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Methoden und Charakteristika der Marktforschung via Internet

Methoden und Charakteristika der Marktforschung via Internet
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: René Mangold
  • Abgabedatum: November 2001
  • Umfang: 125 Seiten
  • Dateigröße: 7,3 MB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Köln Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-5218-6
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-5218-6 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-5218-6 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Mangold, René November 2001: Methoden und Charakteristika der Marktforschung via Internet, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Online-Forschung, Online-Befragung, Online-Marktforschung

Diplomarbeit von René Mangold

Einleitung:

Das Internet etabliert sich immer mehr als universelles Massenmedium. Die stetigen Wachstumsraten lassen vermuten, dass bereits in absehbarer Zeit ein Großteil der Bevölkerung über dieses Medium angesprochen werden kann.

Neben der Online-Forschung im Sinne der Erforschung des Online-Verhaltens der Internet-Nutzer und des Wachstums dieses Segments, wird das Internet immer häufiger nicht nur als Gegenstand von Untersuchungen, sondern als eigenständige Erhebungsmethode genutzt. Daten, die bisher beispielsweise über face-to-face- Interviews oder Telefonbefragungen gewonnen wurden, lassen sich auf diese Weise schnell und kostengünstig erfassen. Oft wird dabei jedoch außer Acht gelassen, dass bei weitem nicht alle Personen über dieses Medium angesprochen werden können und es somit nicht ohne weiteres möglich ist, repräsentativen Daten für beispielsweise die Gesamtbevölkerung zu erheben. Neben der mangelnden Repräsentativität bringt die neue Erhebungsform weitere Nachteile mit sich, deren Kenntnis für die Durchführung qualitativ hochwertiger Untersuchungen unbedingt notwendig ist.

Gang der Untersuchung:

Das Ziel dieser Arbeit ist es daher aufzuzeigen, welche Möglichkeiten der Markt-forschung via Internet bereits bestehen, welche Vor- und Nachteile jeweils mit diesen verbunden sind und wo sich der Praxiseinsatz tatsächlich lohnt.

Hierzu werden zunächst in den ersten beiden Kapiteln Grundlagen über den Bereich der Marktforschung sowie das Wachstum und die Zusammensetzung des Internets dargestellt, um ein besseres Verständnis der anschließenden Kapitel zu gewährleisten.

Während sich Kapitel 4 mit den Möglichkeiten der Sekundärforschung via Internet beschäftigt, werden in Kapitel 5 die Möglichkeiten der Primärforschung in den einzelnen Diensten des Internets dargestellt.

Kapitel 6 behandelt die Problematik der Stichprobenbildung und Teilnehmergewinnung sowie deren Motivation, veranschaulicht durch konkrete Beispiele und Empfehlungen für den Einsatz in der Praxis.

Bevor die in Kapitel 8 vorgestellten Methodenvergleiche einen Einblick in die Güte der Online-Forschung bieten, erklärt Kapitel 7 die wesentlichen Gütekriterien für Marktforschungsprojekte.

Kapitel 9 bündelt die Erkenntnisse der vorherigen Kapitel und gibt einen Ausblick auf die Zukunft der Marktforschung via Internet.

Inhaltsverzeichnis:

