Marktpotenziale für M-Business mit UMTS
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Ingo Rutz
- Abgabedatum: Juli 2001
- Umfang: 172 Seiten
- Dateigröße: 2,4 MB
- Note: 1,0
- Institution / Hochschule: Fachhochschule Dortmund Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-4482-2
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-4482-2 P - ISBN (CD) :978-3-8324-4482-2 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Rutz, Ingo Juli 2001: Marktpotenziale für M-Business mit UMTS, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: M-Commerce, Mobile
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Diplomarbeit von Ingo Rutz
Einleitung:
Die Turbulenzen, ausgelöst durch den Boom des Internet sind noch nicht abgeklungen, da kündigt sich schon neue Euphorie an: M-Business. Die Diplomarbeit befasst sich mit dem Marktpotenzial der dritten Generation des Mobilfunks. Junge High-Tech-Märkte durchleben meist große Turbulenzen, es gibt kaum festgelegte Regeln und die Unsicherheiten und Risiken der Unternehmen sind groß. Dem gegenüber steht die Möglichkeit eines rasanten Wachstums. In diesem Zusammenhang werden verschiedene Marktstrategien erläutert.
Die Arbeit setzt vielversprechende Prognosen, nüchterne Kundenwünsche und ein enormes technisches Potenzial in Beziehung und stellt kritische Punkte heraus. Aus den Erfahrungen des E-Business und des japanischen Pioniermarktes ergeben sich wichtige Aspekte für die Gestaltung und das Potenzial zukünftiger mobiler Anwendungen. Am Beispiel verschiedener Branchen wird aufgezeigt, wie sich die Zukunft durch mobile Anwendungen verändern kann.
Inhaltsverzeichnis:
| Abstract | I | |
| I. | Inhaltsverzeichnis | II |
| II. | Abbildungsverzeichnis | V |
| III. | Abkürzungsverzeichnis | VII |
| 1. | Einleitung | 1 |
| 1.1 | Ausgangssituation | 1 |
| 1.2 | Gang der Untersuchung | 2 |
| 2. | Mobilfunk | 3 |
| 2.1 | Definitionen des Mobilfunkbegriffs | 3 |
| 2.2 | Entwicklung der Telekommunikation | 8 |
| 2.3 | Generationen und Technologien des Mobilfunks | 9 |
| 2.3.1 | Mobilfunkgenerationen | 9 |
| 2.3.2 | Übertragungsstandards zellulärer Netze | 12 |
| 2.3.2.1 | GSM | 13 |
| 2.3.2.2 | HSCSD | 14 |
| 2.3.2.3 | GPRS | 14 |
| 2.3.2.4 | EDGE16 | |
| 2.3.2.5 | UMTS | 16 |
| 2.3.3 | Short Message Service | 18 |
| 2.3.4 | Satellitenmobilfunk | 19 |
| 2.4 | Entwicklungen in Japan und den USA | 20 |
| 3. | Mobilfunk und Internet | 22 |
| 3.1 | Definitionen des Internetbegriffs | 23 |
| 3.2 | Meilensteine der Internetentwicklung | 23 |
| 3.3 | Internet | 24 |
| 3.3.1 | Internet-Dienste | 24 |
| 3.3.2 | Netzwerke des Internet | 28 |
| 3.3.3 | Protokolle des Internet | 29 |
| 3.3.4 | World Wide Web | 32 |
| 3.3.5 | Zugangstechnologien | 34 |
| 3.3.5.1 | Analogmodem | 34 |
| 3.3.5.2 | Integrated Services Digital Network | 35 |
| 3.3.5.3 | PowerLine | 35 |
| 3.3.5.4 | Kabelmodem | 35 |
| 3.3.5.5 | Digital Subscriber Line | 36 |
| 3.3.5.6 | Satellitentechnologie | 37 |
| 3.3.5.7 | Glasfasertechnologie | 37 |
| 3.3.5.8 | Broadband Integrated Services Digital Network | 37 |
| 3.4 | Wireless Application Protocol | 38 |
| 3.4.1 | Architektur des WAP | 38 |
