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Mobiles Internet

Kosten-Nutzen-Analyse und Akzeptanzwirkung im Business-to-Consumer-Bereich

Mobiles Internet
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Denis Rennstich
  • Abgabedatum: März 2002
  • Umfang: 126 Seiten
  • Dateigröße: 900,4 KB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-5317-6
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-5317-6 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-5317-6 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Rennstich, Denis März 2002: Mobiles Internet, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: M-Commerce, Mobile Commerce

Diplomarbeit von Denis Rennstich

Gang der Untersuchung:

Im Rahmen dieser Arbeit soll insbesondere auf die Zielgruppe der „14- bis 29-jährigen“ Privat-M-Commerce-User eingegangen werden, stellen sie doch den größten Anteil der deutschen Handy-Nutzerschaft dar. Zukünftige mobile Dienste und Anwendungen, die privat genutzt werden könnten, sollen auf Art und Form untersucht werden, bevor Rückschlüsse bzgl. des Nutzens und der Akzeptanz gemacht werden können.

Die Arbeit ist daher in drei Abschnitte untergliedert. Teil eins beschreibt in den Kapiteln zwei und drei die Basisaspekte des Mobilfunks bzw. der mobilen Internetanwendungen. Auf die technischen Details wurde dabei verzichtet. Vielmehr soll ein grundlegender Überblick geschaffen werden, der die Möglichkeiten des M-Commerce erkennen lässt. Durch die Klärung verschiedener Definitionen können ferner Angaben über die Rahmenbedingungen und technischen Infrastrukturen des M-Commerce gemacht werden, wie auch über die Struktur und Bedürfnisse der zukünftigen Nutzer. Eine Übersicht der möglichen Erfolgsfaktoren soll das Potenzial von mobilen Internetdiensten deuten und die Kategorien denkbarer Anwendungsbereiche aufzeigen. Diese sind im dritten Kapitel näher beschrieben. Nach der Erörterung der Grundlagen des Mobilen Internet wird im vierten Kapitel auf den eigentlichen Schwerpunkt dieser Arbeit eingegangen. Durch eine gezielte Gegenüberstellung des Nutzens und der Kosten, die durch die Nutzung von M-Commerce entstehen, können fundierte Überlegungen bzgl. der zukünftigen Entwicklung gemacht werden. Betriebswirtschaftliche Hintergründe finden hier ebenso Anwendung wie die Berücksichtigung technischer Raffinessen der mobilen Medien. Kapitel fünf stellt den letzten Teil der eigentlichen Arbeit dar und rundet diese mit eigenen Marktforschungsergebnissen ab. Der dafür zugrundegelegte explorative Fragebogen ist im Anhang zu finden. Das abschließende Fazit bietet in Kapitel sechs einen zusammenfassenden Überblick des Themas und zeigt mögliche Konsequenzen auf.

Diese Arbeit eignet sich daher insbesondere für Interessenten auf der Anbieterseite des deutschen M-Commerce Marktes. Den Endnutzer zu verstehen und Angebote dementsprechend aufzubereiten ist Kern dieser Diplomarbeit, die aufgrund ihres umfangreichen Inhalts einen perfekten Überblick verschiedener Erkenntnisse liefert. Dabei wurde sowohl auf klassische, bereits bekannte Erkenntnisse eingegangen, wie auch auf neue Theorien, die durch eigene Marktforschungsergebnisse gestützt werden.

Inhaltsverzeichnis:

