte die Erfolgsfaktoren für schnelles und profitables Wachstum umfassend ab.
Erst bei ihrer Zusammenführung in ein integriertes Organisationskonzept kann ein umfassender Leitrahmen für die Entwicklung schnell und profitabel wachsender Unternehmen gegeben werden. Dabei werden viele Erfolgsfaktoren berücksichtigt, die über organisatorische Gestaltungsoptionen abgedeckt werden können.
Inhaltsverzeichnis:
| 1. | EINLEITUNG | 1 |
| 2. | SCHNELL WACHSENDE UNTERNEHMEN | 4 |
| 3. | BARRIEREN UND HERAUSFORDERUNGEN SCHNELLEN WACHSTUMS | 10 |
| 3.1 | Das Lebenszyklusmodell von Hanks et al. (1993) | 11 |
| 3.2 | Barrieren und Herausforderungen in der „Start-Up“-Phase | 15 |
| 3.3 | Barrieren und Herausforderungen in der „Expansion“-Phase | 20 |
| 3.4 | Barrieren und Herausforderungen in der „Maturity“-Phase | 26 |
| 3.5 | Barrieren und Herausforderungen in der „Diversification“-Phase | 35 |
| 3.6 | Zusammenfassung | 38 |
| 4. | ERFOLGSFAKTOREN SCHNELL WACHSENDER UNTERNEHMEN | 40 |
| 4.1 | Theoretische Grundlagen – Modelle zur Prognose von schnellem Wachstum | 41 |
| 4.1.1 | Strategie-Anpassungs-Modell | 41 |
| 4.1.2 | Ressourcenorientiertes Strategie-Modell | 43 |
| 4.1.3 | Motivationsmodell | 45 |
| 4.2 | Erfolgsfaktorrahmen – Zusammenführung der Prognosemodelle | 46 |
| 4.2.1 | Kritische Aspekte bei der Zusammenführung der Forschungsergebnisse | 47 |
| 4.3 | Das Umfeld schnell wachsender Unternehmen | 48 |
| 4.4 | Umfeldaspekte als Erfolgsfaktoren | 50 |
| 4.5 | Strategien als Erfolgsfaktoren | 54 |
| 4.5.1 | Inhaltliche Ebene der Strategie als Erfolgsfaktor | 55 |
| 4.5.2 | Prozessebene der Strategie als Erfolgsfaktor | 68 |
| 4.6 | Motivationsaspekte als Erfolgsfaktoren | 70 |
| 4.7 | Fähigkeiten als Erfolgsfaktoren | 71 |
| 4.7.1 | Management-Team | 71 |
| 4.7.2 | Vision und Kultur | 72 |
| 4.7.3 | Human Resource Management | 73 |
| 4.7.4 | Management von strategischen Allianzen | 74 |
| 4.8 | Ressourcen als Erfolgsfaktoren | 75 |
| 4.9 | Zusammenfassung | 76 |
| 5. | MODERNE ORGANISATIONSKONZEPTE ALS ERFOLGSFAKTOREN SCHNELL WACHSENDER UNTERNEHMEN | 77 |
| 5.1 | Das Konzept der „Entrepreneurial Organization“ (Slaughter, 1999) | 78 |
| 5.2 | Das Konzept der Virtuellen/Zero-Gravity Unternehmung | 82 |
| 5.3 | Das Organizational IQ-Konzept (Mendelson und Ziegler, 1999) | 87 |
| 5.4 | Das Konzept der Lernenden Organisation | 93 |
| 5.4.1 | Merkmale einer lernenden Unternehmung | 95 |
| 5.4.2 | Die Disziplinen einer lernenden Unternehmung | 99 |
| 5.5 | Zusammenfassung | 101 |
| 6. | ORGANISATIONSGESTALTUNG FÜR SCHNELLES UND PROFITABLES WACHSTUM | 104 |
| 6.1 | Integriertes Organisationskonzept | 105 |
| 6.2 | Gestaltungsoptionen in der „Start-Up“-Phase | 109 |
| 6.3 | Gestaltungsoptionen in der „Expansion“-Phase | 112 |
| 6.4 | Gestaltungsoptionen in der „Maturity“-Phase | 115 |
| 6.5 | Gestaltungsoptionen in der „Diversification“-Phase | 117 |
| ANHANG A: ANALYSIERTE ERFOLGSFAKTORSTUDIEN | 121 | |
| LITERATURVERZEICHNIS | 127 |
