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Methodische Arbeiten zur Entwicklung verbesserter Enzymaktivitätsbestimmungen von Xylanasen und Glucanasen in komplexen Proben (Futtermitteln und Digesta)

Methodische Arbeiten zur Entwicklung verbesserter Enzymaktivitätsbestimmungen von Xylanasen und Glucanasen in komplexen Proben (Futtermitteln und Digesta)
Über dieses Buch
  • Art: Dissertation / Doktorarbeit
  • Autor: Matthias Froeck
  • Abgabedatum: Juni 1999
  • Umfang: 155 Seiten
  • Dateigröße: 7,3 MB
  • Note: 3,0
  • Institution / Hochschule: Freie Universität Berlin Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-3173-0
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-3173-0 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-3173-0 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Froeck, Matthias Juni 1999: Methodische Arbeiten zur Entwicklung verbesserter Enzymaktivitätsbestimmungen von Xylanasen und Glucanasen in komplexen Proben (Futtermitteln und Digesta), Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Tierernährung, Biotechnologie, Landwirtschaft, Chemie, Veterinärmedezin

Dissertation / Doktorarbeit von Matthias Froeck

Problemstellung:

In der Tiernährung werden verschiedene Enzyme eingesetzt, um bei landwirtschaftlichen Nutztieren antinutritive Effekte pflanzlicher Futtermittel zu beseitigen und die Futterverwertung zu verbessern. Nichtstärkepolysaccaride abbauende Enzyme unterstützen die Verdauungskapazität körpereigener Enzyme, indem viskositätsbildende Futterkomponenten für die das Tier keine eigenen Enzyme besitzt, partitiell hydrolysiert werden, und durch körpereigene Enzyme verdauliche Nahrungsbestandteile auf Grund einer Solubilisierung von Zellwandkomponenten dem enzymatischen Abbau besser zugänglich gemacht werden. So senken Xylanasen und ß-Glucanasen die Viskosität des Nahrungsbreis im Verdauungstrakt und fördern dadurch die Verdaulichkeit der Hauptnährstoffe z.B., bei Broilern.

Kommerzielle Nichtstärkepolysaccharide spaltende Enzyme werden meist durch Fermentationsprozesse mit Pilzen hergestellt. Der Einschluss NSP-spaltender Enzyme in die EU-Futterzusatzstoffdirektive hat folgende Forderung an die Enzymanaltytik gestellt: da die Enzyme in den Beschreibungen der Futtermittel als Zusatzstoffe deklariert werden müssen, verlangen die zuständigen Behörden eine Testmethode zur Enzymaktivitätsbestimmung im Futtermittel, damit die beigemengten Enzyme tatsächlich den Konzentrationen entsprechen, die in Produktspezifikation angegeben sind.

Das geltende Futtermittelrecht fasst alle Wirkstoffe unter dem Begriff Futterzusatzstoffe zusammen. Juristisch gelten für Enzyme in Futtermitteln die gleichen Anforderungen, wie sie an andere Futterzusatzstoffe gestellt werden. Ihre Unbedenklichkeit für das Tier und den Menschen als Endverbraucher muß gesichert, die Wirksamkeit erwiesen und die Kontrollierbarkeit gewährleistet sein.

Um die Kontrollierbarkeit und die Wirksamkeit zu gewährleisten ist es notwendig, die Aktivitätsbestimmung von Enzymen in komplexen Proben mit einfachen, aber exakten Methoden weiter zu optimieren.

