Messung und Kontrolle von Wirkung und Erfolg bei Events mit dem Fokus auf Kunden-Incentives
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Corinna Erken
- Abgabedatum: Oktober 2003
- Umfang: 82 Seiten
- Dateigröße: 695,4 KB
- Note: 2,1
- Institution / Hochschule: AKAD Wissenschaftliche Hochschule Lahr GmbH Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-7800-1
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-7800-1 P - ISBN (CD) :978-3-8324-7800-1 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Erken, Corinna Oktober 2003: Messung und Kontrolle von Wirkung und Erfolg bei Events mit dem Fokus auf Kunden-Incentives, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Event, Incentive, Marketing, Incentive-Reisen, Marketingmaßnahme
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Diplomarbeit von Corinna Erken
Zusammenfassung:
Im Rahmen des zunehmend notwendig werdenden Einsatz neuer Absatzhilfen, bedingt durch immer komplexere Produkte und Übersättigung mit klassischer Werbung, gewinnen Marketing-Events immer mehr an Bedeutung. Es hat sich ein neuer Markt entwickelt, auf dem spezialisierte Agenturen klassischen produzierenden Unternehmen oder verstärkt Unternehmen aus der Dienstleistungsbranche im Bereich des Event-Marketing unter die Arme greifen und sie bei der Organisation von maßgeschneiderten und wirkungsvollen Events unterstützen. Aus dem Vorwurf, dass mit „Events“ Augenwischerei betrieben wird und Unsummen von Unternehmensgeldern verschwendet werden, rechtfertig sich die Frage nach dem Erfolg des Instruments „Event“, zumal sich im allgemeinen Sprachgebrauch mittlerweile (fast) jede Marketingmaßnahme als „Event“ bezeichnen lässt. Das Interesse der Erfolgsmessung nimmt von Seiten der Unternehmen sowie der Event-Marketing-Agenturen zu.
Als Anwendung eines Events, das in der Praxis eine unübersichtliche Artenvielfalt annehmen kann, wird zur verständlicheren, konkreteren Beleuchtung die besondere Ausprägungsform „Incentive-Reisen“ in Augenschein genommen, die Dienstleistungsunternehmen für ihre Kunden organisieren.
Ziel der Arbeit ist es, Aussagen über Möglichkeiten der Erfolgskontrolle und Wirkungsmessung im Event-Marketing und im Speziellen bei Kunden-Incentives zu treffen und geeignete Instrumente vorzustellen.
Neben allgemeinen Definitionen, der Planung und Durchführung von Events und Incentives werden Anwendungsbeispiele aus der aktuellen Praxis vorgestellt und versucht, ein neues Instrument der Kontrolle zu entwickeln.
Die Begriffe „Erfolg“ und „Wirkung“ werden näher erläutert und ausführlich auf Wirkungsmessung und Eventkontrolle in der Theorie eingegangen und versucht, diese auf die Praxis anzuwenden.
Abschließend wird auf die Probleme eingegangen, die bewirkt haben, dass sich bisher noch kaum konkrete Erfolgsmessungen in der Praxis durchgesetzt haben. Die genannten Beispiele aus der Praxis zeigen zwei gelungene Anwendungen, spiegeln aber auch die momentane Situation der Kontrolle auf dem Event-Markt wider. Meist können nur unbefriedigende Aussagen über Erfolg und Misserfolg einer Event-Marketing-Maßnahme getroffen werden, weil außer Budgetkontrollen kaum Controlling und Wirkungsmessung eingesetzt wird. Das liegt an den bisher nur sehr theoretischen Ansätzen, die die Literatur entwickelt hat und die häufig von anderen Marketing-Maßnahmen abgeleitet wurden, aber auch am fehlenden Know-How und mangelnden Mitteln der Veranstalter.
Das eigene entwickelte Instrument der qualitativen Nutzenkontrolle für Incentives stellt dabei einen möglichen Ansatz dar, wie betroffene Unternehmen und Agenturen in einfacher Weise subjektive und qualitative Aussagen messbar machen können. Der Erfolg der Veranstaltung insgesamt und in seinen Teilen kann somit transparent gemacht werden.
