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Mobile Commerce

Analyse der Einbindung von Mobilitätsfunktionen im Electronic Commerce Business-to-Business-Bereich

Mobile Commerce
Über dieses Buch
  • Art: Lizentiatsarbeit
  • Autor: Daniel Zürcher
  • Abgabedatum: Januar 2001
  • Umfang: 131 Seiten
  • Dateigröße: 700,2 KB
  • Note: 2,0
  • Institution / Hochschule: Universität Bern Schweiz
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-4129-6
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-4129-6 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-4129-6 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Zürcher, Daniel Januar 2001: Mobile Commerce, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: M-Commerce, B2B, Mobile Commerce, Business-to-Business, Mobilitätsfunktionen

Lizentiatsarbeit von Daniel Zürcher

Einleitung:

Dank neuer Technologien im Bereich der mobilen Datenübertragung soll das Internet auch über mobile Endgeräte zugänglich werden. Die Möglichkeit Mobiltelefone für den Electronic Commerce einzusetzen gilt für Unternehmen als neue Herausforderung. Da die technologischen Voraussetzungen in Europa noch im Entstehen begriffen sind, steht Mobile Commerce noch am Anfang einer vielversprechenden Entwicklung.

Gang der Untersuchung:

Diese Arbeit soll in einem ersten Teil einen Überblick über die technologische Entwicklung geben und die Voraussetzungen für den Aufbau von Mobile Commerce Lösungen aufzeigen.

In einem zweiten Schritt werden Möglichkeiten zur Einbindung dieser neuen Technologie innerhalb des Electronic Commerce Business-to-Business-Bereichs untersucht. Mögliche Anwendungen sollen auf ihre Eignung zur Steigerung des Unternehmensnutzens hin untersucht werden.

Inhaltsverzeichnis:

