Marketingplan zur Neueinführung des Filmsystems APS für ein Unternehmen der Fotoindustrie
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Harald Wolf
- Abgabedatum: Januar 1997
- Umfang: 147 Seiten
- Dateigröße: 5,2 MB
- Note: 1,3
- Institution / Hochschule: Fachhochschule Köln Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-6062-4
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-6062-4 P - ISBN (CD) :978-3-8324-6062-4 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Wolf, Harald Januar 1997: Marketingplan zur Neueinführung des Filmsystems APS für ein Unternehmen der Fotoindustrie, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Foto, Marktforschung, Marketing, Produkteinführung, Digitale Bildbearbeitung
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Diplomarbeit von Harald Wolf
Einleitung:
Ziel dieser Arbeit ist es, anhand von Tatsachen und eigenen Schlußfolgerungen zu zeigen, wie ein Unternehmen auf strategischer und operativer Ebene bei der Produktneueinführung (product launch) handelt. In diesem Zusammenhang ist die Notwendigkeit einer konzeptionellen Planung aufgrund der Tatsache, daß immer mehr Märkte durch Stagnation oder Rückgang und damit zunehmenden Wettbewerb gekennzeichnet sind, heute mehr denn je gegeben. So ist der Stellenwert des Marketing in den letzten Jahren bedingt durch diese veränderten Marktbedingungen deutlich angewachsen.
Im Rahmen dieses Marketingplanes wird beispielhaft die systematische Vorgehensweise eines Unternehmens von der Marketingforschung bis zum Instrumenteneinsatz dargestellt.
Hierbei soll besonders der Stellenwert der Information hervorgehoben werden, weil die wissenschaftliche Erhebung und Auswertung von Daten und Zahlen im Rahmen der Marketingforschung der wichtigste Ausgangspunkt für unternehmerische Entscheidungen ist. Es handelt sich bei dem hier beispielhaft aufgeführten Unternehmen um die Agfa-Gevaert AG mit Hauptsitz in Leverkusen.
Inhaltsverzeichnis:
| Vorbemerkung | 6 | |
| Aufbau, Ziele und Problemstellung der Arbeit | 7 | |
| 1. | Erklärungen zum Fotomarkt | 9 |
| 1.1 | Abgrenzungen des Fotomarktes | 9 |
| 1.1.1 | Definitionen | 9 |
| 1.1.2 | Aufteilung des Fotomarktes | 10 |
| 1.2 | Begriffsdefinitionen der Fotografie | 12 |
| 1.2.1 | Colornegativfilme (CN) | 12 |
| 1.2.2 | Colorumkehrfilme (CU) | 12 |
| 1.2.3 | Schwarz-Weiß-Filme (SW) | 12 |
| 1.2.4 | Film mit Linse (FwL) | 12 |
| 1.2.5 | Konfektionierungen | 13 |
| 1.2.6 | ISO-Normen | 13 |
| 1.2.7 | Bildformate | 13 |
| 1.3 | Grundzüge der Entstehung eines Fotos | 13 |
| 2. | Struktur und Entwicklung des Fotofilmmarktes | 17 |
| 2.1 | Der Fotofilmmarkt und seine Teilmärkte | 18 |
| 2.1.1 | Gesamtrahmen: Marktvolumen des Fotofilmmarktes weltweit | 18 |
| 2.1.2 | Marktvolumen des deutschen Fotofilmmarktes | 20 |
| 2.1.3 | Marktvolumen benachbarter Märkte in Deutschland | 22 |
| 2.1.3.1 | Der Kameramarkt | 23 |
| 2.1.3.2 | Der Videomarkt | 26 |
| 2.1.3.3 | Der Computermarkt | 28 |
| 2.1.3.4 | Der Finishingmarkt | 31 |
| 2.2 | Die Abnehmer | 34 |
| 2.2.1 | Art und Anzahl der Abnehmer insgesamt | 34 |
| 2.2.2 | Struktur und Segmentierung der Abnehmer | 34 |
| 2.2.2.1 | Soziodemographisch segmentierte Märkte | 37 |
| 2.2.2.2 | Psychographisch segmentierte Märkte | 39 |
| 2.2.3 | Potentielle Verwender | 42 |
| 2.3 | Die Wettbewerber | 45 |
| 2.3.1 | Art und Anzahl der Wettbewerber | 45 |
| 2.3.2 | Differenzierte Konkurrenzstruktur | 46 |
| 2.4 | Der Handel | 47 |
| 2.4.1 | Art und Anzahl der Absatzmittler | 47 |
| 2.4.2 | Differenzierte Einzelhandelsstruktur | 47 |
| 2.4.2.1 | Darstellung der Entwicklung des Fotofacheinzelhandels | .47 |
| 2.4.2.2 | Fotodiscounter | 50 |
| 2.4.2.3 | Versender und Warenhäuser | 50 |
| 2.4.2.4 | Verbrauchermärkte und Cash- und Carryunternehmen | 51 |
| 2.5 | Prognosen zur Entwicklung des Fotofilmmarktes | 51 |
| 2.5.1 | Entwicklung des künftigen Marktvolumens | 52 |
| 2.5.2 | Wichtige Abnehmertrends | 52 |
| 2.5.3 | Grundlegende Trends im Handel | 52 |
| 2.5.4 | Zukünftige Entwicklung des technologischen Umfeldes | 53 |
| 3. | Situation und Ziele des eigenen Unternehmens | 56 |
| 3.1 | Entwicklung des Umsatzes | 56 |
