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Mobile Marketing

Das Handy als Kundeninteraktionsinstrument

Mobile Marketing
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Michael Unger
  • Abgabedatum: Juni 2003
  • Umfang: 66 Seiten
  • Dateigröße: 10,3 MB
  • Note: 2,0
  • Institution / Hochschule: Deutsche Direktmarketing Akademie Berlin (DDA Berlin) Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-7381-5
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-7381-5 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-7381-5 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Unger, Michael Juni 2003: Mobile Marketing, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Kundeninteraktions-Kanäle, Mobilfunkentwicklung, SMS, Mobile Marketingkampagne, Mobilfunktrend

Diplomarbeit von Michael Unger

Einleitung:

Seit einigen Jahren arbeite ich im Privatkunden-Vertrieb eines Mobilfunkanbieters in Deutschland. Somit konnte ich die schnelle Entwicklung des Mobilfunkmarktes, sowie mobiler Endgeräte ( Handy, PDA u.a.), täglich „hautnah“ mitverfolgen. Dabei stellt man leicht fest, das es kein anderes technisches Gerät (Handy) gibt, dass sich so rasant konsequent zum Massenmarkt und Lifestyleprodukt in den letzten ein bis zwei Jahren entwickelt hat.

Durch die neuen Informations- und Kommunikationstechnologien öffnen sich für Anbieter neue Möglichkeiten einer professionelleren Betreuung von Kunden, was letztendlich zur Erhöhung von Kundenzufriedenheit und Kundenbindung führt. Durch den Einsatz des Internets als Direktmarketing-Instrument war es erstmals möglich, Kunden persönlich, individuell und interaktiv anzusprechen. Daher besitzt gerade das Internet einen hohen Stellenwert bei Unternehmen. Um einen Kunden mittels Internet zu erreichen, muss dieser selbst über einen Internetanschluss (PC) verfügen. Ende 2002 gab es in Deutschland 18 Millionen Internetanschlüsse (Quelle: wwwwissende). Eine hohe Anzahl; dennoch wird man einen großen Teil der Kunden nicht über das Internet erreichen können. Nicht jeder Kunde verfügt über einen Internetzugang oder kennt sich damit aus.

Mehr als dreifach so hoch ist die Anzahl der Mobilfunkanschlüsse in Deutschland. Diese beläuft sich im Jahr 2002 auf 60 Millionen (Quelle: wwwaquisade).

Solche Zahlen machen das Mobiltelefon (Handy) zu einem sehr interessanten Kundeninteraktionskanal. Durch den Einsatz neuer mobiler Technologien kann die Nähe zum Kunden sowie die Individualisierung der Kundenansprache weiter gesteigert werden.

Der Kunde ist durch sein Mobiltelefon, anders als beim Internet ( PC ), überall und jederzeit erreichbar. Zudem kann über das Handy der Aufenthaltsort des Kunden ermittelt werden. Dadurch haben Anbieter die Möglichkeit, standortbezogene und situationsabhängige Angebote dem Kunden zu unterbreiten.

Mobile Marketing, als neues Instrument im Direktmarketing, ist in der Literatur kaum erwähnt. Die Arbeit versucht, dieses neue Direktmarketing-Instrument genauer zu beschreiben. Wieso kam es zu dessen Entstehung? Warum spielt gerade das Mobiltelefon (Handy) im Mobile Marketing zum jetzigen Zeitpunkt eine übergewichtige Rolle?

Dabei soll insbesondere untersucht und beurteilt werden:

die bisherigen Direktmarketing-Instrumente Vorraussetzungen für Mobile Marketing Kundengewinnung und Zielgruppenbestimmung im Mobile Marketing wie und wo Mobile Marketing Kampagnen eingesetzt werden Zukunftsaussichten im Mobile Marketing Das Hauptanliegen dieser Arbeit besteht darin, zu zeigen , das der Einsatz von Mobile Marketing gerade im Consumer-Bereich sehr erfolgsversprechend sein kann. Belegt werden soll das durch einige Mobile Marketing Kampagnen von Markenartiklern.

Die Arbeit endet mit einer Reflexion der wichtigsten Ergebnis und zieht kurze Schlussfolgerungen.

