Mobile Portale - Lösungsvorschlag im Bankensektor
Exemplarisch diskutiert am Beispiel einer Bank
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Bernd Dietrich
- Abgabedatum: Oktober 2001
- Umfang: 104 Seiten
- Dateigröße: 2,9 MB
- Note: 1,0
- Institution / Hochschule: Hochschule für angewandte Wissenschaften - Fachhochschule München Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-4985-8
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-4985-8 P - ISBN (CD) :978-3-8324-4985-8 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Dietrich, Bernd Oktober 2001: Mobile Portale - Lösungsvorschlag im Bankensektor, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Mobile Business, M-Commerce, WAP, Bank, Mobile Portale
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Diplomarbeit von Bernd Dietrich
Einleitung:
Das Thema M-Business ist zur Zeit in aller Munde. Der große Vorteil dieses Bereiches ist u.a. das orts- und zeitunabhängige Angebot von Anwendungen und Informationen. Der Weg zum Kunden wird durch die Darstellung dieser Angebote auf mobilen Endgeräten realisiert. Im Endgerät ist dafür ein Browser notwendig, der die Angebote darstellen kann. Für die Sammlung dieser Angebote hat sich der Begriff „mobiles Portal“ etabliert. Dieser neuen Technologie wird die Chance gegeben, in vielen erdenklichen Bereichen zum Einsatz zu kommen.
Diese Arbeit gibt einen Lösungsvorschlag eines mobilen Portals im Bankensektor für den B2C-Bereich wieder und deckt mögliche Chancen, wie auch Risiken, in diesem Bereich auf. Dadurch ergeben sich Handlungsmöglichkeiten, die für einen Erfolg des M-Business in dieser Branche notwendig sind.
Um einen solchen Lösungsvorschlag sowie Handlungsalternativen aufzeigen zu können, müssen die Möglichkeiten in diesem Business bekannt sein. Auch ist die Entwicklung des Marktes zu verfolgen, um adäquate Anwendungen und Inhalte für den Kunden zu finden. Dazu werden Ideen und Visionen gesammelt, mögliche bzw. verfügbare Inhalte zusammengestellt und bestehende mobile Portale analysiert. Im Besonderen werden die speziellen und fachlichen Anforderungen des Bankwesens fokussiert und technologische Möglichkeiten sowie deren Grenzen werden aufgezeigt. Die technische Umsetzung schließlich erfolgt auf Basis von Open-Source-Software.
Inhaltsverzeichnis:
| Kurzfassung | 3 | |
| Inhaltsverzeichnis | 4 | |
| Abbildungsverzeichnis | 6 | |
| Tabellenverzeichnis | 7 | |
| Abkürzungsverzeichnis | 8 | |
| 1. | Einleitung | 10 |
| 1.1 | Einführung | 10 |
| 1.2 | Problematik | 11 |
| 1.3 | Zielsetzung | 11 |
| 1.4 | Aufbau | 12 |
| 2. | Mobile Business | 13 |
| 2.1 | Was ist Mobile Business? | 13 |
| 2.1.1 | Definition: M-Business | 13 |
| 2.1.2 | Definition: M-Commerce | 13 |
| 2.1.3 | Abgrenzung zu E-Commerce | 13 |
| 2.1.4 | Charakteristische Merkmale des M-Business | 14 |
| 2.2. | Grundvoraussetzungen im M-Business | 15 |
| 2.2.1 | Sicherheit | 16 |
| 2.2.2 | Mobile-Payment | 18 |
| 2.2.3 | Mobile Portale | 22 |
| 2.3. | Geschäftsmöglichkeiten im M-Business | 22 |
| 2.3.1 | Unternehmen und Kunden (B2C) | 22 |
| 2.3.2 | Unternehmen und Unternehmen (B2B) | 25 |
| 2.3.3 | Unternehmen und Professionals (B2P) | 27 |
| 2.3.4 | Geschäfte mit Geräten | 28 |
