Marktanalyse zur Verbreitung und Akzeptanz von Internet-Fundraising in Deutschland
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Ioannis Zympidis
- Abgabedatum: Dezember 2003
- Umfang: 101 Seiten
- Dateigröße: 1,2 MB
- Note: 2,0
- Institution / Hochschule: Fachhochschule Nürtingen Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-8410-1
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-8410-1 P - ISBN (CD) :978-3-8324-8410-1 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Zympidis, Ioannis Dezember 2003: Marktanalyse zur Verbreitung und Akzeptanz von Internet-Fundraising in Deutschland, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Marktforschung, Internetwerbung, Fundraising, Internet, Non-Profit-Organisation
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Diplomarbeit von Ioannis Zympidis
Zusammenfassung:
In Deutschland werden jährlich ca. 5 Milliarden Euro zugunsten von Hilfsprojekten und Hilfsorganisationen gespendet. Eine Vielzahl von Institutionen und Organisationen werben regelmäßig und professionell um Spenden (so genanntes Fundraising). Allerdings stagniert die Spendenbereitschaft seit Jahren auf gleichem Niveau. Dies führt zu einem zunehmenden Wettbewerb um Spendenmittel bei den werbenden Hilfsorganisationen.
In dieser Arbeit sollte untersucht werden, inwieweit Online-Medien bei der Werbung von Spendenmitteln derzeit eingesetzt werden. Schwerpunktmäßig sollte die Verbreitung von E-Mail Marketing, als Instrument zur Gewinnung und Bindung von Spendern, betrachtet werden. Es wurden führende Spendenorganisationen hinsichtlich Akzeptanz und Anwendung von Online-Fundraising befragt.
Abstract:
The Germans are spending every year approximately 5 billion Euro to projects and relief organizations. A lot of Institutions and Organisations are making regularly and professional advertising to collect donations. However the readiness for donations is since years still on the same level. This matter brought to an increasing competition between the relief organizations for readiness.
In this paper it should analysed, how far Online Media are insert to collect donations. As a main point it should analysed the circulation of E-Mail Marketing, as an instrument to gain and to tie donation giver. Leading relief organizations have been asked about acceptation and application of Online Marketing.
Inhaltsverzeichnis:
| Abkürzungsverzeichnis | III | |
| Abbildungsverzeichnis | IV | |
| Tabellenverzeichnis | V | |
| I. | Einleitung | 1 |
| 1. | Problemstellung und Zielsetzung | 1 |
| 2. | Inhalt und Aufbau der Arbeit | 2 |
| A. | Internet | 3 |
| 1. | Internet – Begriff | 3 |
| 2. | Rechtliche Aspekte zu Internet | 4 |
| 2.1 | Grundgesetz (GG) | 4 |
| 2.2 | Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) | 4 |
| 2.3 | Teledienstgesetz (TDG) | 5 |
| 2.4 | Teledienstdatenschutzgesetz (TDDSG) | 6 |
| 2.5 | Aktuelle Rechtsprechung | 7 |
| 3. | Internet – World Wide Web | 9 |
| 3.1 | Homepage | 9 |
| 3.2 | Bannerwerbung | 9 |
| 4. | Internet – E-Mail | 10 |
| 4.1 | 10 | |
| 4.1.1 | Grundsätzliches zu E-Mail | 10 |
| 4.1.2 | Rechtliche Aspekte zu E-Mail | 11 |
| 4.2 | Spamming | 13 |
| 4.2.1 | Begriff Spamming | 13 |
| 4.2.2 | Auswirkungen von Spamming | 15 |
| 4.2.3 | Schutz vor Spamming | 17 |
| 5. | Internet – Mischformen /Kombinationen | 18 |
| 5.1 | Empfehlung | 18 |
| 5.2 | Mailabruf | 21 |
| 5.3 | E-Card /Elektronische Postkarte | 22 |
| 5.4 | Virales E-Mailing | 23 |
| 5.5 | Newsletter | 25 |
| B. | Direkt- /Marketing | 27 |