| 3.4.2 | Protokolle des WAP | 40 |
| 3.4.3 | Wireless Application Environment | 41 |
| 3.4.4 | Umsetzungsaspekte des WAP | 42 |
| 3.4.5 | WAP versus iMode | 43 |
| 3.5 | Umsetzungsaspekte mobiler Datenübertragung | 44 |
| 3.5.1 | Von GSM bis Internet | 44 |
| 3.5.2 | Mobile Endgeräte | 47 |
| 3.5.3 | Schlüsseltechnologien | 49 |
| 3.5.3.1 | Bluetooth | 49 |
| 3.5.3.2 | Zahlungstechnologien | 50 |
| 3.5.3.3 | Spracherkennungssysteme | 51 |
| 3.5.3.4 | Lokalisierungssysteme | 52 |
| 3.5.3.5 | Application Service Providing | 52 |
| 4. | Mobile Business | 53 |
| 4.1 | Definitionen des M-Business | 53 |
| 4.1.1 | E-Commerce und E-Business | 54 |
| 4.1.2 | M-Business | 56 |
| 4.2 | Beziehungen des M-Business | 58 |
| 4.3 | Elemente des M-Business | 60 |
| 4.4 | Wertschöpfungskette des M-Business | 63 |
| 5. | Marktpotenziale | 66 |
| 5.1 | Definitionen der Marktpotenziale | 67 |
| 5.2 | Erläuterung und Abgrenzung der Märkte | 67 |
| 5.2.1 | Marktsituation | 68 |
| 5.2.2 | Marktstrategien | 72 |
| 5.2.2.1 | Markteinrittsstrategie | 73 |
| 5.2.2.2 | Verteidigungsstrategie | 75 |
| 5.2.2.3 | Differenzierungsstrategie | 79 |
| 5.2.3 | Marktabgrenzung | 80 |
| 5.3 | Grenzen klassischer Marktforschung | 81 |
| 5.4 | Marktpotenzial des M-Business | 86 |
| 5.4.1 | Umsätze und Nutzerzahlen | 86 |
| 5.4.2 | Aspekte der Konsumenten | 95 |
| 5.4.3 | Aspekte des iMode | 101 |
| 5.4.4 | Aspekte des E-Business | 105 |
| 5.4.5 | Marktpotenzial nach Branchen und Ideen | 108 |
| 5.4.3.1 | Mobile Endgeräte | 108 |
| 5.4.3.2 | Mobiles Marketing | 109 |
| 5.4.3.3 | Navigation und Ortung | 110 |
| 5.4.3.4 | Unterhaltung | 111 |
| 5.4.3.5 | Zahlungssysteme | 112 |
| 5.4.3.6 | Business to Business | 114 |
| 5.4.3.7 | Medizintechnik | 116 |
| 5.4.3.8 | Haus und Wohnung | 117 |
| 5.4.3.9 | Telematik | 119 |
| 5.4.3.10 | Polizei | 122 |
| 5.4.3.11 | Multimedia Messaging Service | 122 |
| 5.6 | Kritische Anmerkungen | 123 |
| 6. | Schlussbetrachtungen | 126 |
| Anhang 1-11 | 129 | |
| Literaturverzeichnis | 144 | |
| Eidesstattliche Versicherung | 154 | |
| Danksagung | 155 | |
| Kontakt | 156 |
Produkte. Auf der anderen Seite werden die Produktlebenszyklen184 immer kürzer. Unternehmen stehen dem „Paradoxon des High-Tech-Managements“ gegenüber.185 Das trifft insbesondere auf Hersteller mobiler Endgeräte zu. Neue Technologien können den Eintritt neuer Wettbewerber zufolge haben. Die Anzahl deutscher Mobilnetzbetreiber hat sich von vier auf sechs erhöht. Hinzugekommen sind Mobilcom und Group 3G. Auch die Hersteller mobiler Endgeräte wie Nokia, Ericsson und andere bekommen durch den Markteintritt von Notebook- und HandheldProduzenten stärkeren Wettbewerb. Durch die Einführung der dritten Mobilfunkgeneration ändert sich die Struktur der Branche und des Wettbewerbs. Die Veränderungen wirken sich auch auf weitere Branchen aus, die in die neue Technologie einbezogen werden. Mobilfunktechnologie und WWW könnten zusammen wachsen, was starke Auswirkungen auf die sogenannte Wirtschaftssubjekte des Internet haben kann. Neue Mobilfunktechnologien haben Auswirkungen auf Branchen, die bisher gar nicht oder nur wenig auf Veränderungen eingestellt sind. [...]
