Melancholie und Versöhnung - Die Filme von Aki Kaurismäki
- Art: Magisterarbeit
- Autor: Christine Scheffler
- Abgabedatum: Januar 2004
- Umfang: 99 Seiten
- Dateigröße: 965,6 KB
- Note: 2,0
- Institution / Hochschule: Universität Augsburg Deutschland
- Bibliografie: ca. 94
- ISBN (eBook): 978-3-8324-9943-3
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-9943-3 P - ISBN (CD) :978-3-8324-9943-3 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Scheffler, Christine Januar 2004: Melancholie und Versöhnung - Die Filme von Aki Kaurismäki, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Kino, Finnland, Aki Kaurismäki, Regisseur, Autorenfilm
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Magisterarbeit von Christine Scheffler
Einleitung:
Kaurismäkis Filme sind gekennzeichnet von einer Traurigkeit und Melancholie, die sich wie ein transparenter Grundton durch alle Filme zieht. In der Welt des Finnen bekommen die Menschen eine Stimme, die im Mainstreamkino der Gegenwart meist unter den Tische fallen: Arbeitslose, unverschuldet Gestrandete, von der Gesellschaft Ausgestoßene, sogenannte Underdogs.
Kaurismäki zeichnet ein Bild der Gesellschaft Finnlands, das von Arbeitslosigkeit und Ausbeutung der kleinen Leute gekennzeichnet ist. Wohlstand und Sorglosigkeit scheint es in dieser Welt nicht zu geben; zumindest nicht in der Welt seiner Protagonisten, die allesamt am Rande des Existenzminimums ums Überleben kämpfen. Umso verwunderlicher ist es, dass in dieser Welt der Perspektivlosigkeit und Zukunftsangst die Menschlichkeit nie auf der Strecke bleibt. Es erscheint geradezu als Wink des Schicksals, dass die Menschen in Kaurismäkis Filmen, die alles verloren zu haben glauben, die ganz unten auf der sozialen Leiter angekommen sind, sich nicht gegenüber Ihresgleichen zu behaupten suchen, sondern sich mit denen, sie ihr Schicksal teilen, solidarisch zeigen und somit Menschlichkeit auch am Rande der Gesellschaft beweisen.
Und genau an diesem Punkt, an dem Kaurismäkis Figuren glauben, alles verloren zu haben, hält das Schicksal stets eine Wendung parat. Gerade diese Wendung und gleichzeitige Hinwendung zum Glück zeichnet Kaurismäkis Filme aus. Aus tiefer Melancholie steigen die Protagonisten wie Phönix aus der Asche empor und erlangen neuen Lebensmut und Kraft. Sie versöhnen sich mit ihrem Leben. Von wenigen Ausnahmen abgesehen ist diese von melancholischem Grundton und versöhnlichem Ende charakterisierte Erzählweise das Prinzip Kaurismäkis. In den folgenden Kapiteln werden Kaurismäkis Filme vorgestellt und ihre Motive und Themen analysiert.
Gang der Untersuchung:
Die Hausarbeit wird sich in sechs Punkte gliedern. Nach dieser Einleitung (Kapitel 1) folgt in Kapitel 2 eine Erläuterung der Begriffe Melancholie (2.1) und Versöhnung (2.2).
Kapitel 3 befasst sich mit dem Begriff Autorenfilm. In diesem Zusammenhang wird auf den Ursprung des auteur-Begriffs (Kapitel 3.1) eingegangen und seine Bedeutung innerhalb der Nouvelle Vague (Kapitel 3.2). Kapitel 3.3 stellt Qualitätskriterien zur Analyse der Produktionsweisen, Themen und Ästhetik der Handschrift eines Independent-auteur auf. Darauf aufbauend bestätigt Kapitel 3.4 Kaurismäki als unabhängigen Filmemacher.
Kaurismäkis Position als Independent-auteur gilt als Voraussetzung für die Entwicklung eines eigenen Stils. Vor dem Hintergrund einer eigenen Produktionsfirma und somit wirtschaftlicher Unabhängigkeit konnte Kaurismäki weitgehend unbeeinflusst von den gängigen Mainstream-Themen eine eigene Handschrift entwickeln.
Kapitel 4 stellt eine Auswahl von Aki Kaurismäkis Filmen vor. Die „proletarische Trilogie“ (Kapitel 4.1), den im Film Noir-Stil gedrehten „I hired a contract killer“ (Kapitel 4.2), die Verfilmung des Henri Murger-Romans „Das Leben der Bohème“ (Kapitel 4.3), die Roadmovie-Groteske „Leningrad Cowboys go America“ (Kapitel 4.4) und schließlich den Auftakt einer weiteren „proletarischen Trilogie“, „Wolken ziehen vorüber“ (Kapitel 4.5). Mit einer Analyse von Kaurismäkis neuester Produktion, „Der Mann ohne Vergangenheit“ (Kapitel 5) und einem Schlusswort (Kapitel 6) schließt die Hausarbeit ab.
