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Mobile Informationsdienste im Zoo auf Basis von Location Based Services

Entwicklung und technische Realisierung eines Location Based Services am Beispiel eines mobilen Zoo-Führers für die Hansestadt Rostock

Mobile Informationsdienste im Zoo auf Basis von Location Based Services
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Markus Ebeling
  • Abgabedatum: Oktober 2002
  • Umfang: 80 Seiten
  • Dateigröße: 10,2 MB
  • Note: 2,3
  • Institution / Hochschule: Universität Rostock Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-7848-3
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-7848-3 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-7848-3 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Ebeling, Markus Oktober 2002: Mobile Informationsdienste im Zoo auf Basis von Location Based Services, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: LBS, Geoinformatik, GIS, UMTS, GPS

Diplomarbeit von Markus Ebeling

Einleitung:

Der Begriff Location Based Service (LBS), welcher die Bereitstellung von Diensten zur Position eines mobilen Endgerätes und die damit einhergehenden Möglichkeiten verdeutlicht, spielt seit einigen Jahren als ein Synonym für eine dieser sog. „Killertechnologien“ eine Rolle in den Medien. Verschiedenste Ansätze und Lösungen streiten um die möglicherweise zu verdienenden Gelder.

In dieser Arbeit greift der Kandidat auf Vorarbeiten für den Zoologischen Garten in Rostock zurück, um sich mittels dieses Objektes einen Einstieg in die Thematik der LBS zu erarbeiten. Mit dieser Arbeit wird der Begriff erforscht und die Realität wird an einem praktischen Beispiel erläutert. Im Laufe der Arbeit soll ein Überblick über das Erstellen und Aufbauen eines LBS unter Einbeziehung der derzeit möglichen und vorhandenen Technologien geschaffen werden. Die dabei angesprochenen Techniken werden vorgestellt. Es wird ein möglicher Weg aufgezeichnet, wie man für einen LBS einen funktionierenden Software-Hardware-Komplex entwickelt.

Dem Rostocker Zoo wird durch diese Arbeit die Möglichkeit gegeben, sich praktisch mit dieser neuen Thematik auseinander zusetzen und im Endeffekt kann die Attraktivität des Objektes wesentlich erhöht werden. Nach Fertigstellung dieser Arbeit sollte es mit dem als Idealziel festgelegtem funktionierenden Prototypen eines mobilen Zooführers auf der Basis eines vorhandenen Zoo-GIS möglich sein, eine mobile Zooführung mit Hilfe der hier gewählten Navigationstechnik GPS für die interessierten Besucher zu ermöglichen oder zumindest zu simulieren.

Neben der Vorstellung dieses Prototypen am Ende dieser Arbeit soll des Weiteren ein Ausblick in die nahe Zukunft eines mobilen Zooführers und damit auch in die Zukunft von LBS im allgemeinen vermittelt werden. Auf Grund der absoluten Neuartigkeit des Themas Location Based Service beschränkte sich die Literaturrecherche zum Großteil auf das Internet.

Erwähnenswert sind die Webseiten von großen Mobilfunkanbietern, Handyherstellern, sowie die Internetauftritte von Computerfachzeitschriften wie „c`t“ und Internetforen zum Thema LBS, UMTS etc. Weitere wesentliche Hilfsmittel waren Fachartikel ausgewählter Zeitschriften, Tagungen und Informationsbroschüren des Fraunhofer Instituts Rostock (IGD). Als wichtige Arbeitsgrundlage kamen die vorangegangenen Arbeiten für den Zoo, wie z.B. das Zoo-GIS und die Internetseite, sowie betriebsinterne Daten- und Literaturquellen dazu.

Inhaltsverzeichnis:

Verzeichnis der Bilder VII
Verzeichnis der Tabellen VIII
Verzeichnis der Anlagen VIII
Verzeichnis der wichtigsten Begriffe VIV
1. Einleitung 1
1.1 Veranlassung und Ziel 1
2. Einführung in LBS (Location Based Service) 3
2.1 Telekommunikations- und Datenübertragungstechnologie 3
2.2 Positionierungstechniken 6
2.2.1 Außenbereich 6
2.2.2 Innenbereich 8
2.3 Grundaufbau 9
2.3.1 GIS-Daten 10
2.3.2 Die Geräte 12
2.3.3 Genutzte Gerätekombination 13
2.3.4 Visualisierung 14
2.4 Datenschutz bei Location Based Service 16
3. Marktsituation 18
3.1 Marktsituation bei LBS und Geodaten 18
3.2 Eine Geodatenmarktanalyse als Grundlage für LBS 19
3.3 Aktuelle Beispiele für LBS 20
3.3.1 O2/ Viag-Interkom 20
3.3.2 Lol@-City-Guide 21
3.3.3 Car-Navigation 23
3.4 Das Projekt „xGuide“ 24
3.4.1 Vorstellung und Nutzen 25
3.4.2 Funktionsbeschreibung 25
4. Erstellung eines Mobilen Zooführers 28
4.1 Der Rostocker Zoo 28
4.1.1 Eine Kurzbeschreibung des Zoos 28
4.1.2 Verwendbare Datengrundlage 30
4.1.3 Fazit 31
4.2 Die GPS-Testmessungen 31
4.3 Vorbereitung der Datengrundlage des Zoo-GIS 33
4.4 Erstellen der Datensätze für das „xGuide“-System 35
4.5 Koordinatentransformation aus den GPS-Daten 37
4.6 Programmierung der GPS-Schnittstelle 41
4.7 Erstellen des Zooführer-Layouts 42
5. Der Prototyp 45
5.1 Die Möglichkeiten des „Zoo-Guide“ 45
5.2 Ein Besuch im Zoo mit dem „Zoo-Guide“ 46
5.3 Ausblick 47
6. Fazit 49
Literaturverzeichnis 1

