Metamorphose als Gestaltungselement in Goethes Dichtkunst
- Art: Staatsexamensarbeit
- Autor: Kirsten Palm
- Abgabedatum: Januar 1988
- Umfang: 96 Seiten
- Dateigröße: 5,5 MB
- Institution / Hochschule: Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-0209-9
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-0209-9 P - ISBN (CD) :978-3-8324-0209-9 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Palm, Kirsten Januar 1988: Metamorphose als Gestaltungselement in Goethes Dichtkunst, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: "Metamorphose der Pflanzen", Goethes "Märchen", Goethes Metamorphose-Anschauung
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Staatsexamensarbeit von Kirsten Palm
Gang der Untersuchung:
Ausgangspunkt für die Arbeit ist die literaturwissenschaftliche Fragestellung, ob sich Goethes Anschauung von "Metamorphose" in der Natur für sein dichterisches Werk fruchtbar machen laßt.
Dies setzt eine Beschäftigung mit den Grundgedanken Goethes zum Begriff der Metamorphose voraus. Im ersten Teil wird daher durch eine Auswertung von Aussagen Goethes zu seinem Verständnis von Metamorphose die wissenschaftliche Grundlage für die nachfolgende Analyse gelegt. Im wesentlichen wird dabei Goethes Aufsatz "Versuch die Metamorphose der Pflanzen zu erklären" aus dem Jahr 1790 untersucht.
Im Mittelpunkt des zweiten Teils steht die analoge Vorgehensweise in Goethes Natur- und Kunstbetrachtung. Als Untersuchungsgegenstand wird Goethes Lehrgedicht "Die Metamorphose der Pflanzen - eine Elegie" von 1798 herangezogen, das in künstlerischer Form einen wissenschaftlichen Inhalt behandelt. Fragen, warum Goethe die Metamorphose-Anschauung noch einmal in Form eines Gedichtes aufgreift und inwiefern dieses mehr als der Aufsatz zum gleichen Thema ausspricht, bestimmen dabei die Ausführungen.
Die Dichtkunst Goethes, an seinem Werk "Das Märchen" (1795) beleuchtet, bildet im dritten Teil das Zentrum der Betrachtung. Es wird untersucht, ob sich die Textgestalt, die Entwicklung der Handlung und der Sprachbau ebenfalls als Metamorphosen im Goetheschen Sinn auffassen lassen.
Ergebnis der Untersuchung ist die Bestätigung der Anwendbarkeit von Goethes Methode der naturwissenschaftlichen Betrachtungsweise auf seine eigenen künstlerischen Produktionen.
Inhaltsverzeichnis:
| Gliederung | 1 | |
| Einleitung | 3 | |
| I. | ||
| 1. | Grundgedanken der Metamorphose-Anschauung: Entwicklung - Einheit und Mannigfaltigkeit - Steigerung | 4 |
| 2. | Entwicklung der Metamorphose-Anschauung in Goethes Leben: Naturstudien - Reise nach Italien - Veröffentlichungen der "Metamorphose der Pflanzen" | 7 |
| 3. | Inhalt und Gestalt der "Metamorphose der Pflanzen": Beschreibung der pflanzlichen Entwicklung - Veranschaulichung anhand von Blattreihen - Textgestalt des Aufsatzes | 13 |
| II. | ||
| 1. | Gestalten in Natur und Kunst: Analogie - Gedankliche Metamorphose - Anschauliches Denken | 25 |
| 2. | Entstehung von "Die Metamorphose der Pflanzen - eine Elegie": Lehrgedicht - Erweiterung des Aufsatzes - Idealität und Individualität | 30 |
| 3. | Gestalt der Elegie: Expansion und Kontraktion - Steigerung - Symbol | 38 |
| III. | ||
| 1. | Methodische Überlegungen: Morphologische Poetik - Vergleich von Text und Blattreihe - Entstehung und Inhalt von Goethes "Märchen" | 42 |
| 2. | Interpretationen des "Märchen": Goethes Interesse an Deutungen - Allegorische Auslegungen - Goethes Begriff von Allegorie und Symbol | 51 |
| 3. | Metamorphosen im "Märchen": Metamorphosen von Ort, Zeit, Figuren - Metamorphosen des Sprachbaus - Symbol | 58 |
| Literaturverzeichnis | 74 | |
| Verzeichnis der Abbildungen | 78 | |
| Anhang |
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832402099
Arbeit zitieren:
Palm, Kirsten Januar 1988: Metamorphose als Gestaltungselement in Goethes Dichtkunst, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
"Metamorphose der Pflanzen", Goethes "Märchen", Goethes Metamorphose-Anschauung



