Das Marktsegment der Senioren als zukünftiger Wachstumsmarkt
Marktanalyse in der Zielgruppe Senioren und Ansätze zur Marktbearbeitung mittels Werbung
- Art: Diplomarbeit
- Autor: René Oertel
- Abgabedatum: Juli 1999
- Umfang: 213 Seiten
- Dateigröße: 1,8 MB
- Note: 1,0
- Institution / Hochschule: Hochschule Mittweida (FH) Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-2176-2
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-2176-2 P - ISBN (CD) :978-3-8324-2176-2 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Oertel, René Juli 1999: Das Marktsegment der Senioren als zukünftiger Wachstumsmarkt, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Zielgruppen, Seniorenmarketing, Werbung
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Diplomarbeit von René Oertel
Einleitung:
Vor dem Hintergrund gesättigter Märkte wird es für Unternehmen immer bedeutsamer, sich Wettbewerbsvorteile gegenüber den Konkurrenten zu sichern. Es gilt, sich in Märkten zu etablieren und möglichst neue Käufergruppen zu erschließen. Bevor allerdings neue Märkte erschlossen werden können, sollten vorhandene Ressourcen vollständig ausgeschöpft sein. Aufgrund der Altersstrukturentwicklung in Deutschland in den letzten Jahrzehnten könnten die Senioren einen solchen Markt mit unausgeschöpften Potentialen darstellen.
Die Arbeit soll deshalb folgende Fragen beantworten:
- Wie stellt sich die Zielgruppe Senioren dar?
- Welche wirtschaftliche Bedeutung besitzt die Zielgruppe Senioren?
- Welche Anforderungen und Bedingungen werden an Unternehmen, die in diesem Markt erfolgreich agieren wollen, gestellt?
- Welche Möglichkeiten und Ansätze gibt es, Senioren mittels Werbung kommunikativ anzusprechen?
Die vorliegende Arbeit versucht somit, eine Abgrenzung eines eigenen Seniorenmarktes in wirtschaftlicher, sozialer und altersbedingter Hinsicht vorzunehmen, den Seniorenmarkt anhand verschiedener Kriterien zu analysieren und Anforderungen bzw. Möglichkeiten des Marktes für Unternehmen aufzuzeigen.
Einen weiteren Teil dieser Arbeit bildet die kommunikative Ansprache von Senioren mittels Werbung. Zielsetzung war es, theoretisches Wissen zur Kommunikation im Seniorenmarkt darzustellen und anhand einer Diplomarbeitsbefragung bestimmte Aussagen zu festigen bzw. neue Erkenntnisse zu gewinnen.
Inhaltsverzeichnis:
| Vorwort | II | |
| Inhaltsverzeichnis | III | |
| Abkürzungsverzeichnis | IX | |
| Abbildungsverzeichnis | X | |
| Tabellenverzeichnis | XIII | |
| Kapitel A | ||
| Einleitung | 1 | |
| 1. | Zielsetzung der Diplomarbeit | 3 |
| 2. | Vorgehensweise | 5 |
| Kapitel B | ||
| Allgemeine Marktanalyse im Marktsegment der Senioren | 7 | |
| 1. | Der Käufermarkt der Älteren | 7 |
| 1.1 | Begriffliche Abgrenzungen | 8 |
| 1.2 | Die Senioren in unserer Gesellschaft | 11 |
| 2. | Mögliche Faktoren zur Abgrenzung der Zielgruppe Senioren | 13 |
| 2.1 | Abgrenzung anhand von Alterskohorten | 13 |
| 2.2 | Abgrenzung anhand von Lebensstilen | 16 |
| 2.3 | Abgrenzung anhand biologischer Aspekte | 18 |
| 2.3.1 | Beeinträchtigungen des visuellen Systems | 20 |
| 2.3.2 | Beeinträchtigungen des auitorischen Systems | 21 |
| 2.3.3 | Beeinträchtigung des Bewegungsapparates | 22 |
| 2.4 | Abgrenzung anhand psychologischer Determinanten | 23 |
| 2.5 | Abgrenzung aus soziologischer Sicht | 25 |
| 2.6 | Schlußbetrachtung zur Abgrenzung des Seniorenmarktes | 30 |
| 3. | Demographische Altersentwicklung | 32 |
| 3.1 | Die Altersstruktur in Deutschland | 32 |
| 3.2 | Die Geburtenentwicklung in der Bundesrepublik | 34 |
| 3.3 | Betrachtung der Lebenserwartung | 36 |
| 3.4 | Familien- und Haushaltsstruktur | 37 |
| 3.5 | Bevölkerungsprognose des Statistischen Bundesamtes | 38 |
| 4. | Finanzlage der älteren Generation | 41 |