Automatisiert erstellter Textauszug:

wo der Nutzer auf dem Rundgang geführt wird, kann er sich aber auch von jedem beliebigen Punkt aus zum nächstgelegenen POI führen lassen. Jeder POI ist hinterlegt mit einem eigenen, für alle POI`s gleich gestaltetem, Informationsmenü, in dem verschiedene multimediale Informationsarten enthalten sind. Die zurückgelegte Strecke wird einerseits auf der Karte eingezeichnet und andererseits durch Text und Ton ausführlich beschrieben. Die technische Realisierung dieses Systems basiert auf einer GeoInfo-Datenbank. Als Software wurde GeoMedia Web Map bzw. GeoMedia Web Enterprise genutzt. Für die Darstellung der generierten Daten musste für den Client eine javabasierte Lösung auf Grundlage des Programms WebKis (von der Firma GISQuadrat) konzipiert werden. [...]

Lol@ (Local Location Assistant) ist der Name der Beispielanwendung. Mit diesem Assistenten soll dem Besucher von Wien, genauer gesagt des Ersten Wiener Bezirks, ein mobiles Führungsinstrument für vordefinierte Sight-Seeing-Touren zur Verfügung gestellt werden. Ziel ist eine Führung durch die Innenstadt von Wien und abhängig vom aktuellen Standort angepasste Kartenausschnitte mit multimedialen, touristischen Informationen zu entsprechenden Sehenswürdigkeiten auf einem mobilen Endgerät (Palm etc.) zur Verfügung zu stellen. Der ausgewählte Erste Wiener Bezirk ergab sich aufgrund seiner Dichte an touristischen Sehenswürdigkeiten und aufgrund des technischen Anspruchs durch enge verwinkelte Bebauung. Eine Übersichtskarte im Maßstab 1: 25000 ist das Eingangsdisplay des Systems, über seitlich angeordnete Funktionsbuttons erfolgt die primäre Benutzerführung. Dabei werden entsprechende Detailkarten im Maßstab von 1: 7500 angesprochen. Der grundsätzliche Aufbau des „Lol@“-City-Guides wird durch anschließende Graphik deutlich. [...]

wird jedes Mal nachgefragt, ob der Standort automatisch oder von Hand bestimmt werden soll. Daraufhin werden übersichtliche Trefferlisten, inkl. anklickbarer Telefonnummern, geliefert. Es mangelt allerdings an „Zurück-Funktionen“, die bei einigen Diensten wünschenswert wären. Ein Routenplaner ist im gesamten Servicebereich einsetzbar. Wenn eine Adresse ermittelt wurde, wird es durch Klick auf den Menüpunkt „Aktionen“ ermöglicht, den Planer mit einer Routenberechnung ab der aktuellen Position zu beauftragen. Die genaue Standortermittlung übernimmt der Nutzer selbst. Das System liefert ihm dazu eine Liste der Straßen in seiner aktuellen Funkzelle, von der er dann die jeweilige wählt. Der Rückweg kann durch Spiegelung der „Hin-Route“ geliefert werden, die Routen selbst können per SMS oder e-mail verschickt werden. Häufig benutzte Orte können unter der Rubrik: „Meine Adressen“ abgelegt werden. Der Inhalt des O2-Angebotes ist sehr breit gefächert, es ist das Vielfältigste aller Mobilfunkbetreiber. Es stehen folgende Dienste zur Auswahl: Restaurantservice, Hotelservice, Geldautomatenservice, der ständig aktive Routenplaner, ein City Guide (mit Stadtführer für Shopping, Ausgehen, Kultur inkl. 10 Unterrubriken), ein Notfallservice (für Polizei, Feuerwehr, DLRG etc.), der Adressverwalter und ein „Handy-Finder“. Der M-Kompass-Bereich des Angebotes kostete Anfang des Jahres 2002 ca. 0,45 € pro Nutzung. Man muss nicht unbedingt ein WAP-Handy haben, um die Angebote zu nutzen. Ein Großteil kann mit der normalen SMS abgefordert werden. Der Kunde sendet ein bestimmtes Stichwort, aus der Auswahl von z.Zt. 18, wie z. B. „Kneipe“, an die Nummer 3463, d.h. „find“. Die Antwort ist die nächstgelegene Kneipe, eine Zeiteinschätzung (in Minuten bis dorthin per Bahn o.ä.) und die Adresse. Nach Eingabe von „n“ kommt die nächstbeste Schankstätte auf das Display. Pro SMS kostet dieser Bereich des Angebotes aktuell aber 20 ct. [...]

Arbeit zitieren:
Ebeling, Markus Oktober 2002: Mobile Informationsdienste im Zoo auf Basis von Location Based Services, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
LBS, Geoinformatik, GIS, UMTS, GPS

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