Inhaltsverzeichnis:
| Abbildungsverzeichnis | III | |
| 1. | Einleitung | 1 |
| 1.1 | Problemstellung | 1 |
| 1.2 | Zielsetzung der Arbeit | 2 |
| 1.3 | Methodische Vorgehensweise | 2 |
| 2. | Grundlagen | 3 |
| 2.1 | Allgemeine Definition und Entwicklung | 3 |
| 2.1.1 | Der Begriff Event | 3 |
| 2.1.2 | Die verschiedenen Typen von Events | 7 |
| 2.1.3 | Der Begriff Incentive | 9 |
| 2.1.4 | Definitionen und Abgrenzung zwischen Incentive und Marketing-Event | 10 |
| 2.1.5 | Merkmale des Eventmarketing | 11 |
| 2.1.6 | Gründe für die Entstehung des Eventmarketing | 12 |
| 2.2 | Grundlagen des Eventmarketing | 15 |
| 2.2.1 | Eventmarketing und Incentives als Instrumente der Kommunikationspolitik | 15 |
| 2.2.2 | Die Bedeutung der Integration im Kommunikations-Mix | 17 |
| 2.2.3 | Ziele und Wirkungen | 18 |
| 2.2.4 | Zielgruppe | 21 |
| 3. | Planung | 23 |
| 3.1 | Situationsanalyse | 23 |
| 3.2 | Strategische Entscheidungen | 23 |
| 3.3 | Operative Entscheidungen | 24 |
| 4. | Durchführung | 26 |
| 5. | Die Wirkungsmessung | 29 |
| 5.1 | Grundlagen | 29 |
| 5.1.1 | Grundlagen der Wirkungsforschung | 29 |
| 5.2 | Grundlagen der Wirkungsmessung im Eventmarketing allgemein | 32 |
| 5.2.1 | Nutzen und Grenzen der Wirkungsmessung für Incentive-Maßnahmen | 33 |
| 5.3 | Ansatzpunkte zur Wirkungsmessung | 34 |
| 5.4 | Wirkungsmessung nicht-psychographischer Variablen | 35 |
| 5.5 | Verfahren zur Wirkungsmessung psychographischer Variablen | 36 |
| 5.6 | Probleme der Wirkungsmessung | 38 |
| 6. | Die Kontrolle | 39 |
| 6.1 | Grundlagen und Bedeutung der Erfolgskontrolle | 39 |
| 6.1.1 | Begriff der Kontrolle im Eventmarketing | 39 |
| 6.1.2 | Begriff des Erfolges im Eventmarketing | 42 |
| 6.1.3 | Organisation der Kontrolle | 44 |
| 6.1.4 | Phasen der Erfolgskontrolle | 46 |
| 6.1.5 | Arten der Erfolgskontrolle | 48 |
| 6.2 | Die Ergebniskontrolle | 49 |
| 6.2.1 | Ergebniskontrolle bezüglich ihres Einsatzzeitpunktes | 49 |
| 6.2.2 | Ergebniskontrolle bezüglich evaluativer und diagnostischer Beurteilung und quantitativer und qualitativer Größen | 51 |
| 6.3 | Relevante Kennziffern als Kontrollgrößen im Eventmarketing | 56 |
| 6.3.1 | Kennziffern bei Incentives | 58 |
| 6.3.2 | Qualitative Nutzenkontrolle | 58 |
| 6.4 | Die Kosten- und Budgetkontrolle im Eventmarketing | 61 |
| 6.4.1 | Budgetvorgaben bei Incentives | 62 |
| 6.4.2 | Kostenkontrolle bei Incentives | 62 |
| 6.5 | Das Marketing-Audit im Eventmarketing | 63 |
| 6.6 | Probleme der Erfolgskontrolle im Eventmarketing | 64 |
| 6.6.1 | Probleme der Erfolgskontrolle bei Incentive-Reisen | 65 |
| 7. | Praxisbeispiele für Eventmarketing-Kontrolle | 67 |
| 7.1 | Evaluierungsbögen in der Pharmaindustrie | 67 |
| 7.2 | Einsatz von Medien zur Stimmungsabfrage | 67 |
| 7.3 | Kontrollmechanismen bei einem Incentive-Veranstalter | 68 |
| 8. | Ergebnis und Zusammenfassung | 70 |
| Anhang | 72 | |
| Literaturverzeichnis | 73 |
Ratingskala, auf der die Befragten einen Erregungswert ankreuzen sollen) oder auf motorischer Ebene unmittelbar beobachtbare Verhaltensweisen (Mimik, Kopfbewegung etc).65 b) Stimmung Als weitere Variable lässt sich die Stimmung messen, die definiert wird als „momentane, subjektiv erfahrene Befindlichkeit eines Menschen“. Wichtig ist diese Messung, weil die Stimmung Einfluss hat auf die mögliche Beeinflussbarkeit der EventTeilnehmer: „In guter Stimmung sind Menschen leichter zu beeinflussen als in schlechter Stimmung.“ Auch Stimmungen kann man nur mit Hilfe von Indikatoren messen. Hier kann man u.a. subjektive Statements nutzen, das Ausdrucksverhalten bzw. die Mimik und biophysiologische Messwerte (Gehirnströme mittels EEGAufzeichnung). 66 c) Emotion Ein weiterer oft genannter Begriff ist die Emotion. Emotionen sind menschliche Antriebskräfte bzw. „innere Erregungen, die angenehm oder unangenehm empfunden und mehr oder weniger bewusst erlebt werden.“ Emotionen sind die am schwersten zu messenden psychographischen Variablen, „da menschliche Gefühle nur begrenzt verbalisierbar sind und bei der Anwendung von Befragungstechniken ein weiter Teil der emotionalen Erlebniswelt verschlossen bleibt.“ Deshalb müssen zusätzlich nonverbale Messverfahren angewendet werden, vor allem bildliche Verfahren, die ebenfalls drei Ebenen messen: die physiologische Ebene (Herzrate, Blutdruck, elektrodermale Reaktion, Gehirnwellen etc.), die subjektive Erlebnisebene (Tiefeninterviews, Bilderskalen etc.) und das Ausdruckverhalten (Körpersprache, Mimik).67 d) Einstellung / Image Als letzter Punkt soll hier das Begriffspaar „Einstellung / Image“ kurz skizziert werden, wobei noch zahlreiche weitere Variablen untersucht werden könnten wie z.B. Lernen oder Informationen. [...]