| 3. | Entwicklungstendenzen im M-Business Markt | 29 |
| 3.1 | Marktvolumen | 29 |
| 3.1.1 | Entwicklung der Anzahl der Mobilfunkkunden | 29 |
| 3.1.2 | Preisgestaltung | 30 |
| 3.2 | Markttreiber Technologie | 31 |
| 3.2.1 | Mobilfunknetze | 31 |
| 3.2.2 | Anwendungstechnologien | 33 |
| 3.3 | Globale Marktdynamik | 34 |
| 3.3.1 | Unterschiede der Märkte | 34 |
| 3.3.2 | Situation der Märkte | 35 |
| 3.4 | Marktplayer | 36 |
| 4. | Mobile Portale – Zugang zum Kunden | 40 |
| 4.1 | Definition des Begriffs „Portal“ | 40 |
| 4.1.1 | Internet Portal | 40 |
| 4.1.2 | Mobiles Portal | 40 |
| 4.1.3 | Mobiles vs. fixes Portal | 41 |
| 4.2 | Erfolgsfaktoren und Funktionen von mobilen Portalen | 43 |
| 4.3 | Portaltypen | 45 |
| 4.4 | Anbieter von Portalen und ihre Situation | 46 |
| 4.5 | Trends von mobilen Anwendungen im Consumer-Bereich48 | |
| 4.6 | Tarife & Erlöse | 56 |
| 5. | Realisierung eines mobilen Portals im Bankensektor.58 | |
| 5.1 | Überblick und Perspektiven im Bankwesen | 58 |
| 5.1.1 | Das Bankensystem in der Bundesrepublik Deutschland | 58 |
| 5.1.2 | Entwicklung der Banken | 58 |
| 5.1.3 | Perspektiven und Trends | 59 |
| 5.1.4 | Die Bank als Spezialfall des Systems „Unternehmung“ | 60 |
| 5.2 | Analyse der Banken und Kunden | 61 |
| 5.2.1 | Geschäfte der Kreditinstitute (Bankgeschäfte) | 61 |
| 5.2.2 | Unterscheidung der Kunden | 62 |
| 5.2.3 | Bedürfnisse mobiler Anwender | 63 |
| 5.3 | Content- und Anwendungsauswahl | 64 |
| 5.3.1 | Anwendungs-Matrix | 64 |
| 5.3.2 | Strukturierung eines Bankenportals | 65 |
| 5.4 | Technische Umsetzung | 67 |
| 5.4.1 | WAP-Gateway-System | 67 |
| 5.4.2 | Programmierung | 70 |
| 5.4.3 | Simulation und Ergebniskontrolle | 74 |
| 6. | Empfehlung für Banken | 77 |
| 6.1 | Situation der Finanzdienstleister | 77 |
| 6.1.1 | Stärken/Schwächen-Analyse der Banken | 77 |
| 6.1.2 | Gefahren und Chancen erkennen | 77 |
| 6.2 | Handlungsmöglichkeiten | 78 |
| 6.2.1 | Partnering | 79 |
| 6.2.2 | Leistungen anbieten und positionieren | 83 |
| 6.2.3 | Investitionen tätigen | 84 |
| 7. | Ausblick | 86 |
| Literaturverzeichnis | 87 | |
| Glossar | 90 | |
| Anhang | 95 | |
| Erklärung | 102 |
„The report "US Wireless Portals: Strategies and Forecasts" defines a wireless portal as a customized point of entry through which a wireless subscriber can access Internet sites and information, usually in a text-only format.“48 Die Definition eines mobilen Portals als „text-only“ Anwendung trifft auf Portale der 2. Generation, also GSM basierte Portale, zu. Da diese Technik nur eine geringe Bandbreite bietet (siehe 3.2) und daher die Verwendung aufwendiger Inhalte nicht möglich ist, ist man dort meist auf „text-only“ Inhalte beschränkt. Grundsätzlich können mobile Portale auch Grafiken, Videos und andere multimediale Elemente enthalten, und müssen daher nicht auf Text beschränkt sein. Durlacher verbindet seine Definition mit einem wichtigen Aspekt der Portalanbieter: „Mobile portals are formed by aggregating applications (e-mail, calendar, instant messaging etc.) and content from various providers in order to become the user’s prime supplier for web-based information that is delivered to the mobile terminal.”49 [...]