Inhaltsverzeichnis:

Inhaltsverzeichnis I-II
Abbildungs- und Tabellenverzeichnis III-IV
1. Einleitung 1
2. Die Entwicklung des Mobilfunkmarktes in Deutschland 2
2.1 Anzahl von Mobilfunkanschlüssen 2002 5
2.2 Erläuterung und Einschätzung mobiler Kanäle 5
2.2.1 GSM 5
2.2.2 HSCSD 6
2.2.3 GPRS 7
2.2.4 WAP 7
2.2.5 SMS 10
Zusammenfassung 10
2.3 Endgerätetechnologien 10
2.4 Zukunftsaussichten im Mobilfunk 11
3. Direktmarketing und seine bisherigen Instrumente 12
3.1 Definition Direktmarketing 12
3.2 Ziele im Direktmarketing 14
3.3 Instrumente im Direktmarketing 15
3.3.1 (Direkt-)Mailing 15
3.3.2 Telefonmarketing 16
3.3.3 Internet 19
3.4 Weitere Direktmarketing-Instrumente 24
Zusammenfassung 25
4. Mobile Marketing 25
4.1 Definition Mobile Marketing 26
4.2 Was spricht für SMS? 27
4.2.1 Nutzerverhalten bei SMS 28
4.3 Rechtliche Bedingungen im Mobile Marketing 29
4.4 Permission Marketing 31
4.5 Zielgruppen im Mobile Marketing/ SMS-Marketing 31
4.6 Aufbau von Kundenprofil-Datenbanken 32
4.6.1 Marketingplattform Mr.AdGood 32
4.6.2 Segmentierungsmöglichkeiten / Mr.AdGood- Plattform 34
4.7 Vernetzte Mobile Marketing Kampagne/ am Beispiel Coca Cola 34
4.8 Planung Mobile Marketing Kampagne 37
4.8.1 Gezielte Kundenselektion 38
4.8.2 Integration und Interaktion 38
4.8.3 Nutzen verbreiteter Standards 38
4.8.4 Kreative Umsetzung 39
4.8.5 Kapazitätsplanung und Umsetzung 39
4.8.6 Erfolgskontrolle 39
4.8.7 Kundenbindung 40
4.9 Full Service Anbieter/ MindMatics 41
4.10 Formen von Mobile Marketing 43
4.11 Zielsetzung im Mobile Marketing 45
4.12 Umsätze und Ausgaben im Mobile Marketing 46
Zusammenfassung 47
5. Entwicklung des Direktmarketing 48
6. Im direkten Vergleich: Nutzerverhalten Internet/ Handy 49
7. Kundenbindung / Beispiel o2 ( Mobilfunkanbieter ) 51
8. Zukunftsaussichten im Mobile Marketing 55
8.1 Location Based Service ( LBS ) 55
8.2 Funktionsweise von LBS 56
8.3 Bevorzugte Dienste und Erwartungen 58
9. Fallbeispiel Mobile Marketing/ Mobile Couponing am Beispiel s.Oliver 59
Schlussfolgerungen und Aussichten 61-62
Literatur- und Quellenverzeichnisverzeichnis 63-64
Erklärung 65

Automatisiert erstellter Textauszug:

Trotz der Einführung neuer Messaging-Dienste wie „EMS“ (Enhanced Messaging Service) oder „MMS“ (Multimedia Messaging Service), die es dem Kunden erlaubt, neben normalen Textnachrichten auch Farbfotos; Videosequenzen und Musiksequenzen via Handy zu verschicken, bleibt die SMS weiterhin dominant.(Quelle: www.acquisa.de ) Die Einführung von „MMS“ Anfang diesen Jahres durch die Netzanbieter, setzt entsprechend ausgerüstete Mobiltelefone vorraus. Diese sind zum jetzigen Zeitpunkt noch relativ preisintensiv und haben sich somit in der Masse noch nicht durchgesetzt. Auch die Kosten für das Versenden einer MMS (z. Zt. zwischen 39-99 Cent je MMS) liegen deutlich höher als bei einer SMS.(Quelle:www. o2online.de) Nach Aussage der von Forrester 20 befragten Mobilfunkunternehmen bleibt „SMS“ der günstigste mobile Dienst bis 2007. Erst ab 2006 wird die „MMS“ für 37 % des Datenverkehrs verantwortlich sein. (Quelle: www.forrester.de) Beispiel eines „MMS“-Handys ( Nokia 3650 ) technische Möglichkeiten: • • • versenden von „SMS“ fotographieren von Bildern versenden von Bildern; Video-und Musiksequenzen [...]