sogar für das Scheitern verantwortlich ist. Der Aufbau einer effizienten und effektiven Organisation ist demnach nicht nur eine zentrale Aufgabe in dieser Phase, sondern kann auch eine Barriere des Wachstums darstellen. Einhergehend mit dem Wachstum geht die Übersichtlichkeit der Unternehmung verloren. Es sind verschiedenste Fähigkeiten notwendig, die in die Unternehmung integriert werden müssen. Die Organisation wird daher meist funktionalisiert. Feldmann/Klofsten (1999, S.2) sehen bei grösser werdender Unternehmung die Problematik fehlender Funktionsintegration. So kann beispielsweise der Vertrieb, ohne es zu wissen, Produkte verkaufen, die nicht auf Lager sind. Demnach stellt die fehlende Integration verschiedener Funktionen bzw. die Etablierung Cross-funktionaler Prozesse eine Barriere auf dem Weg zur effektiven und effizienten Organisation dar. Es ist unwahrscheinlich, dass in einer Zeit des schnellen Wachstums eine Unternehmung ohne Koordination die Anforderungen des Marktes erfüllen kann. Die Grössenzunahme, die mit dem Wachstum einhergeht, führt nach Feldmann/Klofsten (1999, S.2) zu einer bürokratischen Kommunikation und Koordination mit ihren Problematiken. Die bisherigen Vorteile der Flexibilität hinsichtlich Kommunikation verloren. und Koordination werden gehen bei sehr starker Arbeitsteilung Daher unzureichende Management- [...]
Unternehmen in diesem Entwicklungsstadium werden von Hanks et al. (1993, S.12, S.18) anhand ihres taxonomischen Lebenszyklus-Modells als junge Kleinstunternehmen16, die meist sehr schnell wachsen, definiert. Ihre Organisationsstruktur ist sehr einfach und die Entscheidungen sind stark auf die Gründer zentralisiert. Die Unternehmung kann als sehr informell, persönlich und flexibel charakterisiert werden. Die Formalisierung von Unternehmen wurde von Hanks und Chandler (1995) detaillierter untersucht, um ihrer Mehrdimensionalität Rechnung zu tragen. Dazu unterteilten sie die „Start-Up“Phase in zwei Unterstufen17 und stellten fest, dass in der Ersteren Formalisierung keine wesentliche Rolle spielt. Im weiteren Verlauf der Stufe wurde jedoch eine signifikante In Änderung den zwei in strukturellen und Berichtsbeziehungen festgestellt. weiteren untersuchten [...]
Langzeitstudie über Australische klein und mittelständische Produktionsbetriebe (n=870 bis 1713) von McMahon (2000) als sinnvoll bestätigt. Hierbei wurden drei Entwicklungs- bzw. Wachstumspfade identifiziert. Der „low-growth“ Pfad führt zur “life-style” Stufe13 bzw. Konfiguration des Modells von Hanks et al. (1993), der „moderate growth“ Pfad zur „capped growth“ Stufe14 bzw. Konfiguration und der „high growth“ Pfad zur „entrepreneurial“ Konfiguration. Die „entrepreneurial“ Konfiguration wird folgendermassen charakterisiert: „Entrepreneurial SMEs15... generally have ambitious growth aspirations. They are most often associated with entrepreneurial aptitude, technical and commercial innovation, international outlook, and other business qualities that could see them eventually become large enterprises.“ Damit wird deutlich, dass der „high-growth“ path zur Stufe „Diversifikation“ führt. Auf die einzelnen Stufen des „high-growth“ Pfades wird in jeweils einem eigenen Abschnitt eingegangen. Die anderen zwei Pfade werden aufgrund der gewählten Fokussierung auf „Super-Growers“, die mit hoher Wahrscheinlichkeit auf dem „high growth“ Pfade liegen, nicht näher betrachtet. [...]
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832449810
Arbeit zitieren:
Heyne, Jean-Christoph März 2001: Moderne Organisationskonzepte als Erfolgsfaktoren schnellen Wachstums, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Strategie, Management, Wachstum



