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Modelle und Methoden der Familientherapie

Modelle und Methoden der Familientherapie
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Sabine Müller
  • Abgabedatum: Oktober 2000
  • Umfang: 116 Seiten
  • Dateigröße: 6,0 MB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Alice-Salomon-Fachhochschule für Sozialarbeit und Sozialpädagogik Berlin Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-4676-5
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-4676-5 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-4676-5 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Müller, Sabine Oktober 2000: Modelle und Methoden der Familientherapie, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: systemisch, ressourcenorientiert, lösungsorientiert

Diplomarbeit von Sabine Müller

Einleitung:

Die Idee zu dieser Thematik entstand während meines Praktikums im 5. Semester, als ich die systemischen und lösungsorientierten Ansätze kennenlernte. Beide interessierten mich sehr, da ich durch deren erste Anwendung bei meiner Arbeit als Familienhelferin die Vorteile spüren konnte. Bei näherem Literaturstudium stand ich einer Vielfalt an Begriffen, therapeutischen Richtungen und deren Vorentwicklungen sowie Namen gegenüber, die ich nachfolgend in der zeitlichen Reihenfolge ihrer Entstehung darstellen und systematisieren werde. Mein Ziel ist es, einen umfassenden Überblick über die Entwicklung der verschiedenen familientherapeutischen Richtungen, einschließlich der system- und kommunikationstheoretischen Grundlagen zu geben und diese zu bewerten.

Bei den Modellen stelle ich die mir für die Erfüllung des o.g. Anspruchs am relevantesten erschienenen und gegenwärtig oder in der Vergangenheit mit besonders großem Erfolg praktizierten Richtungen vor. Darüber hinaus habe ich die Notwendigkeit, bestimmte aufeinander aufbauende Sachverhalte im Zusammenhang darzustellen, und somit das Interesse des Lesers berücksichtigt. Dem an der Thematik Interessierten soll durch diese Arbeit die Einarbeitung vereinfacht und eine Konzentration auf die akuelle Diskussion, sowie die gegenwärtig praktizierten Therapieinhalte ermöglicht werden.

Gang der Untersuchung:

Ich beginne mit der Psychoanalyse, bei deren Abgrenzung zum systemischen Ansatz ich gleichzeitig beider Grundzüge darstelle. Ich stelle diese Entwicklung dar, da deren Vertreter und die damals geprägten Begriffe noch heute häufig in der Literatur erwähnt werden, der jetzige Stand der Entwicklung erst mit dem geschichtlichen Hintergrund verständlich wird und ohne sie nicht denkbar wäre.

Anschließend beschreibe ich verschiedene Richtungen des kommunikationstheoretischen Ansatzes.

Die Methoden, von denen ich meine, daß ihre Kenntnis für das heutige familientherapeutische Arbeiten unerläßlich sind, durchziehen die gesamte Arbeit, da sie im jeweiligen Bezug zu den entsprechenden Ansätzen erklärt werden. Meinen Schwerpunkt habe ich auf die Darstellung familientherapeutischen Arbeitens im Rahmen des Mailänder Modells und der lösungsorientierten Kurzzeittherapie gelegt, da sie die derzeit am häufigsten praktizierten Formen familientherapeutischen Anwendens sind.

Wichtig war mir bei der gesamten Arbeit, die stattfindenden Prozesse sowohl in der Familie als auch bei der therapeutischen Arbeit zu berücksichtigen und zu beschreiben.

Bei meiner Darstellung habe ich die männliche oder Pluralform nur der Einfachheit halber gewählt, soll aber die weibliche Form selbstverständlich mit einschließen.

Inhaltsverzeichnis:

Vorwort 3
1. Einleitung 5
1.1 Von der Familie zur Familientherapie 5
1.1.1 Die Funktion der Familie 5
1.1.2 Aufgaben und Inhalte der Familientherapie 6
1.1.3 Systematisierung der familientherapeutischen Ansätze 8
2. Psychoanalyse und Familientherapie - Zwei Gegensätze 10
2.1 Die wissenschaftliche Entwicklung 10
2.2 Das psychoanalytische und systemische Modell im Vergleich 13
3. Die Wegbereiter der Familientherapie 19
3.1 Ursachen für die Entstehung der Familientherapie 19
3.2 Das psychoanalytische Modell der Familientherapie 21
3.3 Der kommunikationstheoretische Ansatz der Familientherapie 24
3.4 Entwicklung der Familientherapie im deutschsprachigen Raum 28
4. Systemtheoretische Grundlagen der Familientherapie 31
4.1 Was ist ein System? 32
4.2 Die Entwicklung der Systemtheorie 33
4.2.1 Das Konzept der Autopoiese 35
4.2.2 Der Konstruktivismus 37
4.2.3 Der Konstruktionismus 38
5. Kommunikationstheorien 40
5.1 Pragmatische Kommunikationstheorie nach Paul Watzlawick 41
5.1.1 Das erste Axiom 42
5.1.2 Das zweite Axiom 43
5.1.3 Das dritte Axiom 44
5.1.4 Das vierte Axiom 45
5.1.5 Das fünfte Axiom 46
5.2 Kommunikationstheorie nach Friedemann Schulz von Thun 47
6. Prozesse in Familien 50
6.1 Beziehungsmuster 50
6.1.1 Symmetrische, komplementäre und reziproke Beziehungen 50
6.1.2 Verstrickung und Loslösung 52
6.1.3 Beziehungsmodi nach Stierlin 53
6.2 Triaden 56
7. Schulen der Familientherapie 59
7.1 Das Mailänder Modell 59
7.1.1 Geschichtlicher Überblick und Grundannahmen 59
7.1.2 Das Familienspiel 61
7.1.3 Die Arbeitsweise des Teams 63
7.1.4 Drei Richtlinien für den Leiter der Sitzung 67
7.1.4.1 Hypothetisieren 67
7.1.4.2 Zirkularität 68
7.1.4.3 Neutralität 69
7.1.5 Methoden systemischer Therapie 69
7.1.5.1 Das Genogramm 70
7.1.5.2 Zirkuläres Fragen 71
7.1.6 Interventionen 76
7.1.6.1 Die positive Konnotation 77
7.1.6.2 Die paradoxe Intervention 78
7.1.6.3 Das Familienritual 81
7.2 Die lösungsorientierte Kurztherapie 82
7.2.1 Geschichtliche Entwicklung und Grundannahmen 82
7.2.2 Fertigkeiten der Therapeuten 83
7.2.3 Die Phasen des Lösungen-Findens 88
7.2.3.1 Namen und Smalltalk 89
7.2.3.2 Die Arbeitsweise vorstellen 89
7.2.3.3 Die Problembeschreibung 90
7.2.3.4 Die Entwicklung wohlformulierter Ziele 92
7.2.3.5 Ausnahmen 97
7.2.3.6 Rückmeldung 100
7.2.4 Ergebnisse 105
8. Schlußbemerkungen 106
9. Literatur 109

Arbeit zitieren:
Müller, Sabine Oktober 2000: Modelle und Methoden der Familientherapie, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
systemisch, ressourcenorientiert, lösungsorientiert

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