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Welche Merkmale beeinflussen den Erfolg im Studium?

Welche Merkmale beeinflussen den Erfolg im Studium?
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Mario Fabianek
  • Abgabedatum: April 2004
  • Umfang: 150 Seiten
  • Dateigröße: 766,1 KB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg Deutschland
  • Originaltitel: Was macht angehende Beamte im gehobenen Dienst erfolgreich?
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-8073-8
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-8073-8 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-8073-8 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Fabianek, Mario April 2004: Welche Merkmale beeinflussen den Erfolg im Studium?, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Globalmodell, Notenreduziertes Modell, Eignungsdiagnostisches Modell, Studienerfolg, Kundenorientierung

Diplomarbeit von Mario Fabianek

Zusammenfassung:

Die vorliegende Arbeit versucht anhand bereits verifizierter, aber auch anhand noch nicht ausreichend validierter Variablen den Studienerfolg von Beamten vorherzusagen. Die Untersuchung beschäftigt sich insbesondere mit Determinanten des Studienerfolgs bei Studenten der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung. Sie hat das Ziel, maßgebliche Einflussvariablen für den Erfolg in diesem Studium nachzuweisen. Studienerfolg soll dabei an folgenden Kriterien festgemacht werden: Zwischenprüfungsnoten, Praktikumsbeurteilungen und Studienzufriedenheit. Als Prädiktoren werden grundlegende Merkmale der Persönlichkeit (Persönlichkeitseigenschaften, kognitive Fähigkeiten, Interessens- und Motivdispositionen) sowie biographische Merkmale herangezogen.

Teil I stellt den theoretischen Hintergrund der Arbeit dar. Zuerst wird ein Überblick über die Kriterien des Studienerfolgs gegeben (I-1). Danach werden valide Prädiktoren des Studienerfolgs diskutiert (I-2). Hierbei werden die drei Hauptmerkmale der Persönlichkeit (Persönlichkeitseigenschaften, kognitive Fähigkeiten, Interessens- und Motivdispositionen) behandelt. Im Anschluss werden erfolgsrelevante biographische Merkmale vorgestellt. Im Kapitel I-3 werden die Hypothesen zum methodischen Teil zusammengefasst.

Teil II dieser Arbeit befasst sich mit der Methode der Untersuchung. Hier werden die Rahmenbedingungen (II-1), das Studiendesign (II-2) und das Vorgehen (II-3) vorgestellt. Anschließend erfolgt die Darstellung der Erhebungsinstrumente (II-4). In Kapitel II-5 und II-6 wird die Stichprobe sowie die Teilnehmer beschrieben, die die Teilnahme verweigert haben. Dieser Teil endet mit der Operationalisierung und Spezifizierung der unter I-3 aufgestellten Hypothesen unter Bezugnahme des Studiendesigns und der Erhebungsinstrumente.

In Teil III der vorliegenden Arbeit werden die Ergebnisse der Untersuchung dargestellt. Diese befassen sich mit der Vorhersage des Studienerfolgs im Globalmodell (III-1.1), im notenreduzierten Modell (III-1.2) und im eignungsdiagnostischen Modell (III-1.3). Anschließend werden die wichtigsten Ergebnisse zusammengefasst (III-1.4). Im letzten Abschnitt werden noch die Studienerfolgsunterschiede aufgrund verschiedener Berufswahlmotive berichtet (III-2).

Im Teil IV werden die Ergebnisse diskutiert. Dabei geht es um die Vorhersage des Studienerfolgs im Globalmodell (IV-1.1), im notenreduzierten Modell (IV-1.2) sowie im eignungsdiagnostischen Modell (IV-1.3) und um die Studienerfolgsunterschiede aufgrund verschiedener Berufswahlmotive (IV-2).

Teil V gibt einen abschließenden Ausblick. Teil VI fasst die vorliegende Arbeit noch einmal zusammen. Des Weiteren folgen Literaturverzeichnis und Anhang.

