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Markenführung

Ein Instrument zur Erlangung und Sicherung von Wettbewerbsvorteilen

Markenführung
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Francesca Sperling
  • Abgabedatum: Mai 2000
  • Umfang: 98 Seiten
  • Dateigröße: 3,6 MB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: COLOGNE BUSINESS SCHOOL - International Campus Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-4101-2
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-4101-2 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-4101-2 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Sperling, Francesca Mai 2000: Markenführung, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Markenpiraterie, Branding, Marketing, Marke

Diplomarbeit von Francesca Sperling

Einleitung:

Markenketchup für 99 Pfennig, ein Pfund Kaffee für 4,69 Mark, ein halbes Pfund Butter oder 10 Eier für 1,09 Mark – der Preis im deutschen Einzelhandel tobt wie nie. Da stellt sich einem doch die Frage, sind die großen Marken, wie Coca Cola, Nestlé oder Nivea noch wettbewerbsfähig, oder fallen sie langsam aber sicher dem Preiskampf zum Opfer? Die Meinungen sind gespalten. Handelsmarken haben den Herstellermarken in den letzten Jahren einigen Platz in den Regalen der Läden streitig gemacht. Jedoch regt der Konkurrenzdruck die Herstellermarken zu neuer Kreativität an, Kunden für sich zu gewinnen.

„Der Kunde ist König!“ Eine alte Unternehmensweißheit, deren Bedeutung besonders in den vergangenen Jahren stark gestiegen ist.

In den 50er und 60er Jahren bestimmten die Unternehmen durch ihr Angebot, was die Kunden kauften. Das weiter wachsende Angebot führte dazu, dass in den 70er und 80er Jahren der Kunde derjenige war, der den Unternehmen durch sein Kaufverhalten diktierte, welche Qualitäten eine Marke besitzen musste, damit sie gekauft wurde.

In den 90er Jahren erwartet der Kunde mehr als nur einen Qualitätsvorteil von Marken. Service, Image und Emotionen bestimmen den Erfolg einer Marke.

Markenführung ist nicht mehr nur Thema im Marketing, Markenführung ist zur Unternehmensaufgabe geworden. Das verdeutlicht eine Studie von Pricewaterhouse Coopers, in der 400 Unternehmen befragt wurden. „67 Prozent der Befragten gaben an, dass die Chefetage mit der Markenführung betraut ist.“ Die Markenführung hat nicht nur Einfluss auf das Image des Unternehmens, sondern trägt auch monetär zum Erfolg eines Unternehmens bei. Dies erfolgt durch den sogenannten Markenwert, die wertmäßige Erfassung der Marke. Den Markenwert beeinflussen Bewertungskriterien wie Finanzwert, Markenschutz, Markenstärke (Marktanteil, Marketingaktivitäten, Distirubutions-grad) und Markenimage.

Wie sensibel das Instrument Markenführung jedoch ist, zeigen Beispiele wie Camel und C&A. Camel stand früher mit dem Camel Mann für „Männlichkeit, Freiheit und Aussteigertum“. Dann tauchte in den Spots ein flauschiges Kamel auf. Von den Kreativen hochgelobt schadete diese Bildveränderung jedoch dem Image der Marke. Camel rutschte im Ranking des weltweit führenden Marktforschungsinstitutes A.C. Nielsen von Platz 38 auf Platz 53 ab. Die Marke C&A schaffte es hingegen, mit ansprechenden Werbespot die jugendliche Zielgruppe positiv auf sich aufmerksam zu machen. Sie konnte jedoch die hervorgerufene Erwartungshaltung, ausgelöst durch die Werbespots, aufgrund „der biederen Aufmachung und den Ramschkisten“ in den Einkaufshäusern nicht erfüllen.

Gang der Untersuchung:

Um solchen Fehlentscheidungen entgegenzuwirken werden im folgenden, nach einer eingehenden Begriffserarbeitung von „Marke“, „Markenstrategien“ und „Markenführung“ (Kap. 2), strategische Optionen aufgezeigt (Kap. 3), die ein Unternehmen beachten und verfolgen sollte, um seine Marke auf den Weg des Erfolges zu bringen. Auf lange Sicht gesehen können bei zunehmender Reife der Märkte und wachsender Globalisierung nur starke Marken einem Preiskampf entgehen. Markenführung, wird sie nachhaltig angewandt, gewinnt demnach immer mehr an Bedeutung als Instrument zur Erlangung und Sicherung von Wettbewerbsvorteilen. Eine erfolgreiche Markenführung schließt jedoch nicht den Missbrauch der Marke durch die Markenpiraterie aus. Deren Bedeutung und Einfluss, sowie der wachsende Einfluss der Handelsmarken auf die Herstellermarken wird als Zukunftsaussicht für die Markenführung in Kapitel 4 erörtert werden.

Inhaltsverzeichnis:

