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Neue Marketingformen im Internet: Aktuelle und zukünftige Entwicklungen am Beispiel von Weblogs

Betrachtung der Einsatzmöglichkeiten, Chancen und Risiken für Firmen

Neue Marketingformen im Internet: Aktuelle und zukünftige Entwicklungen am Beispiel von Weblogs
Über dieses Buch
  • Art: MA-Thesis / Master
  • Autor: Denis Aumüller
  • Abgabedatum: März 2006
  • Umfang: 112 Seiten
  • Dateigröße: 1,2 MB
  • Note: 1,3
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Koblenz Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-9563-3
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-9563-3 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-9563-3 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Aumüller, Denis März 2006: Neue Marketingformen im Internet: Aktuelle und zukünftige Entwicklungen am Beispiel von Weblogs, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Issue Management, Marketing, Firmen Blog, Strategie, Public Relations

MA-Thesis / Master von Denis Aumüller

Einleitung:

Kommunikation als übergreifendes Marketinginstrument wird aufgrund der fortschreitenden Globalisierung, der Standardisierungen von Produkten und Leistungen immer wichtiger, aber auch komplexer, vielfältiger und schneller.

Im Laufe der letzten Jahre hat sich das Kommunikationsmedium Internet zu einem wichtigen Bestandteil der modernen Wissensgesellschaft entwickelt. Millionen von Menschen nutzen die Vorteile des World Wide Web (WWW), indem sie sich schnell und unkompliziert über aktuelle und bereits vergangene Themen informieren. Jeden Tag kommen zehntausende neue Informationen hinzu, die dadurch die größte und dynamischste Bibliothek der Menschheit bildet.

Nachdem es in den Anfangsjahren nur einigen Computer-Freaks möglich war eigene Inhalte im WWW zu veröffentlichen, ist heute fast jeder dazu in der Lage. Die einzigen Voraussetzungen sind ein vorhandener Internet-Zugang und spezielle Softwarelösungen zum Schreiben von Texten. Neben den klassischen Content-Management-Systemen (CMS) hat sich eine neue, moderne Form des Web Publishings entwickelt: Weblogs.

Obwohl Weblogs schon seit Mitte der 90er Jahre existieren, führten sie ein jahrelanges Schattendasein. Es hat eine Weile gedauert, bis auch die Unternehmen und die traditionellen Medien dieses Phänomen registriert und ernst genommen haben. Anfangs wurden und werden auch heute noch oft die Eigendynamik und die Möglichkeiten z.B. im Bezug auf Marketing nicht ausreichend verstanden bzw. unterschätzt.

Gang der Untersuchung:

Zweck dieser Masterarbeit ist die Darstellung aktueller Marketing-Möglichkeiten die Firmen durch Weblogs haben. Am Beispiel dieser populär gewordenen Technologie werden Möglichkeiten, Chancen und Risiken aufgezeigt, wie Unternehmen gezielt auf Wünsche und Kritiken Ihrer Kunden reagieren können und wie weit dies bereits Unternehmen in Deutschland umgesetzt haben.

Um den in der Aufgabenstellung und Zielsetzung genannten Ansprüchen gerecht zu werden, ist zunächst eine detaillierte Betrachtung der beteiligten Bereiche erforderlich.

Nach der Einführung im ersten Kapitel wird in Kapitel 2 das Thema Marketing mit der Kommunikationspolitik behandelt. Neben den klassischen Kommunikations-möglichkeiten werden die neuen Möglichkeiten des Internets beleuchtet und deren Vor- und Nachteile aufgezeigt.

Danach werden die speziellen Eigenschaften von Weblogs aufgezeigt, wie diese zur Kommunikation eingesetzt werden können und welche grundsätzlichen Vor- und Nachteile bestehen.

Das Kapitel 3 behandelt die Chancen und Risiken, die sich für Firmen durch Weblogs ergeben, wie diese strategisch in den Marketing-Mix integriert werden können und auch wie stark die Verbreitung von Weblogs in Deutschland bis dato ist.

Das abschließende Kapitel 4 bildet den Anhang, der neben dem Fragebogen, dem Glossar auch Verweise auf weitere Literatur und Quellen im Internet enthält.