1. EINLEITUNG 6
1.1 Hinführung zum Thema 6
1.2 Vorgehensweise und Abgrenzung des Themas 7
1.3 Paradigmenwechsel oder Hype? 8
2. GRUNDLAGEN 9
2.1 Begrifflichkeiten 9
2.1.1 Digitale Konvergenz 9
2.1.2 Mobiles Internet 10
2.1.3 Mobile Business 11
2.1.4 Mobile Commerce 11
2.2 Rahmenbedingungen des M-Commerce 13
2.2.1 Rechtliches Umfeld 13
2.2.2 Sicherheitsaspekt 16
2.2.3 Zahlungsabwicklung 18
2.3 Konsument 22
2.3.1 Kommunikation und Mobilität 24
2.3.2 Motivation und Bedürfnisse 25
2.4 Übertragungstechnologien 26
2.4.1 Geschichte des Mobilfunks 27
2.4.2 Übersicht 28
2.4.2.1 SMS 28
2.4.2.2 WAP 29
2.4.2.3 GPRS 30
2.4.2.4 UMTS 31
2.4.3 Ausblick 32
2.5 Mobile Endgeräte 33
2.5.1 Anforderungen an die Endgeräte 33
2.5.2 Ausblick 35
3. MOBILE ANWENDUNGEN 38
3.1 Einleitung 38
3.2 OSI-Referenzmodell und Zugangsmöglichkeiten 38
3.3 Erfolgsfaktoren 42
3.3.1 Verfügbarkeit und Erreichbarkeit 42
3.3.2 Personalisierung 43
3.3.3 Lokalisierung und Interaktion 43
3.3.4 Gestaltung der Dienste 44
3.4 Anwendungsbereiche 45
3.4.1 Information 46
3.4.2 Kommunikation 47
3.4.3 Unterhaltung 48
3.4.4 Shopping 49
3.4.5 Gesundheit 49
3.5 Fazit 50
4. KOSTEN-NUTZEN-ANALYSE 52
4.1 Einleitung 52
4.2 Wertschöpfungskette des Mobilen Internet 53
4.3 Kosten 57
4.3.1 Kosten der Anbieter 57
4.3.2 Kosten der Konsumenten 60
4.4 Nutzen und Mehrwert 67
4.5 Kosten-Nutzen-Analyse 80
4.6 Fazit 91
5. UNTERSUCHUNG DER AKZEPTANZ 93
5.1 Einleitung 93
5.2 Grundlagen der Marktforschung 94
5.3 Zielgruppe 95
5.4 Ablauf 95
5.4.1 Durchführung der Exploration 95
5.4.2 Auswertung und Interpretation des Fragebogens 96
5.5 Fazit 108
6. ABSCHLIESSENDES FAZIT 110
Anhang 113
Literaturverzeichnis 117

Automatisiert erstellter Textauszug:

Eine ähnliche Bedeutung kommt der Fixkostendegression zu. So würden beispielsweise die hohen Lizenzkosten pro Bundeseinwohner sinken, je mehr Menschen das Mobile Internet nutzen und dafür bezahlen würden.162 Diesbezüglich erwartet Ericsson Consulting in seiner UMTS-Studie für das Jahr 2005 9,2 Millionen UMTS-Nutzer in Deutschland. Fünf Jahre später sollen es 34,7 Millionen Menschen sein.163 Eine Zahl, die es dem return-on-investment anfangs sicherlich nicht einfach machen dürfte, da bis zum Jahr 2005 von keiner wirklichen Massennutzung ausgegangen wird. All die Erkenntnisse werden folglich Auswirkung auf die Preisund Konditionsmodelle haben, die auf den Kunden wirken. Es wird für die Untersuchung daher interessanter sein, welche Kosten auf den Nutzer zukommen, bzw. zukommen sollten! Denn nur so lassen sich Rückschlüsse ziehen, wie mobile Anwendungen daher genauso beim Endkunden unter Berücksichtigung wie auf die des Nutzens und erfolgsversprechend sein werden. Auf mögliche Preisfindungsmechanismen soll eingegangen werden, EinstellungsAkzeptanzebene der zukünftigen, möglichen Nachfrager. [...]