I. Abbildungsverzeichnis 4
II. Tabellenverzeichnis 5
III. Abkürzungsverzeichnis 6
1. EINLEITUNG 7
2. THEORETISCHE GRUNDLAGEN: „MARKE“, „MARKENSTRATEGIEN“ UND „MARKENFÜHRUNG“ 10
2.1 DEFINITION EINER MARKE 10
2.2 MARKENARTEN 12
2.2.1 HERSTELLERMARKE 12
2.2.2 HANDELSMARKE 13
2.2.3 GATTUNGSMARKE 13
2.2.4 DIENSTLEISTUNGSMARKE 14
2.2.5 LIZENZMARKE 14
2.2.6 PREMIUMMARKE 15
2.3 MARKENSTRATEGIEN 16
2.3.1 BASISSTRATEGIEN IM HORIZONTALEN WETTBEWERB 16
2.3.1.1 Die Einzelmarkenstrategie 16
2.3.1.2 Die Mehrmarkenstrategie 17
2.3.1.3 Die Dachmarkenstrategie 18
2.3.1.4 Die Mehrmarkenfamilienstrategie 19
2.3.1.5 Die Markentransferstrategie. 20
2.3.2 VERGLEICHSMATRIX DER HORIZONTALEN MARKENSTRATEGIEN 22
2.3.3 BASISSTRATEGIEN IM INTERNATIONALEN WETTBEWERB 23
2.3.3.1 Die multinationale Markenstrategie 23
2.3.3.2 Die globale Markenstrategie 24
2.3.3.3 Die gemischte Markenstrategie 25
2.3.4 GRAPHISCHE VERGLEICHSDARSTELLUNG DER INTERNATIONALEN MARKENSTRATEGIEN 27
2.3.5 ZUSAMMENFÜHRUNG VON MARKENTYPEN UND MARKENSTRATEGIEN 29
2.4 NOTWENDIGKEIT/ GRÜNDE FÜR DIE MARKIERUNG VON PRODUKTEN/ WAREN 31
2.5 DEFINITION VON MARKENFÜHRUNG BZW. BRANDING 33
3. DER PROZEß DER MARKENFÜHRUNG 36
3.1 DER LEBENSZYKLUS EINER MARKE 36
3.2 PHASE 1: DIE EINFÜHRUNG 37
3.2.1 EINFLUßFAKTOR: QUALITÄT 38
3.2.1.1 Strategische Empfehlungen 38
3.2.1.2 Beispiele 39
3.2.2 EINFLUßFAKTOR: NAME 39
3.2.2.1 Strategische Empfehlungen: 40
3.2.2.2 Beispiele 41
3.2.3 EINFLUßFAKTOR: LOGO 42
3.2.3.1 Strategische Empfehlungen 42
3.2.3.2 Beispiele 43
3.2.4 EINFLUßFAKTOR: FARBWAHL 44
3.2.4.1 Strategische Empfehlungen 44
3.2.4.2 Beispiele 45
3.2.5 EINFLUßFAKTOR: WERBUNG 45
3.2.5.1 Strategische Empfehlungen 46
3.2.5.2 Beispiele 46
3.2.6 EINFLUßFAKTOR: SCHLAGWORT 47
3.2.6.1 Strategische Empfehlungen 48
3.2.6.2 Beispiele 49
3.2.7 FAZIT DER EINFÜHRUNGSPHASE 49
3.3 PHASE 2: DAS WACHSTUM 50
3.3.1 EINFLUßFAKTOR BRAND EXTENSION 50
3.3.1.1 Strategische Empfehlungen: 51
3.3.1.2 Beispiele 52
3.3.2 EINFLUßFAKTOR: LINE EXTENSION 53
3.3.2.1 Strategische Empfehlungen: 53
3.3.2.2 Beispiele 55
3.3.3 FAZIT DER WACHSTUMSPHASE 56
3.4 PHASE 3 + 4: DIE REIFE UND DIE SÄTTIGUNG 56
3.4.1 EINFLUßFAKTOR CORPORATE BRANDING 57
3.4.1.1 Strategische Empfehlungen 58
3.4.1.2 Beispiele 59
3.4.2 EINFLUßFAKTOR: CO-BRANDING 60
3.4.2.1 Strategische Empfehlungen 60
3.4.2.2 Beispiele 62
3.4.3 EINFLUßFAKTOR: INGREDIENT BRANDING 62
3.4.3.1 Strategische Empfehlungen 63
3.4.3.2 Beispiele 64
3.4.4 EINFLUßFAKTOR: SYSTEMBRANDING 64
3.4.4.1 Strategische Empfehlungen 65
3.4.4.2 Beispiele 66
3.4.5 EINFLUßFAKTOR: ERLEBNISWELTEN 67
3.4.5.1 Strategische Empfehlungen 67
3.4.5.2 Beispiele 68
3.4.6 EINFLUßFAKTOR: JUGEND 69
3.4.6.1 Strategische Empfehlungen 69
3.4.6.2 Beispiele 69
3.4.7 FAZIT DER REIFE-/ SÄTTIGUNGSPHASE 70
3.5 PHASE 5: DER VERFALL/ RÜCKGANG 71
3.5.1 EINFLUßFAKTOREN: RELAUNCH UND MARKENELIMINIERUNG 71
3.5.1.1 Strategische Empfehlungen 72
3.5.1.2 Beispiele 73
3.5.2 FAZIT DER RÜCKGANGSPHASE/ VERFALL 74
3.6 DAS 6C-KONZEPT ALS PHASENUNABHÄNGIGER ERFOLGSFAKTOR DER MARKENFÜHRUNG 75
4. DIE ZUKUNFT DER MARKE UND IHRER FÜHRUNG 78
4.1 HANDELSMARKEN VERSUS HERSTELLERMARKEN 79
4.2 HERSTELLERMARKEN VERSUS MARKENPIRATERIE 81
4.2.1 DEFINITION 82
4.2.2 PROBLEMDARSTELLUNG 82
4.2.3 RECHTLICHE MÖGLICHKEITEN DER HANDHABUNG GEGEN MARKENPIRATEN 83
4.2.4 MAßNAHMEN ZUR BEKÄMPFUNG DER PRODUKTPIRATERIE AM BEISPIEL VON REPLAY 85
4.3 FAZIT: MARKENPIRATERIE ODER HANDELSMARKEN ALS ERNSTZUNEHMENDE GEFAHR FÜR HERSTELLERMARKEN? 86
IV. Literaturverzeichnis 87

Arbeit zitieren:
Sperling, Francesca Mai 2000: Markenführung, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Markenpiraterie, Branding, Marketing, Marke

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