Inhaltsverzeichnis:
| 1. | EINLEITUNG | 4 |
| 2. | MELANCHOLIE UND VERSÖHNUNG | 6 |
| 2.1 | MELANCHOLIE | 6 |
| 2.2 | VERSÖHNUNG | 9 |
| 3. | DER INDEPENDENT-AUTEUR AKI KAURISMÄKI | 12 |
| 3.1 | URSPRUNG DES AUTEUR-BEGRIFFS | 12 |
| 3.2 | NOUVELLE VAGUE | 12 |
| 3.3 | DER INDEPENDENT-AUTEUR ZWISCHEN KUNST UND KOMMERZ | 19 |
| 3.4 | DER INDEPENDENT-AUTEUR AKI KAURISMÄKI | 24 |
| 4. | AKI KAURISMÄKIS FILME | 31 |
| 4.1 | DIE „PROLETARISCHE TRILOGIE“ | 31 |
| 4.1.1 | Schatten im Paradies | 31 |
| 4.1.1.1 | Die Geschichte | 31 |
| 4.1.1.2 | Auftakt der Trilogie | 32 |
| 4.1.2 | Ariel | 33 |
| 4.1.2.1 | Die Geschichte | 33 |
| 4.1.2.2 | Flucht vor dem Prinzip Finnland | 34 |
| 4.1.3 | Das Mädchen aus der Streichholzfabrik | 37 |
| 4.1.3.1 | Die Geschichte | 37 |
| 4.1.3.2 | Die Rache des Mädchens | 39 |
| 4.2 | I HIRED A CONTRACT KILLER | 44 |
| 4.2.1 | Die Geschichte | 44 |
| 4.2.2 | Vertrackter Vertrag | 47 |
| 4.3 | DAS LEBEN DER BOHÈME | 52 |
| 4.3.1 | Die Geschichte | 52 |
| 4.3.2 | Die Bohème als Sackgasse | 56 |
| 4.4 | LENINGRAD COWBOYS GO AMERICA | 61 |
| 4.4.1 | Die Geschichte | 61 |
| 4.4.2 | Skurriles Roadmovie | 64 |
| 4.5 | WOLKEN ZIEHEN VORÜBER | 67 |
| 4.5.1 | Die Geschichte | 67 |
| 4.5.2 | Auftakt einer neuen Trilogie | 70 |
| 5. | DER MANN OHNE VERGANGENHEIT | 75 |
| 5.1 | DIE GESCHICHTE | 75 |
| 5.2 | AUFERSTEHUNG | 79 |
| 5.3 | DIE FIGUREN | 82 |
| 5.3.1 | Szenen stilisierter Künstlichkeit | 82 |
| 5.3.2 | M, der Mann ohne Vergangenheit | 84 |
| 5.3.3 | Irma, die Frau von der Heilsarmee | 88 |
| 5.4 | SELBSTFINDUNG | 90 |
| 5.5 | MELANCHOLIE UND VERSÖHNUNG | 92 |
| 6. | SCHLUSS | 94 |
| 7. | LITERATURVERZEICHNIS | 95 |
Kapitel 3.4.: Mit seiner Kritik an der Industriegesellschaft impliziert Kaurismäki gleichzeitig eine Ideologiefreiheit. Kaurismäki geht es in erster Linie darum, „Geschichten zu erzählen, nicht irgend etwas zu dokumentieren“.
Kaurismäkis Geschichten stammen aus einer Welt, die langsam aus den Köpfen der Menschen verschwindet, obwohl es sie immer noch gibt. Gemeint ist die Welt der klassischen Moderne, oder auch grausamen, ungerechten, schmutzigen Moderne. Kaurismäkis Welt ist geprägt von Arbeit und Ausbeutung, Kapital und Armut, Macht und Korruption, Bürgertum und Proletariat. In der heutigen Zeit, die als Post-Moderne bezeichnet wird, sind diese Begriffe unscharf geworden, in Kaurismäkis Augen verlogen. Er kann mit dieser Welt, ihrer Sprache, ihrer Musik und ihren Filmen nichts anfangen, aus diesem Grund nimmt er in seinen Filmen nur zu gern Bezug auf die cineastische Ahnengalerie, die er so sehr verehrt.
Von den Ur-Vätern der Nouvelle Vague ist das besonders Jean-Luc Godard, sowie der US-amerikanische Vater des Independent-Films, John Cassavetes. Besondere Verehrung gilt Yasujiro Ozu und Robert Bresson. Ihre Filme sind geprägt von einem Minimalismus, in dem kein Bild, kein Wort, keine Geste zuviel ist, Filme, die aussehen, als wäre überhaupt keine Kunst dabei. Diesen Stil hat sich Kaurismäki als Vorbild gewählt.