| 4.1 | Einkommensverteilung | 41 |
| 4.2 | Vermögensstruktur | 43 |
| 5. | Senioren als Zielgruppe für Unternehmen | 47 |
| 5.1 | Der Tourismusmarkt | 49 |
| 5.1.1 | Hinweise zur Erschließung von Marktpotentialen | 50 |
| 5.1.2 | Seniorenprodukte und -dienstleistungen - erfolgreiche Beispiele aus der Praxis | 51 |
| 5.2 | Der Möbel- und Einrichtungsmarkt | 53 |
| 5.2.1 | Hinweise zur Erschließung von Marktpotentialen | 55 |
| 5.2.2 | Seniorenprodukte und -dienstleistungen - erfolgreiche Beispiele aus der Praxis | 56 |
| 5.3 | Haushaltsgeräte- und Unterhaltungselektronik | 57 |
| 5.3.1 | Hinweise zur Erschließung von Marktpotentialen | 58 |
| 5.3.2 | Seniorenprodukte und -dienstleistungen - erfolgreiche Beispiele aus der Praxis | 59 |
| 5.4 | Der Automobilmarkt | 60 |
| 5.4.1 | Hinweise zur Erschließung von Marktpotentialen | 62 |
| 5.4.2 | Seniorenprodukte und -dienstleistungen - erfolgreiche Beispiele aus der Praxis | 62 |
| 5.5 | Der Gesundheitsmarkt | 64 |
| 5.5.1 | Hinweise zur Erschließung von Marktpotentialen | 65 |
| 5.5.2 | Seniorenprodukte und -dienstleistungen - erfolgreiche Beispiele aus der Praxis | 65 |
| 5.6 | Der Kosmetik- und Körperpflegemarkt | 67 |
| 5.6.1 | Hinweise zur Erschließung von Marktpotentialen | 68 |
| 5.6.2 | Seniorenprodukte und -dienstleistungen - erfolgreiche Beispiele aus der Praxis | 68 |
| 5.7 | Der Finanzdienstleistungsmarkt | 70 |
| 5.7.1 | Hinweise zur Erschließung von Marktpotentialen | 70 |
| 5.7.2 | Seniorenprodukte und -dienstleistungen - erfolgreiche Beispiele aus der Praxis | 71 |
| 5.8 | Der Mode- und Bekleidungsmarkt | 73 |
| 5.8.1 | Hinweise zur Erschließung von Marktpotentialen | 74 |
| 5.8.2 | Seniorenprodukte und -dienstleistungen - erfolgreiche Beispiele aus der Praxis | 75 |
| 5.9 | Der Freizeitmarkt | 76 |
| 5.9.1 | Hinweise zur Erschließung von Marktpotentialen | 78 |
| 5.9.2 | Seniorenprodukte und -dienstleistungen - erfolgreiche Beispiele aus der Praxis | 79 |
| 5.10 | Der Einzelhandelsmarkt | 80 |
| 5.10.1 | Hinweise zur Erschließung von Marktpotentialen | 81 |
| 5.10.2 | Seniorenprodukte und -dienstleistungen - erfolgreiche Beispiele aus der Praxis | 82 |
| 6. | Medienverhalten von Senioren | 84 |
| 6.1 | Medium Fernsehen | 84 |
| 6.2 | Medium Radio | 87 |
| 6.3 | Medium Print | 88 |
| Kapitel C | ||
| Werbung als Kommunikationsprozeß zur Ansprache von Senioren | 91 | |
| 1. | Theoretische Grundlagen der Werbung | 91 |
| 1.1 | Definition der Werbung | 91 |
| 1.2 | Ziele der Werbung | 92 |
| 1.3 | Bedingungen der Werbung | 93 |
| 1.3.1 | Informationsüberlastung | 93 |
| 1.3.2 | Zunehmende Differenzierung der Werbung | 94 |
| 1.3.3 | Gesellschaftlicher Wertewandel | 95 |
| 2. | Senioren als Zielgruppe der Werbung | 96 |
| 2.1 | Marktstrategien im Seniorenmarkt | 97 |
| 2.1.1 | Indirekte Ansprache von Senioren | 97 |
| 2.1.2 | Direkte Ansprache von Senioren | 98 |
| 2.2 | Anforderungen an Seniorenwerbung | 99 |
| 2.2.1 | Kommunikatorwahl | 99 |
| 2.2.2 | Gestaltung der Werbebotschaft | 103 |
| 2.2.3 | Mediaselektion | 105 |
| 3. | Empirische Untersuchung | 108 |
| 3.1 | Theoretische Erläuterungen | 108 |
| 3.1.1 | Marketingforschung | 108 |
| 3.1.2 | Marktforschung | 109 |
| 3.1.3 | Phasen des Marktforschungsprozesses | 110 |
| 3.2 | Durchführung der schriftlichen Befragung | 126 |
| 3.2.1 | Ziel der Untersuchung | 126 |
| 3.2.2 | Akquirierung von Befragungsteilnehmern | 127 |
| 3.2.3 | Erstellung des Fragebogens | 127 |
| 3.2.4 | Definition und Auswahl der Stichprobe | 129 |
| 3.2.5 | Die Befragungsdurchführung | 131 |
| 3.2.5.1 | Durchführung eines Pretests | 131 |
| 3.2.5.2 | Die eigentliche Befragungsdurchführung | 132 |
| 3.2.5.3 | Das Auskunftsverhalten der Befragungsteilnehmer | 132 |
| 3.2.5.4 | Nachfaßaktion | 133 |