Inhaltsverzeichnis:

1. Einleitung 5
1.1 Aufgabenstellung 6
1.2 Aufbau der Arbeit 6
2. Marketing und Weblogs 8
2.1 Einleitung 8
2.2 Die vier Elemente des Marketing 9
2.2.1 Kennzeichen der Kommunikationspolitik 10
2.2.2 Klassische Werbemedien 12
2.2.3 Neue Möglichkeiten durch das Internet 12
2.2.3.1 E-Mail und Newsletter 13
2.2.3.2 Newsgroups 14
2.2.3.3 Webseiten 15
2.2.3.4 Weblogs 16
2.3 Was sind Blogs - Versuch einer Definition 16
2.3.1 Historie von Blogs 19
2.3.2 Blog Formen 21
2.3.3 Funktionsweise von Weblogs 25
2.3.4 Virales Marketing - Mundpropaganda im Internet 26
2.4 Wer bloggt, was und warum ? 28
2.4.1 Anzahl von Weblogs und Bloggern 29
2.4.2 Soziodemografie 32
2.4.3 Motivation der Blogger 34
2.4.4 Was und wie häufig wird gebloggt? 36
2.4.5 Technologie 37
2.4.6 Die bekanntesten Business Blogs 41
2.4.7 Bekannte Weblog Anbieter 41
2.5 Vorteile und Nachteile von Weblogs 42
2.6 Bedeutung von Weblogs 51
3. Herausforderungen und Chancen für Firmen 53
3.1 Die Herausforderungen 53
3.1.1 Die Chancen 53
3.1.2 Die Risiken 55
3.2 Corporate Blogs - Einsatzmöglichkeiten im Medien-Mix 57
3.2.1 Kriterien für Weblogs als Kommunikationsplattform 57
3.2.2 Service-Blogs 57
3.2.3 Themen-Blogs 58
3.2.4 Produkt- und Marken-Blogs 59
3.2.5 Customer Blogs - Beziehungspflege im Netz 61
3.2.6 Krisenblogs 62
3.2.7 Knowledge- / Mitarbeiter-Blogs 65
3.3 Schritte zur Entwicklung einer Weblog Strategie 66
3.3.1 Zielfestlegung und Ist-Analyse 66
3.3.2 Klärung rechtlicher, organisatorischer und inhaltlicher Rahmenbedingungen 69
3.3.3 Design und Technologie festlegen 72
3.3.4 Evaluation und fortlaufenden Optimierungen 73
3.4 Firmen-Blogs in Deutschland 74
3.4.1 Warum deutsche Unternehmen ungern bloggen 75
3.4.2 Wie kann man Weblogs analysieren 78
3.4.3 Umfrage 79
3.4.4 Verfahren und Methodik 79
3.4.5 Aufbau des Fragebogens 80
3.4.6 Auswertung des Fragebogens 80
3.4.7 Euroblog Studie 2006 92
3.4.8 Fazit der beiden Studien 94
3.5 Zusammenfassung 96
3.5.1 Ausblick -Video Blogs 97
4. Anhang 99
4.1 Danksagung 99
4.2 Über den Autor 99
4.3 EidesstattlicheErklärung 100
4.4 Fragebogen zur Firmenumfrage 100
4.4.1 Liste der angeschriebenen Firmen 106
4.5 Abkürzungverzeichnis und Glossar 110
4.6 Literatur- und Quellenverzeichnis 111
4.7 Ressourcen und Informationsquellen 112

Automatisiert erstellter Textauszug:

Weblogs sind unkontrollierbar Weblog-Communities sind strukturell dezentral aufgebaut. Durch Zitate und Verlinkungen entstehen zahlreiche, unkontrollierbare Kopien der wesentlichen Aussagen auf ebenso zahlreichen Servern in der ganzen Welt. Aus der Sicht eines demokratisch geprägten Menschen mag diese Unkontrollierbarkeit z.B. im Falle einer Diktatur sicherlich ein Vorteil sein, im Zusammenhang von rechts-radikalen Parolen dürfte es sich eher als Nachteil erweisen. Weblogs sind für SPAM anfällig Weblogs59 werden schon seit längerer Zeit von Spammern missbraucht, um das Suchmaschinen-Ranking ihrer eigenen Websites zu verbessern. Zu diesem Zweck fügen Spammer mittels entsprechender Software automatisch Kommentare in die Online-Journale ein, die Links auf zwielichtige Adressen enthalten und dadurch den Wert und die Reputation des Weblogs herabsetzen. Während sich Betreiber von Weblogs und die Suchmaschinen gegen solchen LinkSpam immer erfolgreicher wehren [...]

