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Marketingkonzeption in Neuorientierungsphasen nach einem Management-Buy-Out

Evaluierung über die Ausrichtung von insbesondere marketingstrategischen Elementen nach der Übernahme mittelständischer Unternehmen durch leitende Mitarbeiter

Marketingkonzeption in Neuorientierungsphasen nach einem Management-Buy-Out
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Christian Wolf
  • Abgabedatum: Mai 2005
  • Umfang: 150 Seiten
  • Dateigröße: 1,5 MB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: FH Wien Österreich
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-9030-0
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-9030-0 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-9030-0 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Wolf, Christian Mai 2005: Marketingkonzeption in Neuorientierungsphasen nach einem Management-Buy-Out, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Marketingstrategie, KMU, Sachgüter, Betriebswirtschaft, MBO

Diplomarbeit von Christian Wolf

Einleitung:

Die Marketingkonzeption stellt die konsequente Ausrichtung der unternehmerischen Aktivitäten auf aktuelle und potenzielle Kundenbedürfnisse dar. Die Marketingkonzeption gibt dabei Rahmenbedingungen für unternehmerische Marktvorhaben vor und sollte einerseits flexibel für Anpassungen sein, andererseits eine Abstimmung der Komponenten Markt, Unternehmen und Produkt ermöglichen. Gerade diese Abstimmung und Anpassung hat eine nicht unwesentliche Bedeutung für Unternehmen und deren weitere Entwicklung. Die konzeptionelle Seite des Marketings als ein gedanklicher Handlungsplan widerspiegelt auch eine grundlegende Denkhaltung unternehmerischer Tätigkeit und könnte als Untersuchungsgegenstand praxisbezogene Hinweise auf ein erfolgreiches Agieren im Wettbewerb ermöglichen.

Diese Arbeit widmet sich daher hauptsächlich der Marketingkonzeption und dessen Verknüpfung mit der unternehmerischen Praxis. Dieser Praxisbezug soll durch die Ergebnisse des empirischen Teils und dessen Diskussion sowie die Bezugnahme auf den Bereich der Klein- und Mittelbetriebe hergestellt werden. Untersucht wird eine Variante unternehmerischer Neuorientierung, nämlich das Management-Buy-Out, um Aufschluss über den Einsatz von insbesondere strategischen Elementen des Marketings zu ermöglichen.

Gerade beim Thema der Marketingkonzeption auf Ebene der Klein- und Mittelbetriebe ist wenig über deren Ausprägungen und mögliche Veränderungstendenzen bekannt.

Die vorliegende Arbeit widmet sich dem Schwerpunkt Marketingkonzeption und dessen Verknüpfung mit der unternehmerischen Praxis. Dies wird mit den Ergebnissen einer empirischen Untersuchung an Sachgüter erzeugenden Unternehmen nach erfolgtem Management-Buy-Out (MBO) vor dem theoretischen Hintergrund diskutiert. Dabei steht die Beantwortung der Forschungsfrage „Welche strategischen Elemente des Marketing werden in einer Neuorientierungsphase nach dem Management-Buy-Out verändert konzeptioniert und eingesetzt ?“ im Zentrum.

Gang der Untersuchung:

Die Arbeit enthält einerseits die Aufarbeitung aktueller Literatur, andererseits die Ergebnisse einer empirischen Untersuchung.

Im einleitenden Abschnitt werden der Hintergrund der Arbeit und die damit verbundene Problemstellung dargelegt. Die Formulierung einer davon abgeleiteten zentralen Forschungsfrage und der Zielsetzung der Arbeit sind weiterer Bestandteil dieses Abschnitts.

Eine Begründung der Wahl des Untersuchungsgegenstandes und eine Begriffsabgrenzung erschienen dem Verfasser an dieser Stelle sinnvoll, um neben der Beschreibung der Methodik und des Aufbaues der Arbeit einen ersten Einstieg in die Thematik zu ermöglichen.

