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Marketing Models im eCommerce für B2B-Unternehmen im Small & Business Medium

Marketing Models im eCommerce für B2B-Unternehmen im Small & Business Medium
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Markus Tränkle
  • Abgabedatum: Oktober 2000
  • Umfang: 99 Seiten
  • Dateigröße: 2,5 MB
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Stuttgart Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-2878-5
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-2878-5 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-2878-5 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Tränkle, Markus Oktober 2000: Marketing Models im eCommerce für B2B-Unternehmen im Small & Business Medium, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Procurement, Convergence, Konzept

Diplomarbeit von Markus Tränkle

Einleitung:

Diese Diplomarbeit diskutiert, neben der allgemeinen Darstellung der aktuellen Marktsituation im eCommerce, verschiedene Erfolgsfaktoren wie Kundenbindung, Online Advertising, Convergence und Möglichkeiten für die Marktforschung. Um mit den innovativen Techniken in der immer komplexer werdenden Internetwelt bestehen zu können, beschäftigt sich diese Diplomarbeit weiter mit der Entwicklung von neuen Marketingansätzen im eCommerce für B2B Unternehmen im Small&Medium Business. Am Beispiel des Start-up Retailers für Büroartikel „officeXL.de“, werden hierzu folgende Marketing Models erläutert:

Content Model, Portal Model, eMarketplace, Affiliate Network, Power-Shopping, eAuction, eProcurement, Supply Chain Management, Hybrid System u.a.

Die unterschiedlichen Strategien werden aufgezeigt und anhand definierter Kriterien von Experten bezüglich ihren Stärken und Schwächen bewertet. In einem einfachen exemplarischen Szenario, werden Implementierungsmöglichkeiten ausgewählter Models konzeptionell dargestellt. Dabei steht die Entwicklung eines internationalen Portals für Büroartikel durch die Integration der Marketing Models im Vordergrund.

Inhaltsverzeichnis:

I. EINLEITUNG
1. Einführung 7
2. Inhalt und Ziel dieser Diplomarbeit 8
II. ELECTRONIC COMMERCE
1. Electronic Commerce und Kundenbindung 10
1.1 Kundennutzen als Erfolgsfaktor 10
1.2 Databased Marketing als Basis für One to One-Marketing 13
1.3 Servicemanagement 14
2. Marktentwicklungstendenzen und Akzeptanzprobleme neuer Technologien 15
2.1 Technologische Innovation und Akzeptanz des Rezipienten 15
2.2 Akzeptanz bei Nutzungssystemen 15
3. Wertschöpfungsprozesse und Wettbewerbsvorteile im Marketspace 17
3.1 Marketspace und Marketplace 17
3.2 Information als Basis des Markterfolgs am Marketplace 17
4. Technologische Trends bei Electronic Commerce Lösungen 19
4.1 Erfolgsfaktor „Finden statt Suchen“; Case Based Reasoning 19
4.2 Convergence; Potential durch technologische Entwicklungen 19
5. Einsatzmöglichkeiten der Online Medien für die Marketingkommunikation, Werbung und Distribution 21
5.1 Botschaftsvermittlung 21
5.2 Online Marketing und Werbung 22
5.3 Online Distribution als innovativer Absatzkanal 28
6. Informationsmanagement und Marktforschung 29
6.1 Panelstudie zu eCommerce 29
6.2 Die wichtigsten Ergebnisse der Studie 29
6.2.1 Formale Merkmale 30
6.2.2 Inhaltliche Merkmale 31
7. Schlussfolgerung für officeXL.de 33
III. eMARKETING MODELS AM BEISPIEL VON officeXL.de
1. Konzeptionelle Strategieentwicklung 35
2. Das Grundprinzip des Handelns über das Internet 36
3. eMarketing Models 39
3.1 Content Model 40
3.2 Portal Model 42
3.3 eMarketplace 43
3.4 Affiliate Network 43
3.5 Power-Shopping Model 46
3.6 eAuction Model 47
3.7 eProcurement 48
3.8 Supply Chain Management 50
3.9 Hybrid System 51
3.10 Andere Models 52
4. Ausgangslage officeXL.de 54
4.1 Projektevaluierung 54
4.2 Serverarchitektur, Struktur der Soft- und Hardware 55
4.3 Beschreibung des Online Shops 56
4.3.1 Screen Startseite officeXL.de 56
4.3.2 Grafische Darstellung des Bestellvorgangs 57
5. Szenario eMarketing Models am Beispiel officeXL.de 58
5.1 Markt- und Wettbewerb Analyse 58
5.2 Kriterien und Bewertung der eMarketing Models 63
5.3 Szenarische Konzeption eMarketing Models 71
IV. SCHLUßBETRACHTUNG
1. Ausblick 85
2. Abstract 86
A. Quellenverzeichnis 87
B. Abbildungsverzeichnis 93
C. Interviews 94
D. Experten zur Beurteilung der eMarketing Models 94

