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Markteintrittsbarrieren für ausländische Unternehmen in China

Markteintrittsbarrieren für ausländische Unternehmen in China
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Birgit Bromund
  • Abgabedatum: September 1999
  • Umfang: 145 Seiten
  • Dateigröße: 7,7 MB
  • Note: 1,1
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Düsseldorf Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-1949-3
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-1949-3 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-1949-3 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Bromund, Birgit September 1999: Markteintrittsbarrieren für ausländische Unternehmen in China, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: China, Direktinvestition, Investition, Markt, Ausland

Diplomarbeit von Birgit Bromund

Gang der Untersuchung:

Mit dieser Arbeit soll speziell die Frage geklärt werden, welche Markteintrittsbarrieren in der Volksrepublik China für ausländische Unternehmen existieren, d.h. welche Faktoren den Zufluß von Direktinvestitionen dorthin negativ beeinflussen und einem unternehmerischen Engagement in Form von Joint Ventures oder Tochterfirmen dort im Wege stehen könnten.

Dazu wird im ersten Kapitel ein allgemeiner Überblick über die Volksrepublik China gegeben, der zum Verständnis vieler Eigenarten notwendig ist. Dieser ist etwas ausführlicher gestaltet, so daß ein detaillierter Einblick in die Entwicklung des chinesischen Wirtschaftssystems erfolgen kann, welche die Grundlage für viele heutige Zustände bildet.

Den Schwerpunkt der Arbeit bilden die Kapitel zwei und drei, die die größten Investitionsbarrieren behandeln. Darin werden zunächst die allgemeinen Barrieren eines Markteintritts in China untersucht, d.h. Barrieren kultureller Art sowie durch reale und monetäre Ordnungspolitik. Dann folgen im dritten Kapitel zuerst die möglichen Formen von Direktinvestitionen, und dann die investitionsspezifischen Barrieren, die u.a. rechtlicher, abgabentechnischer, monetärer und praktischer Art sind.

Das Kapitel vier befaßt sich mit Besonderheiten des chinesischen Marktes, die ausländischen Unternehmen Schwierigkeiten bereiten können: Marktpotential, Produktanpassungen, Distribution und Werbemaßnahmen.

Im fünften Kapitel wird ein Überblick über die Entwicklung der Direktinvestitionen in China gegeben, d.h. bestimmte Phasen, Umfang, Herkunftsländer, bestehende Investitionsschutzabkommen sowie Trends, unter besonderer Berücksichtigung der deutschen Investitionen.

Fördermaßnahmen für Direktinvestitionen werden im sechsten Kapitel kurz erläutert. Dazu zählen in besonderem Maße die chinesischen Sonderwirtschaftszonen, andererseits auch die Angebote diverser deutscher, chinesischer und internationaler Organisationen.

Anschließend folgt eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse im Sinne eines Management Summary.

Die Motivation für die Erarbeitung dieses Themas entstand durch ein Auslandssemester an der Ocean University Qingdao, welches mir neben den Wirtschaftsvorlesungen auch die Gelegenheit zum Kennenlernen von 'Land und Leuten' bot. Im Rahmen dieses Aufenthaltes wurden auch Besuche bei mehreren chinesischen und ausländischen Unternehmen vor Ort ermöglicht, welche zumeist eine Gesprächsrunde mit den Geschäftsführern beinhalteten, so daß viele Einblicke in die Praxis und die Probleme der Unternehmen in China gewonnen werden konnten. Diese und persönliche Erfahrungen aus dem Alltag des Aufenthalts sind mit in die vorliegende Arbeit eingeflossen.

Inhaltsverzeichnis:

Abbildungsverzeichnis VI
Abkürzungsverzeichnis VII
Vorwort 1
1. Wirtschaftsstandort China: Rahmenbedingungen für den Markteintritt 3
1.1 Bevölkerung 3
1.1.1 Bevölkerungszahl 3
1.1.2 Bevölkerungsgruppen 3
1.1.3 Einkommen 4
1.1.4 Bildung 4
1.2 Geographie und Klima 5
1.3 Entwicklung des politischen Systems 6
1.3.1 Staatsorgane, Verfassung 6
1.3.2 Kommunistische Partei Chinas (KPCh) 7
1.3.3 People's Liberation Army (PLA) 8
1.3.4 Menschenrechte 9
1.4 Entwicklung des Wirtschaftssystems 9
1.4.1 1949 - 1957: Aufbauphase 9
1.4.2 1958 - 1962: Maos "Großer Sprung nach Vorne" 10
1.4.3 1962 - 1965: Erholung vom "Großen Sprung nach Vorne" 10
1.4.4 1966 - 1971: Kulturrevolution unter Mao 11
1.4.5 1972 - 1978: Wiederaufbau 11
1.4.6 1978 - 1997: Reformen unter Deng Xiaoping 12
1.4.7 1997 bis heute: Weiterführung der Reformen 14
1.4.8 Entwicklung des Außenwirtschaftssystems 14
1.4.8.1 Vor 1979 14
1.4.8.2 1979 - 1984 15
1.4.8.3 Ab 1984 15
1.5 Infrastruktur 16
1.6 Sektorale und regionale Wirtschaftsstruktur 18
1.6.1 Sektorale Wirtschaftsstruktur 18
1.6.2 Regionale Wirtschaftsstruktur 19
1.7 Außenwirtschaftsbeziehungen 19
2. Allgemeine Markteintrittsbarrieren 21
2.1 Kulturelle Barrieren 21
2.1.1 Kultur, Mentalität 21
2.1.2 Sprach- und Kommunikationsbarrieren 23
2.1.3 Beziehungen/guanxi 25
2.2 Barrieren durch reale Ordnungspolitik 27
2.2.1 Wirtschaftssystem 27
2.2.1.1 Rolle des Staates 27
2.2.1.2 Eigentumsformen der Unternehmen 28
2.2.1.3 Wettbewerb 28
2.2.1.4 Verhältnis zu internationalen Organisationen 29
2.2.2 Rechtlicher Rahmen für die Wirtschaft 30
2.2.2.1 Rechts- und Vertragsverständnis 30
2.2.2.2 Vertragsrecht 32
2.2.2.3 Rechtsschutz geistigen Eigentums 32
2.2.2.4 Rechtsdurchsetzung 33
2.3 Barrieren durch monetäre Ordnungspolitik 34
2.3.1 Fiskalpolitik 34
2.3.2 Bankensystem 35
2.3.2.1 Zentralbank 35
2.3.2.2 Staatliche Geschäftsbanken 36
2.3.2.3 Politisch-strategische Banken 36
2.3.2.4 Universalbanken 37
2.3.2.5 Ausländische Banken 37
2.3.2.6 Nichtbanken-Finanzinstitutionen 38
2.3.2.6.1 International Trust and Investment Corporations (ITIC) 38
2.3.2.6.2 Leasingunternehmen 39
2.3.2.6.3 Aktienmärkte 39
2.3.3 Ungelöste Probleme im Finanzwesen 40
2.3.4 Devisenmarkt 42
2.3.5 Abwertung des RMB 43
3. Markteintrittsbarrieren gegenüber Direktinvestitionen 45
3.1 Begriff und Arten der Direktinvestitionen 45
3.1.1 Equity Joint Venture (EJV) 45
3.1.2 Cooperative/ Contractual Joint Venture (CJV) 45
3.1.3 Wholly Foreign Owned Enterprise (WFOE) 46
3.1.4 Änderung der Unternehmensform 47
3.2 Rechtliche Barrieren 47
3.2.1 Gründung einer Gesellschaft 47
3.2.2 Einschränkung der Sektoren 49
3.2.2.1 Encouraged Projects 49
3.2.2.2 Limited Projects Type A/B 49
3.2.2.3 Prohibited Projects 50
3.2.2.4 Permitted Projects 50
3.2.3 Rechtsunsicherheiten 50
3.2.4 Gesetzesauslegung durch lokale Behörden 51
3.2.5 Geistiges Eigentum an Technologietransfer 52
3.2.6 Einschränkung der Eigentumsrechte des Investors 54
3.2.6.1 Immobilienerwerb durch Ausländer 54
3.2.6.2 Enteignung 54
3.3 Abgabentechnische Barrieren 55
3.3.1 Steuern 55
3.3.1.1 Besteuerung von Unternehmen 56
3.3.1.2 Einkommensteuer für Einzelpersonen 57
3.3.1.3 Probleme im Steuerwesen 57
3.3.2 Zölle 58
3.4 Monetäre und finanzielle Barrieren 60
3.4.1 Finanzierung 60