Inhaltsverzeichnis:

1. Einleitung 1
2. Problemstellung 2
3. Grundlagen 4
3.1 NSP–hydrolysierende Enzyme, die als Futterzusatzstoffe von Bedeutung sind 4
3.2 Substrate zur Enzymaktivitätsbestimmung 5
3.2.1 Xylane 5
3.2.2 b–Glucane 6
3.3 Futtermittel 7
3.4 Literaturübersicht 7
3.4.1 Häufig angewendete Methoden in der Enzymanalytik 7
3.4.2 Verwendung modifizierter Substrate 10
4. Materialien, Methoden und Versuchsdurchführung 15
4.1 Charakterisierung der Enzyme 15
4.1.1 Extraktionsmethode 15
4.1.2 Proteinbestimmung 15
4.1.3 Enzymaktivität über die Bildung von Reduktionsäquivalenten 15
4.1.4 Enzymreinigung 16
4.1.5 Bestimmung der Molmassen und Verteilung der aktiven Komponenten mit Hilfe der Gelelektrophorese 17
4.1.6 Bestimmung der pH–Optima 17
4.1.7 Temperaturverhalten der Enzympräparate 18
4.1.8 Bestimmung der isoelektrischen Punkte 18
4.1.9 Bestimmung der Hydrolysemuster mittels HPLC 18
4.2 Aktivitätsbestimmung in komplexen Medien 19
4.2.1 Verdünnung der Enzymlösungen 19
4.2.2 Agardiffusionstest 19
4.2.3 Viskositätsmessung 20
4.2.4 Chromogene Substrate 21
4.2.4.1 Substrate mit Reaktivfarbstoffen 22
4.2.4.2 Substrate mit ionischen Farbstoffen 23
4.2.4.3 Substrat mit kationischem Farbstoff (Rutheniumrot) 23
4.2.5 Farbreaktionsmethode 23
4.3 Substratmodifikationen 24
4.3.1 Physikalische Substratmodifikation 24
4.3.2 Chemische Substratmodifikation 25
4.3.2.1 Löslichkeitsverbesserung 25
4.3.2.2 Farbstoffkopplung 27
4.3.3 Enzymatische Substratmodifikation 31
4.3.4 Substratcharakterisierung 32
4.3.5 Futtermittel 33
4.4 Enzymbestimmung durch Farbreaktion 36
5. Ergebnisse 37
5.1 Enzymcharakterisierung 37
5.1.1 Biochemische Charakterisierung 37
5.1.2 Hydrolysemuster der verschiedenen Enzympräparate 42
5.2 Enzymaktivitätsbestimmung in komplexen Medien 46
5.2.1 Agardiffusionstest 46
5.2.1.1 Xylanase–Aktivitätsbestimmung 47
5.2.1.2 Bestimmung derb–Glucanaseaktivität 63
5.2.2 Bestimmung der Enzymaktivität auf Basis der Viskositätsabnahme 66
5.2.3 Enzymaktivitätsbestimmung mit chromogenen Substraten 72
5.2.3.1 Vergleich der chromogenen Substrate 90
5.3 Farbreaktion — Methodenentwicklung und Anwendung 91
5.4 Substratmodifikation 97
5.4.1 Physikalische Substratmodifikation 97
5.4.2 Chemische Modifikation 98
5.4.2.1 Saure bzw. basische Behandlung 98
5.4.2.2 Acetylierung 98
5.4.3 Enzymatische Modifikation 98
5.5 Substratcharakterisierung 98
5.6 Einfluß des Futtermittels auf die Enzymaktivitätsbestimmung 103
5.7 Zusammenfassung der Ergebnisse 105
6. Diskussion 109
7. Zusammenfassung 121
8. Abstract 124
9. Anhang 127
9.1 Puffer und Reagenzien 127
9.2 Produktbeschreibung Haferspelzenxylan 130
9.3 Gradienten–Programm der HPLC 130
10. Literatur 131
11. Danksagung 139
12. Lebenslauf 141

Arbeit zitieren:
Froeck, Matthias Juni 1999: Methodische Arbeiten zur Entwicklung verbesserter Enzymaktivitätsbestimmungen von Xylanasen und Glucanasen in komplexen Proben (Futtermitteln und Digesta), Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Tierernährung, Biotechnologie, Landwirtschaft, Chemie, Veterinärmedezin

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