Automatisiert erstellter Textauszug:

3.2 Portal Model #__Der Begriff Portal wird zunehmend als Key-Element mißbraucht um Traffic zu erzeugen. Oftmals jedoch nur mit mäßigem Erfolg. Als Portal bezeichnet man den eShop eines Retailers mit außergewöhnlicher Dominanz innerhalb oder übergreifend der j e weiligen Branche. Sie stützen sich auf Datenbanken und geben den Nutzern maßgeschneiderten Zugriff auf alle benötigten Informationen. Portale integrieren oft VerAls Portal bezeichnet man einen eShop mit außergewöhnlicher Dominanz. zeichnisse anderer Websites, einen Nachrichtenbereich oder Searchengines. Die Abgrenzung zum herkömmlichen eShop kann bspw. an den Visits, der Bekanntheit der Brand oder am Umfang des Produktsortiments festgelegt werden. Viele Portale verfügen über Content oder andere Nutzenfaktoren wie bspw. Power-Shopping, Unterhaltungsspiele, Chatrooms oder Community Faktoren um zusätzlichen Traffic zu erzeugen. Außerdem werden Portale in horizontaler (branchenunspezifisch) oder vertikaler (branchenspezifisch) Ausrichtung unterschieden. Als Beispiel für die Portal Strategie dient hier my-world, buecher und amazon. Die meisten Nutzer bestellen nicht direkt über einen Verlag Bücher, sondern über ein Portal dieser Produktkategorie. Der Portal-Retailer ermöglicht ein breites Warensortiment von unterschiedlichen Herstellern und verfügt über das notwendige Know-how um den Kunden schnell und günstig zu beliefern. Über die Chancen und Risiken kann hier keine generelle Aussage getroffen werden da diese von vielen unterschiedlichen Faktoren abhängen. Da ein Portal sich nur wenig von einem etablierten und erfolgreichen eShop unterscheidet, sind auch die Maßnahmen ähnlich einer eShop Strategie. Allerdings ist mit einem erheblich größerem Aufwand für eine Marktdurchdringung zu rechnen. Durch zielgerichtete Aktivitäten sollte die Entwicklung zu einem Portal für einen R etailer wie officeXL.de als Konsequenz erfolgreichem eCommerce hervorgehen. Zu berücksichtigen sind dabei jedoch die hohen Kosten und die Langfristigkeit der Implementierung dieser Strategie. [...]

3.1 Content Model #__Bei dem Content Model versucht der Anbieter unterschiedliche Ziele zu erreichen wie bspw. durch entsprechende Inhalte Umsatz zu entwickeln. Im Vordergrund steht dabei die Aufgabe eine für die Zielgruppe interessante Umgebung zu schaffen, im Sinne einer Community (Inhalte für General- oder Special-Interest). Dadurch gelingt es dem Anbieter starken und qualifizierten Traffic zu erzeugen. Den meisten eCommerce Angeboten ob im Internet, dem Handy oder einem anderen Informationsträger, fehlt jedoch der zielgruppenrelevante Content der den Nutzer wirklich begeistert. Content Management Tools helfen Unternehmen dabei, die stetig wachsende Zahl von Websites im Internet, Intranet oder Extranet systematisch zu verwalten, das Angebot aktuell und informativ zu halten. Bei Contentmanager (2000) stehen aktuelle Informationen über verschiedene Content Management Systeme und Content Provider bereit. Besonders für die Content Provider ist dieser Bereich nach wie vor ein großer Markt mit vielen Aufgaben. Der Content Provider bietet im Gegensatz zum Service Provider, der sich um die technische Infrastruktur eines Webangebots kümmert, Inhalte für das Internet an. Der Bezug von Content ist jedoch im Einkauf oder durch eigene Online Redakteure und entsprechender Redaktionssysteme sehr teuer. Viele Als Content bezeichnet man der von Struktur und Technik unabhängige informative Inhalt einer Website. Anbieter scheuen diese Investitionen, die Inhalte veralten und werden für den Nutzer uninteressant was auch dem Image des Anbieters erheblich schaden kann. Der Anbieter sollte sich vorher im klaren sein, daß der Bereich „zielgruppenrelevante und tagesaktuelle News“ wesentlich schwieriger zu managen ist als bspw. „allgemeine Artikel, Sounds oder Animationen“ die in längeren Abständen aktualisiert werden können. Anbieter mit großen Budget für den Content, können auf professionelle Nachrichtenagenturen zurück greifen. Wer nur wenig investieren möchte, kann sich mit ausgewählten Basispaketen von entsprechenden Agenturen weiterhelfen lassen. Die Kosten liegen je nach Spezifikation des Themas zwischen 500 und 1000 € je Monat bei ca. 10 Nachrichten pro Tag. Einzelne Stories werden nach Rechercheaufwand berechnet (Internet world, 2000; S. 110). Der Content Provider Tanto (2000) rechnet nach Clicks pro Nachricht ab. Immer wenn eine von Tanto gelieferte Information von einem Nutzer aufgerufen wird, stellt Tanto dem Anbieter zwischen 0,25 und 2 Cent in Rechnung. Damit können die Fixkosten niedrig gehalten werden, und der Anbieter bezahlt nur für die Intensität der Nutzung. [...]

