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Modelle der Kurzfilmpräsentation am Beispiel der Anbieter ATOM und IFILM

Modelle der Kurzfilmpräsentation am Beispiel der Anbieter ATOM und IFILM
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Anja Jöckel
  • Abgabedatum: Februar 2001
  • Umfang: 175 Seiten
  • Dateigröße: 12,2 MB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Leuphana Universität Lüneburg Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-4852-3
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-4852-3 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-4852-3 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Jöckel, Anja Februar 2001: Modelle der Kurzfilmpräsentation am Beispiel der Anbieter ATOM und IFILM, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Neue Medien, Konvergenz, Medien, Internet, Rezeption

Diplomarbeit von Anja Jöckel

Einleitung:

Nachdem die Digitalisierung weite Bereiche der Filmproduktion erreicht hat, verändert sie nun zunehmend den Distributions- und Präsentationsbereich. Die DVD konkurriert mit der Videokassette, über digitale Filmprojektion wird intensiv diskutiert, und seit etwa zwei Jahren wird das Internet als Filmdistributions- und -präsentationsmöglichkeit kommerziell genutzt.

Das intermediale Konzept, das „alte“ Medium Film mit dem „neuen“ Medium Internet zu verbinden, steht im Zentrum der vorliegenden Arbeit. In einer ersten Entwicklungsphase findet vor allem der Kurzfilm im Netz eine neue Plattform.

Die Konvergenz der beiden Medien Film und Internet bringt auf der einen Seite eine Form der intermedialen Verschmelzung, wie Siegfried Zielinski sie unter dem Begriff „Audiovision“, bereits für Kino, Fernsehen und Video gefasst hat, gleichzeitig führt sie zur weiteren Ausdifferenzierung des audiovisuellen Angebots, die sich in immer stärkerer Verspartung und Spezialisierung niederschlägt. Die Online-Präsentation von Kurzfilm ist auch in diesem Kontext zu sehen. Im Sinne der Definition von Intermedialität nach Yvonne Spielmann findet eine „strukturelle Vernetzung distinkter Medien“ statt. Neben dieser Vernetzung ist eine Ausdifferenzierung bezüglich des inhaltlichen Angebots zu beobachten, denn mit dem Kurzfilm erreicht ein in den Massenmedien bisher wenig präsentiertes Filmformat sein Publikum.

Neben dem Interesse am Kurzfilm hat die Euphorie, die das Internet auslöst, dazu beigetragen, das intermediale Konzept der Online-Kurzfilmpräsentation ins Zentrum dieser Arbeit zu rücken. Interessant erschienen sowohl die eigentliche Rezeption als auch die Strategien der Websites, die ein exotisches Filmformat in einem für diese Anwendung noch wenig erprobten Medium, dem Internet, anbieten. Und schließlich weckten die ersten im Netz gesehenen Filme das Interesse, diesen intermedialen Ansatz näher zu untersuchen. Es galt herauszufinden, ob es sich um einen großen Hype oder einen ernsthaften Zugewinn im audiovisuellen Angebot handelt.

Inhaltsverzeichnis:

1. Einleitung 1
1.1 Struktur der Arbeit, Forschungsstand und Gegenstandseingrenzung 2
2. Technische und mediale Bedingungen der Online-Filmpräsentation 8
2.1 Das Internet: ein Speicher-, Übertragungs- und Kommunikationsmedium 8
2.2 Die technischen Bedingungen der Filmpräsentation im Internet 13
2.2.1 Film und Computer - ein erweiterter Filmbegriff durch Digitalisierung 13
2.2.2 Technische Aspekte der Filmpräsentation am Fernsehbildschirm und am Computermonitor 15
2.2.3 Datenübertragung - das Streaming 18
2.2.4 Datenmenge und Übertragungskapazität 20
2.2.5 Datenkompression und Datenreduktion 22
2.2.6 Media Player 25
2.2.7 Zusammenfassung der technischen Probleme 26
3. Die Rezeption von Filmen via Internet 31
3.1 Die Rezeptionssituation und die technischen Bedingungen 31
3.1.1 Vergleich von Online-Rezeption und Kinorezeption 31
3.1.2 Vergleich von Online-Rezeption und Fernsehrezeption 34
3.2 Entwicklung der Medienrezeption und Medienkompetenz 36
3.3 Modifizierte Rezeption - vom Zuschauer zum User 38
4. Die Online-Kurzfilmanbieter IFILM und Atom 47
4.1 Filmangebote im Internet 47
4.2 Finanzierung und Vermarktung der Kurzfilm-Sites 51
4.3 Angebot und Internet-Auftritt von Atom und IFILM 55
4.3.1 Atom 55
Geschichte, Finanzierung und zentrales Geschäftskonzept 55
Archiv, Angebot und Community 57
Überlegungen zur Seitenbeschreibung 60
Der Internet-Auftritt: Seitenbeschreibung der Homepage und einer Filmseite von Atom 61
Kommentar zum Online-Auftritt von Atom 63
4.3.2 IFILM 65
Geschichte, Finanzierung und zentrales Geschäftskonzept 65
Archiv, Angebot und Community 67
Der Internet-Auftritt: Seitenbeschreibung der Homepage und einer Filmseite von IFILM 69
Kommentar zum Online-Auftritt von IFILM 72
4.3.3 Zusammenfassung 74
5. Der Kurzfilm als Content 78
5.1 Der Kurzfilm 78
5.1.1 Zur Länge und zu Gattungen des Kurzfilms 78
5.1.2 Zur Geschichte des Kurzfilms 80
5.1.3 Der Kurzspielfilm - die Folgen der Kürze 83
5.2 Der Kurzfilm im Internet 86
5.2.1 Technische Faktoren 87
5.2.2 Internet-spezifische Faktoren 87
5.2.3 Inhaltliche Faktoren 88
5.2.4 Der Kurzfilm als Produkt 90
6. Untersuchung der erfolgreichen Filme der Online-Kurzfilmpräsentation bei Atom und IFILM 92
6.1 Die Untersuchung 92
6.2 Untersuchung der Highest (Top) Rated-Charts 94
6.2.1 Atom: Highest Rated-Charts 94
6.2.2 IFILM: Top Rated-Charts 98
6.2.3 Zusammenfassung und Vergleich der Highest (Top) Rated-Charts 103
6.2.4 Untersuchung der Most Viewed-Charts 104
6.2.5 Atom: Most Viewed-Charts 104
6.2.6 IFILM: Most Viewed-Charts 108
6.2.7 Zusammenfassung der Most Viewed-Charts von Atom und IFILM 111
6.3 Untersuchungsergebnis insgesamt - die Präferenzen des Online-Publikums und die Konzepte der Sites 113
6.3.1 Die Pionierrolle des Kurzfilms und netzspezifische Inhalte 119
7. Schlusswort - Ausblick, neueste Tendenzen und Entwicklungen 121
7.1 Medienspezifische Inhalte und das neue Filmemachen 131
8. Literaturverzeichnis 137
9. Anhang 146

Arbeit zitieren:
Jöckel, Anja Februar 2001: Modelle der Kurzfilmpräsentation am Beispiel der Anbieter ATOM und IFILM, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Neue Medien, Konvergenz, Medien, Internet, Rezeption

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