genauer beleuchten. Quantitative Daten sind dagegen in statistische Auswertungen überzuleiten, wie z.B. Aussagen über Bekanntheitsgrade, Teilnehmerzahlen und Imageprofile. 5.4. Wirkungsmessung nicht-psychographischer Variablen Nicht-psychographische Variablen können z.B. ökonomische Zielgrößen oder Kontaktzahlen sein. Ökonomische Größen sind z.B. Umsatz, Gewinn oder Marktanteil. Die Wirkung eines Events oder Incentives auf diese Größen lässt sich jedoch schwer isolieren, da zahlreiche andere Größen aus der Kommunikationspolitik, dem Marketing allgemein und unzähligen anderen internen und externen Einflüssen abhängen. Auf die Ansätze zur Messung wird im Abschnitt über das Controlling näher eingegangen. Auch die Messung der Kontaktzahlen erfolgt im Controlling. Hier wird die Menge der Kontakte, deren Häufigkeit oder Reichweite und die Kontaktqualität gemessen. Kontaktmenge ist hierbei die Häufigkeit des Kontaktes der Zielpersonen mit den zu überprüfenden Maßnahmen, d.h. wie viele Teilnehmer das Event aufweist und welche und wie viele weitere Personen davon erfahren (durch PR oder Berichterstattungen). Der qualitative Aspekt der Kontakte als Kontaktqualität trifft Aussagen darüber, wie das Event z.B. selbst qualitativ beurteilt wurde bzw. wie die Veranstalter das erreichte Publikum auf seine Nützlichkeit im Hinblick auf die angepeilte Zielerreichung des Events beurteilen. Solche qualitativen Werte sind immer mit einem gewissen Grad Subjektivität behaftet und lassen sich zudem schwer erfassen. Nicht-psychographische Variablen werden also weniger im Bereich der Wirkungsmessung angesiedelt, sondern eher im Controlling, worauf in den entsprechenden Abschnitten auch näher eingegangen wird. 5.5. Verfahren zur Wirkungsmessung psychographische Variablen a) Involvement, Aufmerksamkeit und Aktivierung Involvement, Aufmerksamkeit und Aktivierung als verwandte Variablen können nicht direkt gemessen werden, es bedarf dafür geeigneter Indikatoren auf der physiologischen Ebene (körperliche Funktionen wie die Messung der elektrischen Hautwiderstandsänderung), auf subjektiver Erlebnisebene (z.B. Befragung mittels einer [...]
5.3. Ansatzpunkte der Wirkungsmessung Wirkung in Form von kognitiven oder aktivierenden Prozessen und deren Auswirkungen können in verschiedenen Ansätzen gemessen werden. a) Zeitpunkt als Ansatz der Wirkungsmessung So sollte, um die Änderung einer Variablen erkennen und messen zu können, vor, während und nach der Beeinflussungsmaßnahme (dem Event) Untersuchungen bei den Zielpersonen durchgeführt werden. Man kann also nach dem Zeitpunkt der Messung in Pre-Tests, Inbetween-Test und Post-Tests differenzieren. Vor der Veranstaltung wird vorrangig durch Befragungen die Einstellung der Konsumenten gemessen. Diese Daten sind die Ausgangslage für spätere Vergleiche. Während des eigentlichen Events wird meist mit Beobachtungen agiert. Dabei liegt der Fokus auf der Aktivierung und dem Involvement der Teilnehmer. Im Nachhinein werden dann Einstellungsänderungen und Erinnerungswerte abgefragt. b) Form der Erhebung als Ansatz der Wirkungsmessung Aus dem zeitlichen Ansatzpunkt kann man einen zweiten Ansatz ableiten: die Form der Datenerhebung. Wie oben genannt kann man mit Befragungen in mündlicher oder schriftlicher Mit Form arbeiten (die am häufigsten verwendete Methode), mit und Bei Beobachtungen und physischen Messungen. Befragungen (Interviews) sog. werden und Einstellungen, Erinnerungsabgeprüft. Wiedererkennungswerte, RecallRecognitionwerte, [...]
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http://www.diplom.de/ean/9783832478001
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Event, Incentive, Marketing, Incentive-Reisen, Marketingmaßnahme