| 3.1.1 | Entwicklung des Umsatzes insgesamt | 56 |
| 3.1.2 | Entwicklung des Umsatzes differenziert | 57 |
| 3.2 | Die Produktpalette des Amateurfilmsortimentes | 57 |
| 3.3 | Imagevoraussetzungen | 58 |
| 3.3.1 | Qualitätsmerkmale der Produktpalette | 58 |
| 3.3.2 | Umweltschutzaspekte | 59 |
| 3.4 | Unternehmens- und Marketingziele | 59 |
| 3.4.1 | Unternehmensziele | 59 |
| 3.4.2 | Marketingziele | 60 |
| 3.4.2.1 | Distributionsziele | 61 |
| 3.4.2.2 | Marktstellungsziele | 61 |
| 3.4.2.3 | Imageziele | 61 |
| 3.4.2.4 | Bekanntheitsgrad | 62 |
| 3.4.2.5 | Umsatzziele | 62 |
| 4. | Marketingstrategische Selektion und Bestimmung des Strategieprofils | 62 |
| 4.1 | Strategische Analysen | 62 |
| 4.1.1 | Lebenszyklusanalyse | 63 |
| 4.1.2 | Portfolioanalyse | 65 |
| 4.2 | Strategische Basisfixierungen | 71 |
| 4.2.1 | Marktfeldstrategie | 71 |
| 4.2.1.1 | Marktdurchdringungsstrategie | 71 |
| 4.2.1.2 | Marktentwicklungsstrategie | 71 |
| 4.2.1.3 | Produktentwicklungsstrategie | 72 |
| 4.2.1.4 | Diversifikationsstrategie | 72 |
| 4.2.2 | Marktstimulierungsstrategie | 74 |
| 4.2.3 | Marktparzellierungsstrategie | 75 |
| 4.2.4 | Marktarealstrategie | 77 |
| 4.3 | Strategisches Gesamtkonzept | 78 |
| 5. | Umsetzung der Analyseergebnisse durch Kauf einer Lizenz für das Advanced Photo System (APS) | 79 |
| 5.1 | Chancen und Risiken der Produktneueinführung | 79 |
| 5.2 | Entwicklung des Advanced Photo System | 81 |
| 5.3 | Technische Daten des APS-Filmes | 83 |
| 5.4 | APS als Einstieg in die „digitale Zukunft“ | 87 |
| 6. | Durchführung der Marketingstrategie durch Einsatz des Marketinginstrumentariums | 92 |
| 6.1 | Dominanzen im Instrumenteneinsatz | 92 |
| 6.2 | Instrumenteneinsatz im einzelnen | 93 |
| 6.2.1 | Produktpolitisches Instrumentarium | 93 |
| 6.2.1.1 | Produktbeschreibung und Programmpalette | 93 |
| 6.2.1.2 | Produktgestaltung/Design | 95 |
| 6.2.1.3 | Produktmarke | 96 |
| 6.2.2 | Kontrahierungpolitisches Instrumentarium | 97 |
| 6.2.2.1 | Preispolitik | 97 |
| 6.2.2.1.1 | Preisbildung | 97 |
| 6.2.2.1.2 | Preispolitische Strategie | 98 |
| 6.2.2.2 | Konditionenpolitisches Instrumentarium | 98 |
| 6.2.2.2.1 | Rabatte | 98 |
| 6.2.2.2.2 | Liefer- und Zahlungsbedingungen | 99 |
| 6.2.3 | Distributionspolitisches Instrumentarium | 100 |
| 6.2.3.1 | Das System der Absatzkanäle | 100 |
| 6.2.3.2 | Physische Distribution | 101 |
| 6.2.4 | Kommunikationspolitisches Instrumentarium | 102 |
| 6.2.4.1 | Kommunikationsziele | 103 |
| 6.2.4.2 | Einsatz des Kommunikationsmix | 103 |
| 6.2.4.2.1 | Werbung | 104 |
| 6.2.4.2.1.1 | Werbestrategie | 104 |
| 6.2.4.2.1.2 | Werbeetat | 108 |
| 6.2.4.2.2 | Verkaufsförderung | 109 |
| 6.2.4.2.3 | Öffentlichkeitsarbeit | 111 |
| 7. | Zeit- und Maßnahmenplanung | 111 |
| Abschließende Bemerkung | 112 | |
| Verzeichnis des Anhangs | 114 | |
| Literaturverzeichnis | 115 |
3.3.1 Qualitätsmerkmale der Produktpalette Die Farben sollen naturgetreu wiedergegeben werden, d.h. sie sollen in der Intensität, im Farbton und in der Helligkeit dem Originalmotiv entsprechen. Dazu braucht der Film drei Eigenschaften: hohe Farbsättigung, d.h. Leuchtkraft, Intensität und Brillanz, eine exakte Farbtontrennung, d.h. die Differenzierung der Farben in allen ähnlichen Farbtönen und eine neutrale Graubalance. Dies bedeutet, daß alle unbunten Farben (also alle Töne von Grau bis Schwarz) neutral sein müssen. Nur dann sind auch alle bunten Farben (Blau, Grün, Rot) korrekt und weisen keinen Farbstich auf. Ein weiteres Qualitätsmerkmal ist die Schärfe des Filmes. Je höher die Schärfe ist, desto besser ist die Bildtiefenwirkung. Das kleinste Element eines entwickelten Filmes ist das Korn. Je kleiner das Korn ist, desto ruhiger wirkt das Bild. Grobes Korn kann zu unruhigen, aufgerissenen Bildflächen führen. Die Empfindlichkeit eines Filmes mißt man, wie bereits erläutert, in ISO- Werten. So hat z.B. der Agfacolor HDC 100 den Wert ISO 100/21°. Je höher dieser Wert ist, desto lichtempfindlicher ist der Film. Je weniger lichtempfindlich ein Film ist, desto weniger Licht braucht er bei gleicher Belichtungszeit, um gute Bilder wiedergeben zu können.116 [...]
