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Metaphorisches Priming in der Werbung

Eine experimentelle Untersuchung

Metaphorisches Priming in der Werbung
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Marco Montenbruck
  • Abgabedatum: Februar 2005
  • Umfang: 115 Seiten
  • Dateigröße: 719,8 KB
  • Note: 2,3
  • Institution / Hochschule: Universität Duisburg-Essen, Standort Essen Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-8851-2
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-8851-2 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-8851-2 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Montenbruck, Marco Februar 2005: Metaphorisches Priming in der Werbung, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Werbewirkung, Anzeigenwerbung, Werbepsychologie, Slogan, Kommunikation

Diplomarbeit von Marco Montenbruck

Einleitung:

„Wir öffnen Horizonte“ so lautet ein Werbeslogan der „R+V-Versicherung“, welche damit die Richtung der geschäftlichen Beziehung zu ihren Kunden rein metaphorisch vorgibt.

„Schutz und Sicherheit Im Zeichen der Burg“ ist hingegen das Motto der „Nürnberger Versicherung“ (Quelle : wwwslogande). Dieses beschreibt auch gleich, was sich die Kunden von dieser Versicherung versprechen können. Die Erläuterung (Schutz und Sicherheit) beruht natürlich auf dem Prinzip effektvoller Schlagwörter, wäre aber aufgrund der „Burg-Metapher“ und den damit verbundenen Assoziationen eigentlich nicht nötig gewesen.

An diesem Punkt setzt meine Arbeit thematisch an. Beide Beispiele geben Metaphern wieder, die in der Werbung in zahlreicher Form verwendet werden. Dass es sich hierbei jeweils um Versicherungen handelt, liegt an der Berücksichtigung dieser Branche im empirischen Teil dieser Arbeit. Ich möchte hier festhalten, dass nicht der Gebrauch von Metaphorik an sich einen Mangel in der Werbung darstellt, sondern die - in meinen Augen - unzureichende Kenntnis ihres gesamten Wirkungsumfangs. Metaphern werden im Großteil der werbebezogenen Literatur allenfalls in knapper Ausführung „gewürdigt“ und dabei noch häufig, fälschlicherweise, nur als einfacher Vergleich beschrieben.

Doch die Metapher vermag mehr zu leisten. Dies werde ich anhand des 4.Kapitels erläutern und im Rahmen der Werbewirkungsforschung einordnen (Kapitel 5). Sie soll in der Praxis als Gradmesser potentiell erfolgreicher Werbung dienen und stellt das Ende des langen Planungsprozesses der Werbung dar. Der Werbeerfolg selbst ist nicht Gegenstand dieser Arbeit, da er sich meines Erachtens zu sehr auf kurzfristige monetäre Ergebnisse stützt.

Der psychologische Aspekt hingegen fungiert für mich als Fundament aller werbepolitischen Maßnahmen (Kapitel 3.1). Durch ihn rückt der Adressat der Werbung in den Vordergrund und diesen gilt es ja letztendlich anzusprechen. Dennoch gibt es in den verschiedenen Bereichen der Werbekonzeption durchaus immer wieder Diskrepanzen zwischen qualitativen und quantitativen Größen, wobei ich aber auf den Vorrang qualitativer Aspekte der Werbung hinweisen möchte (Kapitel 3.2). Womit wieder der Bogen zur Metapher gespannt wäre, deren Wirkung sicher nicht von finanziellen Mitteln abhängt und quantitativ nur schwer nachvollziehbar ist, wie sich im abschließenden Versuch zeigen wird (Teil II).

Durch ihn sollte mittels des metaphorischen Primings der Effekt der Metapher auf eine Gesamtanzeige vorgeführt werden, indem die Anmutungsqualität nur durch ihre Präsenz beeinflusst werden sollte, unabhängig von der Art und Qualität der anderen Werbeelemente (Motiv, Werbeobjekt).

Träfe dies zu, gewännen auch die oben genannten Werbeslogan an Interpretationskraft und würden nicht als einfache stilistische Mittel verkümmern.

Inhaltsverzeichnis:

I. THEORETISCHER TEIL
1. Einleitung 1
2. Der Weg zur Werbung 2
2.1 Produkt, Preis und Distribution 2
2.2 Kommunikation 4
3. Werbung 7
3.1 Werbepsychologie 8
3.11 Wahrnehmung 8
3.12 Aufmerksamkeit 11
3.13 Lernen und Gedächtnis 13
3.14 Einstellung und Verhalten 18
3.15 Emotion und Motivation 21
3.2 Werbekonzept 26
3.21 Werbeobjekt 26
3.22 Werbeziele 28
3.23 Zielgruppe 30
3.24 Werbebudget 32
3.25 Werbemedien 34
3.26 Mediaselektion 39
3.27 Werbegestaltung 44
3.271 formale Gestaltungsaspekte 44
3.272 inhaltliche Gestaltungsaspekte 47
4. Metapher 54
4.1 Metapherntheorien 55
4.11 Substitutions- und Vergleichstheorie (Aristoteles / Quintilian) 55
4.12 Interaktionstheorie (Richards / Black) 56
4.13 Kognitive Metapherntheorie (Lakoff / Johnson) 58
4.2 Metaphern und Werbung 62
5. Werbewirkung 68
5.1 Werbewirkungsmodelle 68
5.2 Metaphorisches Werbewirkungsmodell 74
5.3 Metaphorisches Priming 75
II. EMPIRISCHER TEIL 78
Experiment Anzeigenwerbung unter dem Einfluss von Metaphern 78
1. Methode 78
1.1 Versuchspersonen 78
1.2 Material 78
1.3 Durchführung 82
2. Ergebnisse 83
2.1 Semantisches Differential 83
2.2 Self-Assessment-Manikin 89
2.3 Zusatz 93
3 Diskussion 95
4. Schlusswort 99
Literaturverzeichnis
Abbildungs- und Tabellenverzeichnis

Arbeit zitieren:
Montenbruck, Marco Februar 2005: Metaphorisches Priming in der Werbung, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Werbewirkung, Anzeigenwerbung, Werbepsychologie, Slogan, Kommunikation

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