Ein Portal ist eine Webseite, die der Nutzer, i.d.R. als Startseite verwendet, um von dort aus gezielt nach Informationen oder Produkten zu suchen. Das Portal dient als „Einstieg ins Internet“. Zudem werden oft auch zusätzliche Informationen wie z.B. Nachrichten, Wetter oder vom Benutzer konfigurierbare Börsenkurse angezeigt.45 Diese Erklärung ist aber nicht ausreichend, denn ein Portal ist nicht nur auf das Internet beschränkt, es geht auch nicht allein um die Erfassung von Informationen oder die Optimierung von Suchprozessen. Mindestens genauso wichtig für ein Portal ist, dass damit benötigte Anwendungen bereitgestellt werden. Außerdem soll mit dem Portal ein Tool geschaffen werden, das eine geeignete Grundlage für die Erfassung des irgendwo innerhalb oder außerhalb des Unternehmens vorhandenen Wissens bietet. Eine bessere Definition bietet hier die Unternehmensberatung Ovum: „a PC-based user interface that provides a gateway to content and transaction-based services. The PC portal is accessed over a fixed network.”46 [...]
Zahlreiche Firmen werden die Inhalte ihrer Intranets oder Kunden- und Produktinformationen aus ERP-Systemen für mobile Endgeräte zur Verfügung stellen.41 Anwendungen Im Bereich der Anwendungen findet man die unterschiedlichsten Anbieter. Viele Start-Ups setzen sich mit dem Thema Anwendungen auseinander und auch viele Festnetz-Internet-Anbieter machen ihre Angebote mobil verfügbar. Ebenso wollen die klassischen Geschäfte im M-Business vertreten sein. Um sich aus der großen Menge herauszuheben und den Nutzer ansprechen zu können, gehen Anwendungsanbieter Kooperationen mit Unternehmen ein, die sich schon an der Nutzerschnittstelle etabliert haben. Sie kooperieren mit Betreibern oder Portalen. Auf einem gut besuchten Portal gelistet zu sein ist der erste Erfolg, sich einen Namen zu machen um nicht mehr austauschbar zu sein, das nächste Ziel. Sie werden ihr Angebot vergrößern und sich in Richtung eigenes Portal bewegen. Portale Mobile Portale entstehen durch die Zusammenführung von Inhalten und Funktionalitäten und sind der Zugang zum Kunden. Das Ziel der Anbieter Mobiler Portale wird es sein, des Kunden primärer Zugang zu Informationen und Anwendungen zu werden. Um diese führende Position kämpfen Hardwarehersteller, Mobilfunkbetreiber, Portalanbieter aus dem Internet und Start-Up Unternehmen. Eine ausführliche Betrachtung dieser findet im nächsten Kapitel statt. Durlacher weißt darauf hin, dass Payment-Lösungen und Payment-Services eine große Chance haben, sich in der Wertschöpfungskette zu etablieren. Das Thema Payment ist traditionellerweise von den Kreditinstituten und Kreditkarteninstituten besetzt. Um dies im M-Business weiter so beizubehalten müssen gerade diese die Entwicklung neuer Technologien vorantreiben, um sich innerhalb der Wertschöpfungskette positionieren zu können. Eine abwartende Haltung einzunehmen ist an dieser Stelle fehl am Platz. Nur durch aktive Entwicklungsbeteiligung können schneller standardisierte Lösungen dem Markt angeboten werden. Sollte das nicht geschehen, werden andere Unternehmen stark in Richtung Payment drängen (siehe 2.2.2 softwarebasierte Paymentverfahren, 3.4 Betreiber). Bereits bestehende Systeme und Allianzen sind bereits auf dem Markt vertreten. Beispielsweise hat sich die Deutsche Bank an dem mobilen Zahlungsabwickler Paybox beteiligt. Die Merita Nordbanken haben ein eigenes Zahlungssystem SOLO entwickelt und VISA, Cartes Bancaires und Barclays Bank sind auf der Suche nach einer potenziellen Lösung für den mobilen Zahlungsverkehr.42 Mummert +Partner ist ebenso der Meinung, dass Mobile Payment die Wertschöpfungskette im M-Business immens verändern wird.43 [...]
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832449858
Arbeit zitieren:
Dietrich, Bernd Oktober 2001: Mobile Portale - Lösungsvorschlag im Bankensektor, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Mobile Business, M-Commerce, WAP, Bank, Mobile Portale