| 1. | Permission Marketing | 27 |
| 2. | Opt-In und Opt-Out Prinzip | 32 |
| 2.1 | Opt-In Prinzip | 32 |
| 2.1.1 | Confirmed Opt-In | 33 |
| 2.1.2 | Double Opt-In | 34 |
| 2.2 | Opt-Out Prinzip | 35 |
| 3 | Deutsche Direktmarketing Verband (DDV) | 35 |
| 3.1 | Aufgaben und Zielsetzung | 35 |
| 3.2 | Robinson-Liste | 36 |
| 4 | Deutsche Multimedia Verband (DMMV) | 37 |
| 4.1 | Aufgaben und Zielsetzung | 37 |
| 4.2 | Kodex des DMMV für akzeptables E-Mail | 38 |
| 5. | Sponsoring | 39 |
| 5.1 | Definition von Sponsoring | 39 |
| 5.2 | Arten von Sponsoring | 40 |
| 5.3 | Beispiele für Sponsoring | 41 |
| 5.4 | Sozial- und Umweltsponsoring | 42 |
| 5.5 | Sponsoring in Zahlen | 44 |
| 5.6 | Sponsoring im Internet | 46 |
| C. | NPO und Fundraising | 48 |
| 1. | Non-Profit-Organisation | 48 |
| 1.1 | Begriff einer Non-Profit-Organisation | 49 |
| 1.2 | Merkmale einer Non-Profit-Organisation | 49 |
| 1.3 | Die wichtigsten Aufgabenfelder und Größenstrukturen von Non-Profit-Organisationen | 51 |
| 1.4 | Ausgaben, Beschäftigungszahlen und Einnahmequellen des Non-Profit-Sektors | 52 |
| 1.4.1 | Ausgaben im Non-Profit-Sektor | 53 |
| 1.4.2 | Beschäftigungszahlen im Non-Profit-Sektor | 54 |
| 1.4.3 | Finanzierung im Non-Profit-Sektor | 56 |
| 2 | Fundraising | 57 |
| 2.1 | Wie wird Fundraising definiert? | 57 |
| 2.2 | Fundraising in Zahlen | 58 |
| 2.2.1 | Die größten Spendenorganisationen in Deutschland | 59 |
| 2.2.2 | Weitere quantitative Zahlen zu Fundraising | 60 |
| D. | Empirische Untersuchung | 61 |
| 1. | Untersuchungsziel und Vorbetrachtung | 61 |
| 1.1 | Untersuchungsziel | 61 |
| 1.2 | Vorbetrachtung | 62 |
| 2. | Untersuchungsdesign | 63 |
| 2.1 | Querschnittsuntersuchung | 63 |
| 2.2 | Primärforschung | 64 |
| 3. | Datenerhebungstechnik | 64 |
| 3.1 | Befragung | 64 |
| 3.2 | Klassifikation der Befragungsform | 65 |
| 4. | Datenaufbereitung | 69 |
| 5. | Ergebnisse | 70 |
| E. | Schlussbetrachtung | 83 |
| Anhang A – Anschreiben | 84 | |
| Anhang B - Fragebogen | 85 | |
| Literatur- und Quellenverzeichnis | 89 |
aufgrund des Konsumentenverhaltens, Rückschlusse auf das Käuferverhalten schließen, für weitere Marketingzwecke Verwendung finden. In unserer heutigen Überflussgesellschaft, möchte kaum jemand mit Massenwerbung überflutet werden. Erstens ist unerwünschte Werbung für eine Person uninteressant, und zweitens empfindet er sie als Überforderung und Müll. Als Beispiel ist die massenweise Versendung von E-Mails zu nennen, welche E-Mail Empfänger neben ihrer eigentlichen Post erhalten. Eine umworbene Person kann mit dieser Flut von Werbung nicht umgehen, geschweige ihm seine Aufmerksamkeit schenken. Die Person hat kaum das Interesse und die Zeit, jeden einzelnen E-Mail Brief zu lesen. Um Interesse und Aufmerksamkeit zu gewinnen, eignet sich daher die Form des Permission Marketings. Eine Person soll von Werbung, die sie nicht haben möchte und durch das Internet verschickt wird, verschont werden. Um störende Werbung zu vermeiden, sollte ausschließlich nur Werbung verschickt werden, die der Interessent selbst angefördert hat. Wenn sich jemand für einen bestimmten Themenbereich interessiert, dann erhält er auch nur die gewünschten und entsprechenden Werbeinhalte. Das Unternehmen kann von dieser Maßnahme profitieren. Die Empfänger werden nicht verärgert und reagieren mit einer höheren Rücklaufquote. Der Anbieter kann Werbekosten einsparen und die zur Verfügung stehenden, finanziellen Mittel für einen anderen Zweck einsetzen. [...]