4.2.1. Nutzerverhalten bei „SMS“ Umfangreiche Studien haben ergeben, das die Nutzung von „SMS“ gegenüber dem herkömmlichen stationären Internet stark zugenommen hat. Dabei nutzten 2001 fast 28% aller Europäer „SMS“ und 29% das Internet. Im Jahr 2002 stieg die Zahl der Internetnutzer auf 30%. Während die Zahl jener, die „SMS“ nutzen, auf 41% stieg. Dabei lag die Zahl jener, die in Deutschland „SMS“ nutzen, bei 43% sowie die, die das Internet regelmäßig nutzen, bei 29% 8 . Eine Zahl soll den großen Erfolg von „SMS“ noch verdeutlichen: 23,6 Milliarden Kurznachrichten wurden 2002 in deutsche Mobilfunknetze verschickt.9 Nachfolgende Grafik zeigt das Nutzerverhalten gestaffelt nach Altersgruppen. [...]

Der Gestaltung des „eigenen Handys„ sind dabei kaum Grenzen gesetzt. Ob die Oberschale im Porsche- Design; der Klingelton von der Lieblingsband; ob die Displayfarben in blau , weiß, grün oder lila leuchten; ob Handytaschen im Tigerfell oder Diamanten auf dem Handy. Die Möglichkeiten scheinen schier endlos. Neben der „Sprach-Telephonie“ hat sich ein Datendienst durchgesetzt, der zur KillerApplikation wurde. Short Message Service oder kurz „SMS“; das Versenden von kleinen Textnachrichten mit max. 160 Zeichen. Anders als beim „WAP“- Datendienst, wo sich der Nutzer mittels Handy in das „WAP“-Portal einwählen musste, ist das Versenden einer „SMS“ kinderleicht und fast jedes Mobiltelefon unterstützt diesen Service. 4.2. Was spricht für „SMS“? An erster Stelle muss hier wohl die einfache Handhabung genannt werden, die es dem Nutzer leicht macht, eine „SMS“ schnell und unkompliziert zu verschicken. (Quelle: Berlecon Research; Basisreport Mobile Marketing 2003 ) Weiterhin wird durch das Versenden einer „SMS“ das Bedürfnis nach Kommunikation gestillt. Hier ist besonders die für jeden Nutzer leicht zu durchschauende Preisgestaltung zu erwähnen. Die Kosten für das Versenden einer „SMS“ liegen bei allen Netzanbietern momentan zwischen 9 - 19 Cent (Quelle: www.teltarif.de- ). Aber erst die hohe Anzahl von Mobiltelefonen schaffte die Möglichkeit einer schnellen Verbreitung von „SMS“. An dieser Stelle muss noch einmal der Vorteil von „SMS“ gegenüber „WAP“ verdeutlicht werden. Während bei fast allen, der momentan 60 Millionen Mobiltelefone, die Möglichkeit besteht, eine „SMS“ zu versenden, ist dies bei „WAP“ nicht der Fall. Um auf ein „WAP“-Portal zugreifen zu können, müssen die Handys entsprechend ausgerüstet sein. Das trifft auf eine Vielzahl von vorhandenen Mobiltelefonen nicht zu. In diesem Rahmen wäre es noch interessant folgende Frage zu klären: Warum verbreitete der Datendienst „SMS“ sich so schnell ? Während die Einführung von „WAP“ als “Revolution“ bezeichnet (mobiles Internet) und werbewirksam in Szene gesetzt wurde aber dennoch kläglich scheiterte, ist die Nutzung von „SMS“ durch den Nutzer selbst erkannt worden und konnte sich somit schnell verbreiten. [...]

Arbeit zitieren:
Unger, Michael Juni 2003: Mobile Marketing, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Kundeninteraktions-Kanäle, Mobilfunkentwicklung, SMS, Mobile Marketingkampagne, Mobilfunktrend

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