Marketingkonzeption zur Tourismusverflechtung der Stadt Feuchtwangen und der Bayrischen Spielbank
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Daniela Kaepplinger
- Abgabedatum: November 2000
- Umfang: 97 Seiten
- Dateigröße: 831,3 KB
- Note: 2,3
- Institution / Hochschule: Fachhochschule Kempten Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-3163-1
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-3163-1 P - ISBN (CD) :978-3-8324-3163-1 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Kaepplinger, Daniela November 2000: Marketingkonzeption zur Tourismusverflechtung der Stadt Feuchtwangen und der Bayrischen Spielbank, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Nachfrageanalyse, Destinationsmanagement, Tourismus-Marketing, Fremdenverkehr
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Diplomarbeit von Daniela Kaepplinger
Problemstellung:
Mit dem Neubau der Bayerischen Spielbank eröffnete sich für die Stadt Feuchtwangen eine neue touristische Attraktion und ein bedeutender Wirtschaftsfaktor, sowohl hinsichtlich der Einnahmen durch den Spielbankbetrieb als auch der Schaffung neuer Arbeitsplätze. Die Stadt erwartet weiterhin durch die Spielbank nachhaltig Impulse für den Tourismus in der Fremdenverkehrsdestination und eine Aufwertung des bisherigen Dienstleistungsangebotes. Außerdem werden durch eine Investition dieser Größenordnung erhebliche Konsequenzen für die gegenwärtige Beschaffenheit des Fremdenverkehrs in der Stadt Feuchtwangen und der gesamten Region erwartet.
Eigentliches Problem einer Verknüpfung von Spielbank und Fremdenverkehrsdestination scheint auf den ersten Blick eine Heterogenität der jeweiligen Besuchertypen: Auf der einen Seite steht beispielsweise der Fahrradtourist, der ins Feuchtwangen an der Romantischen Straße kommt und Erholung oder Kultur sucht; auf der anderen Seite der Erlebnistourist, der mobil unterwegs ist, möglicherweise nicht viel Zeit mitbringt und in erster Linie in die Spielbank gehen möchte.
Aufgabe ist es nun, Gemeinsamkeiten zwischen diesen Touristentypen herauszufinden, die Bayerische Spielbank mit dem Tourismus in der Stadt Feuchtwangen zu verknüpfen bzw. Maßnahmen zu treffen, damit sich der anerkannte Erholungsort und die Erlebnisattraktion gegenseitig positiv beeinflussen und ergänzen können. Ansatzpunkte wären beispielsweise gemeinsame Werbung und Kooperation, vor allem aber das Entwickeln von spezifischen Pauschalarrangements. Schließlich muß davon ausgegangen werden, daß ein Angebot nicht in Anspruch genommen werden kann, das in dieser Form noch nicht existiert oder das Bedürfnis danach noch latent ist. Mögliches Ergebnis könnte eine vollkommen neue Zielgruppe sein, die dann entsprechend beworben werden muß. Voraussetzung dieses Bewußtseins ist die Kenntnis über das vorhandene Angebot, den Nachfrager und den Markt.
Weiterhin zeigte sich während der Ausführung der Diplomarbeit, daß es nicht einfach nur um die Tourismusvernetzung von Stadt und Spielbank geht, sondern daß eine große Anzahl weiterer, vielschichtiger Probleme auftritt, die mit der Komplexität verschiedener sozialer Interessenlagen zu tun haben.
