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Das Management strategischer Wahrnehmung: Wahrnehmungen als Basis für strategische Planung und Entscheidungsfindung

Zur Handhabung der Wahrnehmungs- und Inkommensurabilitätsproblematik in Theorie und Praxis des strategischen Managements

Das Management strategischer Wahrnehmung: Wahrnehmungen als Basis für strategische Planung und Entscheidungsfindung
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Andreas Pfletscher
  • Abgabedatum: Dezember 1994
  • Umfang: 185 Seiten
  • Dateigröße: 13,2 MB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-3742-8
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-3742-8 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-3742-8 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Pfletscher, Andreas Dezember 1994: Das Management strategischer Wahrnehmung: Wahrnehmungen als Basis für strategische Planung und Entscheidungsfindung, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte:

Diplomarbeit von Andreas Pfletscher

Inhaltsverzeichnis:

A. Einführung in die Problemstellung 1
I. Vorbemerkungen zur epistemologischen Positionsbestimmung dieser Arbeit 1
1. Das Objektivitätsproblem wissenschaftlicher Aussagen 1
2. Das 'platonische Problem' - Die Suche nach der letzen Wahrheit und das Problem des Anfangs 4
3. Versuch eines empirischen Wahrnehmungsbegriffs als Minimalbedingung für die Behandlung der Wahrnehmungsproblematik 5
II. Zielsetzung und Gang der vorliegenden Arbeit 9
B. Dimensionen der Wahrnehmungsproblematik in Theorie und Praxis des strategischen Managements 11
I. Die Dichotomie von Strategy-Content und Strategy-Process als Konsequenz der Trennung von Erkenntnisinhalt und Erkenntnisbedingung 11
1. Strategy-Content 12
2. Strategy-Process 13
3. Das epistemologische Dilemma in der Strategieforschung 15
II. Der 'blinde Fleck' der Rationalitätsdiskussion in der Process-Forschung 18
1. Das lineare Kontinuum zwischen comprehensive und bounded rationality 18
2. Der blinde Fleck im Kontinuum 19
3. Konsequenzen des blinden Flecks in Theorie und Praxis 21
III. Inkommensurabilität in der Management- und Strategieforschung 23
1. Eklektizismus und Pluralismus 23
2. Pluralismus als Faktum und Problem in der Managementforschung 25
2.1 Pluralität als Faktum 25
2.2 Pluralismus als Problem 26
3. Inkommensurabilität und Pluralismus 30
4. Konsequenzen inkommensurabler Situationen für Theorie und Praxis 31
5. Inkommensurabilität und die Wahrnehmungsproblematik 35
5.1 Zur Anwendbarkeit des 'klassischen' Inkommensurabilitätsbegriffs in den Sozialwissenschaften 35
5.2 Das Paradoxon einer 'mutual exclusivity thesis' 38
5.3 Der Blick aus der Teilnehmerperspektive: 'Können' und 'Wollen' als Bedingungen der Überwindbarkeit von Inkommensurabilität 40
5.3.1 Inkommensurabilität als Kommunikationsproblem 41
5.3.2 Inkommensurabilität als epistemologisches Problem 42
6. Inkommensurabilität als Zugang zur Wahrnehmungsproblematik 44
6.1 Inkommensurabilität und Pluralismus - erneut betrachtet 44
6.2 Inkommensurabilität, Wahrnehmung und der Begriff des 'Neuen' 46
C. Dualismus in Forschung und Praxis des strategischen Managements 48
I. Die Wahrnehmungsproblematik und der Begriff des 'Strategischen' 48
II. Fallbeispiel: 'Der Honda-Effekt' oder 'Ist die Supercub eine Bedrohung?' 51
1. Der Fall: Honda Motor Company 51
2. Das Honda Strategie-Modell '?' (Der 'blinde Fleck' in der Praxis) 51
3. Der Honda-Effekt (Der 'blinde Fleck' in der Forschung) 52
4. Schlußfolgerungen für die Wahrnehmungsproblematik 54
III. Das zentrale Problem: Dualismus im strategischen Management 55
1. Die Idee der 'optimalen Strategie' in Forschung und Praxis 55
2. Dichotomien im strategischen Management 57
2.1 Ziele vs. Mittel oder Formulierung vs. Implementierung 57
2.2 Organisation vs. Umwelt - Die Unumgehbarkeit einer 'Unitary Tradition' 58
2.3 Strategie vs. Struktur - ein 'Chicken-and-Egg'-Problem 61
3.3 Das Paradoxon des dualistischen Erkenntnisprinzips 63
3.3.1 Das dualistische Erkenntnisprinzip 63
3.3.2 Bedingungen der (Rede von) Erkenntnis 64
3.3.3 Das Paradoxon des dualistischen Erkenntnisprinzips 65
IV. Dualismus als Ansatz zur Handhabung der Wahrnehmungsproblematik 67
1. Das 'platonische Problem' - erneut betrachtet 67