1. EINLEITUNG 1
1.1 AUSGANGSLAGE 1
1.2 ZIELSETZUNG 1
1.3 GLIEDERUNG DER ARBEIT 2
2. E-COMMERCE BUSINESS-TO-BUSINESS 3
2.1 GRUNDLAGEN 3
2.1.1 Definition 3
2.1.2 Abgrenzung 4
2.2 ANGEWANDTE TECHNOLOGIEN 6
2.2.1 Electronic Data Interchange 6
2.2.2 Internet 7
2.2.3 Trends 8
2.3 AUSGEWÄHLTE GESCHÄFTSMODELLE 9
2.3.1 Ausgangslage 9
2.3.2 Supply Chain Management 11
2.3.3 E-Procurment 12
2.3.4 Customer Relationship Management (CRM) 13
2.4 ELECTRONIC COMMERCE B-TO-B IM RAHMEN DER MOBILITÄT 14
2.4.1 Mobilitätsfunktionen innerhalb von Unternehmen 14
2.4.2 Integrationsmodell von Mobilitätsformen in Unternehmen 16
Auswirkungen auf organisatorischer Ebene 17
3. ENTWICKLUNG DER MOBILKOMMUNIKATION 20
3.1 TECHNISCHE MOBILITÄT 20
3.2 ABGRENZUNG 21
3.3 ZELLULÄRE MOBILFUNKTECHNIK 23
3.3.1 Entstehungsgeschichte des Mobilfunks 23
3.3.2 Technische Grundlagen 24
3.3.3 Analoger Mobilfunk 24
3.3.4 Global System for Mobile Communications (GSM) 25
3.4 MOBILITÄT AUFGRUND DER GSM TECHNOLOGIE 26
4. ENTSTEHUNG VON M-COMMERCE 27
4.1 GRUNDLAGE 27
4.1.1 Digitale Konvergenz 27
4.1.2 Mobile Datenübertragung 29
4.1.3 Entwicklungen im IT-Bereich 30
4.2 MOBILE COMMERCE 31
4.2.1 Definition 31
4.2.2 Technische Voraussetzungen 31
4.2.3 M-Commerce Wertkette 33
4.2.4 Typische Merkmale von M-Commerce 34
4.3 BASISTECHNOLOGIEN FÜR M-COMMERCE 36
4.3.1 Mobilfunk G2.5 36
4.3.2 Mobilfunk G3 38
4.3.3 Mobilfunk G4 40
4.4 M-COMMERCE ENDGERÄTE 40
4.5 M-COMMERCE BASISDIENSTE 42
4.6 ÜBERTRAGUNGSSTANDARDS FÜR M-COMMERCE ANWENDUNGEN 43
4.6.1 Wireless Application Protocol (WAP) 43
4.6.2 I-Mode 47
4.6.3 Ausblick 47
4.7 MOBILE MIDDLEWARE 48
4.8 M-COMMERCE BASISANWENDUNGEN 48
4.9 ERWARTETE ENTWICKLUNG VON MOBILE COMMERCE 50
5. M-COMMERCE IM B-TO-B-BEREICH 52
5.1 AUSGANGSLAGE 52
5.2 ABGRENZUNG M-COMMERCE IM B-TO-B-BEREICH 53
5.2.1 Definition 53
5.2.2 M-Commerce B-to-B 53
5.2.3 M-Commerce B-to-B im engeren Sinne 55
5.3 KOMPONENTEN ZUM AUFBAU MOBILER LÖSUNGEN FÜR ANWENDER 57
5.3.1 Nutzungssituation 57
5.3.2 Benötigte Leistung 61
5.3.3 Technische Eigenschaften 64
5.3.4 Transaktionsmodell 68
5.4 INTEGRATION DER MOBILITÄT INS E-COMMERCE B-TO-B 72
5.4.1 M-Commerce B-to-B im Rahmen des Integrationsmodells 72
5.4.2 Gründe für Investitionen in mobile Lösungen 74
5.4.3 Architektur 76
5.4.4 Umsetzen von M-Commerce Lösungen 79
6. ANWENDUNGEN IM M-COMMERCE B-TO-B-BEREICH 81
6.1 ENTWICKLUNG VON ANWENDUNGEN UND SERVICE 81
6.2 ANWENDUNGEN IM M-BUSINESS BEREICH 81
6.3 M-COMMERCE ANWENDUNGEN IM BEREICH MATERIELLE GÜTER 82
6.3.1 M-Procurement 82
6.3.2 M-Auktionen 85
6.3.3 M-SCM 87
6.3.4 M-CRM 90
6.3.5 Point-of-Sale-Handel 93
6.4 M-COMMERCE ANWENDUNGEN IM DIENSTLEISTUNGS-BEREICH 94
6.4.1 M-Banking 94
6.4.2 M-Ticketing 96
6.4.3 POS-Handel mit Dienstleistungen 98
6.4.4 Serviceanwendungen 98
6.5 M-COMMERCE ANWENDUNGEN IM INFORMATIONS-BEREICH 100
6.5.1 Informations Pull 100
6.5.2 Informations Push 102
7. NUTZENPOTENTIALE 105
7.1 METHODISCHE GRUNDLAGEN 105
7.2 ANALYSE DER NUTZENPOTENTIALE VON M-COMMERCE ANWENDUNGEN 106
7.3 SCHLUSSBEMERKUNG 107
LITERATURVERZEICHNIS 109
HYPERLINKVERZEICHNIS 115

Automatisiert erstellter Textauszug:

Wie Abbildung 13 zeigt, stellt der Einzug mobiler Datenübertragungstechnologien in Unternehmen der nächste logische Schritt in einer langwierigen Entwicklung der IT dar. Nach dem Einzug der Internet-Technologie in Unternehmen Mitte der 90er Jahre und nach der Einführung von Mobile Computing Lösungen auf der Basis von PDAs und Laptops mit eingeschränkter Datenübertragungsmöglichkeit, steht erstmals die Technologie bereit, um E-Commerce mobil zu machen. Trotzdem ist für die meisten Unternehmen klar, dass erst mit der Einführung von GPRS der Startschuss für die Zukunft von M-Commerce in Europa definitiv gegeben wird. Mit der Entwicklung von entsprechenden Endgeräten und Anwendungen wird dessen Einzug in die Geschäftswelt z unehmend erfolgen. [...]