Inhaltsverzeichnis:
| I. | Vorwort | 1 |
| II. | Inhaltsverzeichnis | 2 |
| 1. | Einleitung | 4 |
| 1.1 | Der Fremdenverkehr der Stadt Feuchtwangen | 4 |
| 1.1.1 | Lage, Geschichte und Bevölkerung der Stadt Feuchtwangen | 4 |
| 1.1.2 | Feuchtwangen- anerkannter Erholungsort | 5 |
| 1.1.3 | Entwicklung der Gästeankünfte und Übernachtungen | 6 |
| 1.1.4 | Bisherige Struktur der Touristen Feuchtwangens | 8 |
| 1.2 | Die Bayerische Spielbank Feuchtwangen | 9 |
| 1.2.1 | Die Entstehungsphase | 9 |
| 1.2.2 | Lage und weitere Fakten über die Spielbank Feuchtwangen | 11 |
| 1.2.3 | Die Bayerische Lotteriegesellschaft als Betreiber der Spielbanken | 11 |
| 1.3 | Problemstellung und Zielsetzung der Diplomarbeit | 12 |
| 2. | Angebotsanalyse | 14 |
| 2.1 | Fremdenverkehrsrelevante Angebotsanalyse der Stadt Feuchtwangen | 14 |
| 2.1.1 | Beherbergungsangebot | 14 |
| 2.1.2 | Gastronomie | 15 |
| 2.1.3 | Kunst, Kultur und Veranstaltungen | 16 |
| 2.1.4 | Museen | 18 |
| 2.1.5 | Sonstige Sehenswürdigkeiten | 19 |
| 2.1.6 | Kirchen | 19 |
| 2.1.7 | Sportmöglichkeiten und Freizeitgestaltung | 20 |
| 2.1.8 | Märkte und Volksfeste | 21 |
| 2.1.9 | Verkehrsanbindung | 21 |
| 2.1.10 | Allgemeine Infrastruktur | 22 |
| 2.2 | Analyse der Ausstattung der Spielbank Feuchtwangen | 24 |
| 2.3 | SWOT- Analyse | 24 |
| 2.4 | Auswertung des fremdenverkehrsrelevanten Angebots | 27 |
| 3. | Nachfrageanalyse | 28 |
| 3.1 | Analyse der Spielbankbesucher | 29 |
| 3.2 | Gästebefragung zur Strukturanalyse der Feuchtwanger Touristen | 32 |
| 3.3 | Auswertung der Befragungsaktion | 32 |
| 3.4 | Bestimmung der Gästetypologien | 38 |
| 4. | Konkurrenzanalyse | 42 |
| 4.1 | Abgrenzung konkurrierender Reiseziele | 42 |
| 4.2 | Die Spielbank Stuttgart im SI- Centrum als möglicher Wettbewerber? | 43 |
| 5. | Marketingkonzeption zur Tourismusverflechtung der Stadt Feuchtwangen und der Bayerischen Spielbank | 46 |
| 5.1 | Begriffsbestimmung „Touristisches Marketing“ | 47 |
| 5.1.1 | Besonderheiten des touristischen Marketing einer Destination | 48 |
| 5.1.2 | Begriffsbestimmung „Marketingkonzeption und Marketingstrategie“ | 49 |
| 5.2 | Formulierung der Marketingziele | 49 |
| 5.2.1 | Marketingziele für Feuchtwangen | 50 |
| 5.2.2 | C.I. als Voraussetzung zur Bestimmung der Marketingziele | 52 |
| 5.3 | Bestimmung der Marketingstrategien zur Zielerreichung | 53 |
| 5.3.1 | Marktorientierte Strategien | 54 |
| 5.3.2 | Konkurrenzorientierte Strategien | 54 |
| 5.3.3 | Nachfrageorientierte Strategien | 55 |
| 5.3.4 | Markenpolitik | 56 |
| 5.3.5 | Gesamtstrategie für Stadt und Spielbank Feuchtwangen | 58 |
| 5.4 | Innenmarketing | 60 |
| 5.5 | Konkretisierung und effizienter Einsatz des Marketing-Mix | 63 |
| 5.5.1 | Angebotspolitik | 63 |
| 5.5.2 | Vorschläge zur Angebotspolitik | 66 |
| 5.5.3 | Preispolitik | 71 |
| 5.5.4 | Distributionspolitik | 72 |
| 5.5.5 | Kommunikationspolitik | 73 |
| 5.5.6 | Eventmanagement als Bestandteil des Marketing-Mix | 76 |
| 5.5.7 | Servicepolitik | 78 |
| 6. | Schlußwort und Ausblick | 79 |
| III. | Abbildungsverzeichnis | 81 |
| IV. | Abkürzungsverzeichnis | 83 |
| V. | Literaturverzeichnis | 84 |
| VI. | Anhang | 88 |
| Ehrenwörtliche Erklärung | 92 |