2. Zur Stärkung der These des dualistischen Erkenntnisprinzips 68
D. Wissenschaftstheoretischer Diskurs - Diesseits und Jenseits des Dualismus 72
I. Ziel- und Mittelebene der Wissenschaftstheorie 72
II. Versuch einer Rekonstruktion des Wahrnehmungsbegriffs 75
1. Wahrnehmung - Handlung und/oder Widerfahrnis? 75
1.1 Zur Abgrenzung von Verhalten, Handlung und Widerfahrnis 75
1.2 Das Dilemma des Wahrnehmungsbegriffs 77
1.2.1 Wahrnehmung als Widerfahrnis 77
1.2.2 Wahrnehmung als Handlung 78
1.2.3 Die Singularität des 'basic term' Wahrnehmung 79
2. Der Zusammenhang von Sprache und Wahrnehmung 82
3. Sprache und Bedeutung - Die Eigenexistenz von Symbolen 85
III. Zwischenbetrachtung 88
1. Der Wettlauf von Hase und Igel zwischen Szylla und Charybdis 88
2. Wirklichkeit und Wahrheit - Die Notwendigkeit einer Reformulierung 90
3. Die soziale und temporale Dimension des Wahrheitsbegriffs 94
4. Rationalität als Ziel und Kontingenz als Ausgangspunkt der Wahrheit 95
5. Komplexität und Unsicherheit als temporale Aspekte des Erkennens 99
5.1 Komplexität 99
5.2 Abgrenzung zu systemtheoretisch fundierten Mangementkonzeptionen 101
5.3 Unsicherheit als Gefahr und Risiko als Unsicherheit 2. Ordnung 105
5.4 Zur erkenntnistheoretischen Fundierung des Begriffs des 'Strategischen' 107
IV. Wissenschaftstheorien - Diesseits des Dualismus 108
1. Kritischer Rationalismus 108
1.1 Kritik am Logischen Empirismus 108
1.2 Konzeption des Kritischen Rationalismus 109
1.3 Wissenschaftstheoretische Konsequenzen 110
1.4 Erkenntnistheoretische Konsequenzen 111
1.4.1 Zur Wahrnehmungsproblematik 111
1.4.2 Zur Inkommensurabilitätsproblematik 112
2. Historismus/Relativismus 113
2.1 Kritik am Kritischen Rationalismus 113
2.2 Konzeption des Historismus 114
2.3 Konzeption des Relativismus 115
2.4 Erkenntnistheoretische Konsequenzen 116
2.4.1 Zur Wahrnehmungsproblematik 116
2.4.2 Zur Inkommensurabilitätsproblematik 116
3. Kritische Betrachtung vor dem Hintergrund eines Dualismus 118
3.1 Konsequenzen für Praxisrelevanz und Fortschritt in der Wissenschaft 118
3.2 Inkrementale Näherung an die objektive Wahrheit - piecemeal engineering 118
3.3 Kritik am statisch-ontologischen Rationalitätsverständnis 119
V. Ansätze zur Handhabung der Wahrnehmungs- und Inkommensurabilitätsproblematik - Jenseits des Dualismus 120
1. Inkommensurabilität als Problem rationalen Argumentierens 120
1.1 Implikationen des Inkommensurabilitätsbegriffs bei Lueken 120
1.2 Status des Inkommensurabilitätsproblems 122
1.3 Wissensbildung als Kreislauf zwischen Theorie und Praxis 122
1.4 Zur Überwindung von Inkommensurabilität 124
1.4.1 Herstellung einer symmetrischen Kommunikationssituation 124
1.4.2 Überwindung innerparadigmatischer Handlungsrationalität 125
1.4.3 Inkommensurabilitätsüberwindende Situationsinszenierungen 126
1.5 Kritische Betrachtung des Ansatzes von Lueken vor dem Hintergrund der Wahrnehmungsproblematik 127
1.5.1 Status des Lösungsvorschlags 127
1.5.2 Einwände gegen die Übertragbarkeit auf die Wahrnehmungsproblematik 129
2. Der operative Konstruktivismus von N. Luhmann 130
2.1 Die Theorie autopoietischer Systeme 131
2.1.1 Konzeption 131
2.1.2 Erkenntnistheoretische Konsequenzen 132
2.2 Die Umstellung der Erkenntnistheorie von Subjekt auf System 134
2.3 Operative Logik im Konzept der Beobachtung 2.Ordnung 136
2.4 Kritische Interpretation: Entwicklung eines 'distal knowledge' als Basis der Kommunizierbarkeit von Kontingenz in der Erkenntnispraxis 138
E. Diskussion und Ausblick: Möglichkeiten - 'so far' und 'from now on' 143
I. Zur Kompatibilität und Komplementarität von Argumentationsrationalität (Lueken) und distal knowledge (Luhmann) 143
II. Ausblick - Erkennen 'from now on' 144
III. Eine Betrachtung zum Schluß 146
Bei Interesse senden wir Ihnen gerne kostenlos und unverbindlich die Einleitung und einige Seiten der Studie als Textprobe zu.

Bitte fordern Sie die Unterlagen unter agentur@diplom.de, per Fax unter 040-655 99 222 oder telefonisch unter 040-655 99 20 an.

Arbeit zitieren:
Pfletscher, Andreas Dezember 1994: Das Management strategischer Wahrnehmung: Wahrnehmungen als Basis für strategische Planung und Entscheidungsfindung, Hamburg: Diplomica Verlag

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