3.4.1.1 Eigenkapitalfinanzierung 60
3.4.1.2 Fremdkapitalfinanzierung 61
3.4.2 Devisenbilanzausgleich 63
3.4.3 Gewinn- und Kapitaltransfer 65
3.5 Praktische Barrieren 66
3.5.1 Partnerfindung 66
3.5.1.1 Kontaktanbahnung 66
3.5.1.2 Evaluierung 67
3.5.1.3 Ziele 68
3.5.1.4 Verhandlungen 68
3.5.2 Mitarbeiterfindung 69
3.5.2.1 Personalrekrutierung 69
3.5.2.2 Arbeitsrechtliche Bestimmungen 70
3.5.2.3 Probleme aus der Praxis 72
3.5.2.4 Expatriates 73
3.5.3 Rohstoffversorgung 74
3.6 Differenzierung der Barrieren 76
3.6.1 Differenzierung nach Branchen 76
3.6.1.1 Produzierende Industrie 76
3.6.1.2 Dienstleistungsbereich 76
3.6.2 Differenzierung nach Regionen und Sonderwirtschaftszonen 78
4. Besonderheiten des chinesischen Marktes 79
4.1 Marktpotential 79
4.1.1 Marktforschung 80
4.1.2 Kaufkraft 80
4.2 Anpassungserfordernisse für Produkte 83
4.3 Vertrieb und Distribution 85
4.4 Werbung 87
5. Entwicklung der Direktinvestitionen in China 90
5.1 Entwicklungsphasen 90
5.1.1 Anfangsphase 1979-1986 90
5.1.2 Gemäßigte Entwicklung 1986-1991 91
5.1.3 Schnelle Entwicklung 1992-1997 92
5.1.4 Rückläufiger Trend 1997-1999 93
5.2 Herkunftsländer 94
5.3 Sektorale Verteilung 96
5.4 Bevorzugte Investitionsformen 97
5.5 Investitionsschutzabkommen 98
6. Maßnahmen zur Förderung von Direktinvestitionen 100
6.1 Chinesische Fördermaßnahmen 100
6.1.1 Sonderwirtschaftszonen (SWZ) 100
6.1.2 Steuerliche Maßnahmen 102
6.1.3 Chinesische Organisationen 102
6.1.3.1 International Trust and Investment Corporations (ITIC) 102
6.1.3.2 China Council for the Promotion of International Trade (CCPIT) und China Chamber of International Commerce (CCOIC) 102
6.1.3.3 Chinesische Botschaft in Bonn 103
6.2 Deutsche Fördermaßnahmen 103
6.2.1. Bund 103
6.2.1.1 Kapitalanlagegarantien des Bundes 103
6.2.1.2 Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft (DEG) 103
6.2.1.3 Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) 103
6.2.1.4 Deutsche Industriebank (IKB) 104
6.2.1.5 Deutsche Botschaften in China 104
6.2.1.6 Deutsch-chinesische Mittelstandskonferenz 104
6.2.2 Länder 104
6.2.2.1 Auslandsmessebeteiligungen 104
6.2.2.2 Außenwirtschaftsberatungsprogramm 105
6.2.2.3 Regierungskooperationen zwischen Bundesländern und Provinzen 105
6.2.3 Sonstige Organisationen 105
6.2.3.1 Deutsche Industrie- und Handelszentren (DIHZ) 105
6.2.3.2 Delegiertenbüros der deutschen Wirtschaft und Außenhandelskammern 105
6.2.3.3 Bundesstelle für Außenhandelsinformationen (BfAI) 106
6.2.3.4 Industrie- und Handelskammern (IHK) 106
6.2.3.5 Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) 106
6.2.3.6 Senior Experten Service (SES) 106
6.2.3.7 Banken 106
6.3 Internationale Fördermaßnahmen 107
6.3.1 Europäische Union (EU) 107
6.3.2 Weltbank und Internationaler Währungsfonds (IMF) 107
6.3.3 Multilateral Investment Guarantee Agency (MIGA) 107
7. Fazit 108
Anhang
Catalogue for the Guidance of Foreign Investment Industries
Karte der Sonderwirtschaftszonen
Literaturverzeichnis

Arbeit zitieren:
Bromund, Birgit September 1999: Markteintrittsbarrieren für ausländische Unternehmen in China, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
China, Direktinvestition, Investition, Markt, Ausland

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