Der Tourismus ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Die Einnahmen aus dem Fremdenverkehr haben einen wesentlichen Stellenwert für die Sicherung von Arbeitsplätzen und Erhalt und Förderung regionaler Wirtschaftskraft. Nicht nur das Gastgewerbe profitiert vom Tourismus, sondern auch Einzelhandel und andere Dienstleister. Wie für jeden Wirtschaftszweig herrscht auch für den Tourismusmarkt Bedarf an einem zielgerichteten Marketing, um langfristig die Marktstellung auszubauen und die Marktposition zu verteidigen. Eine Destination, die erfolgreich in Konkurrenz mit anderen treten möchte, braucht ein tragfähiges Marketing-Leitbild als „Überbau“, aus dem sich dann die Positionierung am Markt ableitet. Ziel ist die Bildung einer USP (Unique Selling Proposition), womit die Differenzierungsmerkmale zum Wettbewerber eindeutig zum Ausdruck kommen. Durch Schaffung von Präferenzen muß der Zielgruppe ein unverwechselbares Image - eine Markenpersönlichkeit - der Destination mit Hilfe ausgewählter Kommunikationsinstrumente vermittelt werden. Diese Präferenzen verringern den [...]
Bezüglich Öffnungszeiten bestehen folgende Unterschiede: Im Stuttgarter Casino kann Roulette von 15.00 bis 03.00 Uhr, freitags und samstags bis 04.00 Uhr, Black Jack von 17.00 bis 01.00 Uhr, freitags und samstags bis 02.00 Uhr und Baccara täglich von 19.00 bis 05.00 Uhr morgens gespielt werden. An den Automaten kann täglich von 13.00 bis 02.00 Uhr gespielt werden. In diesem Punkt schneidet Feuchtwangen besser ab, da die Öffnungszeiten umfangreicher sind. Für das „Große Spiel“ herrscht auch hier Kleiderordnung. Eingehüllt in diese positive Erlebnisatmosphäre empfindet ein Besucher die Spielbank ohne Ressentiments, wie sie im Umfeld, das in Kapitel 5.4. veranschaulicht wird, unter Umständen empfunden werden. Für den Musicalgast gehört es zur Selbstverständlichkeit und zu seinem guten Recht, nach dem Musicalbesuch durch die Colonnaden zu schlendern und anschließend sein Glück in der Spielbank zu versuchen. Für den Erfolg der gesamten Anlage sprechen folgende Punkte: die „(...) Mischung aus Abendunterhaltung, Spiel, Shopping, Gastronomie und Freizeitvergnügen (...)“ [...]
entsprechend werden „Special Events“ in Komplettangeboten für Familien und sonstiges buntes Rahmenprogramm geboten. In all dies eingebunden findet der Gast eine Spielbank, die gleichermaßen mit einer eigenen Homepage im Internet vertreten ist: In einem rund 1.000 m² großen Neubau kann im „Großen Spiel“ an zwölf RouletteTischen, fünf Baccara-Tischen und fünf Black Jack-Tischen gespielt werden. Es gibt über 250 Spielautomaten. Im Eingangsbereich der Spielbank befindet sich ein Bistro der gehobenen Küche, das auch von Nichtspielern besucht und dessen Salon mit circa 40 Sitzplätzen gebucht werden kann. Drei Bars sollen für „zusätzliche Abwechslung“ sorgen. Das Casino wird auch hier als „erstklassige Unterhaltung“ [...]
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832431631
Arbeit zitieren:
Kaepplinger, Daniela November 2000: Marketingkonzeption zur Tourismusverflechtung der Stadt Feuchtwangen und der Bayrischen Spielbank, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Nachfrageanalyse, Destinationsmanagement, Tourismus-Marketing, Fremdenverkehr



