Mitarbeiterführung in Unternehmenskrisen
Eine lebenszyklusorientierte Analyse
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Oliver Schmid
- Abgabedatum: April 1996
- Umfang: 97 Seiten
- Dateigröße: 4,3 MB
- Note: 2,7
- Institution / Hochschule: Leuphana Universität Lüneburg Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-3622-3
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-3622-3 P - ISBN (CD) :978-3-8324-3622-3 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Schmid, Oliver April 1996: Mitarbeiterführung in Unternehmenskrisen, Hamburg: Diplomica Verlag
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Diplomarbeit von Oliver Schmid
Problemstellung:
Die vorliegende Arbeit handelt von den Anforderungen an die moderne Personalführung speziell in Wachstumskrisen von Unternehmen, wobei Analysen und Aussagen zu dieser Thematik ihrerseits in ein Lebenszykluskonzept integriert werden.
Das Ziel dieser lebenszyklusorientierten Untersuchung ist es, auf der Grundlage von Krisensituationen in einem Unternehmenslebenszyklus, Aussagen zur Gestaltung der Mitarbeiterführung und ihrer Probleme zu machen. Es wird zunächst das Lebenszykluskonzept vorgestellt und diskutiert, um dann zum Unternehmenszyklus überzuleiten, wo jede einzelne Lebenszyklusphase eines Unternehmens charakterisiert wird. Diese Vorarbeit ist notwendig, um später die möglicherweise auftretenden Störungen in Form von Krisen im Lebenszyklus besser verstehen und Erkenntnisse für die Mitarbeiterführung ableiten zu können.
Welche Möglichkeiten Unternehmenslebenszykluskonzepte auch aus der Sicht völlig unterschiedlicher Untersuchungsgegenstände bieten können, wird dann an zwei der wichtigsten klassischen Modelle dargestellt. Bereits die klassischen Modelle zum Lebenszyklus zeigen auf, dass es möglich erscheint, Störungen der modellhaften Phasenabfolge ausdrücklich zu berücksichtigen. Was verstehen wir nun unter Unternehmenskrisen im Zusammenhang mit dem Lebenszykluskonzept und wie lassen sich beide Aspekte miteinander kombinieren?
Einen ersten Eindruck vermittelte das bereits dargestellte klassische Modell von Greiner, das als regelrechtes „Krisenmodell“ in die Literatur Eingang gefunden hat. Es geht daher in einem eigenen Kapitel darum, den hier zu verwendenden Krisenbegriff näher zu definieren, zu erläutern und die Ursachen der Krisen aufzuzeigen. Es wird gezeigt, dass es möglich ist, Unternehmenskrisen im Rahmen von Lebenszyklusmodellen analog darzustellen. Die Auseinandersetzung mit der Krisenthematik soll aber auch Chancen für ein erfolgreiches Bestehen in der Krise aufzeigen.
Mit welchen Herausforderungen wird nun die Mitarbeiterführung eines Unternehmens in Krisensituationen - speziell im Hinblick auf die Wachstumskrise - genau konfrontiert und welche Aussagen lassen sich dazu treffen?
Exemplarisch wird dazu die besonders markante Lebenszyklusphase „Wachstum“ mit ihren jeweiligen individuell möglichen Krisensituationen ausgewählt. Im Rahmen einer Szenariobetrachtung werden das Unternehmen und die Mitarbeiterführung in der Wachstumskrise näher beleuchtet. In diesem Schlussabschnitt kulminieren die drei Aspekte dieser Arbeit: der Lebenszyklus, der Krisenaspekt und die Mitarbeiterführung. Zur Untersuchung des konkreten Verhältnisses zwischen Mitarbeitern und Vorgesetzten in dieser Situation werden drei Bereiche untersucht. Das sind: die Arbeitsbedingungen, die Erwartungen und die Unsicherheit der Mitarbeiter, sowie die sozialen Beziehungen in der Wachstumskrise.
Wie wirken sich diese Faktoren auf das Verhalten der Mitarbeiter und Vorgesetzten in der Wachstumskrise aus? Um theoretisch fundierte Aussagen in bezug auf diese Fragestellung generieren zu können, soll anschließend das Modell „Hochleistungszyklus“ von Locke/Latham vorgestellt werden. Es dient in der Folge erstens der Erklärung möglicher Wirkungsweisen von Mitarbeiter- und Vorgesetztenverhalten in der Wachstumskrise und zweitens der Überprüfung von beabsichtigten Verhaltensänderungen und ihrer Auswirkungen in diesem Modell aufgrund vorzuschlagender Gestaltungsmöglichkeiten der Mitarbeiterführung.
In der abschließenden Schlussbetrachtung werden die wichtigsten Ergebnisse zusammengefasst.
Inhaltsverzeichnis:
| 1. | Problemstellung | 1 |
| 2. | Der Lebenszyklus | 3 |
| 2.1 | Das Lebenszykluskonzept | 3 |
| 2.2 | Der Unternehmenslebenszyklus und seine einzelnen Phasen | 3 |
| 2.3 | Klassische Lebenszykluskonzepte von Unternehmen | 10 |
| 3. | Unternehmenskrisen | 11 |
| 3.1 | Definition des Krisenbegriffs | 11 |
| 3.2 | Mögliche Ursachen von Unternehmenskrisen | 16 |
| 3.2.1 | Endogene Krisenursachen | 17 |
| 3.2.2 | Exogene Krisenursachen | 23 |
| 3.3 | Das Krisenmodell von Wohlgemuth | 23 |
| 3.4 | Die Krise als Chance | 24 |
| 4. | Szenario: Mitarbeiterführung in der Wachstumskrise | 26 |
| 4.1 | Das Unternehmen in der Wachstumskrise | 27 |
| 4.2 | Die Mitarbeiterführung in der Wachstumskrise | 30 |
| 4.3 | Das Modell des Hochleistungszyklus von Locke/Latham und seine Determinanten | 32 |
| 4.3.1 | Einführung | 33 |
| 4.3.2 | Die Determinanten des Modells | 34 |
| 4.4 | Beispiele der Führungssituation und ihre Auswirkungen auf das Modell | 45 |
| 4.4.1 | Die Arbeitsbedingungen in der Wachstumskrise | 45 |
| 4.4.2 | Die Erwartungen und die Unsicherheit der Mitarbeiter | 47 |
| 4.4.3 | Die sozialen Beziehungen | 50 |
| 4.5 | Gestaltungsmöglichkeiten der Mitarbeiterführung in der Wachstumskrise durch den Vorgesetzten und ihre modelltheoretische Überprüfung | 52 |
| 4.5.1 | Zielakzeptanz durch Zielvereinbarung | 52 |
| 4.5.2 | Die führungsrichtige Form der Anerkennung | 55 |
| 4.5.3 | Feed back zur Vermeidung von Unsicherheiten und enttäuschten Erwartungen | 57 |
| 4.5.4 | Höheres Commitment durch job-enrichment | 61 |
| 4.6 | Zusammenfassung des Szenarios | 62 |
| 5. | Schlussbetrachtung | 64 |
| I. | Literaturverzeichnis | I |
| II. | Abbildungsverzeichnis | XIII |
| III. | Anhang | |
| IV. | Ehrenwörtliche Erklärung |
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832436223
Arbeit zitieren:
Schmid, Oliver April 1996: Mitarbeiterführung in Unternehmenskrisen, Hamburg: Diplomica Verlag
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