Angesichts des wachsenden Marktes, aber auch des steigenden Wettbewerbs und der Komplexität des Internets, ist eine strategische Ausrichtung zur Erreichung der g esetzten Ziele unverzichtbar. Auf 118 Mrd. US$ schätzt AMI Partners (2000) die Umsätze mit Firmen unter 10 Beschäftigten im Jahre 2001 alleine in den USA im Internet. Ganz anders sieht die Lage in Europa aus. Nur 12 Prozent der kleinen Unternehmen haben eine eBusiness Strategie für das Internet entwickelt oder implementiert. Auch in Asien hinken kleine Unternehmen noch hinter der eCommerce Revolution hinterher. AsiaBizTech (2000) berichtet bspw., daß 65 Prozent der in Hong Kong ansässigen Unternehmen im Small&Medium Business noch keinerlei Berührungspunkte mit dem eBusiness haben. Die Internetaktivitäten beschränken sich weitgehend auf eMail. Nur 6,5 Prozent verfügen über eine Website. „Unternehmen, die gegenwärtig noch keine klare Internetstrategie entwickelt haben, werden nach übereinstimmender Einschätzung von Experten zum Teil mit gravierenden Wettbewerbsnachteilen rechnen müssen“ (Zit. ECIN, 2000c). Allerdings besteht bei den Betroffenen angesichts der Komplexität und der Dynamik mit der sich eCommerce entwickelt, Unsicherheit darüber welche mit Aussicht auf Erfolg realisierbar sind und mit welchem Investitionsbedarf zu rechnen ist. Mittlerweile haben sich unzählige verschiedene eBusiness Models entwickelt. Manche Angebote im In der Literatur ist keine einheitliche Definition der verschiedenen Strategien und Models beschrieben, oft werden unterschiedliche Begriffe verwendet. Internet können nicht eindeutig auf ein bestimmtes Model zugeordnet werden. Es gibt jedoch keine Autorität, die eine Begriffsdefinition müssen. Deshalb durchführen werden die kann. Auf eine DIN-ISO-Norm für diese „Begriffe im Elektronischen Handel“ wird man noch lange warten jeweilige Begriffe Diplomarbeit festgelegt. Im Rahmen dieser Diplomarbeit ist es jedoch nicht möglich einer erschöpfenden Definition mit dem Anspruch auf Vollständigkeit Rechnung zu tragen. Die Darstellung dient dazu, einen Überblick über die verschiedenen Ansätze zu bieten und eine Einschätzung der Chancen und Risiken der Models vornehmen zu können. Dabei sollen den diskutierten Erkenntnissen und Erfolgsfaktoren im eCommerce Rechnung getragen werden. Fast alle Models können prinzipiell sowohl von Groß- als auch von Kleinunternehmen angewendet werden. Wichtig ist deshalb die individuelle Anpassung der Marketing Models an die Anforderungen und Zielsetzung von officeXL.de. [...]

Arbeit zitieren:
Tränkle, Markus Oktober 2000: Marketing Models im eCommerce für B2B-Unternehmen im Small & Business Medium, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Procurement, Convergence, Konzept

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