Mobile Instant Messaging erlaubt es dem Nutzer zu prüfen, ob Bekannte oder G eschäftspartner auf dem Netz verfügbar sind, und gibt ihm die Möglichkeit, diese Personen mittels einer nahezu Echtzeit-Datenübertragung direkt zu kontaktieren und in einer Chat-Umgebung Neuigkeiten und Ideen auszutauschen. Mobile Instant Messaging ist eine Erweiterung des SMS-Dienstes, ist aber nicht auf 160 Zeichen limitiert und übermittelt die Nachrichten in Sekundenbruchteilen. Geplante Anwendungen beinhalten EMail, Chat, Message Boards, Zugriff zur Internet-Telefonie-Software, Videokonferenzen und Online-Games. Mobile Instant Messaging setzt jedoch voraus, dass das Endgerät dauernd On-Line bleibt. Erste Anwendungen werden somit erst mit dem Aufkommen von GPRS verfügbar. Unified Messaging soll in Zukunft die Grenzen verschiedener Kommunikationsformen und Medien aufbrechen und auf die Bedürfnisse des Benutzers ausgerichtet sein. UMS soll verschiedene Dienste wie Voice-Mails, SMS, E-Mails, Fax-Nachrichten und Mobile Instant Messaging Nachrichten in einer Mail-Box vereinigen und den Zugriff über PC, PDA, Mobiltelefon, Fax oder Netztelefon erlauben. Dabei sollen die ursprünglichen Formate, in denen die Nachrichten gespeichert sind, in das jeweils erforderliche Format übertragen werden. Das erfordert eine Konvertierung von Text zu Sprache und umgekehrt. WAP-Endgeräten UMS zum Durchbruch verhelfen. Mobile Chat wird bereits auf der Basis von SMS in mehreren europäischen Ländern angeboten. Chat wird im PC-Bereich vor allem durch das Segment der 15-25 jährigen dominiert, demselben Segment der SMS-Benutzer. Die Anziehungskraft von ChatGruppen steigt mit zunehmender Teilnehmerzahl. Zurzeit existieren Chat-Plattformen, die eine Teilnahme über Internet, über Videotext oder über SMS erlauben. In Zukunft wird Mobile Instant Messaging SMS als Chat-Plattform ablösen. Mobile Bildtelefonie wurde als Standardanwendung für die neuen UMTS Gerätegeneration vorgesehen. Die Bildtelefonie stiess bisher nur auf geringes Interesse. Für den Geschäftsbereich ist die Möglichkeit der Teilnahme an einer Videokonferenz ohne grossen Infrastrukturbedarf eine erfolgsversprechende Anwendungsmöglichkeit. Mobile Personal Information Management (PIM) soll die Funktionen heutiger Teminplanungssysteme, Kalender, Adressbücher, etc., die bisher auf jedem PDA oder MS Office Produkt vorzufinden sind, hardwareunabhängig und somit für jedes Endgerät zugänglich machen. PIM soll nicht auf einem Gerät fest installiert sein, sondern als Netzversion angeboten werden. Änderungen sollen im Echtzeitverfahren durchgeführt werden, damit Arbeitsgruppen immer in engem Kontakt bleiben, selbst wenn sich Mit- [...]

E-Mail ist bereits im E-Commerce eine sehr beliebte Anwendung und setzt sich immer mehr als primärer Kommunikationskanal vieler Unternehmen durch. Mitarbeiter hatten bisher nur mittels Laptop und Handy Zugang zu ihren E-Mails. Die Abfrage von Mails über Netzwerk-Servern eines Unternehmens geschieht mittels einer Plattform (Exchange, Lotus Notes/Domino), die an ein bestimmtes Endgerät gebunden ist. Microsoft hat bereits eine Software entwickelt, basierend auf dem Windows CE Betriebssystem, die einen Plattformunabhängigen Zugriff aufs Intranet, auf E-Mails sowie auf Terminkalender ermöglichen soll. Diese Lösung basiert jedoch nicht auf WAP, sondern erfo rdert einen XML-Browser. Daneben sind andere Lösungen wie z.B. Lexicos von Peramon in Entwicklung, die Zugriff auf Inbox sowie die Outbox und zusätzlich eine Suchfunktion über das gesamte EMail-Konto ermöglichen. Diese Lösung soll von jedem Web-Browser aus sowie über WAP zugänglich sein. Private Benutzer verwenden vorwiegend E-Mail-Dienste, die von grossen Protalen kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Dadurch wird eine wirksame Kundenbindung erreicht. Der mobile Zugriff mittels WAP-Endgerät auf E-Mail-Konten gilt somit als Erfolgsfaktor für Portale und Netzwerkbetreiber. [...]

Arbeit zitieren:
Zürcher, Daniel Januar 2001: Mobile Commerce, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
M-Commerce, B2B, Mobile Commerce, Business-to-Business, Mobilitätsfunktionen

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