Bachelor + Master Publishing
811 Bachelorarbeiten, 533 Masterarbeiten, 10.103 Diplomarbeiten

Marketing für technologische Innovationen in Forschungseinrichtungen

Marketing für technologische Innovationen in Forschungseinrichtungen
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Christina Weichert
  • Abgabedatum: August 2003
  • Umfang: 109 Seiten
  • Dateigröße: 871,9 KB
  • Note: 1,3
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Brandenburg Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-7255-9
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-7255-9 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-7255-9 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Weichert, Christina August 2003: Marketing für technologische Innovationen in Forschungseinrichtungen, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Fraunhofer, IZM, Mikroelektronik, Technologiemarketing, Investitionsgütermarketing

Diplomarbeit von Christina Weichert

Einleitung:

Außeruniversitäre Forschungseinrichtungen bilden in der öffentlichen Infrastruktur Deutschlands neben Hochschulen eine zweite bedeutende Säule, wenngleich diese heutzutage eng miteinander kooperieren. Grundlegend für diese Arbeit ist, dass die Forschungseinrichtungen mit der sinkenden öffentlichen Finanzierung von Bund, Ländern und EU zu kämpfen haben. Um einen Ausgleich zu finden ist die Auftragsfinanzierung der freien Wirtschaft am günstigsten. Allerdings hat sich die Literatur bis heute wenig mit dem Problem auseinandergesetzt, wie Forschungseinrichtungen ihre Außenbeziehungen effektiver und systematischer gestalten könnten. Die vorliegende Arbeit soll sich diesem Problem widmen.

Es ist jedoch anzumerken, dass außeruniversitäre Forschungseinrichtungen bereits im Vorfeld damit begonnen haben, Marketing zumindest im Ansatz in ihr Aufgabenfeld zu integrieren und entsprechende Stellen einzurichten. Dabei ist davon auszugehen, dass derartige Forschungseinrichtungen bereits einzelne Elemente der Marketingkonzeption nutzen, obgleich diese nicht immer plandeterminiert und methodisch angewandt werden. Die nunmehr genutzten Elemente werden aufgegriffen und systematisch weiterentwickelt.

Gang der Untersuchung:

Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, konkrete Handlungsempfehlungen hinsichtlich eines Marketingkonzepts für eine technologische Innovation einer Forschungseinrichtung zu geben. Dabei werden die charakteristischen Eigenheiten einer Forschungseinrichtung beachtet, so dass ein zielgerichtetes Vorgehen möglich wird.

Das zweite Kapitel beschäftigt sich vorab mit grundlegenden Begriffen. So wird insbesondere auf den Innovationsbegriff, den Bereich Forschung und Entwicklung sowie auf das Business-to-Business-Marketing und auf die Eigenschaften des Marketingkonzepts eingegangen. Im Anschluss daran wird in Kapitel 3 die Fraunhofer Gesellschaft vorgestellt. Kapitel 3.1 beschäftigt sich vornehmlich mit dem untersuchten Fraunhofer IZM. In Kapitel 3.2 wird die technologische Innovation, dabei handelt es sich um das Chip in Polymer, beschrieben.

Innerhalb des folgenden Kapitels werden die derzeitigen Marketingaktivitäten der Fraunhofer Gesellschaft und im speziellen des Fraunhofer IZM dargelegt. Kapitel 5 hat die Gestaltung eines Marketingkonzepts für die CIP-Technologie zum Ziel. Da die Fraunhofer Gesellschaft übergeordnet den Rahmen für die Ziele und Strategien der Institute vorgibt, wird nur allgemein auf diese Themen eingegangen. Dies ist dahingehend wichtig, um einen Gesamtüberblick zur Erstellung eines Marketingkonzepts zu geben. In Kapitel 5.3 erfolgt schließlich die Darstellung der Marketinginstrumente, wobei die dazugehörigen Handlungsempfehlungen in die Darstellung der jeweiligen Instrumente eingebunden werden.

Als Abschluss der vorliegenden Arbeit folgt eine Zusammenfassung der Erkenntnisse in komprimierter Form.

Inhaltsverzeichnis:

Abbildungsverzeichnis III
Tabellenverzeichnis IV
1. Einführung 1
1.1 Problemstellung 1
1.2 Ziel und Aufbau der Arbeit 2
2. Begriffliches 3
2.1 Innovationsbegriff 3
2.2 Forschung und Entwicklung 8
2.3 Besonderheiten in Forschungseinrichtungen aus Sicht des Industriegütermarketing 10
2.4 Business-to-Businee-Marketing 11
2.4.1 Besonderheiten im Business-to-Business-Marketing 13
2.4.2 Geschäftstypen im Business-to--Business-Bereich 17
2.5 Marketing-Konzept 21
3. Darstellung der Fraunhofer Gesellschaft 26
3.1 Fraunhofer-Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration IZM 28
3.2 Details zum CIP 30
4. Ist-Analyse 33
5. Marketing-Konzept 35
5.1 Marketingziele 35
5.2 Marketingstrategien 42
5.3 Marketing-Mix 45
5.3.1 Produkt- und Programmpolitik 47
5.3.2 Dienstleistungspolitik 55
5.3.3 Preispolitik 63
5.3.4 Distributionspolitik 68
5.3.5 Kommunikationspolitik 74
6. Zusammenfassung 89
7. Summary 90
Anhangsverzeichnis 91
Abkürzungsverzeichnis 94
Literaturverzeichnis 95
Verzeichnis der Internetquellen 101
Ehrenwörtliche Erklärung 102

Automatisiert erstellter Textauszug:

49 Die erste Idee für die CIP-Technologie entstand 1998. In diesem Jahr wurde zunächst das Patent eingereicht, welches erst im Jahr 2003 erfolgreich bestätigt wurde. Im Jahre 2000 wurde die erste Veröffentlichung und die erste Vorentwicklung vollzogen. Das Erreichen des Marktzyklus wird Anfang 2004 erwartet. Um sich mit den erwähnten Entscheidungsbereichen 249 der Produktpolitik auseinandersetzen zu können, erscheint es der Autorin angebracht die Eigenschaften eines Produktes darzulegen, wobei sie sich auf die Eigenschaftselemente nach Godefroid stützt. 250 Ein Produkt auf dem Investitionsgütermarkt ist gekennzeichnet durch verschiedene Eigenschaften, wozu nach Godefroid die Grundeigenschaften, die erweiterten Eigenschaften, sowie Zusatzeigenschaften und so genannte virtuelle Eigenschaften zählen. 251 Hinter den Grundeigenschaften verbirgt sich nichts anderes als der Produktkern. 252 Unter erweiterten Eigenschaften sind die konkreten technischen Implementationen zu verstehen, wohingegen Zusatzeigenschaften sich auf die immateriellen Bestandteile des Produkts beziehen und virtuelle Eigenschaften sich beispielsweise im Image oder in Zufriedenheit äußern. 253 Wie bereits angesprochen bestehen im Rahmen der Produktpolitik unterschiedliche Aktionsmöglichkeiten, wozu laut Literatur die Produktinnovation, die Produktdifferenzierung bzw. -standardisierung, die Produktvariation sowie die Produktelimination zählen. 254 [...]

Die Produkt- und Programmpolitik beinhaltet sämtliche Entscheidungen die sich auf die marktgerechte Gestaltung aller vom Unternehmen angebotenen Leistungen beziehen. 240 Weiterhin orientieren sich produktpolitische Entscheidungen stark am Modell des Produktlebenszyklus, 241 weshalb diese Entscheidungen vor allem die Entstehung neuer Produkte (Produktinnovation), 242 die Veränderung bereits bestehender Produkte (Produktvariation), die Erweiterung von bestehenden Produktgruppen und -familien (Produktdifferenzierung), sowie die Eliminierung von Produkten oder Produktgruppen betreffen. 243 Richter erweitert die Aufgabenfelder um die Verpackungsgestaltung und die Bildung von Marken im Investitionsgüterbereich. 244 Der Produktlebenszyklus, als eventuelle Entscheidungsgrundlage für die Produktpolitik, besteht, wie aus Abbildung 11 auf Seite 48 ersichtlich, aus verschiedenen Phasen. 245 Im Einzelnen unterscheidet man vier bzw. fünf Phasen, die Einführung, das Wachstum, die Reife und die Sättigung sowie die Degenerationsphase, wobei Pleschak/ Sabisch die Reife- und die Sättigungsphase zusammenfassen. 246 In der Literatur ist damit der Bereich des Produktlebenszyklus nicht abgeschlossen, da dieser in Form des erweiterten Produktlebenszyklus ergänzt wird. 247 [...]

46 Mit der Festlegung der Art von Gegenleistungen, welche Kunden für die Inanspruchnahme der angebotenen Leistung des Unternehmens zu entrichten haben, beschäftigt sich die Preispolitik. 236 Zur Distributionspolitik ist anzumerken, dass diese in der Literatur auch als Vertriebspolitik bezeichnet wird. 237 In ihrem Rahmen werden alle Entscheidungen und Handlungen die den Weg vom Hersteller bis zum Endkunden betreffen, erfasst. 238 Kommunikationspolitik bildet die Gesamtheit aller Kommunikationsinstrumente und -maßnahmen einer Unternehmung, die benutzt werden, um das Unternehmen und seine Leistungen den relevanten Zielgruppen der Kommunikation darzustellen und somit auf Kenntnisse, Einstellungen und Verhaltensweisen dieser einzuwirken. 239 Im weiteren Verlauf der vorliegenden Arbeit werden die erläuterten Marketinginstrumente näher beleuchtet. Zudem wird ein Zusammenhang zum praktischen Einsatz geschaffen. [...]

Arbeit zitieren:
Weichert, Christina August 2003: Marketing für technologische Innovationen in Forschungseinrichtungen, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Fraunhofer, IZM, Mikroelektronik, Technologiemarketing, Investitionsgütermarketing

Entdecken Sie mehr zum Thema

diplom.de
Bachelor + Master Publishing

Hermannstal 119 k
22119 Hamburg

Fon: +49 (0) 40 655992-0
Fax: +49 (0) 40 655992-22

Service-Telefon

Rufen Sie uns an:
+49 (0) 40 655992-0

Mo-Fr
09.00-16.00 Uhr

diplom.de in den Medien

Folgen Sie uns bei Twitter & werden Sie diplom.de-Fan bei Facebook!
Schreibtipps unserer Lektoren, Neuigkeiten aus dem Verlagsalltag und das Expertenwissen unserer Autoren als Tweet & Post!
Wir freuen uns auf Sie!

diplom.de BACHELOR + MASTER PUBLISHING

Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Magisterarbeiten, Dissertationen und andere Abschlussarbeiten aus allen Fachbereichen und Hochschulen können Sie bei uns als eBook sofort per Download beziehen oder sich auf CD oder als Buch zusenden lassen. Seit mehr als 15 Jahren ist diplom.de der seriöse, professionelle und erfolgreiche Partner für die Veröffentlichung wissenschaftlicher Abschlussarbeiten.

© Diplomica Verlag GmbH 1996-2011, AG Hamburg HRB 80293 - GF Björn Bedey, USt-IdNr.: DE214910002 - Verkehrsnummer: 12285 - Impressum
Index der Arbeiten - Index der Autoren