5.2.1 Marktsituation „Als Markt wird die räumlich und zeitlich abgegrenzte Menge aller aktuellen und potenziellen Käufer bezeichnet, die ein ähnliches Problem haben, sowie die Menge der aktuellen und potenziellen Verkäufer, von denen diese erwarten, dass sie ihr Problem lösen können.“179 Das Mobile Business befindet sich in einem jungen Markt. Diese zeichnen sich dadurch aus, dass sie sich in der Einführungsphase oder in einer schnellen Wachstumsphase ihres Lebenszyklusses180 befinden und bis zum sogenannten Take-Off durch langsames, später durch rasantes Umsatzwachstum gekennzeichnet sind. Insbesondere High-TechMärkte durchleben oft technologische Turbulenzen. Ein junger Markt hat noch keine festgelegten Regeln, an denen sich die beteiligten Unternehmen orientieren können.181 Trotz der Standardisierungen durch globale Gremien im Telefonmarkt, ist die Konkurrenz von Übertragungstechnologien wie beispielsweise EDGE oder UMTS immer noch möglich. Starker Wettbewerb herrscht auch innerhalb anderen Gruppierungen der Wertschöpfungskette.182 Erschwerend kommt die Unsicherheit über verschiedene Technologien beispielsweise im Bereich der Betriebssysteme, Mikro-Browser oder im mobile Payment hinzu. Verunsicherungen herrschen auch in der Käuferschicht. Im Mobilfunksegment wurde zum Beispiel die UMTS-Technologie in Deutschland durch die aufwändige Lizenzversteigerung publik gemacht, gefolgt von einem „überzogenen Marketing“,183 um schließlich frühestens in 2002 verfügbar zu sein. Während viele potenzielle Kunden bereits über die neue Technologie informiert waren, folgten kurz darauf andere Übertragungstechnologien wie HSCSD und GPRS. Die mobile Kommunikationstechnik gehört zu den High-Tech-Märkten. Dieser zeichnet sich als wachsender Markt aus, dessen prozentualer Fertigungs- und Entwicklungsaufwand über dem Durchschnitt liegt. Die Branche hat eine hohe Innovationsrate und wegen der wachsenden Komplexität der Technologie, lange Entstehungszyklen für neue [...]
Das Marktpotenzial ist eine Planungsgröße. Es entspricht der latenten Aufnahmefähigkeit eines Marktes.176 Das Marktpotenzial ist Gegenstand der Absatzprognosen. Absatzprognose bedeutet im Allgemeinen „eine auf die Empirie gestützte Vorhersage des zukünftigen Absatzes von Produkten einer Unternehmung an bestimmte Käuferschichten in einem bestimmten Zeitabschnitt und bei einer bestimmten absatzpolitischen Instrumentenkombination.“177 Gegenstand von Absatzprognosen sind vor allem die zukünftige Entwicklung des Markt- und Absatzpotenzials, des Markt- und Absatzvolumens und des Marktanteils. Absatzpotenzial, Absatzvolumen und Marktanteil nehmen jeweils Bezug zu einzelnen Unternehmen am Markt. Das Marktvolumen bezieht sich auf die realisierte Absatzmenge eines gegenwärtigen Marktes. Das Marktpotenzial ist die „Gesamtheit möglicher Absatzmengen eines Marktes für eine bestimmte Produktgattung,“ die Aufnahmefähigkeit des Marktes.178 [...]
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832444822
Arbeit zitieren:
Rutz, Ingo Juli 2001: Marktpotenziale für M-Business mit UMTS, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
M-Commerce, Mobile