Der theoretische Teil untergliedert sich in die zwei Kernbereiche „Unternehmensneuorientierung“ und „Marketingkonzeption“. Inhalt des zweiten Kapitels sind dabei Theorie- und Literaturbetrachtungen sowie Studienergebnisse zu Unternehmensneugründungen und -nachfolgen und darauf aufbauend folgt ein Abschnitt über das Management-Buy-Out. Es soll insbesondere geklärt werden, worin Besonderheiten, Gemeinsamkeiten oder Unterschiede zwischen diesen Varianten bestehen. Das dritte Kapitel befasst sich mit dem Thema „Marketingkonzeption“ und geht besonders auf Neuorientierungsphasen von Unternehmen ein.

Der empirische Teil dient vor allem der Beantwortung der Forschungsfrage. Dazu wird auf die einzelnen Bereiche der Befragung im Detail eingegangen und eine Aufarbeitung der Ergebnisse vorgenommen.

Im letzten Kapitel werden die Ergebnisse in einem Ergebnismodell zusammengefasst und ein Versuch einer kritischen Reflexion mit den Erkenntnissen der Literatur vorgenommen sowie ein Ausblick auf weitere Forschungsmöglichkeiten gegeben.

Inhaltsverzeichnis:

1. EINLEITUNG 1
1.1 Problemstellung 4
1.2 Forschungsfrage 5
1.3 Zielsetzung der Arbeit 6
1.4 Gang der Untersuchung 7
1.4.1 Aufbau der Arbeit 7
1.4.2 Begründung des Untersuchungsgegenstandes 9
1.4.3 Methodik der Untersuchung 10
1.4.4 Begriffsabgrenzungen 11
THEORETISCHER TEIL 16
2. ANLÄSSE FÜR UNTERNEHMENSNEUORIENTIERUNGEN 16
2.1 Kleine und mittlere Unternehmen in Österreich 16
2.2 Gründe für Unternehmensneuorientierungen 19
2.3 Neugründungen 21
2.4 Unternehmensnachfolge 23
2.5 Management-Buy-Out 24
2.6 Reflexion der Forschungsfrage 29
3. NEUORIENTIERUNG UND MARKETINGKONZEPTION 30
3.1 Wesen der Marketingkonzeption 30
3.2 Zielsetzungen und strategische Ausrichtungen 36
3.3 Strategien als Kernelement der Marketingkonzeption 38
3.4 Konzeptionsebene Marketing-Mix 40
3.5 Marketingkonzeptionen in kleinen und mittleren Unternehmen 45
3.6 Reflexion der Forschungsfrage 50
EMPIRISCHER TEIL 51
4. MARKETINGKONZEPTIONEN NACH EINEM MANAGEMENT-BUY-OUT 51
4.1 Untersuchte Management-Buy-Out-Unternehmen 51
4.1.1 Auswahl der Untersuchungsgruppe 51
4.1.2 Abschätzung der Grundgesamtheit 52
4.1.3 Identifikation der Untersuchungsgruppe 54
4.1.4 Kurzbeschreibung der untersuchten Unternehmen 55
4.1.5 Zusammenfassende Beschreibung der untersuchten Unternehmen 60
4.2 Erhebung 61
4.2.1 Methodischer Steckbrief der Erhebung 61
4.2.2 Erhebungsmethode 62
4.2.3 Untersuchungsumfang 62
4.2.4 Erhebungsdesign 63
4.2.5 Aufbau und Struktur des Fragebogens 64
4.2.6 Flankierender Kommentar zu Methodik und Ergebnisinterpretation 66
4.3 Ergebnisse und Analysen 67
4.3.1 Untersuchte Auswirkungen 67
4.3.2 Unternehmensentwicklungen nach dem Management-Buy-Out 68
4.3.3 Informationsgewinnung und Marktforschung 72
4.3.4 Zielsetzungen 74
4.3.5 Verankerung der Marktorientierung 77
4.3.6 Strategisches Marktverhalten 80
4.3.7 Produkt- und Programmpolitik 87
4.3.8 Preispolitik 92
4.3.9 Distributionspolitik 96
4.3.10 Kommunikationspolitik 97
4.4 Zusammenfassung zentraler Ergebnisse 99
5. ZUSAMMENFASSUNG 102
6. ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS 108
7. LITERATURVERZEICHNIS 109
8. WEITERE QUELLEN 118
9. ABBILDUNGSVERZEICHNIS 119
10. ANHANG 120