Inhaltsverzeichnis:

EINLEITUNG 5
I. THEORIE 8
1. Kriterien des Studienerfolgs 8
1.1 Studiennoten 8
1.2 Praktikumsbeurteilungen 9
1.3 Studienzufriedenheit 10
2. Prädiktoren des Studienerfolgs 12
2.1 Persönlichkeitsmerkmale 14
2.1.1 Extraversion 15
2.1.2 Gewissenhaftigkeit 18
2.1.3 Neurotizismus 23
2.1.4 Offenheit für neue Erfahrung 26
2.1.5 Verträglichkeit 29
2.1.6 Soziale Kompetenz 31
2.2 Kognitive Fähigkeiten 33
2.3 Motiv- und Interessensdispositionen 41
2.4 Biographische Merkmale 46
3. Hypothesen 51
II. METHODE 55
1. Rahmenbedingungen der Studie 55
2. Darstellung des Studiendesigns 56
3. Vorgehen 57
4. Erhebungsinstrumente 58
4.1 Advanced Progressive Matrices (APM) 59
4.2 Intelligenz-Struktur-Analyse (ISA) 60
4.3 Arbeitshaltung (AHA) 62
4.4 Potenzialanalyse für das Management (PAM) 64
4.5 Skalen zur Service- und Kundenorientierung (SKASUK) 66
4.6 Leistungsmotivationsinventar Kurzversion (LMI-K) 68
4.7 Fragen zur Berufswahlmotivation 69
4.8 Biographische Fragen (Zeitpunkt 1) 71
4.9 Biographische Fragen (Zeitpunkt 2) 72
4.10 Zwischenprüfung 73
4.11 Praktikumsbeurteilung 74
4.12 Fragen zur Studienzufriedenheit 75
5. Stichprobenbeschreibung 76
6. Beschreibung der Ausfälle und Abbrecher 77
7. Hypothesen (operationalisiert) 78
III. ERGEBNISSE DER UNTERSUCHUNG 84
1. Vorhersage des Studienerfolgs 84
1.1 Globalmodell 85
1.2 Notenreduziertes Modell 94
1.3 Eignungsdiagnostisches Modell 98
1.4 Zusammenfassung 101
2. Studienerfolgsunterschiede aufgrund verschiedener Berufswahlmotive 102
IV. DISKUSSION 106
1. Vorhersage des Studienerfolgs 107
1.1 Globalmodell 07
1.2 Notenreduziertes Modell 113
1.3 Eignungsdiagnostisches Modell 115
2. Studienerfolgsunterschiede aufgrund verschiedener Berufswahlmotive 116
V. AUSBLICK 118
VI. ZUSAMMENFASSUNG 120
LITERATURVERZEICHNIS 122
ANHANG 130

Automatisiert erstellter Textauszug:

Methode: Rahmenbedingungen Fachhochschule verleiht nach der bestandenen Staatsprüfung den akademischen Grad „DiplomVerwaltungswirt (FH)“. Der Student wird derjenigen Abteilung der FHöV NRW zum Studium zugewiesen, in deren Einzugsbereich die Einstellungsbehörde liegt. Die Ausbildung gliedert sich in die fachwissenschaftliche Studienzeit und in die fachpraktische Studienzeit bei den ausbildenden Stellen. Das erste Studienjahr endet als Grundstudium mit einer Zwischenprüfung. Das zweite und dritte Studienjahr endet als Hauptstudium mit der Entscheidung über die Zulassung zur Staatsprüfung. Die fachwissenschaftliche Studienzeit gliedert sich in ein Grundstudium mit den Studienabschnitten S 1 mit 15 Wochen und S 2 mit 11 Wochen sowie ein Hauptstudium mit den Studienabschnitten S 3 mit 25 Wochen und S 4 mit 23 Wochen. Die fachpraktische Studienzeit gliedert sich in ein Grundstudium mit den Studienabschnitten P 1 und P 2 mit jeweils 14 Wochen sowie das Hauptstudium mit dem Studienabschnitt P 3 mit 30 Wochen. [...]