Inhaltsverzeichnis 2
Abbildungsverzeichnis 4
Abkürzungsverzeichnis 6
1. Einleitung 7
2. Marktforschung 8
2.1 Begriff 8
2.2 Aufgaben und Ziele der Marktforschung 9
2.3 Methoden der Informationsgewinnung 9
2.3.1 Sekundärforschung 9
2.3.2 Primärforschung 11
2.4 Prozess der Marktforschung 12
3. Das Internet 13
3.1 Internet-Dienste 14
3.1.1 WWW 14
3.1.2 E-Mail 16
3.1.3 News(-groups) 18
3.1.4 Mailinglisten 19
3.1.5 IRC 19
3.2 Vor- und Nachteile des Internets 20
3.2.1 Reichweite 20
3.2.2 Geschwindigkeit 20
3.2.3 Interaktivität 21
3.2.4 Multimedia 22
3.2.5 Sicherheit 22
3.2.6 Kosten 23
3.3 Wachstum und Nutzer des Internets 23
3.3.1 Internetnutzung international 24
3.3.2 Internetnutzung in Deutschland 24
3.3.3 Soziodemographie der Internet-Nutzer 26
3.3.4 Nutzungsverhalten und Nutzungsgründe der Internet-Nutzer 26
4. Sekundärforschung im Internet 29
4.1 Anwendungsgebiete der Sekundärforschung im Internet 29
4.2 Instrumente der Sekundärforschung im Internet 29
4.2.1 WWW-Suchmaschinen und Web-Kataloge 29
4.2.2 Newsgroups und Mailinglisten 31
4.2.3 Meinungsportale im Internet 32
5. Primärforschung im Internet 34
5.1 Nonreaktive-Verfahren 35
5.1.1 Beobachtungen im Internet 35
5.1.2 Beobachtungen im Labor 36
5.2 Reaktive-Verfahren 37
5.2.1 Fragebogen-Untersuchungen im Internet 37
5.2.1.1 Befragungen per E-Mail 38
5.2.1.2 Befragungen in Newsgroups und Mailinglisten 39
5.2.1.3 Befragungen im WWW 40
5.2.1.3.1 Grundlagen von Befragungen im WWW 40
5.2.1.3.2 Gestaltungselemente von Befragungen im WWW 41
5.2.1.3.3 Qualitätsfaktoren von Befragungen im WWW 45
5.2.1.3.4 Verzerrungsursachen von Befragungen im WWW 48
5.2.2 Online-Gruppendiskussion 50
5.2.2.1 Online-Fokusgruppen 50
5.2.2.2 Online-Bulletin-Boards 54
5.2.3 Experimente im WWW 54
6. Stichprobenbildung und Teilnehmeransprache im Internet 55
6.1 Theoretische Grundlagen der Stichprobenbildung 55
6.2 Teilnehmeransprache für Online-Marktforschungsprojekte 56
6.2.1 Teilnehmeransprache im Internet 57
6.2.1.1 Grundelemente der Einladung 58
6.2.1.2 Bannerschaltung auf WWW-Seiten 58
6.2.1.3 Veröffentlichung auf Gewinnspielseiten 61
6.2.1.4 Zufallsauswahl auf WWW-Seiten 61
6.2.1.5 Teilnehmeransprache in Newsgroups, Mailinglisten und Chats 62
6.2.1.6 Teilnehmeransprache per E-Mail 63
6.2.2 Teilnehmeransprache über andere Medien 63
6.2.3 Teilnehmeransprache über Online-Panel 64
6.3 Teilnehmermotivation für Online-Marktforschungsprojekte 66
6.3.1 Motivation durch Themenstellung 67
6.3.2 Motivation durch Untersuchungsergebnisse 68
6.3.3 Monetäre Incentivierung 68
6.3.4 Nicht-monetäre Incentivierung 69
6.3.5 Altruistische Gründe 70
6.3.6 Gründe in der Natur des Internets 70
6.3.7 Einsatz, Art und Höhe der Incentivierung 71
6.3.7.1 Wirkung von Incentives bei Online-Befragungen 71
6.3.7.2 Wirkung von Art, Höhe und Stückelung der Incentives 73
7. Gütekriterien der Marktforschung via Internet 76
7.1 Objektivität 76
7.2 Reliabilität 76
7.3 Validität 77
7.4 Repräsentativität 79
8. Methodenvergleiche 80
8.1 Strommarkt-Studie 81
8.2 Stichprobe und Antwortverhalten Online – CATI 81
8.3 Titelseitentest Hubert Burda Verlag 83
8.4 SKOPOS-Methodentest - Internetbasierte Werbemittelforschung 84
9. Resümee und Zukunftsausblick 86
Literaturverzeichnis 89
Anhang 96
Glossar 119
Eidesstattliche Erklärung 124

Automatisiert erstellter Textauszug:

Mit der Gestaltung des Erhebungsrahmens beschäftigt sich die dritte Phase. Hierzu zählen beispielsweise die Entwicklung des Fragebogens oder die Konzeption der Beobachtungssituation. Ausschlaggebend hierfür sind wiederum die Art und der Umfang der zu gewinnenden Informationen. Weiterhin fallen in diesem Kontext Entscheidungen hinsichtlich der Stichprobenbildung sowie Rekrutierung der Teilnehmer.25 Danach erfolgt in Phase vier die eigentliche Durchführung der Erhebung. Diese kann eigenständig oder durch die Zuhilfenahme eines Instituts erfolgen. Die folgenden Phasen widmen sich der Auswertung des zuvor erhobenen Datenmaterials. Diese kann hausintern oder durch die Beauftragung eines Forschungsinstituts geschehen. Auf der Basis des abschließenden Forschungsberichtes und der Interpretation der ermittelten Ergebnisse können konkrete Maßnahmen für die Lösung der Aufgabenstellung beschlossen werden.26 [...]