56 und 5.700,- DM positioniert sein.111 Hier wird dann auch eine Einbindung der Fotosoftware wahrscheinlich erfolgen. Es gibt Schätzungen, daß um das Jahr 2000 rund 15 bis 20 % der deutschen Haushalte Multimediadienste nutzen können, wobei zur Zeit noch ISDN und das herkömmliche Telefonnetz als Netzplattform dominieren. Die Personenkreise, die als Hauptanwender fungieren werden, sind die Privatkunden. Diese werden hauptsächlich Anwender der Bereiche Spiele, Edutainment und Infotainment sein. Im Businessbereich wird man Multimedia lediglich in einigen Teilbereichen wie Videokonferenzen oder Schulungen antreffen. Diese Vermutung wird durch die Betrachtung des weltweiten Gesamtumsatzes im Multimediabereich des Jahres 1993 bekräftigt. In diesem Jahr betrug der Gesamtumsatz nach Dataquest- Erhebungen 17,5 Mrd. US $ wovon lediglich 1,5 Mrd. US $ auf den Businessbereich und 16 Mrd. US $ auf den Privatmarkt entfielen. Für den europäischen Markt wird vorausgesagt, daß sich der Umsatz des Jahres 1993 in Höhe von 2,25 Mrd. US $ bis zum Jahr 2000 verdreifachen soll.112 [...]
Es existiert in der Literatur bisher keine eindeutige und verbindlich festgelegte Definition für Multimedia. Man kann jedoch folgende Beschreibung der Merkmale als Begriffsdefinition gelten lassen: Demzufolge sind die Kennzeichen eine interaktive Nutzung der Produkte und Dienste und integrative Verwendung von dynamischen (Audio/Video) und statischen (Text) Medientypen. Diese erfolgt im wesentlichen auf der Basis von digitaler Technik und der Nutzung von Kompressionstechnologien. Wichtige Produkte und Dienstleistungen, die die Multimedialandschaft unter anderem charakterisieren, sind beispielsweise Pay-TV, Homeservices, Videospiele, Homeshopping, Datenbanken, Videokonferenzen, Bildtelefone, Electronic Mail und Electronic Publishing.110 In diesem Zusammenhang führt die Industrie als Verkaufsargument für Multimediaprodukte an, daß Multimedia das Leben vereinfache und vor allem dazu diene, Zeit zu sparen. So wurden beispielsweise auf der Fachmesse CeBIT Home in Hannover im August 1996 Fernseher mit Computeranschluß und Flachbildschirme aus dem PC- Bereich vorgestellt, die sich auch als TV- Schirm eignen. Dennoch ist die Entwicklung kompletter Multimediasysteme welche die Verschmelzung von Unterhaltungselektronik und Computern zum Ziel haben noch nicht abgeschlossen, die Industrie arbeitet noch an deren Entwicklung. Die Firma IBM beschäftigt sich beispielsweise mit der Entwicklung einer kompletten „Multimediamaschine“. sowie einem Diese neuen für Computer sollen mit Internetzugang, und elektronischer Post, Fax- und Anrufbeantworterfunktionen, Multimediafunktionen Softwarepaket Textbearbeitung, Tabellenkalkulation Grafikerstellung ausgerüstet und in einer relativ geringen Preislage zwischen 2.900,- [...]
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Wolf, Harald Januar 1997: Marketingplan zur Neueinführung des Filmsystems APS für ein Unternehmen der Fotoindustrie, Hamburg: Diplomica Verlag
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Foto, Marktforschung, Marketing, Produkteinführung, Digitale Bildbearbeitung