Die Diplomarbeit entstand im Rahmen des Forschungsprojektes „Persönlichkeits- und Einstellungsprofil von Studierenden der FHöV“. Das Forschungsprojekt der FHöV hatte unter anderem das Ziel, die ideale Persönlichkeits- und Einstellungsausprägung für das Studium und den Beruf zu ermitteln. Die Projektleitung lag bei Prof. Dr. Gourmelon (Professor an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen, Abteilung Gelsenkirchen). Die Fachhochschule für öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen (FHöV NRW) bildet die Nachwuchskräfte des gehobenen Verwaltungsdienstes der Kommunen des Landes Nordrhein-Westfalen aus. Das dreijährige Studium beinhaltet zu 60% juristische, zu 30% wirtschaftswissenschaftliche und zu 10% humanund gesellschaftswissenschaftliche Lehrinhalte. Theorie- und Praxisphasen sind eng miteinander verzahnt. Ihre berufliche Laufbahn beginnen die Absolventen der FHöV üblicherweise in qualifizierten Sachbearbeiterpositionen. Viele von ihnen werden Führungsverantwortung im Bereich des unteren und mittleren Managements übernehmen. Die Fachhochschule gliedert sich in vier Fachbereiche: 1. Kommunaler Verwaltungsdienst, 2. Staatlicher Verwaltungsdienst, 3. Polizeivollzugsdienst, 4. Sozialer Verwaltungsdienst. Die Fachhochschule ist dezentral organisiert, um den Studierenden die Ausbildung möglichst nah an ihrem Wohnort anbieten zu können. Die derzeit fast 6000 Studenten verteilen sich auf die Abteilungen und Studienorte in Bielefeld, Duisburg, Gelsenkirchen, Hagen, Köln und Münster. Zur Ausbildung kann zugelassen werden, wer eine zu einem Hochschulstudium berechtigende Schulbildung oder einen als gleichwertig anerkannten Bildungsstand besitzt. Der Nachweis der (Fach-)Hochschulreife wird durch einen entsprechenden Abschluss erbracht. Das Studium, das in Kursverbänden von ca. 25 Personen erfolgt, endet mit der Ablegung der Staatsprüfung, die gleichzeitig Laufbahnprüfung ist. Die [...]

Theorie: Hypothesen (1.2) Notenreduziertes Modell Des Weiteren soll geprüft werden, inwiefern die Herausnahme des Prädiktors letzte Schulnote die Vorhersagestruktur für die vier Studienerfolgskriterien verändert. Dadurch sollen mögliche Suppressionseffekte des Faktors letzte Schulnote auf wichtige studienerfolgsrelevante Merkmale identifiziert werden. Suppressionseffekte sind insbesondere deswegen anzunehmen, da der Faktor letzte Schulnote ein Summenmaß aus vielen leistungsbezogenen Merkmalen bildet. In dieses Maß gehen sowohl Persönlichkeitsmerkmale, kognitive Fähigkeiten, Motivdispositionen als auch biographische Merkmale ein, deren Effekte bei einem Einschluss durch das Globalmaß letzte Schulnote verdeckt bleiben würden. (1.3) Eignungsdiagnostisches Modell Schließlich soll geprüft werden, inwieweit nur die in der eignungsdiagnostischen Personalauswahl verwendeten Eignungsmerkmale den Studienerfolg validieren. Im Gegensatz zu den hinreichend validierten Persönlichkeitstests gibt es kaum validierte Instrumente für die systematische Erfassung von Berufswahlmotiven. Die Entwicklung solcher Instrumente wird noch dadurch erschwert, dass Items zu Berufswahlmotiven vergleichsweise einfach für den Probanden zu durchschauen sind. Diesbezüglich existieren im Unterschied zu vielen Persönlichkeitstest für die Erhebung von Berufswahlmotiven keine Lügenskalen, mit denen man zumindest Fälschungstendenzen aufdecken könnte. Es ist daher stark anzunehmen, dass bei Einstellungsverfahren die Bewerber vor allem die Motive wählen werden, die mit der Firmenphilosophie übereinstimmen und nicht die, die der eigenen Motivstruktur entsprechen. Berufswahlmotive können in der Personalauswahl aufgrund der schlecht kontrollierbaren Antworttendenz zur sozialen Erwünschtheit nicht valide gemessen werden und sollen im eignungsdiagnostischen Modell daher nicht berücksichtigt werden. (2) Unterschiedshypothese Weiterhin soll der Frage nachgegangen werden, inwieweit sich Studenten, die sich bzgl. ihrer wichtigsten Berufswahlmotive unterscheiden, auch in den Kriterien Studiennote, Praktikumsbeurteilung, Studienzufriedenheit und Gesamtstudienerfolg differenzieren. Aufgrund fehlender Forschungsbefunde können nur unspezifische Hypothesen aufgestellt werden. Es ist zu erwarten, dass Personen mit ähnlichen Berufswahlmotiven 54 [...]

Arbeit zitieren:
Fabianek, Mario April 2004: Welche Merkmale beeinflussen den Erfolg im Studium?, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Globalmodell, Notenreduziertes Modell, Eignungsdiagnostisches Modell, Studienerfolg, Kundenorientierung

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