Automatisiert erstellter Textauszug:

Familienunternehmen zu beobachten ist . Nicht ausreichende Ressourcen bei KMUs erschweren eine ausgewogene Kombination des Marketing-Mixes. Daher ist oft nur die Stärke in einem Marketinginstrument vorherrschend, dem dann die Schwäche in anderen Bereichen gegenübersteht. Aber gerade der kombinierte und abgestimmte Einsatz der marketingpolitischen Instrumente würde eine Synergie bewirken. Zur Erzielung von Wettbewerbsvorteilen für KMUs wird sogar eher von manchen Autoren die Akzentuierung eines Instrumentes des Marketing-Mix gegenüber der Nivellierung bevorzugt . In KMUs ist auch die Festlegung der Quantitäten nach Wirkungsgraden nur in Ausnahmefällen möglich, der qualitative Aspekt steht durch die individuelle Abstimmung im Vordergrund . Für Produktinnovationen bedingt . [...]

44 Die Distributionspolitik umfasst die Regelung bzw. Festlegung aller betrieblichen Aktivitäten, die dazu beitragen, eine Leistung von einem Ort der Entstehung unter Überbrückung von Zeit und Raum an jene Stelle(n) heranzubringen, an dem sie nach Wunsch von Anbieter und Nachfrager in den Verfügungsbereich des letzteren übergehen soll . Die Distributionspolitik gliedert sich dabei in die Bereiche Absatzwege und Marketinglogistik . Die Marketinglogistik ist Bestandteil der Logistik des gesamten Unternehmens und sollte deshalb nicht als selbstständige Funktion betrachtet werden . Sie wird deshalb im Rahmen dieser Arbeit nicht behandelt. Besonders im Bereich Distribution werden Informationsflüsse immer wichtiger und das einzelne Unternehmen läuft Gefahr, vom selbstständigen Gestalter einer Marktleistung, insbesondere wenn ein großes Machtgefälle vorherrscht, zu einem „Rädchen“ im Distributionsgetriebe zu werden . Durch Integration und Kooperation zwischen Marktteilnehmern lassen sich allerdings im Vergleich zur isolierten Position erhöhte Wettbewerbsfähigkeit und Handlungsspielraum schaffen, wenn auch die Entscheidungsfreiheit dabei meist eingeschränkt ist . Marketingkommunikation als weiterer Bestandteil des [...]

Gewinnung von Marktanteilen, einer raschen Marktpenetration mittels niedriger Preise Erreichung bzw. Umsetzung Abschöpfungsstrategien durch hohe Preise . Preise unterliegen in starkem Maße dem Spiel der Marktkräfte, wobei durch Änderungen der Nachfrage- oder Wettbewerbsverhältnisse bzw. bei veränderten unternehmensseitigen Kosten die Notwenigkeit bzw. Möglichkeit zur Preisänderung ergibt . Im Rahmen der Preispolitik wird eine Hochpreispolitik, eine Niederpreispolitik und eine Marktpreispolitik unterschieden . In der Relation zur Qualität der angebotenen Leistungen kommt bei hoher Qualität und billigen Preisen, meist in einer Markteinführungsphase, eine Vorteilsstrategie, bei niedrigen Preisen und niedriger Qualität eine reine Preis-/Mengenstrategie sowie bei hohen Preisen und hoher Qualität eine Präferenzstrategie zur Anwendung. Bei Mittellagenstrategien ist eine mittlere Qualität bei mittleren Preisen zu erwarten. [...]

Arbeit zitieren:
Wolf, Christian Mai 2005: Marketingkonzeption in Neuorientierungsphasen nach einem Management-Buy-Out, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Marketingstrategie, KMU, Sachgüter, Betriebswirtschaft, MBO

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