entscheidenden Teil dar. Das Management einer Marke bis hin zur Akzeptanz und des öffentlichen Vertrauens sind nicht einfach zu erreichen, doch wichtig. Schliesslich ist es die Marke, die beim Konsumenten die Erfahrungen mit den Leistungen konkretisiert und kombiniert und dadurch das Vertrauen weckt.158 So muss allein für die Etablierung einer Konsumentenmarke mit hohem Bekanntheitsgrad mindestens 20 Millionen gerechnet werden.159 Auch in diesem Zusammenhang wird oftmals die Kooperation mit bereits bekannten Marken sinnvoll und nötig sein. Es werden Unternehmen Vorteile haben, die bereits einen Markennamen etabliert haben. Coca-Cola könnte beispielsweise seinen vorhandenen Bekanntheitsgrad beim Aufbau eines mobilen Getränkeportals nutzen. Möchte man wissen, wo der nächste Getränkeautomat steht, so wird dieses Portal bestimmt Auskunft darüber geben können. Zudem entstehen bei der Kundengewinnung Akquisitionskosten, die momentan von der debitel AG auf durchschnittlich ca. 680 DM (347 Euro) pro Kunde beziffert werden.160 Der größte Teil wird dabei vom Netzbetreiber getragen und vermindert sich nur marginal durch die erst kürzlich reduzierte Subventionierung der Geräte. Insgesamt sind die zu erwarteten Kosten für die meisten hoch. Anfängliche, hohe Einstiegsinvestitionen sind dabei teilweise enorm. Es wird ein effektives Kostenund Finanzierungsmanagement nötig sein, um Ausgegebenes schnellstmöglichst zu amortisieren und somit den Break-Even-Point zu erreichen. Das Controlling wird entscheidende Erkenntnisse liefern, wie die Kosten, Preise und dadurch Nachfragemenge gestaltet werden müssen.161 Durch ein fundiertes Kostenmanagement kann ein Chancenmanagement entstehen, das wiederum eine Kostenreduzierung als Chance wahrnehmen kann. Wenn Firmen Kostenvorteile erreichen, können Sie diese teilweise an den Kunden weitergeben und dadurch ihre Dienste zu einem niedrigeren Preis als die Konkurrenten anbieten. [...]

All diese Kosten müssen bei der Betrachtung entstehender Kosten berücksichtigt werden. Sie werden bereits bei der Investitionsplanung erfasst, und werden letztendlich auf die Kunden oder alternativen Erlösquellen umgelegt. Doch unabhängig davon, welche Kosten für wen anfallen: Entscheidend für die Unternehmen wird ein effizientes Kostenmanagement sein, um den Zusammenhang zwischen anfallenden Kosten und Einflussgrößen zu erklären.157 Die Variablen, welche die Kosteneinflussgrößen darstellen, müssen bestimmt und bewertet werden. Somit lässt sich Vergangenes erklären und andererseits Zukünftiges prognostizieren. Für die Keyplayer des M-Business sind eine Vielzahl von verschiedenen Variablen von Bedeutung. Es lassen sich entlang der Wertschöpfungskette sicherlich mehrere verschiedene Kosteneinflussgrößen finden, die sich nicht nur auf Technik, Gestaltung des Dienstes, Marketing, usw. beziehen. Je nach Position in der Wertschöpfung werden die jeweiligen Kosten eine unterschiedliche Grösse darstellen. So werden für Softwareentwickler eher innerbetriebliche Kosten, wie z.B. Personalkosten, eine Rolle spielen, während für einen Portalbetreiber die Kundengewinnungs, bzw. –bindungskosten hoch sind. Steht er doch in direktem Kontakt mit dem Endkonsumenten. Die Player, die mehr im Hintergrund tätig sind, werden sehr auf die Qualität achten müssen. Hier spielen subjektive, psychologische Faktoren oftmals eine geringere Rolle. Weniger durch Marketingausgaben sind die Kosten charakterisiert als durch Produktionskosten. Schliesslich muss eine clevere und komfortable Software für den einfachen Gebrauch des Mobilen Internet programmiert werden. Nur so können wichtige Kooperationsverträge entstehen, so dass beispielsweise die Browsersoftware als Standardzugangssoftware auf bestimmten Endgeräten vorkonfiguriert wird. Service-Provider oder Portalbetreiber müssen in ihrer Funktion als Wiederverkäufer darauf achten, dass die Nutzer hin zum Produkt geführt werden. Sicherlich muss das Produkt dabei auch bestimmte Qualitätskriterien erfüllen, sonst wird eine Akzeptanz der Nutzer kaum zu erwarten sein. Marketingaktionen, wie [...]

Arbeit zitieren:
Rennstich, Denis März 2002: Mobiles Internet, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
M-Commerce, Mobile Commerce

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