zur Verfügung zu stellen, wird es immer wieder Aufgabenstellungen geben, die sich nur auf dem Wege der Primärforschung lösen lassen. Ursachen hierfür können beispielsweise das Nichtvorhandensein von geeigneten Informationen, die Unkenntnis über deren Existenz, oder auch der nicht gewährte Zugriff15 sein. 2.3.2 Primärforschung Bei der Primärforschung (field research) werden Daten erstmalig, und auf den konkreten Untersuchungsgegenstand bezogen, erhoben. Hierbei findet ein großer Teil der Arbeit im Markt selber statt und kann nicht, wie bei der Sekundärforschung, vom Schreibtisch aus erledigt werden.16 Für die Gewinnung dieser originären Daten stehen dem Forscher die Befragung und die Beobachtung zur Verfügung. Die Beobachtung wird als „die von Personen oder technischen Hilfsmitteln vollzogene systematische Erfassung von sinnlich wahrnehmbaren Sachverhalten zum Zeitpunkt ihres Geschehens“17 verstanden. Hierbei steht es dem Forscher frei, die betrachtete Person über die Beobachtung in Kenntnis zu setzen. Im Falle der Bekanntgabe spricht man von einer offenen Beobachtung. Wird der Proband informiert, besteht jedoch die Gefahr, dass er sich nicht mehr natürlich verhält und somit Ergebnisse verfälscht werden. In diesem Fall kann es zum so genannten Beobachtungseffekt kommen.18 Die Grenzen der Beobachtung sind dadurch gesetzt, dass sie tatsächlich nur beobachten kann und sich aus ihr auch nur offensichtliche Informationen gewinnen lassen, die sich im Moment der Beobachtung zeigen. Anders sieht die Situation bei der Befragung aus. Bei ihr können nahezu alle Daten abgefragt werden und auch die Erfassung vergangenheitsbezogener Daten ist möglich. Durch die somit notwendige Offenlegung der Forschungssituation, sowie den eventuell hinzukommenden Interviewereinfluss, besteht jedoch die Gefahr von sozial gewünschten Antworten und daraus resultierenden Ergebnisverzerrungen.19 Neben Beobachtung und Befragung wird oftmals das Experiment als dritte Erhebungsmethode genannt. Hierbei handelt es sich jedoch lediglich um eine Vorgehensweise, in der auch die Techniken der Befragung und Beobachtung angewandt werden. Somit ist es keine ausschließlich eigenständige Methode.20 Bedingt durch den mit der Datenerhebung verbundenen Arbeitsaufwand ist die Primärforschung kosten- und auch zeitintensiver als die Sekundärforschung. [...]

Zwecke erhoben wurden10. Das gesammelte Datenmaterial wird gemäß den Anforderungen der Fragestellung fallbezogen analysiert und ausgewertet.11 Quellen können interne Informationen aus dem eigenen Haus sein, wie z.B. Umsatz und Absatzzahlen, oder auch externe Daten, wie beispielsweise amtliche Statistiken und fachspezifische Veröffentlichungen.12 Mittlerweile sind relevante Daten oftmals auch im Internet offen zugänglich. So stehen beispielsweise beim Statistischen Bundesamt und den Landesämtern eine Vielzahl von Informationen auf Abruf bereit. Vor der Inanspruchnahme kostenpflichtiger Anbieter empfiehlt es sich, zuerst nach solchen freien Quellen zu suchen. Bei der Verwendung ist auf die jeweiligen Nutzungsrechte und den Quellenschutz zu achten.13 Um einen ersten Überblick über den Untersuchungsgegenstand zu erhalten, ist es ratsam, zu Beginn einer jeden Informationsbeschaffung nach möglichen Sekundärquellen Ausschau zu halten. Abbildung 3 zeigt die wesentlichen Vor- und Nachteile der Sekundärforschung auf. [...]

Arbeit zitieren:
Mangold, René November 2001: Methoden und Charakteristika der Marktforschung via Internet, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Online-Forschung, Online-Befragung, Online-Marktforschung

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