Unübersehbar ist auch die Intertextualität in seine Filmen. Eine Vielzahl von Anspielungen und Zitaten aus der Filmgeschichte schmücken Kaurismäkis Filme. Oft nehmen die Zitate die Gestalt ihres Regisseurs an. So taucht Jim Jarmusch in „Leningrad Cowboys go Amerika“ als Autorhändler wieder auf, Samuel Fuller als Verleger in „Das Leben der Bohème“, ebenso wie Louis Malle, Serge Reggiani zu sehen sind und in der Hauptrolle der berühmte Nouvelle Vague-Schauspieler Jean-Pierre Leaud, der ebenfalls in „I hired a contract killer“ als vom Schicksal gebeutelter Hauptdarsteller erscheinen wird.
Entgegen der forschen Dynamik der Industrialisierung Finnlands ist Aki Kaurismäki auf der Seite derer, die dabei überfahren werden. Er erzählt von den Verlierern dieser Gesellschaft, die nichts mehr zu verlieren haben, von Aufbegehren gegen das trostlose Schicksal und von der Flucht vor Arbeitslosigkeit und Armut.
Kaurismäki zeigt in seinen Filmen düstere Hinterhöfe, triste Wohnungen mit unbezahlten Möbeln, trostlose Bars, und öde Bingohallen, in denen die Spieler wortlos nebeneinander sitzen. Das Helsinki von Aki Kaurismäki besteht aus dem Rost, dem Müll, dem Ausschuss, den die Zeit auf ihrem Weg zur Gegenwart zurückgelassen hat.
Egal wo Kaurismäki den Schauplatz seiner Filme ansiedelt, alle Städte sehen plötzlich aus, wie Helsinki. Überall, wo er seine Kamera aufstellt, ist Finnland, fängt Finnland an. Dabei ist Helsinki oder Finnland nicht die Stadt oder das Land, sondern ein Prinzip. Und diesem Prinzip versuchen Kaurismäkis Figuren zu entkommen. In „Ariel“ (1988) flüchten Taisto und Irmeli mit Sohn Riku per Schiff nach Mexiko, Müllmann Nikander lässt, gemeinsam mit Ilona, die „Schatten im Paradies“ (1986) hinter sich und besteigt die Fähre nach Tallinn. Fast alle Filme, die Kaurismäki gedreht hat, handeln davon, Finnland zu verlassen.
Farben umzusetzen, geht Rodolfo in einen Musikclub. Dort trifft er zufällig auf Schaunard, dem er gesteht, sich wenige Minuten vorher unsterblich in eine unbekannte Schöne verliebt zu haben. Schaunard verspricht bei der schönen Unbekannte die Leidenschaft zu entflammen, für seinen Freund natürlich. Dieses Vorhaben schlägt schließlich um in Eigennutz und Rodolfo muss notgedrungen alleine nach Hause gehen. Im Hausflur trifft er auf Mimi, die im Warten auf ihre Freundin auf ihren Koffern eingeschlafen ist. Mimis Freundin wurde verhaftet, das Warten ist sinnlos. Mimi erkundigt sich nach seinem Charakter und ob es sich bei seiner Person um einen französischen Gentleman handle. Nachdem er ihr versichert, dass es sich bei ihm um einen albanischen Gentleman handelt, nimmt sie sein Angebot an bei ihm zu nächtigen. Sie übernachtet in seinem Zimmer, während Rodolfo mit seinem Hund Baudelaire angeblich bei einem Freund schläft. Als Rodolfo, der die Nacht auf dem Friedhof verbracht hat, Mimi am nächsten Morgen mit ein paar geklauten Blumen überraschen will, ist schon weg. Rodolfo malt an einem Selbstporträt, Schaunard liegt auf dem Bett und liest Comics, als Marcel hereinstürmt, um sich Rodolfos schwarzes Jacket zu borgen. Unglücklicherweise ist es voller Farbflecke. Marcel ist verzweifelt, hat er doch am Nachmittag ein Gespräch mit dem einflussreichen Verleger Gassot, der ihm die Redaktion der Modezeitung „Die gegürtete Iris“ in Aussicht gestellt hat. Als Retter in letzter Not erscheint der Zuckerfabrikant Blancheron in einem piekfeinen schwarzen Anzug. Er möchte sich porträtieren lassen. Marcel überredet ihn, dazu einen Hausmantel anzulegen, und entführt unterdessen seine schwarze Anzugjacke. Gerade im rechten Moment kommt Marcel mit der schwarzen Jacke zurück. Er läd seine Freunde zum Essen ein. Marcels Gespräch verlief erfolgreich, der Verleger zeigte sich mit seinem Vorschuss äußerst großzügig. Das ist für die Freunde Anlass zum Träumen, von großen Autos, großen Wohnungen und mehr. Rodolfo geht Zigaretten holen und trifft in einer Stehkneipe Mimi wieder. Er begleitet sie nach Hause. Sie laufen über den Boulevard. Von dem Geld, das Rodolfo von dem Zuckerfabrikanten bekommen hat, kauft er sich auf dem Flohmarkt eine neue Jacke, das erste Portemonnaie seines Lebens und läd Mimi in ein 54 [...]
