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Merchandising als Kommunikationsinstrument

Dargestellt am Beispiel des Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund

Merchandising als Kommunikationsinstrument
Über dieses Buch

Diplomarbeit von Thomas Deimann

Problemstellung:

In den letzten Jahren hat sich in Deutschland insbesondere in der Medienwirtschaft immer mehr der Begriff "Merchandising" als Bezeichnung für eine bestimmte Art von Lizenzgeschäften durchgesetzt. Bis heute ist dabei ungeklärt, was genau unter diesem Begriff zu verstehen ist. Fest steht, daß Merchandising-Geschäfte von Sendern, Filmfirmen, Sportvereinen, Musiklabeln und anderen Wirtschaftsunternehmen sowie auch von bekannten Persönlichkeiten inzwischen in Deutschland eine erhebliche Bedeutung erlangt haben. Sobald Charaktere aus Film und Fernsehen, der Musikbranche, der Welt des Sports oder der Mode bis hin zur Politik die Herzen der Konsumenten erobert haben, werden auch Produkte und Dienstleistungen aller Art mit den entsprechenden Hauptfiguren, Titeln, Soundtracks etc. vermarktet. Die Vermarktungsmöglichkeiten scheinen dabei nahezu unbegrenzt zu sein. Von der Butter mit entsprechendem Logo, dem Mousepad, Bekleidungsstücken aller Art, dem Regenschirm bis zur Zahnbürste bekommt der Konsument alles erdenkliche. Merchandising hat sich als Begriff ähnlich wie Leasing, Factoring, Franchising oder Sponsoring zu einer feststehenden Bezeichnung für einen modernen Geschäfts- bzw. Vertragstyp im Marketing entwickelt.

In dieser Arbeit soll ein Überblick verschafft werden, was man unter Merchandising versteht, in welchen Bereichen es eingesetzt wird und welche Rolle es im Marketing eingenommen hat. Anhand eines Fallbeispiels soll verdeutlicht werden, welche Vermarktungsmöglichkeiten sich allein im Sportbereich bei einem Fußballbundesligisten durch professionelles Merchandising eröffnen.

Im ersten Kapitel der Arbeit soll anhand von Definitionen, Einsatzbereichen und Objekten der Begriff "Merchandising" näher gebracht werden.

Anschließend erfolgt im zweiten Kapitel eine Einordnung des Merchandising ins Marketing.

Das Fallbeispiel des Bundesligavereins Borussia Dortmund soll abschließend einen praxisnahen Einblick der Einsatzmöglichkeiten des Instruments Merchandising im Sportbereich ermöglichen.

Inhaltsverzeichnis:

Einleitung 1
I Merchandising 2
1. Begriffsbestimmung 2
1.1 Allgemeine Definitionen 2
1.2 Betriebswirtschaftliche Definitionen 3
2. Geschichte des Merchandising 4
3. Wirtschaftliche Bedeutung des Merchandising heute 5
4. Merchandisinggründe und -ziele sowie Voraussetzungen zur Zielerreichung 8
4.1 Gründe für Merchandising 9
4.2 Ziele des Merchandising 10
4.3 Voraussetzungen zur Zielerreichung 12
5. Merchandising-Branchen 13
6. Merchandising-Objekte 16
7. Lizenzen im Merchandising 19
7.1 Technische Lizenzen 19
7.2 Nicht-technische Lizenzen 20
II Einordnung des Merchandising ins Marketing 22
8. Merchandising als alternatives Kommunikationsinstrument 22
8.1 Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen des Marketing 22
8.1.1 Marktsättigung 23
8.1.2 Gleichheit der Kommunikation 24
8.1.3 Informationsüberlastung 24
8.1.4 Bevölkerungsentwicklung und Wertewandel 27
8.2 Die Stellung des Merchandising im Marketing-Mix 29
8.2.1 Merchandising ein Instrument der Verkaufsförderung 29
8.2.2 Merchandising ein Above- und Below-the-line-Instrument 32
8.3 Wechselbeziehungen zwischen Merchandising und den Instrumenten des Marketing-Mix 33
8.3.1 Produktpolitik 33
8.3.2 Preispolitik 35
8.3.3 Distributionspolitik 36
8.3.4 Kommunikationspolitik 37
8.3.4.1 Klassische Werbung 37
8.3.4.2 Öffentlichkeitsarbeit 38
8.3.4.3 Verkaufsförderung 39
8.3.5 Mögliche Auswirkungen der Wechselbeziehungen auf die Steuerung der einzelnen Marketing-Mix-Instrumente 39
9. Marketingstrategien im Merchandising 40
9.1 Die Segmentierungsstrategie 40
9.2 Die Profilierungsstrategie 40
III Fallbeispiel: Borussia Dortmund 42
10. Merchandising in der Fußball-Bundesliga-Ein Trend setzt sich durch 42
10.1 Der Verein Borussia Dortmund 43
10.1.1 Der Umbau zu einem modernen Unternehmen 45
10.1.2 Der Weg zu einer professionellen Merchandising-Struktur 46
10.1.2.1 Die Umsatzentwicklung 47
10.1.2.2 Die Lizenzvergabe 49
10.1.2.3 Die Wahl der Distribution 51
10.1.2.4 Die Stellung der Positionierung 52
10.2 Die Marketing-Mix-Instrumente in Abstimmung mit der Positionierung von Borussia Dortmund 54
10.2.1 Die Produktpolitik 54
10.2.2 Die Preispolitik 55
10.2.3 Die Distributionspolitik 56
10.2.4 Die Kommunikationspolitik 59
10.3 Die aktuelle Entwicklung der Merchandisingsituation bei Borussia Dortmund 62
Quellenverzeichnis 64

Arbeit zitieren:
Deimann, Thomas Mai 1998: Merchandising als Kommunikationsinstrument, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Einordnung des Merchandising, Praxisbezogenes Fallbeispiel, Wirtschaftliche Bedeutung des Merchandising, Einsatzbereiche, Begriffsabgrenzung

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