| 3.2.6 | Vorbereitung der Datenauswertung | 133 |
| 4. | Auswertung und Ergebnisdarstellung | 134 |
| 4.1 | Forschungsfragen | 134 |
| 4.1.1 | Auswertung der Daten zu Forschungsfrage 1 | 136 |
| 4.1.2 | Auswertung der Daten zu Forschungsfrage 2 | 140 |
| 4.1.3 | Auswertung der Daten zu Forschungsfrage 3 | 144 |
| 4.1.4 | Auswertung der Daten zu Forschungsfrage 4 | 147 |
| 4.1.5 | Auswertung der Daten zu Forschungsfrage 5 | 150 |
| 4.1.6 | Auswertung der Daten zu Forschungsfrage 6 | 152 |
| 4.1.7 | Auswertung der Daten zu Forschungsfrage 7 | 155 |
| 4.1.8 | Auswertung der Daten zu Forschungsfrage 8 | 159 |
| 4.1.9 | Auswertung der Daten zu Forschungsfrage 9 | 161 |
| 4.1.10 | Auswertung der Daten zu Forschungsfrage 10 | 165 |
| 4.2 | Zusammenfassung der Auswertungsergebnisse | 169 |
| Kapitel D | ||
| Zusammenfassung und Ausblick | 172 | |
| 1. | Zusammenfassung der Ergebnisse | 172 |
| 2. | Ausblick | 177 |
| Literaturverzeichnis | XV | |
| Erklärung | XXII | |
| Anlagenverzeichnis | XXIII |
Aus den vorangegangenen Erläuterungen zu den gestiegenen Freizeitbetätigungen kann auf einen zunehmenden Bedarf an kulturellen, geistigen sowie sportlichen Aktivitäten geschlossen werden. Dienstleistungsangebote in diesen Bereichen werden somit in Zukunft gefragt sein. In Tabelle 6 in Abschnitt 5.9 kann man feststellen, daß besonders Beschäftigungen außer !Haus" bei den Senioren an Bedeutung gewonnen und Zuwächse ermöglicht haben. Unter der Rangliste der Freizeitaktivitäten finden sich gerade mal drei Kategorien Heimwerken, mit dem Auto beschäftigen, Briefmarken sammeln die sich auf Aktivitäten in den eigenen vier Wänden beziehen. Wie schon in Punkt 5.9 beschrieben, werden dabei die bereits ausgeübten Aktivitäten meist intensiviert. Eben diese Entwicklung läßt auf ein weiteres Anwachsen des Freizeitmarktes in den nächsten Jahren schließen. Die aktiven Freizeitbeschäftigungen sind sicherlich zu einem Großteil auf den Drang zur Aufrechterhaltung der eigenen Gesundheit143 zurückzuführen. [...]
großgeschrieben. Einkaufen rund um die Uhr gehört da selbstverständlich zum Angebot des Versandhauses. Durch den hauseigenen Hermes - Versand wird garantiert, daß die Ware den Kunden auch innerhalb von 24 Stunden erreicht. Aber auch Offerten für Senioren auf CD - Rom oder im Internet sind im Angebot. Gerade von den neuen Medien verspricht man sich auch bei der reiferen Generation in Zukunft einiges. Dabei baut man vor allem auf die Neugier der Älteren, sich zu informieren und auch einzukaufen. Eine zielgerichtete Positionierung erfolgt außerdem über das Versandhaus Witt Weiden, einem Tochterunternehmen des Otto - Versands. Kernzielgruppe sind hier die 50 - bis 70jährigen Frauen.138 [...]
Die Norddeutsche Landessparkasse arbeitet erfolgreich im Finanzdienstleistungsbereich. Um der Konsumentengruppe Senioren auf die Spur zu kommen wurde ein Marketingkonzept zur Ansprache dieser konzipiert. Als Ausgangspunkt stand die Aufgabe, ein Konzept zu entwickeln, was die 45bis 65jährigen zur finanziellen Altersvorsorge im Immobilienbereich anregen soll. Anhand zweier Studien zur Wohnsituation älterer Menschen und deren zukünftigen Wohnbedürfnissen wurde ein umfangreiches Leistungsangebot aufgebaut. Hauptziel war die Errichtung eines Kundenclubs mit dem Namen !DomiZiel". Ältere Bausparkunden sollten dabei direkt erreicht werden. Bereits nach den ersten beiden Jahren zählte der Club nur allein in Niedersachsen 150000 Mitglieder. Vierteljährlich erscheint eine Clubzeitschrift. Das Themenspektrum reicht vom altersgerechten Um- und Ausbau, über Service - Themen rund ums Wohnen bis zu Veranstaltungstips. [...]
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Zielgruppen, Seniorenmarketing, Werbung