noch eine Formalität regeln: Die Miete der letzten drei Monate. Marcel gelingt es zu entkommen. Ein Lastwagen fährt vor, zwei Männer tragen ein Klavier ins Haus. Mr. Bernards Befürchtungen bestätigen sich. Der neue Mieter Schaunard ist Komponist. Da kommt seine Frau herbeigeeilt mit einem Brief, Absender das Kriegsministerium. Bernard ist hocherfreut, da er auf den lang ersehnten Rentenbescheid hofft. Aber der Brief ist von Marcel Marx. In eloquent formulierten Sätzen vertraut er Herrn Bernard sein Interieur an und überlässt ihm seine Wohnstätte zur freien Verfügung. Marcel betritt ein Restaurant, setzt sich zu einem Herrn an den Tisch und bestellt zwei halbe Forellen. Zwei halbe Forellen sind in der Regel mehr als eine ganze, fügt er erläuternd hinzu. Als seinem Tischgenossen die letzte Forelle serviert wird, will dieser seine Mahlzeit mit dem hungrigen Marcel teilen. Nach kurzem und höflichem Widerstand willigt Marcel ein, schließlich hat die Forelle auch zwei Köpfe. Der freundliche Tischnachbar ist Rodolfo, Maler aus Albanien. Die beiden unterhalten sich angeregt über Malewitsch, der das Totenglöckchen für die Malerei, und über die Wiener Schule, die das nämliche für die Musik geläutet habe. Sie beschließen, den Abend bei Marcel mit einer Flasche roten Weines fortzusetzen. Aus dem Appartement, das Marcel für das seine hält, erklingt Klaviermusik. Marcel ist verwirrt, erkennt er doch an dem Herrn, der sich als sein Wohnungsnachfolger vorstellt, seinen Hausmantel wieder. Das und weitere Indizien sind für Marcel untrügliche Zeichen dafür, dass er der rechtmäßige Eigentümer mindestens der Möbel ist. Rodolfo schlägt vor, die Aufklärung der Dinge zu befeuchten. Und dann sprechen sie zu dritt dem Geist des Weines zu und natürlich über die Kunst. Rodolfos Meisterwerk, der Zug durchs rote Meer, ist fast fertig als ihm die Farbtuben ausgehen. Von der Müllabfuhr lässt sich der Maler bis zu Marcels neuer Wohnung mitnehmen. Marcel ist verhindert, er hat gerade Musette kennen gelernt, die könne er aber nicht um Geld bitten. Auf der Straße trifft Rodolfo einen alten Bekannten, der ihm Geld schuldet. Ungeduldig wartet dieser auf ein schönes Mädchen. Eilig gibt er Rodolfo seinen Ehering zum Verpfänden. Auf die Frage der alten Dame im Trödelladen, ob er den Ring nicht lieber behalten wolle, erzählt Rodolfo mit unbewegter Miene eine bewegende Geschichte. Statt nun sein Geld in 53 [...]
4.3.1 Die Geschichte In den nächtlichen Straßen von Paris sucht ein Mann zwischen Mülltonnen nach Leergut. Er strauchelt, fällt hin und blutet. Mit zwei leeren Flaschen schleppt er sich in eine Bar. Er bekommt ein fingerhutgroßes Glas mit Rotwein. Es ist der Schriftsteller Marcel, dem es nicht gelingen will, für sein Epos „Der Rächer: Ein Drama in 21 Akten“ einen Verleger zu finden. Am nächsten Morgen in Marcels Appartement. Das Wasser ist längst abgestellt. Als er zur Türe hinausgehen will, fällt sein Blick auf den Räumungsbescheid an der Wand. Rasch stellt er seine Schreibmaschine auf den Hof und packt ein frisches weißes Oberhemd in seine Tasche. Vor dem Haus erwartet ihn sein Vermieter Mr. Bernard in Begleitung von Hugo, der einem Bluthund mehr als einem Menschen ähnelt. Der will nur [...]
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Scheffler, Christine Januar 2004: Melancholie und Versöhnung - Die Filme von Aki Kaurismäki, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Kino, Finnland, Aki Kaurismäki, Regisseur, Autorenfilm