Die Regeln vom Verband, der deutschen Internetwirtschaft e. V. sind folgende:87 1. „Unternehmen verpflichten sich“, in ihrer Werbung, zu einer klaren verständlichen Sprache [...] und einer deutlichen Erläuterung“ ihrer Produkte. 2. „Interessenten erhalten nur explizit selbst angeforderte Werbung“ [...], und „bestimmen selbst, über welches [..] Medium (E-Mail, SMS, Telefon) sie Informationen erhalten möchten.“ 3. „Adressen werden nur zum angegebenen Zweck verwendet“ [...] , welcher der Interessent an den Anbieter „mitgeteilt“ hat. 4. Empfänger können sich selbst vom Verteiler streichen [...] und den Informationsservice abbestellen. 5. „Jede Nachricht enthält einen Hinweis, auf die schnellstmögliche Kündigungsmöglichkeit“. 6. „Die Adresse des Kunden wird nicht ohne seine Zustimmung“, [...] bzw. „nur auf seinen ausdrücklichen Wunsch“, weitergegeben. Zum Beispiel, wenn die Spenderadresse an eine kooperierende Organisation weitervermittelt wird. 7. „Der Nutzer ist möglichst umfassend, über die Verarbeitung [...] seiner persönlichen Daten, zu unterrichten“. Zum Beispiel könnten Daten, die [...]
Zufriedenstellung individueller und organisationeller Ziele herbeizuführen“82. „Ziel von Permission Marketing, ist der Aufbau einer vertrauensvollen, gleichberechtigten Kundenbeziehung“83. Eine vertrauensvolle Kundenbeziehung kann aufgebaut werden, indem Personen nicht gegen ihren Willen Werbung erhalten. Sie sollen selbst, jederzeit Einfluss auf die Marketingaktivitäten des Anbieters nehmen können.84 Der Verband der deutschen Internetwirtschaft e. V. hat Richtlinien festgesetzt, wie Permission Marketing durchgeführt werden soll85: • Kunden sollen selbst bestimmen können, von welchen Unternehmen, und in welcher Form sie elektronische Werbung erhalten möchten. • Unternehmen sollen sich daran richten und sich kundenorientiert verhalten, dadurch lässt sich der Kontakt zu den Interessenten verbessern. • Elektronisches Direktmarketing soll gemäß der einschlägigen Gesetze eingesetzt werden. Die Richtlinie soll durch Organisationen und Unternehmungen umgesetzt werden, indem „sieben verbindliche Regeln, für erwünschtes Direktmarketing mit elektronischen Medien“, eingehalten werden86. [...]
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832484101
Arbeit zitieren:
Zympidis, Ioannis Dezember 2003: Marktanalyse zur Verbreitung und Akzeptanz von Internet-Fundraising in Deutschland, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Marktforschung, Internetwerbung, Fundraising, Internet, Non-Profit-Organisation