Weblogs können dem Firmen-/ Markenimage schaden Durch die häufige Aktualisierung und starke Verlinkung von Weblogs untereinander können diese – aufgrund der verwendeten Suchalgorithmen – bei wichtigen Suchmaschinen wie beispielsweise Google, ein höheres Ranking haben, als andere Webseiten. Dadurch kann es passieren, dass bei der Suche nach einem Unternehmen eine kritische Äußerung aus einem Weblog vor der eigentlichen Unternehmenswebseite gelistet wird, die dadurch auch häufiger als die „richtige“ Webseite aufgerufen wird. Blogger können eine starke Gemeinschaft bilden und durch Diskussionen und gegebenenfalls Boykott-Aufrufe bei Unzufriedenheit mit einem Produkt eine generelle negative Stimmung erzeugen, die am Ende bis in seriöse OnlineMagazine und Tageszeitungen hineinreicht und somit Unternehmen großen PRSchaden zufügen kann. Weblogs verraten Firmengeheimnisse In Weblogs werden oftmals persönliche Meinungen und Gedankengänge zu Alltagssituationen niedergeschrieben, die für jeden Internet-Nutzer öffentlich zugänglich sind. Diese Offenheit kann für Unternehmen problematisch sein, wenn darin firmeninterne Abläufe und Betriebsgeheimnisse verraten und Kollegen gemobbt werden. Ein Beispiel unter vielen ist die Geschichte von Mark Jen, ehemaliger Mitarbeiter58 des Unternehmen Google, der unbedachterweise in einem Google gehörenden Weblog Firmengeheimnisse ausgeplaudert hatte und dafür entlassen wurde. [...]

Diese Gefahr geht nicht nur von Weblogs aus, sondern für jede Präsenz im Netz mit dem Unterschied, dass News in Weblogs sich weitaus schneller verbreiten als Einträge in Gästebücher, News-Beiträgen, Text auf Webseiten usw. Geistiger Müll durch Weblogs Weblogs haben oftmals keine „richtigen“ Inhalte, die im engeren Sinne als Nachrichten verstanden werden können, sondern bestehen aus z.T. sehr persönlichen Kommentaren oder aus Links auf andere Webseiten, auf denen erst dann der eigentliche Inhalt zu finden ist. Je einfacher und kostengünstiger Informationen veröffentlich werden können, umso höher ist auch die Gefahr das Menschen Weblogs zur Verbreitung ihres "geistigen Mülls“ missbrauchen. Diese Gefahr geht nicht nur vom eigentlichen Betreiber des Weblogs aus, sondern auch von seinen Lesern über die Kommentarfunktion.Hier kann der Betreiber aber – sofern er die Zeit investieren möchte – zumindest unliebige Beiträge zensieren, was in der Blogospähre aber oft streng geahndet wird. Als Folge enthalten viele Weblogs für die Mehrheit uninteressante Informationen, sind wenig strukturiert und enthalten unzusammenhängende Gedankenfetzen. Weblogs verletzen oft das Urheberrecht In Weblogs ist es üblich, fremde Webseiten zu zitieren und durch Verlinkungen die eigenen Textbeiträge aufzuwerten. Durch die entsprechenden Weblog-Systeme ist es nun für jeden Internet-Nutzer sehr einfach geworden, Informationen im Internet zu veröffentlichen. Fremde Inhalte für die eigene Webseite zu verwenden, wurde mangelndes Unrechtbewusstsein und die –scheinbare- Anonymität erheblich niedriger. [...]

Arbeit zitieren:
Aumüller, Denis März 2006: Neue Marketingformen im Internet: Aktuelle und zukünftige Entwicklungen am Beispiel von Weblogs, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
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